I: Kritik an vorzeitiger Anerkennung von Palästinenserstaat
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat eine Anerkennung eines palästinensischen Staates vor dessen Gründung als kontraproduktiv bezeichnet. „Ich bin eine große Befürworterin des Staates Palästina, aber ich bin nicht dafür, ihn vor seiner Gründung anzuerkennen“, sagte Meloni der Zeitung „La Repubblica“. Wenn etwas anerkannt werde, das nicht existiere, könne das Problem als gelöst erscheinen, obwohl das nicht der Fall sei.
Die Ankündigung Frankreichs, bei der UNO-Generalversammlung im September einen palästinensischen Staat anerkennen zu wollen, war auf Kritik aus Israel und den USA gestoßen.
Merz: Habe mich mit Macron und Starmer abgestimmt
Die deutsche Bundesregierung plant einem Sprecher zufolge kurzfristig keinen solchen Schritt. Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat nach eigenen Angaben mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer telefoniert. Es habe große Übereinstimmung mit beiden gegeben. „Wir werden in den kommenden Tagen sehr eng koordiniert die nächsten Schritte unternehmen.“
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat eine Anerkennung eines palästinensischen Staates vor dessen Gründung als kontraproduktiv bezeichnet. „Ich bin eine große Befürworterin des Staates Palästina, aber ich bin nicht dafür, ihn vor seiner Gründung anzuerkennen“, sagte Meloni der Zeitung „La Repubblica“. Wenn etwas anerkannt werde, das nicht existiere, könne das Problem als gelöst erscheinen, obwohl das nicht der Fall sei.
Die Ankündigung Frankreichs, bei der UNO-Generalversammlung im September einen palästinensischen Staat anerkennen zu wollen, war auf Kritik aus Israel und den USA gestoßen.
Merz: Habe mich mit Macron und Starmer abgestimmt
Die deutsche Bundesregierung plant einem Sprecher zufolge kurzfristig keinen solchen Schritt. Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat nach eigenen Angaben mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer telefoniert. Es habe große Übereinstimmung mit beiden gegeben. „Wir werden in den kommenden Tagen sehr eng koordiniert die nächsten Schritte unternehmen.“