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Saudi-Arabien News

ich weiß, dass du es nich so meinst, aber hört sich für mich son bißchen an als willst du sagen "Die Frauen da kriegen ja schon, was sie verdienen, wenn sie sich nich an Gesetze halten".

Ach ja, resignativ-zynische Kommentare kommen manchmal schräg rüber. Letztendlich will ich sagen- was ist das für eine Gesetzeskultur, in der eine Frau (angeblich zu ihrem Schutz) fast völlig entmündigt wird, und andererseits das volle Strafmaß tragen muß. bei der Frau wird ja der Versuch des Ausbruchs aus der Unmündigkeit bestraft (alleine mit einem Mann getroffen. Alleine Autogefahren etc.)

Völlig schizo, denn einerseits wird der Frau genug Initiative und Intelligenz zugetraut, um Situationen richtig einzuschätzen, die Konsequenzen seines Handelns einzukalkulieren, und moralisch zwischen richtig und falsch zu unterscheiden und volle Verantwortung für die Folgen zu tragen, eigentlich wie bei Männern auch (all das würde man bei einem kind nicht tun, z.B. würde niemand ein vergewaltigtes Kind dafür bestrafen, weil es in das Auto eines Fremden gestiegen ist), andererseits werden die Frauen mit Gewalt davon abgehalten, die logische Konsequenz aus dieser (übrigens richtigen) Feststellung einzufordern- nämlich Gleichberechtigung.

Ein enormer theologischer und psychologischer Aufwand ist notwendig, um sich über diesen Fakt hinwegzutäuschen.
 
Ach ja, resignativ-zynische Kommentare kommen manchmal schräg rüber. Letztendlich will ich sagen- was ist das für eine Gesetzeskultur, in der eine Frau (angeblich zu ihrem Schutz) fast völlig entmündigt wird, und andererseits das volle Strafmaß tragen muß. bei der Frau wird ja der Versuch des Ausbruchs aus der Unmündigkeit bestraft (alleine mit einem Mann getroffen. Alleine Autogefahren etc.)

Völlig schizo, denn einerseits wird der Frau genug Initiative und Intelligenz zugetraut, um Situationen richtig einzuschätzen, die Konsequenzen seines Handelns einzukalkulieren, und moralisch zwischen richtig und falsch zu unterscheiden und volle Verantwortung für die Folgen zu tragen, eigentlich wie bei Männern auch (all das würde man bei einem kind nicht tun, z.B. würde niemand ein vergewaltigtes Kind dafür bestrafen, weil es in das Auto eines Fremden gestiegen ist), andererseits werden die Frauen mit Gewalt davon abgehalten, die logische Konsequenz aus dieser (übrigens richtigen) Feststellung einzufordern- nämlich Gleichberechtigung.

Ein enormer theologischer und psychologischer Aufwand ist notwendig, um sich über diesen Fakt hinwegzutäuschen.





nur strassenhuren und junkies steigen in das auto eines fremden.
 
αρτεmi;2090790 schrieb:
In Saudi-Arabien ist es üblich, gleiches mit gleichem zu vergelten. So sollte es auch einem Mann ergehen, der bei einer Prügelei einem anderen Mann ein Auge zerstörte. Daher sollte dem Täter ein Auge entfernt werden.

Im Krankenhaus war allerdings kein Arzt bereit, diese Tat zu vollbringen. Der ansässige Gouverneur schaltete sich ein und brachte dann den Vater des Opfers dazu, auf die Strafforderung zu verzichten.

Jetzt darf der Täter sein Auge behalten, muss dem Geschädigten aber fast 200.000 Euro Schmerzensgeld bezahlen.


Saudi-Arabien: Verurteilter darf sein Auge behalten
Beide sind schuld weil beide sich an der Prügelei beteiligt haben. Einer von ihnen hatte halt mehr Pech gehabt. Aber schuldig sind beide.
 
ein auge ist nicht mal soviel wert wie wenn man 120 jahre lang betet... gibts eine geschichte

was sind schon 200.000€ , egal ob man 5000€ ,1000€ oder 200€ im monat verdient
 
Wikileaks-Dokumente enthüllen, wie wild im erzkonservativen Saudi-Arabien gefeiert wird. Und zwar im Untergrund. Oder weil die Sittenwächter ein Auge zudrücken.

Viel Alkohol, wenig Kleidung und heiße Flirts. Ein DJ bringt die Tanzfläche zum Kochen. Eine Strandparty auf Mallorca? Der neuste Szeneclub in Berlin? Falsch: Dschidda in Saudi-Arabien, gut 20 Kilometer westlich der heiligen Stadt Mekka. Hinter dem Schleier einer der strengsten Auslegungen des Islams lässt sich die Jugend ihren Spaß nicht nehmen. Die Sittenpolizei drückt ein Auge zu – zumindest wenn der Gastgeber zur Königsfamilie gehört.

Kenner der Region wissen längst von den zwei Seiten der saudischen Frömmigkeit zu berichten. Ein von der Internetplattform Wikileaks enthülltes Dokument hat es nun bestätigt. Ein US-Diplomat war auf geheimer Mission im Land unterwegs. Sein Auftrag: die „sozialen Interaktionen“ der Jugend der arabischen Oberschicht zu beobachten. Sein Report liest sich wie ein Artikel aus einem Lifestyle-Magazin.

„Das Nachtleben im Untergrund floriert“, schreibt der Diplomat. Die Elite in der Hafenstadt am Roten Meer brauche praktisch auf nichts zu verzichten. „Die volle Bandbreite weltlicher Laster ist verfügbar: Alkohol, Drogen, Sex – aber alles hinter verschlossen Türen.“ Wohlgemerkt, es geht hier um Saudi-Arabien, dem Land, in dem Frauen nicht einmal Auto fahren dürfen und Gefängnisstrafen drohen, wenn sie mit fremden Männern auch nur ins Gespräch kommen.


Der Schleier wird am Eingang abgelegt

Der Bericht von der Party eines saudischen Prinzen liefert einen lebendigen Eindruck vom Leben hinter der Fassade des erzkonservativen Wahabismus. Am Eingang erfolgt zunächst ein Sicherheitscheck. An der Garderobe legen die Damen ihre schwarzen, von Kopf bis Fuß reichenden Schleier ab. Im Inneren des Clubs servieren philippinische Kellnerinnen schwarz gebrannten Wodka. Prostituierte bieten offen ihre Dienste an. „Nichts ungewöhnliches auf solchen Partys“, schreibt der US-Diplomat.

Zwischen der offiziellen Sittenlehre und der inoffiziellen Praxis scheint auf der arabischen Halbinsel eine tiefe Lücke zu klaffen. „Wenn man sich mit den Gesellschaften des Nahen Ostens beschäftigt, merkt man schnell, dass hier mehrere Schichten übereinander lagern“, sagt Salman Schaich vom Brookings-Zentrum Doha, der katarischen Dependance eines US-Instituts.

Dass die Veröffentlichung des Berichts irgendwelche Folgen haben wird, glaubt der Wissenschaftler nicht. „Natürlich kann so etwas zu Verlegenheit führen“, sagt Schaich, „aber in einer verschlossenen Gesellschaft wie der saudischen, gibt es einer Reihe stillschweigender Abkommen“. Niemand im Land habe ein Interesse daran, einem solchen Bericht mehr Aufmerksamkeit zu schenken als notwendig.

Der Name des Prinzen, der zu dem ausschweifenden Fest in Dschidda geladen hatte, war in dem Wikileaks-Dokument geschwärzt. Es sei keiner der potenziellen Thronfolger gewesen, schreibt der Autor, aber doch einer mit „beträchtlichen Privilegien“. Die sonst allgegenwärtige Religionspolizei sei nirgends in der Nähe zu sehen gewesen.

„Unter der Oberfläche genießt die Jugend in Saudi-Arabien relativ viele Freiheiten, auch was die Sexualität anbelangt“, so das abschließende Urteil des US-Diplomaten. Ein Urteil, das auch die saudische Frauenrechtlerin Wadscheha al-Hawaidar bestätigt. Die Hingabe zu Vergnügungen nach westlichem Vorbild sei ein offenes Geheimnis. „Das Leben sucht sich seine Wege, auch wenn man eine Gesellschaft unter noch so starken Druck stellt“, sagt al-Hawaidar. „Wir sind schließlich nicht aus Fels, wir sind Menschen“.



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Wikileaks-Enthüllung: So hemmungslos feiert die Elite in Saudi-Arabien - Nachrichten Panorama - WELT ONLINE


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die saudische elite auf den spuren mohammeds.... langsam werden die sympathisch
 
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