Naja, du definierst Intelligenz als Fähigkeit, bestimmte Probleme zu lösen. Und stellst die Niveaus fest. Das läßt sich schon einigermaßen objektiv machen, du siehst dann ja auch z.B. in welchen Bereichen Menschen besonders hohe Fähigkeiten aufweisen, welche Bereichegekoppelt sind etc. Das Problem ist eher die Testsituation und das Design (ist jemand eingeschüchtert, weil er weiß, dass Schwarze schlechter abschneiden- Paradebeispiel der Sozialpsychologie, hat er nie einen PC bedient oder ist Analphabet) und natürlich, was eigentlich gestestet wird. Wenn eine Gesellschaft bestimmte Fähigkeiten als besonders wichtig erachtet und dementsprechend permanent fördert, dann wird sich das irgendwie auch auf die Kinder auswirken. Es gibt Reihentest zu Aborigines- weiße Kinder lesen Reihen, Aboriginekinder erfassen sie optisch als Gesamtbild. Man versucht ja mittlerweile immer mehr IQ-Test zu entwickeln, die kulturell immer neutraler sind, nur geistern tausend Varianten umher, es gibt keine wirkliche Normierung und diese schönen Pauschalaussagen beziehen sich oft auf uralte und hochproblematische Test.
Es gibt sicher Metaanalysen zu dem ganzen Kram, nur beschäftige ich mich damit nicht wirklich.