Aktuelles

Trump Support-Thread

Man kann nur sagen: ekelhaft peinlich für einen US-Präsidenten. Glaubt er die ganzen Lügen, die er erzählt auch selber?
Trump erzählt Anekdote über Börse und Eheleben
Donald Trump schildert bei einem Auftritt eine Szene mit einem Polizisten, der ihm für die gute Entwicklung an der Börse gedankt habe. Der Mann habe gesagt, seine Ehe habe sich deutlich verbessert, weil sich seine finanzielle Lage stabilisiert habe. Laut Trump habe der Beamte ihm erklärt, seine Frau behandle ihn nun mit mehr Respekt, seit er Gewinne erzielt habe. Trump nutzt die Geschichte, um wirtschaftlichen Erfolg persönlich aufzuladen. Die Pointe liegt weniger in Zahlen als im Bild vom wiedergewonnenen Selbstbewusstsein. Kritiker nennen die Schilderung befremdlich, weil sie private Intimität in politische Rede zieht. Anhänger sehen darin einen humorvollen Beleg für Wohlstand. Die Erzählung verschiebt den Fokus von struktureller Wirtschaftspolitik auf individuelles Glück. Trump stellt finanzielle Gewinne als direkten Einfluss auf Beziehungen dar. Damit verbindet er Markt und Alltag in einer einzigen Szene. Ob die Geschichte so passiert ist, bleibt offen. Klar ist, dass sie Aufmerksamkeit erzeugt. Und genau das scheint der Zweck zu sein.

 
Nur Gott kann über mich richten

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Gott: Du bist das weltgrößte A....loch
 

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Statistik: Trump hat schon minus drei Kriege beendet

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Keine Lust auf Merz: Trump schickt Doppelgänger zum Treffen

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Washington (dpo) - Respekt geht anders: Weil Donald Trump offenbar voll mit dem Krieg gegen den Iran beschäftigt ist, hat er heute kurzerhand einen Doppelgänger zum Treffen mit Friedrich Merz ins Oval Office geschickt. Der Bundeskanzler schien von der Finte nichts zu merken.

Wie der US-Nachrichtensender CNN berichtete, soll Trump zuvor zu seinen Beratern gesagt haben, Deutschland habe in Sachen Iran ohnehin nichts zu melden. Zudem wolle er sich neben dem Krieg lieber der Planung seines neuen Ballsaals widmen.

Der daher neben Merz vor dem Kamin im Oval Office platzierte Doppelgänger gilt als nahezu perfekte Kopie des US-Präsidenten. Etwaige Unterschiede sind allenfalls für Experten ersichtlich.

Friedrich Merz jedenfalls ging offenbar davon aus, Trump höchstpersönlich gegenüber zu sitzen. Er sprach anschließend von einem produktiven Gespräch: "Ich hatte den Eindruck, der Präsident wollte heute vor allem zuhören, er hat selbst kaum etwas gesagt. Das kann man schonmal als Erfolg werten."

Einziger Wermutstropfen aus Sicht von Merz: Beim anschließenden Staatsbankett, bei dem Kürbissuppe serviert wurde, war der vermeintliche US-Präsident nicht mehr vor Ort.


Ich bin mir nicht sicher, ob der Kürbis eventuell mehr Hirn hat. :mrgreen:
 

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Donald Trump leidet an unheilbarer Hybris. Und fühlt sich toll dabei

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Das Einzige, was ihn stoppen kann? Ist er selbst, sagt der Präsident. Über eine seltsame Anstalt namens Weißes Haus, in welcher der Klinikleiter in Personalunion der problematischste Patient ist.

Das Verhältnis von Donald Trump zum Völkerrecht ist ungefähr so wie sein Verhältnis zur Dekoration des Weißen Hauses: Was ihm gefällt, macht er. Er hat überall güldenes Geschnörkel anbringen lassen, verschiedene Selbstporträts wurden aufgehängt, patriotischer Kitsch steht herum, und einen Teil des historischen Gebäudes ließ er abreißen, um einen Ballsaal im Mar-a-Lago-Style anzubauen. Was andere von seinem „Geschmack“ halten, ist ihm egal. Er tut, was er will, weil er es kann. Und weil ihn niemand daran hindert.

 

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Die Daily Trump-Show
Der Präsident ist ständig auf Sendung, 24/7, rund um die Uhr – eine übermächtige Konkurrenz für Late-Night-Moderatoren wie Jimmy Kimmel und Stephen Colbert. Demnächst im Programm: die Kuba-Invasion.

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So wie er im Stakkato den Iran bombardieren lässt, so bombardiert Donald Trump die Öffentlichkeit mit mäandernden Monologen und täglich wechselnden Parolen. Der Präsident ist ständig auf Sendung, 24/7, rund um die Uhr. Montags bis freitags strahlt er im Weißen Haus die Donald-Trump-Show aus, eine übermächtige Konkurrenz für Late-Night-Moderatoren à la Jimmy Kimmel und Stephen Colbert. Auf seiner Plattform Truth Social ist er omnipräsent, und zwischendurch textet er TV-Sender, Zeitungen und Nachrichtenagenturen zu. Nicht nur in New York City sagen sie: „Gimme a break.“

Der Messias kam aus Miami vorbei
Was in den letzten Folgen passierte: Im Oval Office breiteten Evangelikale die Hand zum Gebet über den Kriegsherrn aus. Danach empfing er den Messias, wenigstens für Argentinier. Lionel Messi und sein Team Inter Miami überreichten Trump ein rosa Trikot mit der Nummer 47 – für den 47. US-Präsidenten. Trump-Sohn Barron hält Messi für den Größten. Womöglich sogar für größer als seinen Daddy – ein Sakrileg. Demnächst im Programm: die Kuba-Invasion.

 

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Golf statt Krisenstab – Trump auf dem Platz, während Soldaten sterben
Eine Woche nach Beginn des von ihm ausgerufenen Krieges verbringt Donald Trump den Tag auf dem Golfplatz. Die Kosten trägt der Steuerzahler. Währenddessen sind bereits sieben US-Soldaten und ein New Yorker Polizeibeamter, der mit der US-Army-Nationalgarde nach Kuwait entsandt worden war, ums Leben gekommen, fast 20 weitere wurden verletzt. Die Gefechte dauern an, die Zahl der Opfer steigt.

Das Bild wirkt wie ein Kontrastprogramm zur Lage an der Front. Familien trauern, Verwundete werden versorgt, Militärverbände stehen unter Druck. Im Weißen Haus hingegen herrscht ein anderes Tempo. Ein Präsident, der militärische Entscheidungen verantwortet, sendet mit seinem Tagesablauf ebenfalls ein Signal. Kritik kommt nicht nur aus dem politischen Gegnerlager. In Zeiten bewaffneter Auseinandersetzungen wird von der politischen Führung Präsenz erwartet. Ob Golfspielen in einer solchen Phase angemessen ist, dürfte die Debatte über Verantwortung und Prioritäten weiter anheizen.

 
Ich kan nicht glauben, dass Leute Trump mit dem Teufel vergleichen.
Ja, er ist böse, aber er ist ganz sicher nicht so böse wie Trump
Ice-T

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Historiker Bernd Greiner: „Trump ist eine akute Gefahr für die Menschheit“
Herr Greiner, wenn man historisch zurückblickt: Wissen amerikanische Präsidenten eigentlich, auf welche Kriege sie sich einlassen?

Das ist eine sehr gute Frage. Wenn man die letzten fünfzig Jahre betrachtet, habe ich erhebliche Zweifel. Es gab zahlreiche Versuche, durch militärischen Druck oder Geheimdienstoperationen einen Regimewechsel herbeizuführen – und fast alle sind gescheitert. Oder die Probleme wurden im Anschluss eher verstärkt als beseitigt. Nehmen wir den mit Hilfe der CIA durchgesetzten Putsch gegen Mohammed Mossadegh im Iran des Jahres 1953. Briten und Amerikaner beseitigten den ersten demokratisch gewählten Premierminister des Iran, weil er die anglo-iranische Ölgesellschaft verstaatlichen wollte und außenpolitisch einen dritten, neutralen Weg zwischen den Blöcken gehen wollte. Kurzfristig schien die Rechnung aufzugehen. Im Rückblick wird aber klar, dass just in dieser Zeit die Politisierung des Islam einsetzte und mit ihr eine unversöhnliche Haltung gegenüber dem interventionistischen Westen. Ich will damit die USA nicht für alle Probleme im Umgang mit dem Iran verantwortlich machen. Wer aber die Rolle Washingtons kleinredet, versteht nur die Hälfte.

 
Die Schuhe des Führers – Eine fortlaufende Verbesserung in Schwarzleder
Es begann, wie alle großen zivilisatorischen Leistungen beginnen: mit einem Schuh. Nicht irgendwelcher Schuh. Der Schuh. Schwarz, geschlossen, mit Sohle. Ein Schuh, der sagt: Ich bin hier. Ich bleibe. Ich trete. Man hat berichtet — aus Kreisen, die nah genug dran sind, um die Schuhgröße zu kennen, und klug genug, sie für sich zu behalten — dass der Präsident der mächtigsten Nation der Erde Wert darauf legt, dass seine Mitarbeiter dasselbe Modell tragen wie er. Schwarz. Geschlossen. Mit Sohle.

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„Alle haben Angst, sie nicht zu tragen“, soll ein Mitarbeiter gesagt haben. Anonym, versteht sich. Denn wer Angst vor einem Schuh hat, hat erst recht Angst vor einem Namen.

I. Vom Wesen der Verbesserung

Kaizen ist die japanische Kunst der kontinuierlichen Verbesserung. Man nehme einen Prozess. Man schaue ihn lange an. Man frage: Was fehlt? Und dann verbessere man es, täglich, unermüdlich, millimeterweise. Das Weiße Haus hat Kaizen entdeckt. Man beginnt mit den Schuhen. Der Schuh ist, wenn man es durchdenkt, das Fundament des Staatsmannes. Cicero trug Sandalen und wurde dennoch ermordet. Napoleon trug Stiefel und wurde trotzdem verbannt. Der Schuh allein rettet niemanden — aber der falsche Schuh, so lehrt uns diese neue Leitlinie, kann eine Karriere beenden, bevor sie begonnen hat, ihren ersten Satz Memos zu produzieren.

Der Unterschied zwischen einem loyalen Mitarbeiter und einem Verräter ist oft kleiner als man denkt. Manchmal ist er genau 3,2 Zentimeter Absatzhöhe.

II. Das Gleichheitsprinzip

Orwell schrieb 1984 als Warnung. Animal Farm als Fabel. Beide Male hoffte er vermutlich, dass die Leser nicken und sagen: Gut, dass wir so nicht sind. Beide Male haben die Leser genickt. Und sind so geworden. Der Schuh ist schwarz. Die Moral ist einfach. Alle tragen gleich — aber manche tragen gleicher.

George Orwell ließ die Tiere auf der Manor Farm eine einzige, unverrückbare Wahrheit in die Scheunenwand schreiben: Alle Tiere sind gleich. Später, als die Schweine lernten, auf zwei Beinen zu gehen, kam der Zusatz. Klein, fast unauffällig. Aber er veränderte alles. Im Weißen Haus braucht man keine Scheunenwand. Man braucht einen Schuh. Alle Mitarbeiter sind gleich. Alle Mitarbeiter tragen gleich. Einige Mitarbeiter tragen gleicher — nämlich genau das Modell, das der Präsident trägt, woraufhin sie Zugang zu Räumen bekommen, die anderen verschlossen bleiben. Der Zusatz steht nicht geschrieben. Er muss nicht. Er wird verstanden. Das ist die Effizienz des Systems: Es erklärt sich nicht. Es zeigt sich. Wer den Schuh sieht und versteht, gehört dazu. Wer ihn nicht versteht, gehört bald nicht mehr dazu — in seinen alten Schuhen, mit seinem alten Urteilsvermögen, draußen vor der Tür.

III. Effizienzgewinn

Die Logik ist einwandfrei, wenn man sie zu Ende denkt, was man nicht sollte, es aber trotzdem tut: Wer dieselben Schuhe trägt, geht in dieselbe Richtung. Wer in dieselbe Richtung geht, denkt in dieselbe Richtung. Wer in dieselbe Richtung denkt, stimmt zu. Wer zustimmt, ist loyal. Wer loyal ist, bekommt Zugang. Wer Zugang hat, trägt die Schuhe. Der Kreislauf ist perfekt. Der Kreislauf ist geschlossen. Der Kreislauf hat schwarze Sohlen. Man beachte die Ersparnis: keine aufwendigen Loyalitätstests, keine komplizierten Fragebögen, keine kostspieligen Verhöre. Der Schuh fragt und beantwortet gleichzeitig. Das ist Disruption im öffentlichen Dienst. Das ist Innovation. Das ist — möglicherweise — das erste wirklich skalierbare Governance-Modell des 21. Jahrhunderts.

IV. Das eigentliche Problem

Hier aber, an dieser Stelle, muss die Satire kurz innehalten und die Larve abnehmen. Nicht aus Sentimentalität. Nur aus Präzision. Was beschrieben wird, ist kein Schuhproblem. Was beschrieben wird, ist ein Klima. Und Klima, das haben uns die letzten Jahre gelehrt, verändert alles — auch das, was wir für unveränderlich hielten. Ein Mitarbeiter, der seine eigenen Schuhe ablegt, weil er fürchtet, aufzufallen, hat bereits etwas anderes abgelegt. Er hat das abgelegt, was ihn zu einem guten Mitarbeiter machen würde: das Urteilsvermögen, das sagt, hier stimmt etwas nicht. Der Impuls, der warnt, bevor gewarnt werden muss. Die leise, nervige, notwendige Kompetenz des Widerspruchs.

Orwell, der in verrauchten Londoner Zimmern schrieb, mit kaputten Lungen und klarem Blick, hätte es kürzer gesagt: „Die gefährlichsten Räume sind nicht die, in denen laut gelogen wird — sondern die, in denen leise geschwiegen wird.“

V. Ausblick und weiterer Optimierungsbedarf

Wenn der Schuh erst gesichert ist, kommen die Hosen. Dann die Krawatte. Dann die Gedanken. Dann die Lücken zwischen den Gedanken. Kaizen ist geduldig. Kaizen hat Zeit. Kaizen trägt schwarze Schuhe, die schwarze Spuren hinterlassen, die man lange Zeit nicht sieht — bis der Boden vollständig bedeckt ist.

Und dann? Dann heißt es, das sei immer so gewesen. Und niemand mehr kann widersprechen, weil niemand mehr eigene Schuhe besitzt, um wegzugehen.

Das ist der Maßstab. Nicht die Schuhgröße.


Satire
 

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