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US-News

Landesweite Proteste gegen Trump
In Hunderten US-Städten sind am Samstag Gegner und Gegnerinnen der Regierung von US-Präsident Donald Trump auf die Straße gegangen. Unter dem Motto „No Kings“ protestierten etwa allein in Washington mehr als 200.000 unter anderem gegen die Methoden der Einwanderungsbehörde ICE sowie die Entsendung von Einsatzkräften der Nationalgarde in mehrere von den oppositionellen Demokraten regierte Städte. Führende Republikaner kritisierten die Proteste scharf.

Die Teilnehmenden skandierten unter anderem „Wir lieben unser Land, wir können Trump nicht ausstehen“. „Der Präsident glaubt, seine Herrschaft sei absolut. Aber in Amerika haben wir keine Könige“, hieß es auf der Website der „No Kings“-Bewegung, die rund 300 Organisationen vereint. „Wir werden vor Chaos, Korruption und Grausamkeit nicht zurückweichen.“

 
„Dreiste Verbrechensserie“
George Santos dank Trump wieder frei
Der wegen Betrugs und Identitätsdiebstahls verurteilte ehemalige republikanische Abgeordnete George Santos ist nach einer Strafmilderung durch US-Präsidenten Donald Trump aus dem Gefängnis entlassen worden. Der zu sieben Jahren Haft Verurteilte, der aus dem Repräsentantenhaus hinausgeworfen wurde, saß damit weniger als drei Monate seiner Strafe ab.

Santos habe die Strafanstalt in New Jersey verlassen und sei „auf dem Weg nach Hause“, teilte sein Anwalt Joseph Murray der Nachrichtenagentur AFP am späten Freitagabend (Ortszeit) mit.

„Gott segne Präsidenten Donald J. Trump, den größten Präsidenten in der Geschichte der USA!“, schrieb Murray in einer auf Santos’ Account auf der Plattform X veröffentlichten Erklärung.

Trump lobt Santos
Trump erklärte in seinem Onlinedienst Truth Social, Santos habe lange Zeit in Einzelhaft verbracht und sei „allem Anschein nach furchtbar misshandelt“ worden – freilich ohne diese Behauptung zu belegen.

„Zumindest hatte Santos den Mut, die Überzeugung und die Intelligenz, immer republikanisch zu wählen“, fügte Trump hinzu. Deshalb habe er „eine Strafmilderung unterzeichnet, mit der George Santos sofort aus dem Gefängnis entlassen wird“.

Wegen mehrerer Verbrechen verurteilt
Santos trat im Juli seine Haftstrafe an, nachdem er im April zu insgesamt sieben Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt worden war. Die Staatsanwaltschaft legte Santos eine „dreiste Verbrechensserie“ zur Last, bei der dieser Identitätsdiebstahl begangen, finanzielle Daten von Wahlkampfspendern gestohlen und sich unerlaubterweise Geld auf sein Wahlkampf- und sein persönliches Konto überwiesen habe.


Mehr muss man über das Taco nicht wissen. Erbärmlich, beschissen, korrupt usw.
 
Der Tag, an dem Amerika aufstand und „Nein“ zu Königen sagte
Zuerst tauchten die aufblasbaren Froschkostüme auf. Dutzende davon, wackelnd durch den Times Square, wie ein Rauschbild des Widerstands, ihre übergroßen grünen Gliedmaßen im Oktoberlicht glitzernd. Sie waren absurd, absichtlich so – eine direkte Verspottung der Versuche des Weißen Hauses, Demonstranten als Terroristen zu brandmarken. Hinter ihnen kamen Mütter mit Kinderwagen, Lehrerinnen in Zauberhüten, die Großmutter aus New Hampshire, die ein Schild trug, auf dem sie sich als „stolzes Antifa-Mitglied“ bezeichnete, weil ihr Vater im Zweiten Weltkrieg in Belgien gegen Faschisten gekämpft hatte.

Am Samstag, dem 18. Oktober 2025, hatte der Karneval des amerikanischen Widerstands mehr als 2.600 Städte und Gemeinden erfasst. Was vier Monate zuvor als verstreute Demonstrationen begonnen hatte, war zu etwas angewachsen, das womöglich größer war als die Proteste nach dem Tod von George Floyd – ein landesweiter Ausbruch bürgerlicher Wut, der selbst von den Organisatoren kaum noch zu beziffern war. Millionen, schätzten sie. Vielleicht mehr. Die genaue Zahl spielte kaum eine Rolle. Entscheidend war die Dichte der Körper an Orten, an denen sie nicht erwartet worden waren: vor dem Gerichtsgebäude im ländlichen Madison County, Kentucky, wo Trump dreimal deutlich gewonnen hatte. Auf den Straßen von Birmingham, Alabama, wo Mütter an das Vermächtnis der Bürgerrechtsbewegung erinnerten. In Little Village, Chicago, wo ein Torbogen des mexikanisch-amerikanischen Stolzes Hunderte von Bewohnern rahmte, die Trillerpfeifen bliesen vor Schildern mit der Aufschrift „Big Man, Little Dignity“ und einem durchgestrichenen Cartoon-Trump.

 
Der Tag, an dem das höchste Gericht von Trumpsurdistan pleite ging
Es ist so weit: Die Vereinigten Staaten von Amerika, Erfinder von Demokratie, Freiheitsstatue und Drei-Gänge-Menü zum Mitnehmen, haben nun auch das geschafft, was bisher nur Bananenrepubliken vorbehalten war – das Oberste Gericht ist bankrott. Nicht moralisch, das sind sie bereits länger, also sechs von ihnen. Nein, auch finanziell. In Washington ist das Bargeld ausgegangen, und die Götter in Roben sitzen nun auf unbezahlten Stühlen aus institutionellem Pathos. Patricia McCabe, Sprecherin des Supreme Court, erklärte am Freitag in einer Mischung aus Verwaltungsenglisch und Endzeitprophetie, der Gerichtshof „erwarte, ab 18. Oktober keine Mittel mehr zu haben“. Man werde dann „die Arbeitsweise anpassen, um dem Gesetz zu entsprechen“. Das klingt ungefähr so tröstlich wie „Wir fliegen gleich in einen Berg, aber wir halten uns an die Sicherheitsvorschriften“.

Die Folgen sind bizarr: Das ehrwürdigste Gebäude der US-Justiz schließt seine Türen für die Öffentlichkeit. Kein Besucher, kein Tourist, kein Souvenir mit der Aufschrift Equal Justice Under Law. Nur die Richter bleiben – in ihren Büros, bei gedämpftem Licht, um Strom zu sparen, während sie über die Grundrechte einer Nation entscheiden, die offenbar nicht genug Budget übrig hat, um die Glühbirne über der Verfassung zu bezahlen.

Die teuerste Armut der Welt
Chief Justice John Roberts, Hüter der Balance zwischen Chaos und noch größerem Chaos, dürfte nun in der kuriosen Lage sein, über Haushaltsrecht zu wachen, während sein eigener Haushalt zerbricht. Man stelle sich das Bild vor: neun Richter in feierlicher Stille, die über Trumps Militär-Einsatz in Chicago beraten – mit kaltem Kaffee und leerem Konto. Vielleicht werden sie bald Crowdfunding for Justice starten. „Spenden Sie noch heute 10 Dollar, damit Brett Kavanaugh weiter Bier trinken darf, während er über das Schicksal der Republik urteilt.“ Samuel Alito könnte ein Werbespot-Gesicht für Notstromaggregate werden. Clarence Thomas verkauft handgesegnete Verfassungsausgaben mit Autogramm. Und Chief Justice Roberts ruft im Livestream: „Für nur 50 Dollar im Monat sichern Sie sich Ihr persönliches Grundrecht auf Habeas Corpus!“

 
Demnach soll Trump "ständig geflucht" und sogar Karten vom Tisch geschleudert haben, während Selenskyj daneben stand. Wie die "Financial Times" berichtet, soll Trump den ukrainischen Präsidenten unter Druck gesetzt haben, die russischen Forderungen zu akzeptieren. Wenn Putin es wolle, "wird er dich vernichten"

Während des Treffens schien Trump sogar "viele von Putins Argumenten wörtlich übernommen zu haben", heißt es in dem Bericht weiter. Trump soll demnach zu Selenskyj gesagt haben, dass Putin Trump mitgeteilt habe, der Konflikt sei eine „Sonderoperation, nicht einmal ein Krieg“. Dann habe der US-Präsident hinzugefügt, der ukrainische Staatschef müsse einen Deal aushandeln oder "mit der Zerstörung rechn

sieht nicht gut aus für Deutschland
 
Massenproteste: In den USA haben landesweit hunderttausende Menschen gegen US-Präsident Donald Trump protestiert. Die Organisator:innen sprechen von rund 7 Millionen Teilnehmer:innen bei mehr als 2.700 Veranstaltungen. Das Motto der Proteste war „No Kings” („Keine Könige”). Die Demonstrierenden werfen Trump autoritäre Tendenzen und Korruption vor. Die Proteste verliefen weitgehend friedlich. (MR)

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Ja, so ist er eben das Trump

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Amerikas leere Arbeitsplätze – Trumps Krieg gegen Einwanderung und die Warnung an Deutschland
Maria arbeitete für 13 Dollar die Stunde. Sie reinigte Schulen in Florida, bekam alle zwei Wochen einen Scheck über 900 Dollar – genug, um mit ihrem elfjährigen Sohn in einem überfüllten Haus voller Familien zu überleben, die sich Strom, Miete und Hoffnung teilten. Im August kam das Ende. Als sie eines Morgens zur Arbeit kam, sagte ihr Vorgesetzter, dass sie nicht mehr kommen dürfe. Die Regierung Trump hatte das Humanitarian Parole Program beendet – jenes Programm, das unter Joe Biden Kubanern, Haitianern, Venezolanern und auch Nicaraguanern wie Maria legale Arbeitserlaubnisse verschafft hatte. „Ich fühle mich verzweifelt“, sagt sie leise. „Ich habe fünf Dollar auf meinem Konto. Ich kann nichts kaufen. Ich habe nichts mehr.“

Was Maria beschreibt, ist kein Einzelfall, sondern ein Abbild einer Nation im Stillstand. Amerikas Wirtschaft, die sich nach der Pandemie mühsam stabilisiert hatte, wird durch die neue Abschottungspolitik in die Knie gezwungen. Präsident Donald Trump spricht von „Ordnung“ und „Schutz amerikanischer Jobs“ – doch in Wirklichkeit vernichtet er sie. Denn die Menschen, die jetzt gehen oder abgeschoben werden, sind genau jene, die Amerikas Wirtschaft getragen haben: Pflegerinnen, Bauarbeiter, Erntehelfer, Techniker, Ingenieure. Sie halten jene Sektoren am Laufen, die kaum ein Einheimischer mehr bedienen will oder kann. Ihre Abwesenheit reißt Lücken, die mit keiner Propaganda zu füllen sind.

Die Zahlen sprechen eine nüchterne Sprache. Von Juni bis August sank die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze auf durchschnittlich 29.000 pro Monat – der niedrigste Wert seit der Pandemie. Während des Aufschwungs 2021 bis 2023 waren es noch 400.000 monatlich. Das Congressional Budget Office hat seine Wachstumsprognose von 1,9 auf 1,4 Prozent gesenkt. Die Inflation zieht wieder an, während Unternehmen auf Personalnot und steigende Löhne reagieren müssen. Lee Branstetter, Ökonom an der Carnegie Mellon University, sagt es klar: „Einwanderer sind gut für die Wirtschaft. Weil wir in den letzten Jahren viele Einwanderer hatten, fiel der Inflationsschub geringer aus, als viele erwartet hatten.“ Nun kehrt das Gegenteil ein – eine gefährliche Mischung aus Fachkräftemangel, Preisdruck und sinkender Produktivität.

 
Trump droht San Francisco mit Nationalgarde
US-Präsident Donald Trump hat mit der Entsendung der Nationalgarde auch nach San Francisco gedroht. „Als Nächstes gehen wir nach San Francisco“, sagte Trump gestern (Ortszeit) in einem Interview mit dem rechtsgerichteten Fernsehsender Fox News. Noch vor 15 Jahren sei San Francisco „eine der großartigen Städte der Welt“ gewesen, seither seien dort die Dinge „falsch“ gelaufen.

San Francisco wird von den oppositionellen Demokraten regiert – so wie die anderen Städte, in welche Trump bereits die Nationalgarde entsandt hat. Die Einsätze begründete Trump mit angeblich ausufernder Gewalt und einer akuten Bedrohung der öffentlichen Sicherheit – Zustandsbeschreibungen, die von den örtlichen Verantwortlichen vehement bestritten werden.

Am Samstag hatten unter dem Motto „No Kings“ (Keine Könige) landesweit Millionen von Menschen gegen Trump demonstriert. Die Proteste richteten sich auch gegen die Entsendung der Nationalgarde in mehrere Städte. Der Präsident hatte die Nationalgarde nach Los Angeles, Washington, Memphis, Portland und Chicago beordert.

 
Trump über „No Kings“:

Ich halte das für einen Witz. Ich habe mir die Leute angeschaut. Sie repräsentieren dieses Land nicht. Und ich habe all die brandneuen Schilder gesehen, offenbar bezahlt von Soros und anderen radikalen linken Verrückten. Es sieht ganz danach aus. Wir prüfen das gerade. Die Demonstrationen waren sehr klein, sehr wirkungslos. Und die Leute waren völlig durchgeknallt

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Trump nennt die Demonstranten 'whacked out'? Das sagt der Mann, der Windräder für Krebs verantwortlich macht, Dokumente im Badezimmer stapelt und glaubt, dass man mit Desinfektionsmittel gurgeln kann. Wenn No Kings ein Witz ist, dann war Four Seasons Landscaping die Pointe
 

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