Der Eid, der Abgrund, der Rücktritt – Wie ein US-Marine-Oberst nach 24 Jahren sich öffentlich gegen Trump stellt
Er diente seinem Land fast ein Vierteljahrhundert lang. Afghanistan, Irak, die endlosen Wüstenübungen von Camp Pendleton bis Quantico – Doug Krugman war einer dieser Offiziere, die nie laut wurden, aber nie wankten. 24 Jahre Loyalität, Pflichtbewusstsein, Kameradschaft – und dann ein Satz, der wie ein Sprengsatz durch Washington ging: „Ich bin aus dem Militär ausgetreten – wegen Donald Trump.“
Krugman, Oberst des US Marine Corps, reichte am 30. September seinen Abschied ein – am selben Tag, an dem Präsident Trump und sein Verteidigungsminister Pete Hegseth vor den höchsten Offizieren der Nation sprachen. Es war ein Auftritt, den viele als ideologische Demonstration empfanden, ein politisches Tribunal in Uniform. Trump sprach von inneren Feinden, von „Säuberung“ und „Disziplin“, und fügte hinzu: „Wenn Ihnen nicht gefällt, was ich sage, können Sie den Raum verlassen. Natürlich – dann ist Ihr Rang weg, Ihre Zukunft auch.“ Krugman stand auf – und ging. Es war sein letzter Tag in Uniform.
„Ich habe meine Karriere aufgegeben aus Sorge um die Zukunft unseres Landes“, schrieb er. Was ihn trieb, sei nicht politischer Protest, sondern der Bruch eines Eids: „Kein Präsident ist perfekt“, so Krugman, „aber bisherige Oberbefehlshaber haben ihren Schwur auf die Verfassung ernst genommen. Mit Trump glaube ich das nicht mehr.“
kaizen-blog.org
Er diente seinem Land fast ein Vierteljahrhundert lang. Afghanistan, Irak, die endlosen Wüstenübungen von Camp Pendleton bis Quantico – Doug Krugman war einer dieser Offiziere, die nie laut wurden, aber nie wankten. 24 Jahre Loyalität, Pflichtbewusstsein, Kameradschaft – und dann ein Satz, der wie ein Sprengsatz durch Washington ging: „Ich bin aus dem Militär ausgetreten – wegen Donald Trump.“
Krugman, Oberst des US Marine Corps, reichte am 30. September seinen Abschied ein – am selben Tag, an dem Präsident Trump und sein Verteidigungsminister Pete Hegseth vor den höchsten Offizieren der Nation sprachen. Es war ein Auftritt, den viele als ideologische Demonstration empfanden, ein politisches Tribunal in Uniform. Trump sprach von inneren Feinden, von „Säuberung“ und „Disziplin“, und fügte hinzu: „Wenn Ihnen nicht gefällt, was ich sage, können Sie den Raum verlassen. Natürlich – dann ist Ihr Rang weg, Ihre Zukunft auch.“ Krugman stand auf – und ging. Es war sein letzter Tag in Uniform.
„Ich habe meine Karriere aufgegeben aus Sorge um die Zukunft unseres Landes“, schrieb er. Was ihn trieb, sei nicht politischer Protest, sondern der Bruch eines Eids: „Kein Präsident ist perfekt“, so Krugman, „aber bisherige Oberbefehlshaber haben ihren Schwur auf die Verfassung ernst genommen. Mit Trump glaube ich das nicht mehr.“
Der Eid, der Abgrund, der Rücktritt – Wie ein US-Marine-Oberst nach 24 Jahren sich öffentlich gegen Trump stellt
„Militärische Gewalt ist keine Antwort auf politischen Widerspruch“, sagt Krugman. „Wer Realität ignoriert, um sich auf schwammige Gesetze zu berufen und Notstandsbefugnisse zu beanspruchen, handelt unmoralisch. Das sind keine Taten, für die ich bereit bin, mein Leben zu riskieren.“ Er nennt...

