Admiral Alvin Holsey tritt zurück – Warum der oberste US-Befehlshaber Trumps Krieg gegen Venezuela nicht mehr mittragen wollte
Admiral Alvin Holsey, Chef des U.S. Southern Command und oberster Militärbefehlshaber für Mittel- und Südamerika, hat seinen Posten aufgegeben – aus Gewissensgründen. Er wollte nicht länger Teil eines Krieges sein, der keiner ist. Ein Krieg, der sich als Anti-Drogen-Operation tarnt, tatsächlich aber den Sturz eines Regimes vorbereitet, mit Methoden, die an dunkle Kapitel amerikanischer Außenpolitik erinnern. Holsey, 37 Jahre im Dienst, galt als Offizier von Integrität – diszipliniert, loyal, unbestechlich. Doch was er im vergangenen Jahr befehlen sollte, ließ sich mit keinem Eid, keinem Gesetz und keinem Gewissen mehr vereinbaren. Seit Anfang September haben US-Spezialeinheiten unter direkter Anweisung des Weißen Hauses mindestens fünf Boote vor der venezolanischen Küste angegriffen. 27 Menschen starben. Offiziell handelte es sich um „mutmaßliche Drogenschmuggler“. In Wahrheit, so berichten Quellen aus dem Pentagon, waren viele der Getöteten unbewaffnete Fischer. Das entspricht auch unseren eigenen Recherchen und den weiterhin laufenden Überprüfungen in mindestens 18 Fällen.
Holsey soll mehrfach gewarnt haben, dass die Operationen rechtlich nicht gedeckt seien. Es gebe keine Kriegserklärung, keine Autorisierung durch den Kongress, keine klare Identifizierung bewaffneter Gruppen. Doch seine Bedenken verhallten. Die Befehle kamen von ganz oben – von einem Präsidenten, der öffentlich verkündete, er habe der CIA eine verdeckte Operation gegen Venezuela genehmigt, und von einem Verteidigungsminister, der das Pentagon mittlerweile „Department of War“ nennt. Pete Hegseth, ein Trump-Loyalist, führt das Verteidigungsministerium wie eine politische Kampforganisation. In den vergangenen Monaten ließ er eine ganze Generation von Spitzenoffizieren austauschen – jene, die zu unabhängig dachten oder dem Bild des „patriotischen Kriegers“ nicht entsprachen. General Charles Q. Brown Jr., der erste schwarze Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs – entlassen. Admiral Lisa Franchetti, die erste Frau an der Spitze der Marine – entlassen. Admiral Shoshana Chatfield, die NATO-Militärvertreterin – entlassen. Generalleutnant Jeffrey A. Kruse, Chef des Militärgeheimdienstes – entlassen. Und jetzt Holsey, der es wagte, das Wort „illegal“ in den Mund zu nehmen.
kaizen-blog.org
Admiral Alvin Holsey, Chef des U.S. Southern Command und oberster Militärbefehlshaber für Mittel- und Südamerika, hat seinen Posten aufgegeben – aus Gewissensgründen. Er wollte nicht länger Teil eines Krieges sein, der keiner ist. Ein Krieg, der sich als Anti-Drogen-Operation tarnt, tatsächlich aber den Sturz eines Regimes vorbereitet, mit Methoden, die an dunkle Kapitel amerikanischer Außenpolitik erinnern. Holsey, 37 Jahre im Dienst, galt als Offizier von Integrität – diszipliniert, loyal, unbestechlich. Doch was er im vergangenen Jahr befehlen sollte, ließ sich mit keinem Eid, keinem Gesetz und keinem Gewissen mehr vereinbaren. Seit Anfang September haben US-Spezialeinheiten unter direkter Anweisung des Weißen Hauses mindestens fünf Boote vor der venezolanischen Küste angegriffen. 27 Menschen starben. Offiziell handelte es sich um „mutmaßliche Drogenschmuggler“. In Wahrheit, so berichten Quellen aus dem Pentagon, waren viele der Getöteten unbewaffnete Fischer. Das entspricht auch unseren eigenen Recherchen und den weiterhin laufenden Überprüfungen in mindestens 18 Fällen.
Holsey soll mehrfach gewarnt haben, dass die Operationen rechtlich nicht gedeckt seien. Es gebe keine Kriegserklärung, keine Autorisierung durch den Kongress, keine klare Identifizierung bewaffneter Gruppen. Doch seine Bedenken verhallten. Die Befehle kamen von ganz oben – von einem Präsidenten, der öffentlich verkündete, er habe der CIA eine verdeckte Operation gegen Venezuela genehmigt, und von einem Verteidigungsminister, der das Pentagon mittlerweile „Department of War“ nennt. Pete Hegseth, ein Trump-Loyalist, führt das Verteidigungsministerium wie eine politische Kampforganisation. In den vergangenen Monaten ließ er eine ganze Generation von Spitzenoffizieren austauschen – jene, die zu unabhängig dachten oder dem Bild des „patriotischen Kriegers“ nicht entsprachen. General Charles Q. Brown Jr., der erste schwarze Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs – entlassen. Admiral Lisa Franchetti, die erste Frau an der Spitze der Marine – entlassen. Admiral Shoshana Chatfield, die NATO-Militärvertreterin – entlassen. Generalleutnant Jeffrey A. Kruse, Chef des Militärgeheimdienstes – entlassen. Und jetzt Holsey, der es wagte, das Wort „illegal“ in den Mund zu nehmen.
Admiral Alvin Holsey tritt zurück – Warum der oberste US-Befehlshaber Trumps Krieg gegen Venezuela nicht mehr mittragen wollte
Admiral Alvin Holsey, Chef des U.S. Southern Command und oberster Militärbefehlshaber für Mittel- und Südamerika, hat seinen Posten aufgegeben – aus Gewissensgründen. Er wollte nicht länger Teil eines Krieges sein, der keiner ist. Ein Krieg, der sich als Anti-Drogen-Operation tarnt, tatsächlich...