Gold gewonnen – Einladung abgelehnt: US-Frauen sagen Trump zur „State of the Union“ ab
Olympiasieg gegen Kanada nach Verlängerung, Gold für die USA – und wenige Tage später eine Absage an den Präsidenten. Die US-Frauen im Eishockey werden nicht an Donald Trumps Rede zur Lage der Nation teilnehmen. Ein Sprecher von USA Hockey erklärte, man sei für die Einladung dankbar und fühle sich geehrt, doch aufgrund bereits geplanter akademischer und beruflicher Verpflichtungen nach den Spielen könnten die Athletinnen nicht erscheinen. Man schätze die Anerkennung ihrer Leistung ausdrücklich.
Trump hatte zunächst das Männerteam eingeladen, nachdem es ebenfalls in einem Overtime-Krimi gegen Kanada Gold geholt hatte. Am Telefon fügte er hinzu, man müsse natürlich auch das Frauenteam einladen. Andernfalls, so sein scherzhafter Zusatz, würde man ihn wohl des Amtes entheben. Ob die Männer der Einladung folgen, ist bislang offen. Im Weißen Haus blieb eine unmittelbare Stellungnahme aus. Zurück bleibt eine Entscheidung, die sachlich begründet ist und dennoch politische Deutungen auslösen dürfte. Die Spielerinnen selbst halten sich an die nüchterne Linie ihres Verbandes: Dank für die Einladung, Fokus auf Verpflichtungen, keine weitere Kommentierung. Gold auf dem Eis – Distanz in Washington.
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Olympiasieg gegen Kanada nach Verlängerung, Gold für die USA – und wenige Tage später eine Absage an den Präsidenten. Die US-Frauen im Eishockey werden nicht an Donald Trumps Rede zur Lage der Nation teilnehmen. Ein Sprecher von USA Hockey erklärte, man sei für die Einladung dankbar und fühle sich geehrt, doch aufgrund bereits geplanter akademischer und beruflicher Verpflichtungen nach den Spielen könnten die Athletinnen nicht erscheinen. Man schätze die Anerkennung ihrer Leistung ausdrücklich.
Trump hatte zunächst das Männerteam eingeladen, nachdem es ebenfalls in einem Overtime-Krimi gegen Kanada Gold geholt hatte. Am Telefon fügte er hinzu, man müsse natürlich auch das Frauenteam einladen. Andernfalls, so sein scherzhafter Zusatz, würde man ihn wohl des Amtes entheben. Ob die Männer der Einladung folgen, ist bislang offen. Im Weißen Haus blieb eine unmittelbare Stellungnahme aus. Zurück bleibt eine Entscheidung, die sachlich begründet ist und dennoch politische Deutungen auslösen dürfte. Die Spielerinnen selbst halten sich an die nüchterne Linie ihres Verbandes: Dank für die Einladung, Fokus auf Verpflichtungen, keine weitere Kommentierung. Gold auf dem Eis – Distanz in Washington.
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