Trumps Liebe zum Öl erweist sich als fatale Leidenschaft
Die fossil-süchtigen USA sind besonders stark von der Preisexplosion betroffen, auch weil der US-Präsident alternative Energieformen bekämpft
Neben Zöllen hat Donald Trump eine zweite ganz große Leidenschaft: Er liebt Kohle, Erdöl und Erdgas – also alle fossilen Brennstoffe. Der US-Präsident ist überzeugt, dass nur diese Energieformen die USA groß und reich machen können und alle klimaschonenden Alternativen bloß Ausfluss verweichlichter Wokeness ist.
Seit seinem Amtsantritt tut Trump alles, um die Öl- und Gasproduktion selbst in sensiblen Regionen zu erhöhen (bei der Kohle, die er am meisten liebt, fehlt inzwischen jede wirtschaftliche Rentabilität) und den Ausbau von Sonnen- und Windkraft zu bremsen. Selbst sein Angriff auf Venezuela und die Entführung von Machthaber Nicolás Maduro diente vorrangig dazu, den USA Zugriff auf das dortige Öl zu geben.
Je mehr Öl die USA kontrollieren, ist Trump überzeugt, desto weniger ist die Nation von Verwerfungen am internationalen Ölmarkt betroffen – so etwa von der Schließung der Straße von Hormus als Folge des von ihm angezettelten Kriegs gegen den Iran.
Lektion in Volkswirtschaft
Aber wie schon bei den Zöllen bekommt Trump dieser Tage eine Einführungslektion in Volkswirtschaft. Die Explosion des Ölpreises auf weit über 100 Dollar pro Fass trifft die ganze Welt. Aber kaum ein anderes Land bekommt die Folgen so hart zu spüren wie die Vereinigten Staaten.
www.derstandard.at
Die fossil-süchtigen USA sind besonders stark von der Preisexplosion betroffen, auch weil der US-Präsident alternative Energieformen bekämpft
Neben Zöllen hat Donald Trump eine zweite ganz große Leidenschaft: Er liebt Kohle, Erdöl und Erdgas – also alle fossilen Brennstoffe. Der US-Präsident ist überzeugt, dass nur diese Energieformen die USA groß und reich machen können und alle klimaschonenden Alternativen bloß Ausfluss verweichlichter Wokeness ist.
Seit seinem Amtsantritt tut Trump alles, um die Öl- und Gasproduktion selbst in sensiblen Regionen zu erhöhen (bei der Kohle, die er am meisten liebt, fehlt inzwischen jede wirtschaftliche Rentabilität) und den Ausbau von Sonnen- und Windkraft zu bremsen. Selbst sein Angriff auf Venezuela und die Entführung von Machthaber Nicolás Maduro diente vorrangig dazu, den USA Zugriff auf das dortige Öl zu geben.
Je mehr Öl die USA kontrollieren, ist Trump überzeugt, desto weniger ist die Nation von Verwerfungen am internationalen Ölmarkt betroffen – so etwa von der Schließung der Straße von Hormus als Folge des von ihm angezettelten Kriegs gegen den Iran.
Lektion in Volkswirtschaft
Aber wie schon bei den Zöllen bekommt Trump dieser Tage eine Einführungslektion in Volkswirtschaft. Die Explosion des Ölpreises auf weit über 100 Dollar pro Fass trifft die ganze Welt. Aber kaum ein anderes Land bekommt die Folgen so hart zu spüren wie die Vereinigten Staaten.
Trumps Liebe zum Öl erweist sich als fatale Leidenschaft
Die fossil-süchtigen USA sind besonders stark von der Preisexplosion betroffen, auch weil der US-Präsident alternative Energieformen bekämpft