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US-News

Trumps Liebe zum Öl erweist sich als fatale Leidenschaft
Die fossil-süchtigen USA sind besonders stark von der Preisexplosion betroffen, auch weil der US-Präsident alternative Energieformen bekämpft

Neben Zöllen hat Donald Trump eine zweite ganz große Leidenschaft: Er liebt Kohle, Erdöl und Erdgas – also alle fossilen Brennstoffe. Der US-Präsident ist überzeugt, dass nur diese Energieformen die USA groß und reich machen können und alle klimaschonenden Alternativen bloß Ausfluss verweichlichter Wokeness ist.

Seit seinem Amtsantritt tut Trump alles, um die Öl- und Gasproduktion selbst in sensiblen Regionen zu erhöhen (bei der Kohle, die er am meisten liebt, fehlt inzwischen jede wirtschaftliche Rentabilität) und den Ausbau von Sonnen- und Windkraft zu bremsen. Selbst sein Angriff auf Venezuela und die Entführung von Machthaber Nicolás Maduro diente vorrangig dazu, den USA Zugriff auf das dortige Öl zu geben.

Je mehr Öl die USA kontrollieren, ist Trump überzeugt, desto weniger ist die Nation von Verwerfungen am internationalen Ölmarkt betroffen – so etwa von der Schließung der Straße von Hormus als Folge des von ihm angezettelten Kriegs gegen den Iran.

Lektion in Volkswirtschaft
Aber wie schon bei den Zöllen bekommt Trump dieser Tage eine Einführungslektion in Volkswirtschaft. Die Explosion des Ölpreises auf weit über 100 Dollar pro Fass trifft die ganze Welt. Aber kaum ein anderes Land bekommt die Folgen so hart zu spüren wie die Vereinigten Staaten.

 
Umstrittener ICE-Kommandant Bovino tritt mit 55 Jahren vorzeitig in den Ruhestand
Gregory Bovino verantwortet den tödlichen Einsatz in Minneapolis. Nach dem brutalen Vorgehen wurde er abgezogen, jetzt beendet er seinen Dienst

Washington – Der als Symbolfigur der radikalen Migrations- und Abschiebepolitik von US-Präsident Donald Trump bekanntgewordene Grenzschutzkommandeur Greg Bovino, der am 27. März 56 Jahre alt wird, tritt Ende März vorzeitig in den Ruhestand – ein Jahr vor dem für Beamte der Behörde CBP verpflichtenden Pensionierungsalter von 57 Jahren. Die New York Times und das rechte Internetportal "Breitbart" bekamen Bovinos Rückzug von ihm selbst bestätigt.

Rücksichtsloser Ruf
Andere US-Medien wie der Sender NBC News meldeten am Montag (Ortszeit) die Pensionierung unter Berufung auf Informanten bei der Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP. Kaum ein Name und Gesicht wurde in den USA so sehr mit den umstrittenen Razzien gegen Migranten ohne Aufenthaltsrecht in Verbindung gebracht wie Bovinos. Als "commander at large" – also Chef eines mobilen Kommandos der Border Patrol – war er in mehreren Großstädten an vorderster Front im Einsatz. Dabei erwarb er sich den Ruf, betont rücksichtslos vorzugehen und seine hochgerüsteten Beamten selbst im Falle auf Video dokumentierter Gewaltexzesse weiter eisern zu verteidigen.

 
Und da wollte uns das Trump-Maskottchen Vance was von Meinungsfreiheit erzählen. Einfach nur peinlich jedes einzelne Mit- und auch Ohneglied dieses Horrorclown-Kabinetts.
USA laut Studie keine liberale Demokratie mehr
Die USA sind unter Präsident Donald Trump nun keine „liberale Demokratie“ mehr. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls der Demokratiebericht 2025 des „Varieties of Democracy“-Instituts (V-Dem) der schwedischen Universität Göteborg, der heute vorgestellt wurde. „Die Geschwindigkeit, mit der die amerikanische Demokratie derzeit demontiert wird, ist in der modernen Geschichte beispiellos“, heißt es.

Machtkonzentration der Trump-Regierung
Der Absturz der USA im Demokratieindex im Vergleich zum Vorjahr gründet vor allem auf Machtkonzentration bei der Regierung von US-Präsident Donald Trump, der gerne per Dekret regiert, auf Kosten der Kontrolle durch den Kongress.

Weiters werden die Umgehung von Gerichtsurteilen sowie die Einschränkungen der Bürgerrechte und der Medienfreiheit moniert. Das US-Wahlsystem wird hingegen als noch intakt bewertet.

„Dritte Welle der Autokratisierung“
Der Bericht stellt fest, dass auf weltweiter Ebene der Anteil der Demokratien unter den Staaten auf das Niveau von 1978 zurückgefallen sei. Der Bericht spricht von einer „dritten Welle der Autokratisierung“.

„Der Grad der Demokratie für den Durchschnittsbürger in Westeuropa und Nordamerika ist auf dem niedrigsten Stand seit über 50 Jahren, was in erster Linie auf die fortschreitende Autokratisierung in den USA zurückzuführen ist“, heißt es.

Ungarn insgesamt führend bei Verschlechterungen
Ungarn, das kurz vor einer Parlamentswahl steht, ist laut Bericht unter den autokratisch gewordenen Ländern weltweit „hinsichtlich des Gesamtumfangs der Verschlechterungen an erster Stelle“.

 
Chef der US-Terrorabwehr tritt aus Protest gegen Krieg zurück
Aus Protest gegen die US-Offensive gegen den Iran ist der Chef des Nationalen Zentrums für Terrorismusbekämpfung, Joseph Kent, zurückgetreten. „Ich kann den andauernden Krieg im Iran nicht guten Gewissens unterstützen. Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar“, schrieb er heute in einem Brief an US-Präsident Donald Trump, den Kent auf X veröffentlichte.

Es sei offensichtlich, dass die USA den Krieg aufgrund israelischen Drucks begonnen hätten. Kent sagte, Trump habe in seiner ersten Amtszeit noch „besser als jeder andere moderne Präsident“ verstanden, wie man das Militär einsetze, ohne in endlose Kriege verwickelt zu werden.

Er warf Israel vor, dieselbe Taktik wie im Irak-Krieg angewandt zu haben, um die USA in einen verheerenden Krieg samt Tausender Opfer zu ziehen – obwohl es keine Belege dafür gibt. „Diesen Fehler dürfen wir nicht wiederholen“, schrieb Kent weiter. Er appellierte an Trump, „darüber nachzudenken, was wir im Iran tun und für wen wir es tun“.

 
Gipfel verschoben: Wie Trump gegenüber Peking zum Bittsteller wurde
Der US-Präsident "fühlt, er müsse in Washington bleiben", daher verschiebt er seine Reise nach Peking. Der Irankrieg bringt immer unabsehbarere Folgen mit sich

Er würde ja sehr gerne nach China fahren, aber "wegen des Krieges möchte ich hier sein. Ich muss hier sein, habe ich das Gefühl." Wenn Donald Trump erklärt, warum er in Peking um die Verschiebung seiner seit Monaten geplanten Reise nach China gebeten hat, dann betont er, dass es nicht an Peking liege – oder an den Beziehungen. „Da stecken auch keine Tricks dahinter", sagte er am Montagabend vor Journalisten. "Wir befinden uns im Krieg. Ich halte es für wichtig, dass ich hier bin."

Auch Trumps Finanzminister Scott Bessent nannte "logistische Gründe", die zu der Verschiebung führen würden. Dass just jenes Treffen zwischen Xi Jinping und Trump, also zwischen zweien der mächtigsten Staatschefs der Welt, nicht wie geplant über die Bühne gehen soll, macht die Fragilität der Welt deutlich.

 
Trump über Absage von NATO-Partnern weiter verärgert
US-Präsident Donald Trump kritisiert die NATO-Verbündeten für ihre Weigerung, sich am Krieg gegen den Iran zu beteiligen. Die meisten Partner hätten ihm mitgeteilt, dass sie nicht in den Konflikt verwickelt werden wollten, teilte Trump heute auf der Plattform Truth Social mit.

Dies überrasche ihn nicht, da er die Allianz schon immer als „Einbahnstraße“ betrachtet habe. Vor Journalisten stellte Trump ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht.

Die USA seien zwar noch nicht bereit, ihren Militäreinsatz im Iran zu beenden, sagte Trump vor Journalisten. Der Abzug werde jedoch „in sehr naher Zukunft“ erfolgen. Nach Kriegsende würden die Spritpreise sinken.

„Sehr dummer Fehler“
Die Weigerung der Bündnispartner, an der Seite der USA in den Krieg gegen den Iran einzutreten, sei ein „sehr dummer Fehler“, sagte Trump. Die Haltung der Allianz sei „ziemlich schockierend“, sagte Trump.

Es sei nicht gut für die Partnerschaft, wenn Hilfe verweigert werde. Er sei enttäuscht von der NATO. Eine tolle Unterstützung habe es dagegen von Katar, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain gegeben, sagte Trump.

 
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Und das weltgrößte A....loch so:
„Netter Typ, aber zu schwach“ – Trumps Abrechnung mit Joe Kent
Donald Trump bewertet Joe Kent öffentlich und lässt dabei keinen Zweifel an seiner Haltung. Persönlich habe er ihn immer für einen netten Typ gehalten, sagt er, doch gleichzeitig sei Kent aus seiner Sicht zu schwach in Sicherheitsfragen gewesen. Entscheidend wird dann ein anderer Punkt. Erst nachdem er dessen Stellungnahme gelesen habe, sei ihm klar geworden, dass dessen Abgang die richtige Entscheidung gewesen sei. Damit wird aus einer persönlichen Einschätzung eine politische Abrechnung. Loyalität und Härte werden zum Maßstab gemacht. Wer nicht in dieses Bild passt, verliert Rückhalt. Die Formulierung wirkt beiläufig, hat aber eine klare Wirkung. Sie stellt Kent nicht nur inhaltlich infrage, sondern auch in seiner Eignung für sicherheitspolitische Verantwortung. Solche Aussagen sind mehr als persönliche Kritik. Sie setzen ein Signal nach innen und außen

 
Dreimal gewählt – und jetzt die Abrechnung!
Ein kurzer Austausch auf der Straße in Pennsylvania bringt eine Entwicklung auf den Punkt, die in den USA sich langsam durchsetzt. Auf die Frage, was sie Trump sagen würde, kommt die Antwort ohne jede Zurückhaltung: ein wertloser Haufen Sch..ße. Direkt, hart, ohne Filter. Doch entscheidend ist der zweite Teil. Dreimal habe sie ihn gewählt. Dreimal. Und dann folgt der Satz: Das war mein Fehler. Offenbar bin ich ein Idiot. Das ist keine politische Einordnung, sondern ein persönliches Eingeständnis. Es zeigt, wie sich Haltung bei vielen Wählern verändert, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden. Wer dreimal dieselbe Entscheidung trifft, handelt aus Überzeugung und Vertrauen. Wenn genau das kippt, geht es nicht nur um Politik, sondern um die eigene Einschätzung. Solche Stimmen entstehen mehr und mehr sichtbar. Und sie wuchsen nicht über Nacht.

 
Wenn der Staat den Journalisten erklärt, was Wahrheit ist
Es gibt eine alte Versuchung der Macht: nicht lügen, sondern das Lügen überflüssig machen, indem man bestimmt, was berichtet wird. Trump und seine Leute betreiben das gerade mit bemerkenswerter Offenheit. Der Präsident schimpft auf sozialen Plattformen über Kriegsberichte, die ihm nicht passen. Sein Verteidigungsminister schlägt Schlagzeilen vor, die eine patriotische Presse verwenden sollte. Der oberste Medienwächter erinnert Sendeanstalten daran, dass ihre Lizenzen irgendwann zur Erneuerung anstehen. Jeder dieser Schritte für sich lässt sich wegdiskutieren. Zusammen ergeben sie etwas anderes: ein Klima, in dem Quellen schweigen, bevor der Druck sie zwingt. Journalisten in Washington schauen sich gerade selbst dabei zu, wie sie abwägen, ob eine Geschichte den Aufwand und das Risiko wert ist. Nicht aus Feigheit, sondern das Angst und Konsequenzen unter Trump eine eigene Politik geworden ist. CNN verteidigt seine Berichte. Erfahrene Korrespondenten sagen, guter Journalismus gehe weiter. Das stimmt wahrscheinlich. Aber es kostet mehr als früher, und wer sich aktuell 2026 für die Wahrheit und Aufklärung einsetzt, riskiert mehr, als nur eine schlechte Kritik. Willkommen in 2026, wir erleben es jeden Tag.

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