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US-News

Oregon: 16-Jähriger schießt sich durch verschlossene Schultüren, tötet 3 Kinder und eine Lehrkraft, bewaffneter Anwohner erschießt Täter
Um 12:59 Uhr geht in Bend, Oregon, ein Notruf ein. Ein Mensch berichtet, jemand habe aus einer Langwaffe mehrfach auf sein Fahrzeug geschossen. Wenige Minuten später erreicht der Schütze die Silver Rail Elementary School. Die Türen sind verschlossen. Der 16-Jährige schießt sie auf und dringt in das Gebäude ein, in dem rund 450 Kinder unterrichtet werden. Um 13:02 Uhr trifft die Polizei ein. Kurz darauf wird der Täter von einem bewaffneten Anwohner erschossen, der ihn beim Eindringen beobachtet und verfolgt hatte. Für 3 Kinder im Alter von 5, 8 und 11 Jahren und eine Lehrkraft kommt jede Hilfe zu spät. Ein 7-jähriges Kind und eine 54-jährige Lehrkraft werden mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Gouverneurin Tina Kotek dankt dem Anwohner für sein Eingreifen. Polizeichef Mike Krantz erklärt, seine Beamten hätten erst im August einen ganzen Tag lang für genau solche Angriffe trainiert. An amerikanischen Grundschulen gehört die Vorbereitung auf bewaffnete Täter längst zum Alltag. Kinder lernen lesen, während Erwachsene üben müssen, wie man sie vor einem Menschen mit einem Gewehr schützt. Nach Columbine und Sandy Hook steht Amerika erneut vor den Folgen seiner Waffengewalt. 3 Kinder werden nie wieder nach Hause kommen.
 
Trumps Amerika hat die Rechnung bekommen: 8 von 10 Wählern wollen einen politischen Umbruch
Donald Trump hatte den Amerikanern versprochen, die Energiekosten zu halbieren. Jetzt kleben an Tankstellen Aufkleber mit seinem Gesicht und den Worten „Das war ich!“. Daneben stehen die Benzinpreise. Knapp vier Wochen vor der Kongresswahl dokumentiert eine landesweite Befragung, wie weit die Wirklichkeit von den Versprechen des Weißen Hauses entfernt ist. Rund 8 von 10 registrierten Wählern missbilligen Trumps Umgang mit den Lebenshaltungskosten. Etwa drei Viertel lehnen seine Wirtschaftspolitik ab. In einem Land, dessen Präsident unermüdlich von Erfolgen spricht, ist inzwischen selbst der Einkauf zum politischen Gegenbeweis geworden.

Die unermüdliche Aufklärungsarbeit von einigen Medien, investigativen Journalisten und Menschenrechts-, Umwelt- und Wirtschaftsorganisationen hat inzwischen auch jene Republikaner erreicht, die Trump bislang gegen jede Kritik verteidigt haben. Seine Versprechen werden an den Preisen im Supermarkt gemessen, seine Kriegsentscheidungen an den Rechnungen der Tankstellen. Ein Präsident, der sich für seine angeblichen Erfolge unablässig selbst feiert, muss erleben, dass ihm selbst die eigenen Wähler immer weniger glauben. Wie lange lässt sich ein politisches Versagen noch als Triumph verkaufen, wenn die Menschen längst aus eigener Tasche dafür bezahlen? Der Unmut reicht weit über die Wirtschaft hinaus. Nur ungefähr ein Drittel der registrierten Wähler bewertet Trump positiv. Ähnlich wenige billigen seine Amtsführung. Rund 8 von 10 nennen die Wirtschaft oder die Lebenshaltungskosten als besonders wichtige Themen der bevorstehenden Wahl. Demokratie, Gesundheitspolitik und der Krieg gegen Iran beschäftigen jeweils etwa zwei Drittel. Trump hatte einen Krieg von vier oder fünf Wochen in Aussicht gestellt. Inzwischen dauert er bereits acht Monate. Die Rechnung wird täglich neu ausgestellt, auch dort, wo niemand über Krieg oder Frieden entscheiden durfte.

 
Ja, wie gehabt
Trumps neue Sprecherin erklärt das Recht neu: Anwaltsprüfung durchgefallen, Titel trotzdem benutzt
Katie Zacharia hat ein Problem mit dem Recht. Ausgerechnet jenem Fachgebiet, dessen Kenntnis sie jahrelang für ihre öffentliche Glaubwürdigkeit in Anspruch nahm. Die neue Sprecherin des Weißen Hauses räumte am Donnerstag ein, dass sie die Anwaltsprüfung in Kalifornien nicht bestanden hat. Eine Zulassung als Rechtsanwältin besitzt sie in den Vereinigten Staaten nicht. Trotzdem bezeichnete sie sich öffentlich als Anwältin. Donald Trump stellte sie sogar ausdrücklich als zugelassene Juristin vor. In Washington darf man inzwischen offenbar schon mit der Berufsbezeichnung beginnen, während die dazugehörige Berechtigung noch auf sich warten lässt.

Zacharia versuchte die Angelegenheit in einem Gespräch mit Jack Posobiec aufzuklären, jenem rechtsradikalen politischen Kommentator, der durch die Verbreitung der sogenannten Pizzagate-Verschwörungserzählung bekannt wurde. Die neue Regierungssprecherin erklärte, ein Großteil der Missverständnisse beruhe darauf, dass sie sich selbst als „lawyer“ bezeichnet habe. Sie habe zuvor über längere Zeit zahlreiche Menschen aus dem juristischen Bereich konsultiert. Ihre Frage sei gewesen, ob sie diesen Titel verwenden dürfe, solange sie weder als „attorney at law“ noch mit dem Zusatz „Esquire“ auftrete und lediglich rechtliche Analysen liefere. Die Antworten seien durchweg zustimmend ausgefallen.

Damit soll die Sache offenbar erledigt sein. Eine Berufsbezeichnung wird zur Frage geschickter Wortwahl, eine fehlende Zulassung zur sprachlichen Feinheit. Zacharias Argument läuft darauf hinaus, dass ein juristischer Abschluss bereits ausreiche, um öffentlich als Anwältin aufzutreten, solange bestimmte Zusätze vermieden würden. Das Recht besitzt allerdings die unangenehme Eigenschaft, sich nicht allein durch die Selbstauskunft der Betroffenen bestimmen zu lassen.

 
Trump will die Wahl zu seiner persönlichen Abstimmung machen, die Demokraten liefern ihm 163 Millionen Dollar Aufmerksamkeit
Donald Trump möchte, dass die Amerikaner bei den Kongresswahlen im November so abstimmen, als stünde sein eigener Name auf dem Wahlzettel. Die Demokraten kommen diesem Wunsch mit erstaunlichem finanziellen Aufwand entgegen. Seit dem 1. September investierten ihre Kandidaten und Unterstützer mehr als 163 Millionen Dollar in Fernsehwerbung, die Trump ausdrücklich erwähnt. Fast 180.000 Mal liefen entsprechende Beiträge im Fernsehen und bei Internet-Fernsehdiensten. Die Republikaner gaben im gleichen Zeitraum gerade einmal 11 Millionen Dollar für rund 16.000 solcher Ausstrahlungen aus. Der Präsident beherrscht damit auch die Wahlwerbung seiner Gegner.

Besonders deutlich wird das in Georgia. Senator Jon Ossoff investierte fast 3 Millionen Dollar in einen Werbefilm gegen seinen republikanischen Herausforderer Mike Collins. Der Vorwurf: Collins habe Trumps Krieg gegen Iran unterstützt, dessen Zölle mitgetragen und einer Politik zugestimmt, die Krankenversicherungsbeiträge für mehr als 1 Million Menschen in Georgia verdoppeln könne. Steigende Benzinpreise und teurere Lebensmittel werden unmittelbar mit den Entscheidungen des Präsidenten verbunden. Die Sprecherin der Republikanischen Partei, Natalie Baldassarre, hält dagegen, die Demokraten würden 160 Millionen Dollar verbrennen, weil sie außer Untersuchungen und Amtsenthebungsverfahren kein politisches Angebot hätten.
 
Trump ist alles zuzutrauen
Er verrät gerade die Ukraine – und Europa. Was als Erstes zu tun ist

Die Lage ist die: Donald Trump hat einen unüberlegten Krieg gegen den Iran begonnen, den er nicht gewinnen kann und den er an der Heimatfront verliert: wegen der Blockade der Straße von Hormuz steigen die Benzin- und Dieselpreise in den USA und bedrohen Trumps Machtbasis in den sogenannten Midterm-Wahlen. Wenn Trump das Abgeordnetenhaus und vielleicht auch den Senat verliert, ist er eine lame duck. Dann bleibt ihm nur noch der Staatsstreich oder Verfassungsputsch. Absurd? Nicht für jemand, der nie zugeben wollte, dass er die Wahl 2020 verloren hat und einen Sturm auf das Kapitol anheizte, um die Wahl doch noch für sich reklamieren zu können. Trump ist alles zuzutrauen.

Regierungen destabilisieren
Vor allem ist ihm zuzutrauen, dass er seinem rätselhaften (oder doch nicht so rätselhaften) Faible für den russischen Diktator Putin folgt und diesem doch noch den Sieg über die Ukraine ermöglicht. Trump hat angekündigt, von Putin Diesel zu kaufen, um die Preise für die Farmer und Lkw-Trucker zu Hause zu senken (was nicht passieren wird). Vorher hat er behauptet, Russland und die Ukraine hätten sich geeinigt, nicht mehr gegenseitig die Energieeinrichtungen zu beschießen. Das war natürlich nicht wahr. Putin beschießt die Ukraine noch mehr, die wehrt sich – und Trump dreht „zur Strafe“ die Zieldaten für die Ukraine ab. Selenskyj solle sich außerdem verziehen, sagt er noch dazu. Putin erhält dadurch die Chance, die Ukraine über den Winter tatsächlich noch in die Kapitulation zu bomben.

 
Trump entlässt Sprecherin Zacharia
Nach nur wenigen Tagen im Amt hat US-Präsident Donald Trump seine Pressesprecherin Katie Zacharia am Freitag entlassen. Das bestätigte das Weiße Haus gegenüber mehreren Medien. Zuvor hatte Trump vor Journalistinnen und Journalisten in Washington gesagt, er habe ihr geraten, ihren Verbleib auf dem Posten zu „überdenken“, weil es womöglich nicht die richtige Aufgabe für sie sei.

Zacharia hatte erst vor rund einer Woche das Amt übernommen. Bei ihrem ersten Auftritt vor der Presse am Dienstag fiel sie vor allem mit Versprechern und einem ungewöhnlich schnellen Ende nach nur wenigen Fragen auf.

 
US-Neuverschuldung steigt auf Fünfjahreshoch
Die Neuverschuldung der USA ist trotz der von Präsident Donald Trump angekündigten Ausgabenkürzungen auf den höchsten Stand seit 2021 gestiegen. Im Budgetjahr 2026, das Ende September endete, betrug das Defizit 1,99 Billionen Dollar und damit zwölf Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Finanzministerium gestern in Washington mitteilte.

Im vorherigen Budgetjahr hatte das Defizit noch 1,78 Billionen Dollar betragen. Die Ausgaben der Bundesregierung in Washington stiegen nun um sechs Prozent auf 7,4 Billionen Dollar, während die Einnahmen lediglich um drei Prozent auf 5,4 Billionen Dollar zulegten.

1,36 Billionen Dollar Zinszahlungen

 
Drei Skandale, eine Regierung: Hegseths gefährliche Sicherheitslücken, Musks Millionenversprechen und Trumps entlassene Sprecherin
Pete Hegseth führt das amerikanische Verteidigungsministerium, dessen Aufgabe unter anderem darin besteht, Soldaten vor feindlicher Aufklärung zu schützen. Ausgerechnet bei den Mobiltelefonen der eigenen Streitkräfte zeigt ein neuer Prüfbericht erhebliche Sicherheitsmängel. Standortdaten könnten fremden Geheimdiensten verraten, wo sich militärische Einrichtungen befinden. Auch Kommunikationsverbindungen innerhalb des Ministeriums lassen sich unter bestimmten Umständen nachvollziehen. Während Washington Milliarden für militärische Sicherheit ausgibt, haben die Verantwortlichen offenbar versäumt, selbst grundlegende Schutzvorkehrungen bei ihren Mobilfunkverträgen durchzusetzen. Ein Gegner braucht dafür möglicherweise weder Spion noch Satellit. Unter Umständen genügt der Zugang zu Daten, die amerikanische Mobilfunkanbieter längst besitzen.

Am Mittwoch, dem 14. Oktober, veröffentlichte die unabhängige Kontrollbehörde des Verteidigungsministeriums ihren Prüfbericht. Gegenstand waren Mobilfunkverträge im Umfang von 2,67 Milliarden Dollar. Die Untersuchung ergab, dass die zuständigen Stellen nicht ausreichend kontrolliert hatten, ob die beauftragten Unternehmen sensible Verbindungsdaten wirksam schützen. Dazu gehören Informationen über Aufenthaltsorte und darüber, welche Personen miteinander kommunizieren. Solche Angaben erscheinen zunächst unspektakulär. Zusammengenommen können sie jedoch Bewegungen sichtbar machen, deren Geheimhaltung für militärische Einsätze lebenswichtig ist.

 
Republikaner fürchten um Hochburg Texas
Texas gilt traditionell als verlässliche Bastion der Republikaner. Doch ausgerechnet diese gerät zu den Midterms am 3. November ins Wanken. Der demokratische Kandidat James Talarico erzielte im Wahlkampf einen historischen Spendenerfolg und zwang die republikanische Gegenseite, ebenso gewaltige Summen aufzubringen. Das Rennen um den Senatssitz in Texas zählt zu den umkämpftesten des Landes und verschlingt zig Millionen Dollar.

Wie die „Texas Tribune“ am Donnerstag berichtete, habe Talarico allein im dritten Quartal 64 Millionen Dollar (57 Mio. Euro) an Wahlkampfspenden gesammelt. Damit habe er einen Rekord für einen US-Senatskandidaten in einem einzelnen Quartal aufgestellt. Insgesamt habe der Demokrat nach eigenen Angaben seit Beginn seiner Kampagne mehr als 134 Millionen Dollar (rund 120 Mio. Euro) eingenommen.

Die Republikaner setzten mit noch größeren finanziellen Mitteln dagegen. Allein im September investierten Unterstützer des republikanischen Kandidaten Ken Paxtons rund 122 Millionen Dollar (109 Mio. Euro) in Werbung. Weitere 66 Millionen Dollar (59 Mio. Euro) an Werbezeit waren bereits bis zum Wahltag reserviert. Ein erheblicher Teil dieser Ausgaben stammt nicht direkt aus Paxtons Wahlkampfkasse, sondern von externen Organisationen.

 
Der kriminellste und korrupteste Präsident, Trump das weltgrößte A....loch, so:
Trump: „Der korrupte Joe Biden, er war ein korrupter Kerl. Oh, habt ihr gesehen, was heute über Joe Biden und seinen Sohn in der Ukraine herausgekommen ist?“ - Trump präsentiert erneut die längst bekannten Dokumente über Joe und Hunter Biden als angeblich brandneue Enthüllung, obwohl die Vorwürfe bereits jahrelang untersucht wurden und sich keine persönliche Korruption Joe Bidens nachweisen ließ. Wie absurd muss es inzwischen um seine Argumente stehen, wenn er alte Akten wieder hervorholt und darauf hofft, dass niemand mehr weiß, was längst geprüft wurde? (17. Oktober 2026)

 
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