Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

US-News

200 Millionen Dollar verpulvert, Umfragen im Keller: Trump sucht die Schuldigen im eigenen Weißen Haus
Donald Trump sucht angesichts schlechter Umfragewerte vor den Zwischenwahlen am 3. November die Schuld bei seinen eigenen Beratern. Trotz 200 Millionen Dollar Wahlkampfausgaben bleiben die erhofften Erfolge aus. Besonders James Blair, verantwortlich für Trumps Wahlkampforganisation MAGA Inc., gerät unter Druck. Auch Stabschefin Susie Wiles steht intern in der Kritik. Die von Trump selbst vorangetriebene Neuaufteilung der Wahlkreise könnte den Republikanern ausgerechnet in Texas schaden. Hinzu kommen hohe Lebenshaltungskosten und die Unzufriedenheit über den Krieg gegen Iran. Trumps Zustimmungswerte liegen auf dem niedrigsten Stand seiner Präsidentschaft. Während sich seine Vertrauten gegenseitig beschuldigen, droht den Republikanern der Verlust ihrer Mehrheit im Repräsentantenhaus. Trump verteidigt Wiles öffentlich, doch hinter den Kulissen wird bereits über Blairs endgültigen Abschied gesprochen. Die Verantwortung für die politischen Entscheidungen, die er selbst maßgeblich vorangetrieben hat, sucht der Präsident derweil vorzugsweise bei anderen.
 
„Das hilft nur den Russen“: Selenskyj rechnet mit Trump ab und warnt vor weiteren Geschenken an Putin
Wolodymyr Selenskyj hat Trumps Entscheidung, die neuen Russland-Sanktionen kurz vor ihrem Inkrafttreten auszusetzen, scharf verurteilt. „Das hilft definitiv nur den Russen“, schrieb der ukrainische Präsident und warnte, die Entscheidung ermutige Moskau zu weiteren Angriffen. Allein am Freitag seien mehr als 15 ukrainische Anlagen zur Stromerzeugung und Energieübertragung getroffen worden. Während Russland die Angriffe auf die Westukraine offenbar ausweiten wolle, feierte Putins Wirtschaftsbeauftragter Kirill Dmitrijew Trumps Verfügung als „wahrhaft historischen Moment“. Das nach dem verstorbenen Senator Lindsey Graham benannte Gesetz hätte Strafzölle von bis zu 100 Prozent ermöglicht. Selbst Grahams Schwester Darline, die seinen Senatssitz übernommen hat, erklärte, sie hätte den Druck auf Russland aufrechterhalten. Selenskyj befürchtet nun weitere Zugeständnisse nach dem bereits vereinbarten Dieselgeschäft zwischen Washington und Moskau. Die Sanktionen ruhen auf unbestimmte Zeit, während Putin seinen Krieg fortsetzt.
 
Zurück
Oben