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US-News

Trump erklärt gefälschte nationale Notstände gegen Einwanderer und friedliche Demonstranten, während er unsere Fähigkeit zur Bewältigung tatsächlicher Notfälle wie Naturkatastrophen und Pandemien erheblich schwächt. Schau es dir an.
Trump is declaring fake national emergencies against immigrants and peaceful protesters, while gutting our capacity to respond to actual emergencies like natural disasters and pandemics. Watch.

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Die Dunkelheit auf See – Wie Trumps Budgetkürzungen das Lebenselixier der Ozeane austrocknen
Es ist Nacht auf dem Pazifik. Die Wellen heben sich wie unsichtbare Berge, der Wind zerrt an den Masten, und unter den Füßen des Hafenlotsen Ed Enos tanzt das Meer. Für ihn ist dieser endlose Ozean nicht einfach eine Kulisse, sondern eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse. Doch Enos hat eine Waffe: Wissen. Windgeschwindigkeit, Strömungsstärke, Wellengang – all das sind keine bloßen Worte für ihn, sondern die unsichtbaren Linien einer Landkarte, die sein Leben sichert. Und diese Karte bezieht er aus einem unschätzbaren Schatz: dem Integrated Ocean Observing System (IOOS).
Doch genau dieser Schatz steht vor dem Ende. Donald Trump will das gesamte föderale Budget für die regionalen Betriebseinheiten des Beobachtungssystems streichen. Wissenschaftler schlagen Alarm, denn diese Kürzungen bedeuten nicht weniger als das Abschalten eines kollektiven Radars, das die Geheimnisse der Meere offenbart – und damit die Lebensgrundlage für Fischer, Hafenlotsen und Wetterforscher zerstört.
Der Wert der Unsichtbaren – Wissen ist Leben
Seit zwanzig Jahren ist das IOOS ein Netz aus elf regionalen Verbänden, die sich über die USA und ihre Territorien spannen. Von Alaska über Hawaii bis zu den Großen Seen sammeln Universitäten, Forschungseinrichtungen, Naturschutzorganisationen und Unternehmen Daten. Sie messen Wasser- und Lufttemperaturen, Windgeschwindigkeiten, Strömungen und Wellenhöhen. Die gesammelten Informationen fließen in Echtzeit auf öffentliche Webseiten, frei zugänglich für all jene, die auf dem Wasser arbeiten – ob Fischer, die nach Algenblüten suchen, oder Schiffsführer, die Stürmen ausweichen.
Es ist ein System, das wie ein Schweizer Taschenmesser funktioniert: für den Pazifik als Fluchtkarte bei Tsunamis, für Hawaii als Hai-Überwachung und für den Golf von Alaska als Frühwarnsystem für giftige Algenblüten. Hier laufen die unsichtbaren Fäden zusammen, die den Ozean zu einem offenen Buch machen.

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Sturm auf Kapitol: Regierung zahlt für Todesfall Entschädigung
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will nach Medienberichten fast fünf Millionen US-Dollar (4,4 Mio. Euro) an die Familie einer Frau zahlen, die am 6. Jänner 2021 beim Sturm auf das Kapitol erschossen wurde. Das sehe ein Vergleich vor, auf den sich die Regierung und die Familie von Ashli Babbitt geeinigt hätten, berichteten die „Washington Post“ und der Sender CBS News gestern.

Babbitts Familie hatte ursprünglich 30 Millionen Dollar Entschädigung verlangt. Die Frau hatte mit anderen radikalen Trump-Anhängern den Kongress gestürmt, als dort der Sieg des Demokraten Joe Biden gegen den Republikaner bei der Präsidentschaftswahl formell bestätigt werden sollte.

Die 35-jährige Babbitt versuchte, durch die eingeschlagene Scheibe einer Tür nahe dem Plenarsaal im Repräsentantenhaus zu steigen. Ein Polizist gab daraufhin einen tödlichen Schuss auf sie ab. Trump sprach danach immer wieder über Babbitts Tod und nannte die Luftwaffen-Veteranin eine „unschuldige, wunderbare, unglaubliche Frau“.

 
Erste Migranten ohne Papiere nutzen US-Programm zur „Selbstabschiebung“
Die Trump-Regierung fordert illegale Einwanderer im Fernsehen dazu auf, die USA zu verlassen und bietet 1000 Dollar für „Selbstabschiebungen“ an. Nun startet der erste Charterflug mit 64 freiwilligen Ausreisenden in Richtung Südamerika. Dafür dürfen sie vielleicht zurückkehren.

In den USA haben erste Einwanderer ohne Papiere das Angebot der Regierung von Präsident Donald Trump genutzt, sich gegen 1000 Dollar (883 Euro) „selbst abzuschieben“. Wie das Heimatschutzministerium mitteilte, befanden sich an Bord des am Montag in Houston im Bundesstaat Texas gestarteten „freiwilligen Charterflugs“ nach Südamerika 64 illegale Migranten. 38 von ihnen wurden demnach nach Honduras geflogen, weitere 26 reisten nach Kolumbien.

US-Präsident Trump hatte zuvor ein Regierungsprogramm in Kraft gesetzt, mit dem illegale Einwanderer zum freiwilligen Verlassen des Landes bewegt werden sollen. Zuvor hatte die US-Regierung angekündigt, illegalen Einwanderern in den USA 1000 Dollar auszuzahlen und deren Reisekosten zu übernehmen, wenn sie freiwillig in ihr Heimatland zurückkehren. Dem Heimatschutzministerium zufolge erhielten die Migranten des Fluges vom Montag „Reiseunterstützung, ein Handgeld in Höhe von tausend Dollar und die Möglichkeit, eines Tages legal in die Vereinigten Staaten zurückzukehren“.

 
"Korruption wie im Lehrbuch": Demokraten fordern Untersuchung von Starlink-Deals
In einem offenen Brief verweisen mehrere demokratische Senatoren auf Verbindungen zwischen Elon Musks Geschäften und der US-amerikanischen Außenpolitik

Eine Gruppe demokratischer US-Senatoren richtete sich vergangene Woche in einem offenen Brief an verschiedene Bundesbeamte. In diesem legten sie ihre Befürchtung dar, dass Elon Musk "seine offizielle Rolle und seine Nähe zum Präsidenten als Druckmittel für seinen eigenen persönlichen und finanziellen Vorteil nutzen" könnte, und forderten weitere Untersuchungen an.

Schwere Vorwürfe
Die Gruppe, angeführt von Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts, Senator Mark Warner aus Virginia und Senatorin Jeanne Shaheen aus New Hampshire, richtete sich an mehrere Stellen, darunter Generalstaatsanwältin Pam Bondi und den amtierenden Direktor des US-Büros für Regierungsethik, Jamieson Greer. In ihrem Schreiben sorgen sie sich, dass Musk selbst dann persönliche Vorteile aus seinen Beziehungen ziehen würde, "wenn dies auf Kosten der amerikanischen Verbraucher und der außenpolitischen Interessen der Nation geht".

 
Ein Staat am Abgrund – Wie Trumps Politik Minnesota ins Wanken bringt
Es beginnt mit einer Zahl, die mehr ist als Statistik: 150.000 Menschen in Minnesota drohen ihre Krankenversicherung zu verlieren. Was trocken als „Haushaltskonsolidierung“ in den Korridoren Washingtons verhandelt wird, bedeutet im Leben dieser Menschen den Absturz in Unsicherheit, Krankheit, Verzweiflung. Der Absender dieser sozialen Grausamkeit: die republikanisch dominierte Regierung unter Präsident Donald Trump, der mit gnadenlosem Kalkül das soziale Sicherheitsnetz demontiert – Faden um Faden, Leben um Leben.
Die geplanten Kürzungen bei Medicaid und dem Affordable Care Act sind nicht Ausrutscher oder Notwendigkeiten. Sie sind ideologisch gewollt. Etwa 110.000 Menschen würden allein in Minnesota durch Medicaid-Kürzungen betroffen, weitere 40.000 durch die Schwächung der Bundeszuschüsse für Obamacare. Was der Präsident als „Effizienzreform“ verkauft, ist in Wahrheit eine systematische Vernichtung sozialer Infrastruktur. National wären 13,7 Millionen Amerikaner betroffen.
Und während Millionen ihre Absicherung verlieren, sorgt Trumps Steuerpolitik gleichzeitig für das Gegenteil von Ausgleich: Steuergeschenke für Reiche, Milliardenerleichterungen für Konzerne – und eine Staatsverschuldung, die in den nächsten zehn Jahren um drei Billionen Dollar anwachsen soll. Es ist eine fiskalische Schieflage, die nicht aus Versehen entsteht, sondern durch politischen Vorsatz. Wer unten lebt, soll weniger haben. Wer oben thront, bekommt noch mehr.

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Erste Migranten ohne Papiere nutzen US-Programm zur „Selbstabschiebung“
Die Trump-Regierung fordert illegale Einwanderer im Fernsehen dazu auf, die USA zu verlassen und bietet 1000 Dollar für „Selbstabschiebungen“ an. Nun startet der erste Charterflug mit 64 freiwilligen Ausreisenden in Richtung Südamerika.

Funktioniert das auch für Europäer? Dann lohnt sich mal wieder ein US Urlaub. Vor dem Rückflug noch eben1000 Dollar abholen.
 
Zwischen Verachtung und Versagen: Warum wir kluge Frauen verwerfen und unverständliche Männer wählen
Es ist ein Satz, der hängen bleibt wie eine schmerzhafte Wahrheit: „Ich habe in den letzten zehn Jahren zwei ernstzunehmende weibliche Präsidentschaftskandidatinnen gesehen – und beide haben gegen einen Mann verloren, der nicht einmal vollständige Sätze bilden kann.“ In seiner nüchternen Direktheit ist er eine Anklage – nicht gegen Hillary Clinton oder Kamala Harris, sondern gegen uns. Gegen eine Gesellschaft, die vorgibt, Fortschritt zu wollen, aber immer wieder in die Reflexe der Vergangenheit zurückfällt.
Denn was sagt es über eine Demokratie aus, wenn rhetorische Inkompetenz, aggressive Männlichkeit und bewusst inszenierte Ahnungslosigkeit offenbar besser vermittelbar sind als Kompetenz, Erfahrung und kluge Konzepte? Wenn ein Mann, der sich regelmäßig in zusammenhangslosen Halbsätzen verliert, der Frauen herabwürdigt, Wissenschaft leugnet und offenkundig Desinteresse an institutioneller Verantwortung zeigt, erfolgreicher ist als zwei Frauen, die alles mitbringen, was ein Präsident – oder eine Präsidentin – mitbringen sollte?
Es wäre zu billig, dies nur mit Sexismus zu erklären. Und doch ist Sexismus ein Teil der Antwort. Frauen in Führungspositionen werden noch immer nicht als gleichwertige politische Akteure wahrgenommen, sondern müssen doppelt beweisen, was bei Männern als gegeben gilt. Ihre Stimme darf nicht zu fest, nicht zu weich, nicht zu schrill, nicht zu bestimmt klingen. Sie sollen empathisch, aber durchsetzungsfähig, gebildet, aber nahbar, kämpferisch, aber mütterlich wirken – ein Spagat, den kaum jemand besteht, weil er unmenschlich ist.

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US-Gesundheitsminister Kennedy ruft zum WHO-Ausstieg auf - und kritisiert Pandemie-Abkommen
Per Video hat US-Gesundheitsminister Kennedy die Staaten auf der Weltgesundheitsversammlung zum Rückzug aus der WHO aufgerufen. Das Pandemieabkommen kritisierte er stark.
US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat die Teilnehmerstaaten der Weltgesundheitsversammlung in Genf dazu aufgerufen, wie sein Land aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auszutreten. Er rufe die Gesundheitsminister der Welt und die WHO auf, den Rückzug der USA als Weckruf zu verstehen, sagte Kennedy am Dienstag in einer Videobotschaft an die Versammlung.

"Wir sind schon in Kontakt mit gleich gesinnten Ländern gewesen und ermutigen andere zu erwägen, sich uns anzuschließen", fügte der als Impfskeptiker bekannte US-Gesundheitsminister hinzu. Seine Videobotschaft nutzte er außerdem dazu, ein weiteres Mal den angeblichen Einfluss Chinas auf die WHO zu kritisieren.

Kritik am Pandemieabkommen
Die WHO selbst bezeichnete er als "aufgebläht und sterbend". Der Kurs der WHO sei zu oft von den "Interessen der Medizinwirtschaft" beeinflusst. Nach Kennedys Vorstellungen sollte die internationale Gemeinschaft völlig neue Organisationen aufbauen.


Wahrscheinlich wieder nur linksgrün-versiffte Wokeness Koffer die bei der WHO sind und alle von Gates gesteuert und bringt null. So argumentieren Trumpltier-Fans und echauffieren sich, wenn Kinder auch in Deutschland sterben, weil nicht geimpft und geben dann die Schuld dafür Drag-Queens oder sonstigen queeren Personen


:maga:
 
Humor hat auch eine dunkle Seite: Er kann rassistisch, sexistisch, LGBTIQ-feindlich eingesetzt werden - und solche Denkweisen normalisieren. Und wir sehen derzeit auch, wie sogar der offizielle (!) Account des Weißen Haus derzeit Witze macht, die zu Lasten von Minderheiten gehen. Dazu meine aktuelle Kolumne aus @derstandardat - ich poste den Link zum ganzen Text auch in meiner Kolumne


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