Trump-Regierung erklärt Verhütungsmittel zu „Abtreibungsmitteln“
Ein Statement aus der Trump-Regierung sorgt für Empörung: Verhütungsmittel wie Antibabypillen und Spiralen wurden fälschlich als „abortifacient“ (Abtreibungsmittel) bezeichnet.
Es stimmt, dass eine Sprecherin der US-Behörde USAID in einem Statement Verhütungsmittel als „abortifacient“ (Abtreibungsmittel) bezeichnete. Diese Formulierung wurde von der New York Times dokumentiert. Mediziner widersprechen jedoch klar: Antibabypillen und Spiralen verhindern Schwangerschaften, sie beenden keine bestehenden. Das Framing der Trump-Regierung ist daher irreführend und entspricht nicht medizinischen Fakten.
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Politische Agenda statt medizinischer Realität
Die Trump-Regierung begründet ihre Entscheidung mit dem Schutz des „ungeborenen Lebens“. Dabei greift sie auf ein rhetorisches Mittel zurück: Verhütungsmittel werden sprachlich zu „Abtreibungsmitteln“ erklärt. Diese Wortwahl dient nicht der medizinischen Genauigkeit, sondern einer politischen Agenda.
Warum das Wort „abortifacient“ falsch ist
Medizinisch gilt eine Abtreibung erst, wenn eine bestehende Schwangerschaft aktiv beendet wird. Antibabypillen und IUDs verhindern aber, dass eine Schwangerschaft überhaupt entsteht. Die American College of Obstetricians and Gynecologists und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind sich einig: Diese Methoden sind keine Abtreibung.
Folgen für die öffentliche Gesundheit
Die Vernichtung von Verhütungsmitteln hat gravierende Folgen. Frauen in Entwicklungsländern verlieren die Möglichkeit, über ihre Familienplanung zu entscheiden. Studien zeigen: Fehlender Zugang zu Verhütung führt zu mehr unsicheren Abtreibungen und höheren Müttersterblichkeitsraten. Hier zeigt sich, dass Desinformation nicht nur Sprache betrifft, sondern auch Leben kostet.
Ein Statement aus der Trump-Regierung sorgt für Empörung: Verhütungsmittel wie Antibabypillen und Spiralen wurden fälschlich als „abortifacient“ (Abtreibungsmittel) bezeichnet.
Es stimmt, dass eine Sprecherin der US-Behörde USAID in einem Statement Verhütungsmittel als „abortifacient“ (Abtreibungsmittel) bezeichnete. Diese Formulierung wurde von der New York Times dokumentiert. Mediziner widersprechen jedoch klar: Antibabypillen und Spiralen verhindern Schwangerschaften, sie beenden keine bestehenden. Das Framing der Trump-Regierung ist daher irreführend und entspricht nicht medizinischen Fakten.
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Politische Agenda statt medizinischer Realität
Die Trump-Regierung begründet ihre Entscheidung mit dem Schutz des „ungeborenen Lebens“. Dabei greift sie auf ein rhetorisches Mittel zurück: Verhütungsmittel werden sprachlich zu „Abtreibungsmitteln“ erklärt. Diese Wortwahl dient nicht der medizinischen Genauigkeit, sondern einer politischen Agenda.
Warum das Wort „abortifacient“ falsch ist
Medizinisch gilt eine Abtreibung erst, wenn eine bestehende Schwangerschaft aktiv beendet wird. Antibabypillen und IUDs verhindern aber, dass eine Schwangerschaft überhaupt entsteht. Die American College of Obstetricians and Gynecologists und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind sich einig: Diese Methoden sind keine Abtreibung.
Folgen für die öffentliche Gesundheit
Die Vernichtung von Verhütungsmitteln hat gravierende Folgen. Frauen in Entwicklungsländern verlieren die Möglichkeit, über ihre Familienplanung zu entscheiden. Studien zeigen: Fehlender Zugang zu Verhütung führt zu mehr unsicheren Abtreibungen und höheren Müttersterblichkeitsraten. Hier zeigt sich, dass Desinformation nicht nur Sprache betrifft, sondern auch Leben kostet.
