Trump schnürt Willkommenspaket für Syriens neuen Machthaber
Der US-Präsident empfängt Ahmed al-Sharaa im Weißen Haus und bemüht sich um die Rehabilitierung des früheren Jihadisten, der noch unter Sanktionen steht. Fast genau 11 Monate nach dem Sturz des Regimes von Bashar al-Assad in Damaskus, am 8. Dezember 2024, betritt dessen neuer Präsident Ahmed al-Sharaa am Montag als Gast das Weiße Haus. Den Assads, die Syrien ein halbes Jahrhundert lang brutal beherrschten, trauert niemand nach. Sharaa verkörpert zwar die Hoffnung auf eine bessere syrische Zukunft, hat aber auch eine düstere Vergangenheit als militanter Jihadist. Dem US-Präsidenten gefällt er, nach ihrem ersten Treffen im Mai in Saudi-Arabien bezeichnete Trump Sharaa als "jung, attraktiv und tough".
Sharaa, sein Innenminister Anas Khattab und seine gesamte – offiziell in der neuen syrischen Armee aufgegangene – Organisation HTS (Hayat Tahrir al-Sham) stehen unter Uno-Sanktionen. Die HTS entstammt der Terrororganisation Al-Kaida. Für die Einreise in die USA zum Besuch der Uno-Generalversammlung im September benötigte der syrische Präsident eine Ausnahmegenehmigung. Diese Prozeduren und andere schwere Nachteile wollen die USA Syrien künftig ersparen und bemühten sich in den letzten Tagen im Uno-Sicherheitsrat um eine Aufhebung der Maßnahmen.
Sharaas uigurische Kämpfer
Als größtes Problem erwies sich dabei China: Die Milizen, die Sharaa im Dezember 2024 an die Macht brachten, bestanden nicht nur aus syrischen, sondern auch aus ausländischen Islamisten, darunter Kämpfer der uigurischen Turkestanischen Islamischen Partei (TIP). Ihr erklärtes Ziel ist die Errichtung eines islamischen Staats in Zentralasien, einschließlich der chinesischen Provinz Xinjiang.
www.derstandard.at
Der US-Präsident empfängt Ahmed al-Sharaa im Weißen Haus und bemüht sich um die Rehabilitierung des früheren Jihadisten, der noch unter Sanktionen steht. Fast genau 11 Monate nach dem Sturz des Regimes von Bashar al-Assad in Damaskus, am 8. Dezember 2024, betritt dessen neuer Präsident Ahmed al-Sharaa am Montag als Gast das Weiße Haus. Den Assads, die Syrien ein halbes Jahrhundert lang brutal beherrschten, trauert niemand nach. Sharaa verkörpert zwar die Hoffnung auf eine bessere syrische Zukunft, hat aber auch eine düstere Vergangenheit als militanter Jihadist. Dem US-Präsidenten gefällt er, nach ihrem ersten Treffen im Mai in Saudi-Arabien bezeichnete Trump Sharaa als "jung, attraktiv und tough".
Sharaa, sein Innenminister Anas Khattab und seine gesamte – offiziell in der neuen syrischen Armee aufgegangene – Organisation HTS (Hayat Tahrir al-Sham) stehen unter Uno-Sanktionen. Die HTS entstammt der Terrororganisation Al-Kaida. Für die Einreise in die USA zum Besuch der Uno-Generalversammlung im September benötigte der syrische Präsident eine Ausnahmegenehmigung. Diese Prozeduren und andere schwere Nachteile wollen die USA Syrien künftig ersparen und bemühten sich in den letzten Tagen im Uno-Sicherheitsrat um eine Aufhebung der Maßnahmen.
Sharaas uigurische Kämpfer
Als größtes Problem erwies sich dabei China: Die Milizen, die Sharaa im Dezember 2024 an die Macht brachten, bestanden nicht nur aus syrischen, sondern auch aus ausländischen Islamisten, darunter Kämpfer der uigurischen Turkestanischen Islamischen Partei (TIP). Ihr erklärtes Ziel ist die Errichtung eines islamischen Staats in Zentralasien, einschließlich der chinesischen Provinz Xinjiang.
Trump schnürt Willkommenspaket für Syriens neuen Machthaber
Der US-Präsident empfängt Ahmed al-Sharaa im Weißen Haus und bemüht sich um die Rehabilitierung des früheren Jihadisten, der noch unter Sanktionen steht