Es wird immer enger für Trump – Die Verbindung, die keiner sehen sollte – und die er bis heute nicht erklären kann
Es gibt politische Geschichten, die lange im Dunkeln liegen, bis ein Fund alles aufreißt. Eine Auswertung privater Nachrichten aus Jeffrey Epsteins Kommunikationsarchiv gehört genau in diese Kategorie. Sie zeigt, dass Epstein in den Monaten vor seiner Festnahme direkten Zugang zu Donald Trumps innerstem Machtzirkel hatte – und dass Steve Bannon, der Chefstratege des Trumpismus, sich aktiv bemühte, Epstein politisch und öffentlich zu schützen. Was wie ein unheilvolles Echo aus der Vergangenheit wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als minutiös dokumentierte Realität. Die Nachrichten, an die der Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses gelangt ist, zeichnen ein Bild, das so wenig zu Trumps späterer Distanzierung passt wie kaum etwas sonst. Während der Präsident öffentlich betonte, Epstein längst aus seinem Leben gestrichen zu haben, lief der tatsächliche Kontakt in eine völlig andere Richtung. Epstein schrieb Bannon nicht nur über kleinste Verschiebungen in der Machtbalance im Weißen Haus – er übermittelte Informationen, die nur jemand kannte, der Zugang zu Trump selbst oder zu dessen engstem Umfeld hatte.
Die Nachrichten beginnen im März 2019. Was Epstein an diesem Nachmittag an Bannon schrieb, war weit mehr als Tratsch aus dem West Wing. Es waren Einblicke, die nur die oberste Führungsriege kannte: Trumps wachsende Frustration über seinen Vizepräsidenten Mike Pence, der Gedanke, ihn durch Mike Pompeo zu ersetzen, und eine absurde, aber offenbar reale Episode, in der Trump sowohl John Kelly als auch Jared Kushner aufforderte, sich gegenseitig aus dem Amt zu drängen.
Epstein schrieb um 14:46:08: „Djt. Jetzt wirklich sauer auf Pence“ Um 14:46:55: „denkt Pompeo wäre besser als Vizepräsident“ Um 14:47:12: „Sagt Pence ist nicht wirklich loyal“ Und schließlich um 14:47:38: „Und ja, er hat Kelly gebeten, Jared loszuwerden, und dann Jared gebeten, Kelly loszuwerden. Ganz normal sozusagen“ Bannon reagierte sofort, um 14:46:31: „Wie hast du das gehört und warum ist er so drauf“ Dann um 14:50:06: „Deshalb läuft alles so schief“ Und um 14:50:17: „Pompeo viel besser als Vizepräsident“ Nichts davon war öffentlich. Und doch lag Epstein damit Monate vor den Medienberichten richtig. Das ist kein Zufall, sondern ein Hinweis auf eine Verbindung, die Trump bis heute kleinredet – und die in diesen Nachrichten greifbar wird.
kaizen-blog.org
Es gibt politische Geschichten, die lange im Dunkeln liegen, bis ein Fund alles aufreißt. Eine Auswertung privater Nachrichten aus Jeffrey Epsteins Kommunikationsarchiv gehört genau in diese Kategorie. Sie zeigt, dass Epstein in den Monaten vor seiner Festnahme direkten Zugang zu Donald Trumps innerstem Machtzirkel hatte – und dass Steve Bannon, der Chefstratege des Trumpismus, sich aktiv bemühte, Epstein politisch und öffentlich zu schützen. Was wie ein unheilvolles Echo aus der Vergangenheit wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als minutiös dokumentierte Realität. Die Nachrichten, an die der Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses gelangt ist, zeichnen ein Bild, das so wenig zu Trumps späterer Distanzierung passt wie kaum etwas sonst. Während der Präsident öffentlich betonte, Epstein längst aus seinem Leben gestrichen zu haben, lief der tatsächliche Kontakt in eine völlig andere Richtung. Epstein schrieb Bannon nicht nur über kleinste Verschiebungen in der Machtbalance im Weißen Haus – er übermittelte Informationen, die nur jemand kannte, der Zugang zu Trump selbst oder zu dessen engstem Umfeld hatte.
Die Nachrichten beginnen im März 2019. Was Epstein an diesem Nachmittag an Bannon schrieb, war weit mehr als Tratsch aus dem West Wing. Es waren Einblicke, die nur die oberste Führungsriege kannte: Trumps wachsende Frustration über seinen Vizepräsidenten Mike Pence, der Gedanke, ihn durch Mike Pompeo zu ersetzen, und eine absurde, aber offenbar reale Episode, in der Trump sowohl John Kelly als auch Jared Kushner aufforderte, sich gegenseitig aus dem Amt zu drängen.
Epstein schrieb um 14:46:08: „Djt. Jetzt wirklich sauer auf Pence“ Um 14:46:55: „denkt Pompeo wäre besser als Vizepräsident“ Um 14:47:12: „Sagt Pence ist nicht wirklich loyal“ Und schließlich um 14:47:38: „Und ja, er hat Kelly gebeten, Jared loszuwerden, und dann Jared gebeten, Kelly loszuwerden. Ganz normal sozusagen“ Bannon reagierte sofort, um 14:46:31: „Wie hast du das gehört und warum ist er so drauf“ Dann um 14:50:06: „Deshalb läuft alles so schief“ Und um 14:50:17: „Pompeo viel besser als Vizepräsident“ Nichts davon war öffentlich. Und doch lag Epstein damit Monate vor den Medienberichten richtig. Das ist kein Zufall, sondern ein Hinweis auf eine Verbindung, die Trump bis heute kleinredet – und die in diesen Nachrichten greifbar wird.
Es wird immer enger für Trump – Die Verbindung, die keiner sehen sollte – und die er bis heute nicht erklären kann
Es gibt politische Geschichten, die lange im Dunkeln liegen, bis ein Fund alles aufreißt. Eine Auswertung privater Nachrichten aus Jeffrey Epsteins Kommunikationsarchiv gehört genau in diese Kategorie. Sie zeigt, dass Epstein in den Monaten vor seiner Festnahme direkten Zugang zu Donald Trumps...
