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US-News

Trumps „Golden Fleet“ – Ein Schlachtschiff aus Größenwahn
Donald Trump hat angekündigt, die US-Marine um ein neues großes Kriegsschiff zu erweitern, das er selbst als „Schlachtschiff“ bezeichnet. Es soll Teil einer sogenannten „Goldenen Flotte“ werden und größer sein als alles, was die Marine bislang eingesetzt hat. Trump versprach ein Schiff, das schneller, mächtiger und technisch überlegen sei, bewaffnet mit Hyperschallraketen, nuklearen Marschflugkörpern, Railguns und Lasern. Das erste Schiff soll den Namen USS Defiant tragen. Man ist wenig überrascht, dass dieses Schiff zum Typ der „Trump Class“ gehören soll. Die Ankündigung erfolgte in Mar-a-Lago, nicht im Pentagon. Viele der genannten Waffensysteme existieren bislang nur als Versuchsprojekte. Die Marine selbst hat vergleichbare Programme in den vergangenen Jahren wegen Kosten und technischer Probleme eingestellt. Konkrete Baupläne liegen noch nicht öffentlich vor. Der Baubeginn wird frühestens für die 2030er Jahre in Aussicht gestellt.

Die Pläne für das neue Kriegsschiff stehen im Kontrast zur jüngeren Bilanz der US-Marine. Erst vor wenigen Wochen wurde ein kleineres Neubauprojekt eingestellt, nachdem Verzögerungen und Kosten aus dem Ruder gelaufen waren. Auch andere Prestigeprojekte wie der neue Flugzeugträger der Ford-Klasse oder die Columbia-U-Boote blieben deutlich hinter Zeit- und Kostenplänen zurück. Besonders auffällig ist Trumps Verweis auf Technologien, die die Marine selbst bereits aufgegeben hat. Die Entwicklung einer Railgun verschlang über 15 Jahre und hunderte Millionen Dollar, bevor sie 2021 beendet wurde. Laserwaffen werden zwar getestet, ihr Einsatz ist jedoch begrenzt. Nukleare Marschflugkörper auf Schiffen könnten zudem internationale Abrüstungsabkommen berühren. Innerhalb der Marine gibt es Zweifel, ob das angekündigte Schiff mehr ist als ein politisches Signal.
 
Wenn ein Werk schließt, zerbricht eine Stadt – Lexington und das Resultat von Trumps Politik – Tausende verlieren ihre Arbeit im Januar 2026
Die Kälte über Lexington, Nebraska, kommt in diesem Winter nicht vom Wetter. Sie kommt von der Gewissheit, dass am 20. Januar 2026 etwas endet, das diese Stadt über Jahrzehnte getragen hat. Das Rindfleischwerk von Tyson Foods schließt. 3.200 Menschen verlieren ihre Arbeit. In einer Stadt mit rund 11.000 Einwohnern ist das kein gewöhnlicher Stellenabbau, sondern ein Einschnitt, der alles erfasst: Familien, Schulen, kleine Geschäfte, Kirchen, die Zukunft.

Nach der Messe in der St.-Ann-Kirche sitzen die Menschen im Gemeindesaal auf Klappstühlen. Man sieht ihnen die Anspannung an, noch bevor jemand spricht. Alejandra Gutierrez sagt, was viele fühlen: Plötzlich ist die Arbeit weg, und mit ihr zieht sich das Leben zusammen. Sie gehört zu den Beschäftigten des Werks, das für tausende Familien Sicherheit bedeutete. Häuser wurden gekauft, Kinder großgezogen, Studienpläne gemacht. Jetzt stehen Rechnungen im Raum, für die bald kein Einkommen mehr da ist. Kurz vor Thanksgiving besuchte Gutierrez mit ihrer Tochter einen College-Campus. Dort erfuhr sie von der Schließung. Ihre Tochter sagte, sie wolle nicht mehr studieren. Woher solle das Geld kommen.

 
Ähnlich
Schnaps-Umsatz eingebrochen
Wegen Trump-Zöllen: Hersteller von Jim Beam setzt Produktion für ein Jahr aus
Die US-Whiskey-Brennereien leiden heftig unter den Zöllen von Präsident Donald Trump und den von ihm angezettelten Streits. Nun setzt der Hersteller von Jim Beam die Produktion für ein komplettes Jahr aus.
Bei Jim Beam in Kentucky wird im kommenden Jahr kein Whiskey produziert. Das Unternehmen wolle die "Gelegenheit nutzen, um in Standortverbesserungen zu investieren“, heißt es in einem Statement gegenüber dem britischen Rundfunk BBC am Sonntag.

Jim Beam setzt Whiskey-Produktion für ein Jahr aus
Dem Bericht nach blicken die Brennereien in Kentucky auf eine ungewisse Zukunft - in Teilen wegen der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Weiter hieß es vonseiten der US-Brennerei, das zum japanischen Unternehmen Suntory Global Spirits gehört: "Wir überprüfen ständig unsere Produktionsmengen, um der Nachfrage der Verbraucher bestmöglich gerecht zu werden, und haben uns kürzlich mit unserem Team getroffen, um unsere Mengen für 2026 zu besprechen."

Die Firma sei mit der Gewerkschaft in Gesprächen darüber, wie man die Arbeitskräfte während der Pause einsetzen werde. Weitere Betriebe des Unternehmens in Kentucky sollen von der Produktionspause bei Jim Beam unberührt bleiben.


Ein Versagen von Donica Blewinsky auf allen Linien.
 
Das Leben in den USA wird teurer. Daran trägt Trump viel Schuld
Niedrigere Preise oder leistbares Wohnen sind nicht in Sicht. Kommt nicht bald die wirtschaftspolitische Wende, droht den Republikanern eine Schlappe bei den Zwischenwahlen

Ökonom Desmond Lachman geht in seinem Gastkommentar auf die wirtschaftliche Situation in den USA ein. Der US-Präsident konnte wichtige Wahlversprechen nicht halten, die Quittung dafür könnten die Republikaner schon bei den nächsten Wahlen erhalten.

Im Vorfeld der US-Zwischenwahlen im kommenden Jahr scheint US-Präsident Donald Trump das Problem zu haben, dass er zu teuer ist. Sein Versprechen, die Preise und die Hypothekenzinsen zu senken, konnte er nicht halten. Im Gegenteil: Seine massiven Steuersenkungen, die hohen Einfuhrzölle, die Jagd auf Einwandernde und sein unerbittlicher Druck auf die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die Zinsen zu senken, haben das Leben in den USA sogar noch teurer gemacht.

Egal, was Trump behauptet: Die Wahrheit ist, dass die Verbraucherpreise heute deutlich höher liegen als noch bei seinem Amtsantritt im Jänner, und die durchschnittliche 30-jährige Hypothekenrate bleibt mit über sechs Prozent auf einem Niveau, das das Wohnen – vor allem für Erstkäufer von Immobilien – unerschwinglich macht. Laut dem Bureau of Labor Statistics lag die jährliche Inflationsrate der Verbraucherpreise im September bei drei Prozent und hat sich damit seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit praktisch nicht verändert. Damit liegt das Preisniveau etwa drei Prozent höher als vor einem Jahr. Kein Wunder, dass die US-Verbraucherinnen und -verbraucher – einschließlich eines Drittels von Trumps eigenen Wählern – ihre tiefe Enttäuschung darüber zum Ausdruck bringen, dass Trump sein Versprechen niedrigerer Preise und leistbarer Wohnmöglichkeiten nicht gehalten hat.

 
Wurde auch von mir erwartet, schließlich ist ja QAnon und die "Proud-Boys" totale Antisemiten.
Riss in der Trump-Partei: Immer mehr Republikaner wenden sich von Israel ab
Die Republikaner sind zunehmend uneins über die Unterstützung Israels – besonders jüngere Konservative stellen die US-Hilfen infrage.
Die Unterstützung der Republikaner für Israel nimmt ab. Beim „AmericaFest“ der von Charlie Kirk gegründeten Organisation Turning Point USA wurde die Spaltung innerhalb der Partei deutlich. Prominente rechte Stimmen kritisierten die bisherige Politik laut „Newsweek“ scharf.

Betonung von „America First“
Tucker Carlson, ehemaliger Moderator des Nachrichtensenders Fox News, stellte die finanzielle Hilfe für Israel infrage: „Ist es ‚America First‘, Geld von einer ausländischen Lobby anzunehmen, um Steuergelder an dieses Land zu schicken? Die Antwort ist offensichtlich: Nein.“

Steve Bannon, ehemaliger Chefstratege von Donald Trump, griff den konservativen Kommentator Ben Shapiro an und warf ihm vor, „Israel First“ zu sein. Shapiro hatte zuvor in einer viel beachteten Rede Mitglieder der rechten Bewegung kritisiert, die sich gegen die Unterstützung Israels aussprechen.

Megyn Kelly, ehemalige Fox-News-Moderatorin, sprach von einem „Riss“ innerhalb der Republikanischen Partei: „Früher war die Unterstützung für Israel in der GOP einheitlich. Heute sehen wir eine deutliche Veränderung, insbesondere bei jüngeren Republikanern.“

 
Streiten, schlichten, weitermachen – die MAGA-Bewegung ist gekommen, um zu bleiben
Das vorweihnachtliche "AmericaFest" der Rechten und Ultrarechten in den USA mündete in einem handfesten Familienstreit. Nur J.D. Vance kam gestärkt heraus

Als Manifestation stramm rechtskonservativer Politik war das "AmericaFest" der Organisation Turning Point USA gedacht. Man wollte gemeinsam des ermordeten Gründers Charlie Kirk gedenken und Pläne schmieden, um die Macht auch für die Zeit nach Donald Trump zu sichern.

Doch was sich in Phoenix auf und hinter der Bühne abspielte, war keine Parade einer Einheitsfront gegen ein vermeintlich gefährliches, weil "linkes" Amerika, sondern ein veritabler Richtungsstreit innerhalb der Rechten. Schon sieht die Washington Post die MAGA-Bewegung an einer Weggabelung. Erodiert Trumps Basis schon jetzt, nach nicht einmal einem Jahr an der Macht?

Tatsache ist, dass der Präsident von Teilen dieser MAGA-Bewegung schon seit Monaten Kritik hören muss. Da ist jene Fraktion, die nicht von ihrer Forderung nach völliger Aufklärung der Affäre rund um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein abrückt. Als Kandidat forderte Trump eine komplette Offenlegung. Dass er als Präsident einen Rückzieher machte und Transparenz schuldig bleibt, nehmen ihm nicht wenige übel. Hier hat Trump "verzockt".

Gibt es "die Nation" überhaupt?
Und da ist auch jener Flügel, der dem Präsidenten vorwirft, sich nicht genug darauf zu konzentrieren, die USA im Inneren wieder "great" zu machen. Ukraine, Gaza, Venezuela, China – wozu? Auf der internationalen Bühne solle sich Trump nicht wichtig, sondern rar machen. Er solle lieber die Nation auf Linie bringen.

 
Dümmer geht immer, wie Donica Blewinsky samt Horrorclownkabinett ständig beweist.
US-Regierung stoppt abrupt alle Offshore-Windprojekte
Die Regierung beruft sich bei der Entscheidung auf Sicherheitsrisiken

Donald Trump ist kein Freund von Windkraft. In seinen Augen handelt es sich um eine "very expensive, very ugly energy". Die Mitteilung am Montag markierte dennoch eine neuerliche Eskalation im Kampf um erneuerbare Energien. Die US-Regierung verkündete, dass die Lizenzen und Bauarbeiten für alle sich derzeit im Bau befindlichen Offshore-Windenergieprojekte bis auf weiteres ausgesetzt seien. Dabei berief sie sich auf nicht näher definierte "nationale Sicherheitsrisiken".

Fünf Parks betroffen
Wie CNN berichtet, betrifft die Anordnung fünf Projekte, die im Atlantik gebaut werden. Darunter findet sich ein gigantischer Windpark vor Virginia, der der größte seiner Art in den Vereinigten Staaten werden sollte. Eigentlich soll der Offshore-Park bis Ende 2026 fertiggestellt werden und fortan den Bundesstaat mit Strom versorgen. Virginia weist die höchste Dichte an Rechenzentren auf, die nach Massen an Energie verlangen und so Teil der explodierenden Strompreise vor Ort sind.

Auch Projekte vor Massachusetts, Connecticut, New York sind betroffen. Die Aussetzung der Verträge könnte zum einen Investitionen in Milliardenhöhe beeinträchtigen, zum anderen verzögert sie die Verfügbarkeit von fast sechs Gigawatt neuer Stromkapazitäten, berichtet CNN.

 
Oberstes Gericht gegen Nationalgarde in Chicago
Der Oberste Gerichtshof der USA hat Pläne von US-Präsident Donald Trump gestoppt, ⁠Truppen der Nationalgarde in die Großstadt Chicago zu entsenden. Die Richter lehnten es gestern ab, eine einstweilige Verfügung eines untergeordneten Gerichts aufzuheben, die den Einsatz blockiert.

Damit erleidet die Regierung eine seltene Niederlage vor dem mehrheitlich konservativ besetzten Gericht. Trump hat in mehreren anderen von Demokraten geführten Städten die Nationalgarde eingesetzt, was ihm den Vorwurf einbrachte, militärische Machtdemonstrationen gegen politische Gegner einzusetzen.

Die US-Regierung hatte den Obersten Gerichtshof angerufen, um die Entsendung zu ermöglichen, während der Rechtsstreit andauert. Sie begründet die Notwendigkeit von Truppeneinsätzen in Städten wie Chicago, Portland und Los Angeles mit dem Schutz von Bundeseigentum und Bundespersonal.

 
Stephen Miller und die Erzählung von der vererbten Schuld – USA mehr und mehr auf dem Weg in den Faschismus.
„Wir sollten nicht überrascht sein, wenn man eine Bevölkerung ins Land holt, deren hauptsächliche Beschäftigung Piraterie ist, dass sie hierherkommt und alles stiehlt, was wir haben.“ (23. Dezember 2025)

Stephen Miller treibt eine These voran, die weit über die Frage einzelner Migration hinausgeht und sich gegen ganze Generationen richtet. Er behauptet, Einwanderung habe über Jahrzehnte Millionen Menschen hervorgebracht, die mehr nähmen als gäben, und diese Probleme würden sich auf Kinder und Enkel fortsetzen. Als Beleg nennt er pauschal Gruppen wie Somalier und spricht von dauerhafter Sozialhilfenutzung, Kriminalität und mangelnder Integration. Diese Darstellung steht im offenen Widerspruch zu wirtschaftlichen und sozialen Daten aus mehreren Jahrzehnten. Studien zeigen, dass Kinder von Einwanderern im Schnitt besser ausgebildet sind als ihre Eltern, fließend Englisch sprechen und höhere Einkommen erzielen. Dennoch nutzt die Regierung diese Rhetorik, um vor dem Obersten Gericht die Abschaffung des Geburtsortsprinzips zu rechtfertigen. Die Argumentation erinnert an die Abschottungspolitik der frühen zwanziger Jahre, als ganze Bevölkerungsgruppen kollektiv abgewertet wurden. Juristisch gibt es keine Grundlage, US-Staatsbürgern ihre Staatsbürgerschaft wegen ihrer Herkunft abzusprechen. Politisch jedoch markiert Millers Sprache eine weitere Verschärfung. Menschen werden nicht als Individuen betrachtet, sondern dauerhaft auf ihre Abstammung reduziert. Aus Integration wird Bedrohung, aus Herkunft ein Makel, der nie vergeht.

 
Trump und Kanada – eine Behauptung, die an der Realität scheitert
Donald Trump erklärte, er würde es begrüßen, wenn Kanada der 51. Bundesstaat würde, dann hätten die kanadischen Bürger eine deutlich bessere Gesundheitsversorgung. Die Aussage klingt provokant, hält aber einem nüchternen Faktencheck nicht stand. Kanada verfügt seit Jahrzehnten über ein universelles Gesundheitssystem, das allen Menschen Zugang zu medizinischer Versorgung garantiert. Die Lebenserwartung in Kanada liegt messbar über der in den Vereinigten Staaten. Während Millionen Amerikaner keinen oder nur eingeschränkten Versicherungsschutz haben, ist medizinische Behandlung in Kanada kein Privileg, sondern Standard. Internationale Vergleiche zeigen regelmäßig bessere Gesundheitsindikatoren nördlich der US-Grenze. Trumps Aussage kehrt diese Realität schlicht um. Sie erzählt nicht von Fakten, sondern von politischer Selbstbehauptung. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Trumps Größenwahn nimmt mehr und mehr bedenkliche Formen an.

 
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