Trumps „Golden Fleet“ – Ein Schlachtschiff aus Größenwahn
Donald Trump hat angekündigt, die US-Marine um ein neues großes Kriegsschiff zu erweitern, das er selbst als „Schlachtschiff“ bezeichnet. Es soll Teil einer sogenannten „Goldenen Flotte“ werden und größer sein als alles, was die Marine bislang eingesetzt hat. Trump versprach ein Schiff, das schneller, mächtiger und technisch überlegen sei, bewaffnet mit Hyperschallraketen, nuklearen Marschflugkörpern, Railguns und Lasern. Das erste Schiff soll den Namen USS Defiant tragen. Man ist wenig überrascht, dass dieses Schiff zum Typ der „Trump Class“ gehören soll. Die Ankündigung erfolgte in Mar-a-Lago, nicht im Pentagon. Viele der genannten Waffensysteme existieren bislang nur als Versuchsprojekte. Die Marine selbst hat vergleichbare Programme in den vergangenen Jahren wegen Kosten und technischer Probleme eingestellt. Konkrete Baupläne liegen noch nicht öffentlich vor. Der Baubeginn wird frühestens für die 2030er Jahre in Aussicht gestellt.
Die Pläne für das neue Kriegsschiff stehen im Kontrast zur jüngeren Bilanz der US-Marine. Erst vor wenigen Wochen wurde ein kleineres Neubauprojekt eingestellt, nachdem Verzögerungen und Kosten aus dem Ruder gelaufen waren. Auch andere Prestigeprojekte wie der neue Flugzeugträger der Ford-Klasse oder die Columbia-U-Boote blieben deutlich hinter Zeit- und Kostenplänen zurück. Besonders auffällig ist Trumps Verweis auf Technologien, die die Marine selbst bereits aufgegeben hat. Die Entwicklung einer Railgun verschlang über 15 Jahre und hunderte Millionen Dollar, bevor sie 2021 beendet wurde. Laserwaffen werden zwar getestet, ihr Einsatz ist jedoch begrenzt. Nukleare Marschflugkörper auf Schiffen könnten zudem internationale Abrüstungsabkommen berühren. Innerhalb der Marine gibt es Zweifel, ob das angekündigte Schiff mehr ist als ein politisches Signal.
Donald Trump hat angekündigt, die US-Marine um ein neues großes Kriegsschiff zu erweitern, das er selbst als „Schlachtschiff“ bezeichnet. Es soll Teil einer sogenannten „Goldenen Flotte“ werden und größer sein als alles, was die Marine bislang eingesetzt hat. Trump versprach ein Schiff, das schneller, mächtiger und technisch überlegen sei, bewaffnet mit Hyperschallraketen, nuklearen Marschflugkörpern, Railguns und Lasern. Das erste Schiff soll den Namen USS Defiant tragen. Man ist wenig überrascht, dass dieses Schiff zum Typ der „Trump Class“ gehören soll. Die Ankündigung erfolgte in Mar-a-Lago, nicht im Pentagon. Viele der genannten Waffensysteme existieren bislang nur als Versuchsprojekte. Die Marine selbst hat vergleichbare Programme in den vergangenen Jahren wegen Kosten und technischer Probleme eingestellt. Konkrete Baupläne liegen noch nicht öffentlich vor. Der Baubeginn wird frühestens für die 2030er Jahre in Aussicht gestellt.
Die Pläne für das neue Kriegsschiff stehen im Kontrast zur jüngeren Bilanz der US-Marine. Erst vor wenigen Wochen wurde ein kleineres Neubauprojekt eingestellt, nachdem Verzögerungen und Kosten aus dem Ruder gelaufen waren. Auch andere Prestigeprojekte wie der neue Flugzeugträger der Ford-Klasse oder die Columbia-U-Boote blieben deutlich hinter Zeit- und Kostenplänen zurück. Besonders auffällig ist Trumps Verweis auf Technologien, die die Marine selbst bereits aufgegeben hat. Die Entwicklung einer Railgun verschlang über 15 Jahre und hunderte Millionen Dollar, bevor sie 2021 beendet wurde. Laserwaffen werden zwar getestet, ihr Einsatz ist jedoch begrenzt. Nukleare Marschflugkörper auf Schiffen könnten zudem internationale Abrüstungsabkommen berühren. Innerhalb der Marine gibt es Zweifel, ob das angekündigte Schiff mehr ist als ein politisches Signal.