„Gut, ich bin froh, dass er tot ist“ – ein Präsident, der endgültig entgleist
So etwas hat es noch nicht gegeben. Kein amerikanischer Präsident hat je so über einen Toten geschrieben — nicht öffentlich, nicht in diesem Amt, nicht in diesem Land. Robert Mueller starb am Freitagabend. Er war 81 Jahre alt, hatte Parkinson, hatte seiner Familie erklärt, dass er krank war, und war still gegangen — so wie er fast alles getan hatte: ohne viel Aufhebens. Donald Trump wartete keine Stunde. Auf Truth Social schrieb der Präsident der Vereinigten Staaten: „Robert Mueller ist gerade gestorben. Gut, ich bin froh, dass er tot ist. Er kann unschuldige Menschen nicht länger verletzen.“
truthsocial.com
Robert Mueller war ein Staatsdiener der alten Schule — Princeton, Marines, Vietnam, Bronze Star, Schuss ins Oberschenkel, drei Wochen später zurück zu seinem Zug. Er leitete das FBI zwölf Jahre lang, länger als jeder andere nach J. Edgar Hoover. Er übernahm das Amt eine Woche vor dem 11. September 2001 und verwandelte eine Strafverfolgungsbehörde in eine Nationalsicherheitsbehörde. Er arbeitete unter George H.W. Bush, Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama — bestätigt vom Senat, parteiübergreifend, ohne Skandal.
Dann kam die Russland-Untersuchung
Muellers Team arbeitete fast zwei Jahre. Der Bericht, veröffentlicht 2019, stellte erhebliche Kontakte zwischen Trumps Wahlkampfteam und russischen Akteuren fest. Eine kriminelle Verschwörung konnte Mueller nicht nachweisen. Trump in der Frage der Justizbehinderung freizusprechen — dazu war Mueller nicht bereit. Er schrieb, er sei „nicht in der Lage, dieses Urteil zu fällen.“ Sechs Personen aus Trumps Umfeld wurden angeklagt, darunter sein ehemaliger Wahlkampfleiter Paul Manafort.
Trump hasste Mueller dafür. Öffentlich, lautstark, jahrelang
Und jetzt, während Muellers Frau Ann — seit 1966 mit ihm verheiratet — und seine zwei Töchter trauern, schreibt Trump, er sei froh, dass er tot ist.
kaizen-blog.org
So etwas hat es noch nicht gegeben. Kein amerikanischer Präsident hat je so über einen Toten geschrieben — nicht öffentlich, nicht in diesem Amt, nicht in diesem Land. Robert Mueller starb am Freitagabend. Er war 81 Jahre alt, hatte Parkinson, hatte seiner Familie erklärt, dass er krank war, und war still gegangen — so wie er fast alles getan hatte: ohne viel Aufhebens. Donald Trump wartete keine Stunde. Auf Truth Social schrieb der Präsident der Vereinigten Staaten: „Robert Mueller ist gerade gestorben. Gut, ich bin froh, dass er tot ist. Er kann unschuldige Menschen nicht länger verletzen.“
Truth Social
Truth Social is America's "Big Tent" social media platform that encourages an open, free, and honest global conversation without discriminating on the basis of political ideology.
Robert Mueller war ein Staatsdiener der alten Schule — Princeton, Marines, Vietnam, Bronze Star, Schuss ins Oberschenkel, drei Wochen später zurück zu seinem Zug. Er leitete das FBI zwölf Jahre lang, länger als jeder andere nach J. Edgar Hoover. Er übernahm das Amt eine Woche vor dem 11. September 2001 und verwandelte eine Strafverfolgungsbehörde in eine Nationalsicherheitsbehörde. Er arbeitete unter George H.W. Bush, Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama — bestätigt vom Senat, parteiübergreifend, ohne Skandal.
Dann kam die Russland-Untersuchung
Muellers Team arbeitete fast zwei Jahre. Der Bericht, veröffentlicht 2019, stellte erhebliche Kontakte zwischen Trumps Wahlkampfteam und russischen Akteuren fest. Eine kriminelle Verschwörung konnte Mueller nicht nachweisen. Trump in der Frage der Justizbehinderung freizusprechen — dazu war Mueller nicht bereit. Er schrieb, er sei „nicht in der Lage, dieses Urteil zu fällen.“ Sechs Personen aus Trumps Umfeld wurden angeklagt, darunter sein ehemaliger Wahlkampfleiter Paul Manafort.
Trump hasste Mueller dafür. Öffentlich, lautstark, jahrelang
Und jetzt, während Muellers Frau Ann — seit 1966 mit ihm verheiratet — und seine zwei Töchter trauern, schreibt Trump, er sei froh, dass er tot ist.
"Gut, ich bin froh, dass er tot ist" — ein Präsident, der endgültig entgleist
So etwas hat es noch nicht gegeben. Kein amerikanischer Präsident hat je so über einen Toten geschrieben — nicht öffentlich, nicht in diesem Amt, nicht in diesem Land. Robert Mueller starb am Freitagabend. Er war 81 Jahre alt, hatte Parkinson, hatte seiner Familie erklärt, dass er krank war, und...
