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US-News

Krieg, Preise, Absturz – Warum Trumps Zahlen kippen
69 Prozent lehnen Trumps Umgang mit der Wirtschaft ab, nur 31 Prozent stimmen ihm noch zu. Vor einem Jahr waren es 39 Prozent. Diese Entwicklung kommt nicht zufällig. Sie läuft parallel zu einem Krieg, der längst im Alltag angekommen ist. Seit Beginn der Kämpfe ist der Ölpreis deutlich gestiegen. Das trifft nicht nur Märkte, sondern jeden einzelnen. Tanken wird teurer, Transporte werden teurer, und damit steigen auch die Preise für Lebensmittel und Grundversorgung. Was weit weg beginnt, landet direkt im Einkaufswagen.

Die Straße von Hormuz ist gestört, ein zentraler Korridor für die weltweite Energieversorgung. Wenn dort weniger durchkommt, verschiebt sich alles. Preise reagieren schneller als Politik. Gleichzeitig fehlt eine klare Linie. Aussagen wechseln, Ziele bleiben unklar, ein Ende ist nicht in Sicht. Genau das spiegelt sich in den Zahlen. Die Ablehnung ist kein Stimmungsbild aus dem Nichts. Sie ist die Reaktion auf das, was Menschen täglich sehen und bezahlen. 31 Prozent Zustimmung sind kein stabiler Wert. Sie sind ein Rest.
 
Ein Satz aus Rom – und plötzlich geht es um den Ausweg
„Ich habe gehört, Präsident Trump habe zuletzt gesagt, er wolle den Krieg beenden. Hoffentlich sucht er nach einem Ausweg.“ Dieser Satz kommt nicht aus Washington, sondern aus dem Vatikan und genau das verleiht ihm Gewicht. Er ist vorsichtig formuliert und wirkt dennoch eindeutig. Es geht nicht um neue Schritte, sondern darum, überhaupt einen Weg heraus zu finden. Während in den USA weiter über Druck und militärische Optionen gesprochen wird, setzt diese Aussage einen anderen Akzent, leise, aber klar. Ein Ausweg setzt voraus, dass der aktuelle Kurs nicht einfach fortgesetzt werden kann, ohne weitere Folgen. Genau dort liegt der Bruch zwischen dem, was gesagt wird, und dem, was passiert. Der Krieg geht weiter und ein Ende ist nicht absehbar. Die Kosten steigen und erreichen längst Bereiche, die Menschen direkt betreffen. Die Frage bleibt, ob dieser Hinweis aus Rom in Washington überhaupt ankommt oder ob er ungehört verhallt.

 
Berichte: Trump könnte Justizministerin Bondi entlassen
US-Präsident Donald Trump erwägt Berichten zufolge eine Entlassung von Justizministerin Pam Bondi. Trump sei zunehmend unzufrieden mit ihrer Amtsführung, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf Insider.

Der Präsident bemängle ein aus seiner Sicht fehlendes hartes Vorgehen gegen seine politischen Gegner und Gegnerinnen sowie Bondis Umgang mit den Akten des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein.

Als möglichen Nachfolger habe Trump den Chef der Umweltschutzbehörde EPA, Lee Zeldin, ins Gespräch gebracht. Der Sender CNN berichtete ebenfalls über die Überlegungen.

Trump selbst erklärte gegenüber der „New York Times“: „Justizministerin Pam Bondi ist eine wunderbare Person und sie leistet gute Arbeit.“

 
War ja klar.
US-Justizministerin Bondi entlassen
US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag Justizministerin Pam Bondi entlassen. Entsprechende Medienberichte bestätigte er via Truth Social. Wie die „New York Times“ („NYT“) berichtete, sei er frustriert darüber gewesen, wie die 60-Jährige ihr Ministerium leitete und wie sie mit den Akten zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein umgegangen sei. Die „NYT“ berief sich dabei auf vier Insider.

Trump schrieb in seinem Onlinedienst Truth Social, Bondi werde vorerst durch ihren Stellvertreter Todd Blanche ersetzt. Der US-Präsident würdigte Bondi „als großartige amerikanische Patriotin und loyale Freundin“. Sie werde eine „dringend benötigte und wichtige neue Position in der Privatwirtschaft übernehmen“, so Trump. Bondi bedankte sich via X bei Trump für die Zeit im Kabinett.

Blanche – ehemals Trumps persönlicher Anwalt – bedankte sich via X bei Trump für das Vertrauen und sagte zu, das Ministerium werde weiter das Gesetz durchsetzen und alles dafür tun, dass die USA sicher seien. Er lobte Bondis Leistung: Sie habe das Ministerium mit Stärke und Überzeugung geführt, er sei ihr für die Führung und die Freundschaft sehr dankbar.

Verfechterin von Trumps Agenda
Während ihrer Amtszeit als oberste US-Strafverfolgungsbeamtin war Bondi eine kämpferische Verfechterin von Trumps Agenda und brach mit der langjährigen Tradition des Justizministeriums, bei seinen Ermittlungen unabhängig vom Weißen Haus zu sein. Doch nun sei Trump unzufrieden gewesen, weil Bondi nicht entschieden genug gegen seine politischen Gegner vorgehe. Das berichteten diverse US-Medien unter Berufung auf nicht namentlich genannte Regierungsvertreter.


Natürlich braucht dieses weltgrößte A....loch jemanden, dem er die Schuld für seine aufgedeckten Verbrechen in die Schuhe schieben kann. Ekelhaft.
 
Pam Bondi ist gefeuert – Recherche vom 11. Februar bestätigt sich damit
Am 2. April 2026 wurde Pam Bondi als US-Justizministerin entlassen. Wer unsere Recherche vom 11. Februar 2026 gelesen hat, weiß: Das kam nicht überraschend. Wir hatten damals bereits geschrieben, dass Bondi vor dem Aus steht. Jetzt ist es so weit.

Die Geschichte, die zu diesem Ende geführt hat, zieht sich über mehr als ein Jahr – und sie handelt weniger von Epstein als davon, wie jemand scheitert, der nur auf einen einzigen Menschen hört und dabei jeden anderen verliert. Pam Bondi trat ihr Amt als Justizministerin mit einer Ankündigung an, die größer war als alles, was sie danach liefern konnte. Im Februar 2025 erschien sie bei Fox News und sprach von „Breaking News“ im Fall Epstein. Sie behauptete, die entscheidenden Dokumente lägen auf ihrem Schreibtisch – einschließlich einer Kundenliste. Kurz danach tauchte sie bei einer Veranstaltung mit rechten Influencern im Weißen Haus auf und verteilte halb gefüllte weiße Ordner mit der Aufschrift „Epstein Files: Phase 1“. Der Inhalt: fast nichts Neues. Ihr Team ließ durchblicken, dass es möglicherweise keine Phase 2 geben werde. Mehrere ihrer engen Vertrauten beschreiben diesen Moment heute als den Fehler, von dem sie sich nie erholt hat.

Bondi selbst unterschätzte zunächst die Tragweite. Sie sagte einem leitenden Beamten, der an der Untersuchung beteiligt war, der Epstein-Fall sei eine Online-Geschichte mit begrenztem Interesse in der breiten Öffentlichkeit. Trotzdem leitete sie eine FBI-Untersuchung ein, die alle vorhandenen Akten sichten sollte. Im Juli 2025 veröffentlichte sie gemeinsam mit dem FBI eine Erklärung: Es gebe keine Grundlage für neue Anklagen, keine Kundenliste, keine Beweise für Erpressung „prominenter Personen“, und die Veröffentlichung versiegelter Ermittlungsunterlagen würde nur die Opfer gefährden. Die Reaktion in rechten Kreisen war sofort und heftig. Trump, dessen politische Basis in Teilen auf der Erwartung aufgebaut war, dass Epstein-Enthüllungen die alten Eliten treffen würden, spürte den Druck. Bondi ruderte zurück und öffnete die Untersuchung erneut. Sie erklärte gegenüber Ausschussmitgliedern, darunter Repräsentant Jim Jordan aus Ohio und anderen, was in den Akten verblieben sei, sei im Wesentlichen Kinderpornografie – und die wolle niemand sehen. So berichtete es Repräsentant Thomas Massie aus Kentucky.

 
Und der nächste mit Scheiße im Hirn aus deiser Horrorclowntruppe
Hegseth drängt US-Armeechef zum Rücktritt
Inmitten des Iran-Kriegs hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth Armeechef Randy George zum Rücktritt gedrängt. Ein US-Regierungsvertreter bestätigte gestern einen entsprechenden Bericht des US-Senders CBS. Der General sei aufgefordert worden, in den sofortigen Ruhestand zu gehen.

Die Gründe dafür sind unklar. CBS berichtete aber unter Berufung auf informierte Kreise, Hegseth wolle einen General auf dem Posten, der seine Vision und die Vision von US-Präsident Donald Trump vom Heer teile. George war von Trumps Vorgänger Joe Biden an die Spitze der Landstreitkräfte berufen worden.

Seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit sind zahlreiche ranghohe Militärvertreter ausgetauscht worden. So wurde im Februar 2025 Generalstabschef Charles „CQ“ Brown ohne Angabe von Gründen gefeuert.

Ausgetauscht wurden auch die Spitzen von Marine, Küstenwache und des Geheimdienstes NSA. Die oppositionellen Demokraten warnen vor einer politischen Vereinnahmung der traditionell neutralen US-Streitkräfte.

 
Elon Musk wird bald der erste Billionär sein.
Er wird mehr Geld verdienen als alle Volksschullehrer:innen in den USA zusammen.
Glauben wir wirklich, dass ein einzelner Mann mehr leistet als sie alle?

James Talarico
Vertreter des Bundesstaates Texas

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US-Arbeitsmarkt
Wichtiger Indikator zwischen Krieg und Wahl
Von den Arbeitsmarktzahlen für den März, die am Karfreitag publiziert werden, erwarten sich Fachleute Aufschluss über den Zustand der US-Wirtschaft. Für Präsident Donald Trump, der zwischen dem Iran-Krieg und den im Herbst anstehenden Midterm-Wahlen steht, sind sie ebenfalls ein wichtiger Indikator. Die Daten dürften die nächsten Schritte Trumps – und jedenfalls der Notenbank Fed – mitbestimmen.

Laut Nachrichtenagentur Reuters rechnen Fachleute mit einer leichten Erholung und rund 48.000 neu geschaffenen Jobs. Im Februar waren die Arbeitsmarktdaten überraschend schlecht: mehr als 90.000 Jobs weniger und ein leichter, aber ebenfalls unerwarteter Anstieg der Arbeitslosenquote auf 4,4 Prozent.

Das geringe Jobwachstum und der Inflationsdruck könnten US-Haushalte dazu bringen, weniger auszugeben. Investoren werden laut Reuters daher darauf achten, ob sich die durch den Iran-Krieg gestiegenen Energiepreise auf das Konsumverhalten der US-Bevölkerung auswirken. Das ist laut aktuellen Daten vom Dienstag bisher nicht der Fall. Der Umfrage zufolge stieg die Konsumlaune der US-Bürgerinnen und -Bürger im März trotz des Iran-Krieges leicht.

Weniger gut sieht es jedoch auf dem Arbeitsmarkt aus. Ebenfalls am Dienstag veröffentlichte Daten zeigten, dass die Zahl offener Stellen von Jänner auf Februar von 7,2 auf 6,9 Millionen zurückging – und das noch vor Beginn des Angriffskrieges der USA und Israels gegen den Iran.

 
US-Regierung mit Neuordnung bei Zöllen
Ein Jahr nach der großen Zolloffensive von US-Präsident Donald Trump hat seine Regierung gestern mit weiteren Abgaben nachgelegt. Auf patentierte Arzneimittel werde künftig in der Regel ein Zollsatz von 100 Prozent des Warenwertes fällig, wie aus einem Dekret des Weißen Hauses hervorgeht.

Für große Unternehmen gelte das in 120 Tagen, für kleinere 60 Tage später. Mit Blick auf die Arzneizölle gilt für die EU allerdings ein reduzierter Satz von 15 Prozent. Hinsichtlich der Stahl-, Aluminium- und Kupferzölle ändert die US-Regierung ebenfalls ihre Regeln.

Regierung will Produktion in die USA holen
Der Schritt macht deutlich, dass die US-Regierung auch nach dem wegweisenden Urteil des Obersten Gerichtshofes an der aggressiven Zollpolitik festhält. Trump hatte sie zum Kernelement seiner zweiten Amtszeit gemacht. Zum einen will er mit den Zöllen mehr Produktion in die USA holen und so Arbeitsplätze sichern. Zudem sieht es seine Regierung auf Mehreinnahmen in Milliardenhöhe ab.

Besonders die hohen Arzneimittelpreise in den USA sind Trump seit Längerem ein Dorn im Auge. Neue Zölle waren deshalb bereits erwartet worden. Ausgenommen sind neben EU-Staaten auch die Schweiz und das Vereinigte Königreich, auch für Japan gilt die Ausnahme. Den Angaben zufolge können Länder ihre Zölle auch auf null senken, wenn sie entsprechende Vereinbarungen mit der Regierung treffen und mit dem Bau von Fabriken in den USA beginnen.

Änderungen bei Aluminium, Stahl und Kupfer
Zusätzlich zu den Arzneimitteln will die US-Regierung auch bei Aluminium, Stahl und Kupfer Änderungen vornehmen. „Wir haben nicht die gewünschten Zolleinnahmen erzielt, da die Welt die angegebenen Kosten für Stahlimporte nach Amerika künstlich gesenkt hat“, sagte ein hochrangiger Regierungsbeamter.

 
ICE schlägt zu – Gemeindevorsteher aus Milwaukee festgenommen
Salah Sarsour, Präsident der größten islamischen Organisation in Wisconsin, lebt seit über drei Jahrzehnten in den USA, hat keinen Eintrag im amerikanischen Strafregister und gilt vor Ort als fester Bestandteil der Community, Geschäftsmann, Großvater, Ansprechpartner für viele, die ihn kennen. Am Montagmorgen wird er vor einem Büro im Süden von Milwaukee angesprochen, ein Mann in Zivil, dann rollen Fahrzeuge an, mehrere Beamte steigen aus, ebenfalls ohne Uniform, erst dann die Ansage: ICE. Innerhalb von Minuten ist er verschwunden. Die Begründung kommt später. Jahrzehnte alte Vorwürfe aus Israel, angebliche Beteiligung an Angriffen als Jugendlicher im Westjordanland, dazu der Vorwurf, bei einem Green Card Antrag in den 1990er Jahren falsche Angaben gemacht zu haben. Was genau falsch gewesen sein soll, bleibt offen. Gleichzeitig steht im Raum, dass genau diese Vergangenheit bereits damals geprüft wurde, bevor er überhaupt dauerhaft in die USA einreisen durfte.

Unterstützer sprechen von einem gezielten Zugriff auf einen Mann, der sich öffentlich für palästinensische Rechte einsetzt. Anwälte gehen vor Gericht, reichen Habeas Corpus ein. Sarsour selbst berichtet laut Umfeld von Haft, Misshandlungen und Verfahren, die er damals kaum verstand. Zwei Jahre Gefängnis, Sprache nicht verstanden, Vorwürfe unklar. Heute reicht das offenbar, um jemanden nach über 30 Jahren erneut festzusetzen. Behörden sprechen von Sicherheit, seine Community von Einschüchterung. Der Fall zeigt, wie weit zurückgegriffen wird, wenn politische Linien härter gezogen werden. Und wie schnell jemand, der lange als Teil des Landes galt, plötzlich wieder zum Fremden erklärt wird.
 
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