Geheime Zettel, offene Risse – Wie Leaks die Maske des höchsten Gerichts der USA fallen lassen
Bevor man versteht, warum diese Geschichte schwer wiegt, muss man wissen, worum es überhaupt geht. Im Jahr 2015 hat die Regierung von Barack Obama eine Umweltregelung verabschiedet, die in die Geschichtsbücher hätte eingehen sollen. Den Clean Power Plan. Eine Vorschrift der amerikanischen Umweltbehörde EPA, die zum Ziel hatte, den Ausstoß von Kohlendioxid aus Kraftwerken bis 2030 um etwa zweiunddreißig Prozent zu senken, gemessen am Stand von 2005. Es war der ernsthafteste Versuch eines amerikanischen Präsidenten, das Klima auf den Tisch zu legen, an dem über Wirtschaft, Energie und Zukunft entschieden wird.
Der Plan war kein Schnellschuss. Er gab den einzelnen Bundesstaaten Zeit. Er gab ihnen Freiheit in der Umsetzung. Er war auf acht Jahre angelegt. Im Zieljahr 2022 ging es um eine Emissionsreduktion von rund einem Prozent. Niemand musste sofort ein Kraftwerk schließen. Niemand musste sofort Solaranlagen bauen. Wer mehr Zeit brauchte, konnte eine zweijährige Verlängerung beantragen. Es war, in der Sprache des Energiesektors, eine sanfte Wende, sorgfältig kalibriert.
Trotzdem reichten siebenundzwanzig Bundesstaaten und mehrere Industrievereinigungen sofort Klage ein und beantragten beim zuständigen Berufungsgericht in Washington, dem D.C. Circuit, einen sogenannten Stay. Das ist im amerikanischen Recht ein vorläufiger Stopp. Das Gericht wird gebeten, die Regelung außer Kraft zu setzen, bis die Klage entschieden ist. Das D.C. Circuit lehnte den Antrag am 21. Januar 2016 ab. Die Regelung sollte gelten, während die Gerichte sie prüften. So weit der normale Lauf der Dinge.
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Bevor man versteht, warum diese Geschichte schwer wiegt, muss man wissen, worum es überhaupt geht. Im Jahr 2015 hat die Regierung von Barack Obama eine Umweltregelung verabschiedet, die in die Geschichtsbücher hätte eingehen sollen. Den Clean Power Plan. Eine Vorschrift der amerikanischen Umweltbehörde EPA, die zum Ziel hatte, den Ausstoß von Kohlendioxid aus Kraftwerken bis 2030 um etwa zweiunddreißig Prozent zu senken, gemessen am Stand von 2005. Es war der ernsthafteste Versuch eines amerikanischen Präsidenten, das Klima auf den Tisch zu legen, an dem über Wirtschaft, Energie und Zukunft entschieden wird.
Der Plan war kein Schnellschuss. Er gab den einzelnen Bundesstaaten Zeit. Er gab ihnen Freiheit in der Umsetzung. Er war auf acht Jahre angelegt. Im Zieljahr 2022 ging es um eine Emissionsreduktion von rund einem Prozent. Niemand musste sofort ein Kraftwerk schließen. Niemand musste sofort Solaranlagen bauen. Wer mehr Zeit brauchte, konnte eine zweijährige Verlängerung beantragen. Es war, in der Sprache des Energiesektors, eine sanfte Wende, sorgfältig kalibriert.
Trotzdem reichten siebenundzwanzig Bundesstaaten und mehrere Industrievereinigungen sofort Klage ein und beantragten beim zuständigen Berufungsgericht in Washington, dem D.C. Circuit, einen sogenannten Stay. Das ist im amerikanischen Recht ein vorläufiger Stopp. Das Gericht wird gebeten, die Regelung außer Kraft zu setzen, bis die Klage entschieden ist. Das D.C. Circuit lehnte den Antrag am 21. Januar 2016 ab. Die Regelung sollte gelten, während die Gerichte sie prüften. So weit der normale Lauf der Dinge.
Geheime Zettel, offene Risse - Wie Leaks die Maske des höchsten Gerichts der USA fallen lassen
Bevor man versteht, warum diese Geschichte schwer wiegt, muss man wissen, worum es überhaupt geht. Im Jahr 2015 hat die Regierung von Barack Obama eine Umweltregelung verabschiedet, die in die Geschichtsbücher hätte eingehen sollen.