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US-News

Das ist schlicht peinlich, links, wie rechts


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Wenn die Macht kippt – im Weißen Haus beginnt die Vorbereitung auf den Tag danach
Im Weißen Haus laufen seit Wochen interne Briefings, die nach außen kaum sichtbar sind, aber eine klare Richtung zeigen. Die Rechtsabteilung bereitet politische Mitarbeiter darauf vor, wie sie mit parlamentarischer Kontrolle umgehen müssen. Nicht theoretisch, sondern konkret. Präsentationen erklären, wie Aufsicht durch den Kongress funktioniert, welche Rechte Abgeordnete haben und wie auf Anfragen reagiert werden soll. Die Botschaft ist eindeutig. Schreiben wird riskanter. Formulierungen werden vorsichtiger. Jede Notiz kann später Teil einer Untersuchung werden.

Die Schulungen dauern etwa dreißig Minuten, wirken aber weit über diesen Rahmen hinaus. Mitarbeiter werden angehalten, genau zu überlegen, was sie festhalten und wie sie es festhalten. Antworten auf Anfragen aus dem Kongress sollen zügig erfolgen, gleichzeitig präzise und abgesichert. Es geht nicht um Routine, sondern um Vorbereitung auf eine Situation, die im Weißen Haus als realistisch eingeschätzt wird.

Hintergrund ist die wachsende Erwartung, dass die Republikaner bei den Zwischenwahlen im November mindestens eine Kammer verlieren könnten. Innerhalb der Regierung wird dieses Szenario offen diskutiert. Ein Teilnehmer beschreibt die Gespräche als nüchtern, ohne Beschönigung. Die Möglichkeit eines Machtwechsels ist nicht entscheidend, sondern Teil der Planung.

Offiziell wird das anders dargestellt. Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses erklärt, solche Hinweise gebe es seit Beginn der Amtszeit und sie seien nichts Besonderes. Doch der Ton hat sich verändert. Die aktuellen Briefings stehen klar im Kontext der bevorstehenden Wahlen und der Frage, was danach passiert. Die Gründe dafür sind sichtbar. Die Zustimmung für Donald Trump sinkt täglich, belastet durch wirtschaftliche Folgen des Iran-Krieges und andere politische Konflikte. Umfragen zeigen einen Vorsprung der Demokraten bei den Kongresswahlen, der zuletzt gewachsen ist. Fünf Punkte liegen sie vorne, nachdem es zuvor nur zwei waren.

 
Löwe, Bär, Alligator – und Trump sucht das Eichhörnchen!
Donald Trump sagt, kein Präsident vor ihm habe je einen kognitiven Test gemacht. Er selbst gleich drei. Die seien schwer gewesen. Dann erklärt er die erste Aufgabe. Ein Löwe, ein Bär, ein Alligator und ein Eichhörnchen. Die Frage: welches ist das Eichhörnchen. Mehr sagt er nicht. Und genau das reicht. Denn während er von schwierigen Tests spricht, beschreibt er eine Aufgabe, die jeder sofort erkennt. Kein Denken, kein Rätsel, einfach hinschauen.

Trump verkauft das als etwas besonderes. Drei Tests, sagt er, und stellt es hin wie eine Leistung. Gleichzeitig liefert er selbst das Beispiel, das alles relativiert. Am Ende bleibt kein Eindruck von Stärke, sondern ein Satz, der hängen bleibt, weil er so simpel ist. Vier Tiere, eine Frage, und ein Präsident, der daraus mehr machen will, als es ist. „Welches ist das Eichhörnchen?“

 
Wachstum auf der Bühne – und draußen steigen die Preise
Im Weißen Haus steht Donald Trump vor Unternehmern und spricht von einer boomenden Wirtschaft. Steuersenkungen, weniger Regeln, alles laufe besser denn je. Er sagt, die Wirtschaft sei „stark“ und die Energiepreise würden bald deutlich fallen. Der Rahmen passt. Small Business Week, Applaus, bekannte Gesichter im Raum. Draußen sieht es anders aus. Der Krieg gegen Iran wirkt sich spürbar aus. Öl kostet rund 114 Dollar pro Barrel, die Unsicherheit rund um die Straße von Hormus treibt die Preise weiter. Benzin liegt landesweit bei über 4,45 Dollar pro Gallone, Diesel bei mehr als 5,60 bis an die 6,00 Dollar. Für viele Familien bedeutet das höhere Kosten im Alltag. Für Unternehmen steigen Transportpreise, die am Ende weitergegeben werden.

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Trump wischt das zur Seite. Er sagt, es hätte schlimmer kommen können und werde bald besser. Gleichzeitig spricht er über Jobverluste im öffentlichen Dienst. Hunderttausende Stellen wurden gestrichen. Er behauptet, viele hätten danach besser bezahlte Jobs im privaten Sektor gefunden und seien heute zufriedener. Die Realität ist eine andere. Umfragen zeigen wachsende Zweifel. Die Demokraten liegen bei den Kongresswahlen vorn, der Abstand hat sich vergrößert. Innerhalb seiner eigenen Anhängerschaft wächst die Kritik, weil Außenpolitik und Krisen den Alltag überlagern.

Auch seine Auftritte zeigen das. Statt bei Wirtschaft zu bleiben, springt Trump zwischen Themen. Er greift Joe Biden an, spricht über Umfragen, Medien und seine eigenen Tests. Bei einem Termin in Florida beschwert er sich über die Lautstärke des Mikrofons, spricht über Einwanderung und holt Dr. Phil auf die Bühne. Zwischen all dem steht ein Satz, der vieles erklärt. Er sagt, Details zu Programmen wie Medicare überlasse er anderen, das interessiere ihn nicht. Wichtig sei nur, dass am Ende das Maximum herauskomme. Damit entsteht ein klares Bild. Auf der Bühne wird Stärke beschrieben. Im Alltag steigen die Preise und ein Präsident, der den Bezug zur Realität vollkommen verloren hat.

 

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Wenn der Präsident droht – Sohn verdiene den Tod
Marjorie Taylor Greene hat öffentlich gesagt, dass Donald Trump ihr per Nachricht mitgeteilt haben soll, ihr Sohn verdiene den Tod, weil sie ihn verraten habe. Sie fügte hinzu, sie würde wohl im Gefängnis landen, würde sie diese Nachrichten veröffentlichen. Das ist keine Geschichte aus dem Hinterzimmer, das ist eine gewählte Abgeordnete, die über den Mann spricht, den sie jahrelang als politische Heimat bezeichnet hat. Wer jetzt noch glaubt, es gehe bei all dem um Politik im herkömmlichen Sinne, verwechselt einen Machtkampf mit einer Debatte.

Was hier beschrieben wird, ist die Logik eines Mannes, der Loyalität nicht als Vertrauen versteht, sondern als Unterwerfung, und der Abweichung nicht mit Argument beantwortet, sondern mit dem, was sich wie eine Drohung liest. Greene wurde zur Kritikerin von Trump. Davor war sie eine der lautesten Stimmen in seinem Umfeld. Dass ausgerechnet sie jetzt solche Worte wählt, sagt mehr über den Zustand dieser Präsidentschaft als jede Umfrage. Ein Land, das sich selbst ernst nimmt, würde innehalten. Es würde die Frage stellen, was es bedeutet, wenn Macht so geführt wird. Nicht mit erhobener Faust, sondern ruhig, aber sehr genau.

 
Amerika verliert – und merkt es erst, wenn die Leute gehen
Die Bewegung ist leise, aber eindeutig. Jahr für Jahr steigen mehr Amerikaner in Flugzeuge Richtung Europa, während der Strom in die USA abnimmt. Das ist ein Trend, der sich über Jahre aufgebaut hat und jetzt dreht. Zum ersten Mal kehrt sich das Verhältnis um. Nicht wegen eines einzelnen Auslösers, sondern weil sich mehrere Faktoren gleichzeitig verändert haben.

Entscheidend ist die Lebensrealität. Gesundheitskosten in den USA sind für viele nicht mehr kalkulierbar, Bildung verschlingt Vermögen, Wohnen wird in großen Städten unbezahlbar. Europa wirkt dagegen planbarer. Öffentliche Systeme funktionieren verlässlich, auch wenn sie nicht perfekt sind. Wer einmal erlebt, dass ein Krankenhausbesuch keine finanzielle Bedrohung darstellt, denkt anders über seinen Lebensmittelpunkt. Hinzu kommt die politische Lage. Dauerstreit, Unsicherheit, abrupte Kurswechsel. Für viele ist das kein abstraktes Problem mehr, sondern Alltag. Europa erscheint ruhiger, berechenbarer, weniger aufgeladen. Das zieht nicht nur Aussteiger an, sondern auch Fachkräfte, die einfach arbeiten und leben wollen, ohne ständig in einem politischen Dauerfeuer zu stehen.

Ein weiterer Punkt ist die Arbeit selbst. Remote Jobs machen Ortswechsel einfacher. Wer sein Einkommen online verdient, braucht keinen US-Standort mehr. Gleichzeitig öffnen europäische Länder gezielt Programme für genau diese Menschen. Visa werden einfacher, Bedingungen klarer. Das senkt die Hürde massiv. Der Trend wird zusätzlich durch Staatsbürgerschaften verstärkt. Viele Amerikaner nutzen europäische Wurzeln, um sich einen zweiten Pass zu sichern. Das ist nicht nur ein Papier, sondern ein Türöffner. Wer ihn hat, bleibt oft. Die USA verlieren nicht auf einen Schlag. Sie verlieren Stück für Stück Menschen, die gehen, weil sie eine Alternative haben. Und genau das ist der eigentliche Unterschied zu früher.

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Warum macht Europa Donald Trump so zornig?
Keine andere Weltregion beschäftigt den US-Präsidenten so sehr wie der alte Kontinent. Aber er ist nicht so, wie er sich ihn wünscht

Niemand kann behaupten, dass Donald Trump in den vergangenen Tagen Europa zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat. Der Staatsbesuch von Charles III. war ein Erlebnis, das den US-Präsidenten offensichtlich begeisterte. Ein echter Monarch zu Besuch, da fühlte er sich für einen Moment selbst als jener König, den er stets vorgibt zu sein. Da bekamen die Briten sogar ein kleines Geschenk mit, eine Zollerleichterung für ihren Whisky.

Aber seither gibt es nur Ärger mit den Europäern, die einfach nicht verstehen wollen, dass er allein die Welt vor den iranischen Atomwaffen rettet. Seine Freundin, Italiens Premierministerin Georgia Meloni, fällt ihm in den Rücken, der spanische Premier Pedro Sanchez, dieser verrückte Kommunist, verletzt alle Verpflichtungen des Nato-Bündnisses, an die sich die USA ihrerseits absurderweise immer noch halten. Auch dieser Premier Keir Starmer, den King Charles in London eingesetzt hat, ein echter Loser.

Und dann beleidigt ihn dieser Friedrich Merz, zu dem er doch noch vor wenigen Tagen im Weißen Haus so freundlich war – und das vor Schülern. Das muss Konsequenzen haben: Wir ziehen Soldaten aus seinem Deutschland ab, die wir immer nur aus sinnloser Gefälligkeit stationiert haben - 5000? Nein, noch viele mehr. Damit er es auch wirklich spürt.

Ach ja, und der großartige Zolldeal, den vergangenes Jahr diese Pseudopräsidentin Ursula von der Leyen mit ihm abgeschlossen hat, liegt in der EU immer noch auf Eis. Also bekommen sie neue Zölle aufgebrummt, solche, die der Supreme Court nicht verbieten kann, auf Autos und Lkws. Das wird diese undankbaren Deutschen besonders hart treffen. Take this, Fritz!

Wut, Zorn und Kränkungen
Dass Trump in seinen Entscheidungen stets von Emotionen geleitet wird und nicht von strategischen Überlegungen, ist bekannt. Meist sind es Wut, Zorn und Kränkungen, die ihn treiben. Und da fällt auf, dass ihn außerhalb seiner Heimat keine Weltregion so auf die Palme bringt wie der alte Kontinent.

 
„Ich könnte mit einem Federstrich sagen: ‚Lasst uns keine Arbeitslosigkeit haben‘, und dann stelle ich eine oder zwei Millionen Menschen ein, und wir hätten absolut keine Arbeitslosigkeit.“

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Man kann nur zu viel Schwachsinn gratulieren, also Gratulation an jene die ihn supporten und wählen.
 
Leaving MAGA
... man hat langsam in U.S. die Glocken gehört, also müssen wir alle jetzt noch einen Schlag drauflegen um dieses Kapitel mehr und mehr einzudämmen und den Kerl im Oval Office dort hinzubringen, wo er hingehört, incl. seiner Bande ... Demnächst werden wir eine Dokumentation veröffentlichen "Leaving MAGA"

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US-Armee pausiert Einsatz in Straße von Hormus
US-Präsident Donald Trump hat eine Aussetzung des US-Militäreinsatzes zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus bekanntgegeben. Das „Projekt Freiheit“ werde „für eine kurze Zeit pausiert, um zu sehen, ob das Abkommen finalisiert und unterzeichnet werden kann oder nicht“, erklärte Trump mit Blick auf ein mögliches Friedensabkommen mit dem Iran am Dienstag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Die US-Armee hatte den Einsatz erst am Montag begonnen.

Ziel des Einsatzes war es Trump zufolge, wegen der iranischen Blockade festsitzende Schiffe aus der für den Öl- und Gashandel immens wichtigen Meerenge hinaus zu „geleiten“. Die US-Armee erklärte am ersten Einsatztag, dass mindestens sechs iranische Kleinboote angegriffen und zahlreiche Drohnen und Raketenangriffe abgewehrt worden seien, was Teheran dementierte. Iranische Medien hatten zuvor Raketenangriffe auf ein US-Militärschiff sowie Warnschüsse in der Nähe von US-Zerstörern gemeldet – was wiederum Washington zurückwies.

 
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