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US-News

Die Preise steigen – und plötzlich entdecken die Demokraten den Alltag!
Vor zwei Jahren warfen die Republikaner den Demokraten vor, die steigenden Preise im Supermarkt und an der Tankstelle nicht ernst zu nehmen. Heute drehen die Demokraten den Spieß um. An diesem Wochenende wollen sie mit hunderten Veranstaltungen im ganzen Land zeigen, dass sie sich genau um diese Sorgen kümmern. Geplant sind Lebensmittelspenden, Schulmaterial für Familien mit wenig Geld, Haustürbesuche und Schulungen für Wahlkämpfer. Parteichef Ken Martin erklärt, unter Donald Trump koste inzwischen alles zu viel. Die Partei wolle Wähler erreichen, registrieren und für die Kongresswahlen mobilisieren. Trumps Umfragewerte zur Wirtschaft sinken weiter. In einer aktuellen Erhebung billigt nur noch rund ein Drittel der Amerikaner seine Wirtschaftspolitik. Gleichzeitig bezeichnen sieben von zehn Befragten die Lage der Wirtschaft als schlecht. Vor allem die hohen Benzinpreise infolge des Kriegs gegen den Iran belasten viele Familien. Selbst bei Inflation und Lebenshaltungskosten sehen inzwischen etwas mehr Amerikaner die Demokraten als die kompetentere Partei.

Regional setzen die Demokraten unterschiedliche Schwerpunkte. In New Mexico werden künftige Wahlkampfhelfer ausgebildet, in Nevada ziehen Freiwillige durch ländliche Gemeinden, in mehreren Bundesstaaten sprechen sie gezielt über steigende Spritpreise. Andere verteilen Schulmaterial an Kinder aus einkommensschwachen Familien. Die Republikaner weisen die Kampagne zurück und werfen den Demokraten vor, selbst die Inflation verursacht zu haben. Doch für beide Parteien gilt inzwischen dieselbe Erkenntnis. Wer den Alltag der Menschen verliert, verliert am Ende auch Wahlen.
 
Joe Biden: „Er bringt seinen eigenen Namen am Kennedy Center an. Er lässt einen Triumphsbogen zu seinen eigenen Ehren errichten. Und er engagiert sogar seinen eigenen Poolbauer, um den Reflecting Pool zu sanieren. Meine Güte. Was für ein Versager.“ (27. Juni 2026)

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„Volles Haus!“ (Ja, die Veranstaltung läuft gerade.) – Great American State Fair. (27. Juni 2026)

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Was für ein Versager: „Korruption, ein blätternder Pool und ein iPhone, das alles erklärt“
Es gibt eine bestimmte Art von Lüge, die nicht darin besteht, etwas Falsches zu sagen, sondern darin, etwas Offensichtliches zu bestreiten. Donald Trump hat diese Kunst in drei verschiedenen Szenen der vergangenen Tage perfektioniert, und jede für sich ist erhellend. Zusammen ergeben sie ein Porträt – keines, das er sich gewünscht hätte.

Das erste Bild zeigt Trump auf seinem Golfplatz, ein iPhone 17 Pro Max lässig in der Hand. Nichts Besonderes, möchte man meinen. Männer mit Telefonen sieht man überall. Aber dieser Mann hat ein eigenes Telefon auf den Markt gebracht. Das Trump Mobile T1 existiert als Produkt, wird an Unterstützer verkauft, als patriotische Alternative zu den Geräten der Tech-Oligarchen positioniert. Es ist eine weitere Ware in einem Verkaufsimperium, das Socken, Bibeln, Turnschuhe, Parfum und Kryptowährungen umfasst. Und der Mann, der das T1 verkauft, läuft mit einem iPhone herum. Der Händler glaubt nie so fest an seine Ware wie der Kunde, dem er sie andreht – das ist die älteste Wahrheit des Marktes, in eine einzige Geste gegossen. Es geht nicht um das Produkt, es geht ums Abkassieren. Es war immer ums Abkassieren.

Das zweite Bild ist das des Reflecting Pool vor dem Lincoln Memorial, und es ist das unfreiwillig komischste Epos der amerikanischen Innenpolitik dieses Sommers. Trump ließ das Becken für Amerikas 250. Jahrestag in „American Flag Blue“ streichen. Das Ergebnis: Die neue Auskleidung blätterte ab, die Farbe schwamm oben, Algen blühten, tote Enten trieben. Dann, als wäre das nicht genug, erklärte Trump, Vandalen hätten mit Messern und Rasierklingen einen 350 Fuß langen Schnitt in die Auskleidung geritzt. Für diese Behauptung gibt es keine Beweise. Ein Gerichtsdokument belegte lediglich einen Vorfall mit einem scharfen Gegenstand vom 9. Juni – weit entfernt von Trumps Version einer organisierten Sabotageaktion im Dienste der Deep-State-Anti-Pool-Bewegung, die offenbar nichts Besseres zu tun hat, als nachts in ein nationales Becken zu steigen und an Folien herumzuschneiden. Fotos: Keine!

 
Die Abzocke geht weiter: Das goldene Trump-Handy – Wie aus „Made in USA“ plötzlich ein umgelabeltes China-Smartphone wird
Donald Trump verkauft längst nicht mehr nur Politik. Jetzt verkauft seine Familie auch Smartphones. Goldfarben. Patriotisch aufgeladen. Mit „America First“-Werbung, einem eigenen Mobilfunkvertrag und einem Preis von 499 Dollar. Doch genau dieses Projekt entwickelt sich inzwischen immer mehr zu einer peinlichen Affäre für Trump Mobile – und selbst große Teile der eigenen Anhänger beginnen offen zu zweifeln. Der offizielle Trump-Mobile-Account auf X erklärte jetzt, das lange angekündigte „T1 Phone“ werde nun endlich ausgeliefert. Vorbesteller sollten E-Mails mit neuen Informationen erhalten, der Versand beginne noch in dieser Woche.

Recherchen ergaben jetzt, das „T1 Phone“ ist ein umgelabeltes T-Mobile REVVL 7 Pro 5G. Produziert wird das Gerät von Wingtech, einem chinesischen Hersteller, der inzwischen Luxshare gehört. Das Smartphone ist nicht amerikanisch produziert, basierend auf einem Modell aus dem Jahr 2024. Weitere Recherchen ergaben: Auf Amazon kann man das Telefon teilweise bereits für rund 126 Dollar erwerben – also für einen Bruchteil des Trump-Preises.

 
„Schweig. Oder wir kommen wieder.“ Die Stasi nannte es Zersetzung – ICE nennt es Strafverfolgung
Paigelynn Gonyea hat 100.000 Follower auf TikTok, wo sie Komödien und Hautpflegeprodukte bespricht. Auf Instagram, wo ihr 33.000 Menschen folgen, postet sie gelegentlich Politisches. Im Januar 2026, wenige Tage nach der Erschießung von Renée Macklin Good durch den ICE-Agenten Jonathan Ross in Minnesota, teilte sie ein Foto von Ross mit der Bildunterschrift: „Ich denke, heute wäre ein guter Tag für Jonathans Anklagerhebung.“ Ross ist bis heute nicht angeklagt.

Am 23. Juni 2026, einem Dienstag, arbeitete Gonyea als Wahlhelferin in der Zentralbibliothek von Syracuse, New York. Es war Wahltag. Während einer ruhigen Pause zwischen den Wählerinnen und Wählern bekam sie eine Mailbox-Nachricht von jemandem, der sich als Sonderagent des Heimatschutzministeriums vorstellte und eine Nummer aus New Jersey hinterließ. „Wir waren gerade bei Ihrer Wohnung“, sagte die Stimme, und er füge hinzu, er habe ihre Nummer von ihrem Lebenspartner. „Wir rufen Sie wegen eines Beitrags an, von dem wir glauben, dass Sie ihn auf Instagram gepostet haben, in dem Sie im Januar einen ICE-Agenten gedoxxt haben.“

Gonyea hat nach eigenen Angaben nie die Adresse eines ICE-Agenten veröffentlicht. Doxxing bezeichnet üblicherweise das Veröffentlichen sensibler persönlicher Informationen wie Adressen und Telefonnummern. DHS erklärte nachträglich, Gonyea habe eine Adresse gepostet und damit eine Bundesstraftat begangen. Beweise dafür legte die Behörde nicht vor. Gonyeas Reaktion: „Wo ist die Adresse? Ich habe meine sozialen Medien sorgfältig durchgesehen und sehe keine Adresse.“ Gonyea rief den Agenten zurück und erklärte, sie sei gerade im Wahllokal tätig. Der Agent wollte, dass sie nach draußen kommt. Sie wollte nicht. „Ich vertraue dem Umgang mit ICE-Agenten in keiner Weise“, sagte sie. Ihre Kollegin Sheilia Milledge, 70 Jahre alt und auf einen Gehstock angewiesen, wollte ebenfalls nicht, dass Gonyea das Gebäude verlässt. „Es werden zu viele Menschen von ICE entführt, und ich kann nicht hinter ihr herlaufen“, sagte Milledge.

 
Am Zaun vor dem Reflecting Pool hängt eine Scherz-Stellenanzeige: Bademeister gesucht, Nationalgarde, Sommerjob, sofort. 1-800-GO-GUARD. Trump hat das Becken mit Soldaten und Überwachungstürmen gesichert, weil seine eigene Farbe absäuft – jetzt fehlt nur noch jemand, der die toten Enten rauszieht. Das Monument dahinter hat in 150 Jahren mehr überlebt als diesen Clown. Es wartet.

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Sie feiern weiter – obwohl Washington sie am liebsten verschwinden lassen würde
Die Straßen von New York und San Francisco gehörten am Sonntag Hunderttausenden Menschen. Mit den großen Pride-Paraden endete der Pride-Monat dort, wo vor siebenundfünfzig Jahren alles begann. Der Aufstand im Stonewall Inn im Juni 1969 machte aus einer Polizeirazzia eine Bewegung, die bis heute nicht verschwunden ist. Doch in diesem Jahr war die Stimmung deutlich politischer.

Die Regierung von Donald Trump streicht Programme für Vielfalt, fährt den Schutz von Transmenschen zurück und ließ sogar die Regenbogenflagge am Stonewall National Monument entfernen. Erst nach einer Klage wurde sie wieder zugelassen. Mehrere republikanische Gouverneure erklärten den Juni stattdessen zum Monat der traditionellen Familie, andere griffen Pride-Veranstaltungen offen an. In New York verlangten Aktivisten zudem, Krankenhäuser von der Parade auszuschließen, nachdem sie Behandlungen für trans Jugendliche eingestellt hatten. Die Kliniken verweisen auf massiven Druck aus Washington, auf drohende Kürzungen von Bundesmitteln und auf Vorladungen des Justizministeriums zu Patientenunterlagen. Auch innerhalb der Bewegung wächst damit der Streit darüber, wer noch glaubwürdig an ihrer Seite steht. Parallel zog erneut der Befreiungsmarsch durch Manhattan, weil viele Aktivisten die offizielle Pride längst für zu kommerziell halten. Selbst die Fußball-Weltmeisterschaft blieb davon nicht unberührt.

Vor dem Spiel Iran gegen Ägypten in Seattle versuchten beide Verbände vergeblich, die Pride-Feierlichkeiten rund um die Begegnung stoppen zu lassen. Die Veranstaltungen fanden trotzdem statt. Am Ende blieb überall dieselbe Botschaft: Wer glaubt, diese Menschen aus dem öffentlichen Leben drängen zu können, hat unterschätzt, wie lange dieser Kampf schon geführt wird.
 
Suchen Sie Schutz: Auch der Himmel hat genug von Trumps Staatsmesse
Es gibt Veranstaltungen, die scheitern, weil ihre Zeit noch nicht gekommen ist. Und es gibt Veranstaltungen, die scheitern, weil alles gegen sie ist – das Wetter, die Zuschauer, das Eis, die Musik, der Strom und die Logik. Trumps Great American State Fair auf der National Mall gehört zur zweiten Kategorie, und sie scheitert mit einer Konsequenz, die man fast bewundern müsste, wenn sie nicht mit Steuergeld bezahlt würde.

Am Sonntag, dem 28. Juni, musste die Veranstaltung zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen wegen schlechten Wetters unterbrochen werden. Freedom250, die vom Trump-Umfeld gegründete Organisation hinter dem Spektakel, verkündete auf ihren Plattformen: „Aufgrund schlechten Wetters in der Region wird die Freedom 250 Great American State Fair und die FIFA Weltmeisterschaft 2026 Fan Zone vorübergehend verschoben, und die Besucher werden gebeten, Schutz zu suchen.“ Der Himmel hat gesprochen. Er bat die Besucher, sich zu verdrücken. Damit war er ehrlicher als jeder Redner auf der Bühne.

 
Wir haben schon viel gesehen, aber das schlägt alles ... Die Great American State Fair hat in wenigen Tagen bewiesen, was selbst erfahrene Beobachter für unmöglich hielten: dass man eine Veranstaltung gleichzeitig zu teuer, zu leer, zu nass, zu dunkel und zu heiß machen kann - und das alles, um einen Geburtstag zu feiern, zu dem niemand erschienen ist. Sokrates sagte, er wisse, dass er nichts wisse - Freedom250 weiß nicht einmal das

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