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US- Präsidentenwahl am 3. November 2020

Wer gewinnt?


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    13
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berliner

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Noch anderthalb Monate. Aktuell könnten beide gewinnen, je nachdem wie man rechnet. Die Wahlergebnisse in den Swing States wichen 2016 von den Vorhersagen ab. Keiner weiss, ob sie diesmal auch wieder abweichen.

The Guardian schrieb:
We must caution that the polls – particularly some swing state polls – severely undercounted Trump supporters in 2016. We are not certain, despite assurances, that they they have corrected this. Additionally, they may be over-counting Democratic support (more people may say they will vote for Biden than actually turn out).
Wenn Trump Staaten wie Pennsylvania, Florida und Arizona gewinnt in denen er nur knapp zurück liegt und in manchen Umfragen sogar führt, dann hätte er deutlich gewinnen.

 

Lilith

une vache folle
Teammitglied
Florida wird wie bei den letzten Wahlen immer ein Knackpunkt werden. Ich würde btw. lachen wenn Biden Texas gewinnen sollte^^ Scheint gar nicht mal ein Ding des Unmöglichen.
 

berliner

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Florida wird wie bei den letzten Wahlen immer ein Knackpunkt werden. Ich würde btw. lachen wenn Biden Texas gewinnen sollte^^ Scheint gar nicht mal ein Ding des Unmöglichen.
Ja und auch in Georgia ist er nah dran. Aber es ist unwahrscheinlich, dass knappe Umfragewerte zugunsten Bidens ausgehen. Der Effekt geht in die andere Richtung, weil Demokraten tendenziell weniger zur Wahl gehen werden und weil es dieses Phänomen gibt, dass man neutralen Umfrageinstituten nicht sagt, dass man Trump wählen will. Darum würde ich alle Ergebnisse, in denen Trump in einzelnen Staaten bis zu 4% zurück legt, mal vorsichtig für Trump werten.
 
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Lilith

une vache folle
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Ja und auch in Georgia ist er nah dran. Aber es ist unwahrscheinlich, dass knappe Umfragewerte zugunsten Bidens ausgehen. Der Effekt geht in die andere Richtung, weil Demokraten tendenziell weniger zur Wahl gehen werden und weil es dieses Phänomen gibt, dass man neutralen Umfrageinstituten nicht sagt, dass man Trump wählen will. Darum würde ich alle Ergebnisse, in denen Trump in einzelnen Staaten bis zu 4% zurück legt, mal vorsichtig für Trump werten.
Die Mobilisierung unter republikanischen Wählern scheint tatsächlich etwas höher, oder? Na ja, das junge Amerika scheint seit Beginn des Sommers aufgewacht. Ich hoffe inständig, dass da eine ordentliche Wahlbeteiligung zustande kommt.
 

Digger

Balkanspezialist
Die Mobilisierung unter republikanischen Wählern scheint tatsächlich etwas höher, oder? Na ja, das junge Amerika scheint seit Beginn des Sommers aufgewacht. Ich hoffe inständig, dass da eine ordentliche Wahlbeteiligung zustande kommt.
Könnte aber auch sein dass die neuerlich guten Umfragewerte für Trump gerade mit BLM zusammenhängen. Seid euch mal nicht sicher, dass die Mehrheit der jüngeren US Amerikaner diesen "Aufstand" gut findet.
 
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berliner

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Bei jüngeren Menschen schneidet der demokratische Kandidat traditionell besser ab, Ganz unabhängig von BLM. Zumal das Thema auch wieder abklingen wird.

Junge Menschen fürchten sich auch nicht so vor Veränderung. Ihr ganzes Leben bis dahin ist ja Veränderung gewesen. Digitalisierung und andere Dinge sind für sie wenig bedrohlich, sie kennen es ja nicht anders. Sie haben auch das Amerika der 70er nicht erlebt, das Trumps' Vision zugrunde liegt. Ein junger Mensch denkt nicht: "ich möchte gerne, dass Pennsylvania wieder vom Kohleabbau lebt. Und dass wir die Fliessband-Fabriken wieder in die USA holen." Darum spricht Trump mit seiner Anti-Veränderungs-Agenda diese Zielgruppe weniger an.

Bei anderen Zielgruppen hat er damit aber mehr Erfolg als man in D glauben will. Hab gerade von einem Kommentator gelesen, dass viele Amerikaner ganz bewusst die Trump'sche Alternativ-Wahrheit bevorzugen. Es ist nicht so wichtig, ob Teile davon unrealistisch oder gelogen sind. Sie klingt einfach besser. Und da er beim Thema wirtschaftlicher Aufschwung schonmal Erfolge hatte (zumindest bei manchen Kennzahlen) und mit der harten Gangart bei der Einwanderung ein Gefühl von Sicherheit vermittelt, wird er der Alternative vorgezogen.

Sein Schwiegersohn und Berater Jared Kushner hat es im Interview gut gesagt: wer Trump verstehen will sollte "Alice im Wunderland" lesen. Man macht sich einfach eine eigene Wirklichkeit, die sich besser anfühlt als die Welt da draussen. Und wer sagt denn dass sie nicht genauso wahr ist? Trump-kritische TV Sender wie CNN und MSNBC haben ihre Autorität bei vielen Amerikanern verloren. Man glaubt ihnen einfach nicht mehr.
 

Ivo2

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Ivo2

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In Arizona ist eine Troll-Farm aufgeflogen
Die Teenager posten für Geld Falschinformationen in den sozialen Medien und sollen den Eindruck einer Graswurzel-Bewegung erwecken.
 
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