Trump spricht offen über Gewalt jenseits von Grenzen – und Regierungsunterlagen, die uns vorliegen – Eine investigative Recherche
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Donald Trump hat etwas gesagt, das man nicht mehr so einfach stehen lassen kann. Er sprach von Bodeneinsätzen. Nicht nur in Venezuela. Er sprach von Zielen. Von Menschen, die aus seiner Sicht für Drogen, Tote und Leid in den USA verantwortlich seien. Und er machte klar, dass er nicht über Programme oder Gespräche redet, sondern über Gewalt.
„Es geht NICHT nur um Bodenschläge in Venezuela.“ „Es geht um Bodenschläge gegen schreckliche Menschen, die Drogen ins Land bringen und unsere Leute töten.“
Wer genau hinhört, merkt schnell: Trump beschreibt die Lage nicht als Verbrechen, nicht als gesellschaftliches Problem, nicht als medizinische Krise. Er beschreibt sie als Krieg. Wenn Hunderttausende Menschen in einem Jahr sterben, so seine Logik, dann ist das kein Versagen von Behörden mehr. Dann ist es feindliches Handeln. Und wer so handelt, verliert jeden Schutz, egal wo er sich aufhält. Was Venezuela damit zu haben soll, steht auf einem anderen Blatt, denn Fentanyl wird dort praktisch nicht hergestellt. Trump hat bewusst keine Begriffe wie Zusammenarbeit, internationale Abkommen oder Strafverfolgung benutzt. Er sprach nicht über Polizei, nicht über Ermittlungen, nicht über Gerichte. Er sprach über Einsätze. Über Orte. Über Gegner. Das ist der entscheidende Punkt. Hier wird eine Schwelle überschritten, die Washington lange vermieden hat. Die offene Anerkennung, dass die USA sich selbst längst im Zustand bewaffneter Auseinandersetzung sehen.
Unsere intensiven Recherchen haben ergeben, dass Trumps Vorgehen auf internen Geheimdienstpapieren beruht, die zeigen, wie das Department of Homeland Security (DHS) und die Immigration and Customs Enforcement (ICE) das kriminelle Netzwerk „Tren de Aragua“ (TdA) zur nationalen Sicherheitsbedrohung hochstufen. In einem vertraulichen Schreiben an die Kongressabgeordnete Lauren Boebert, das uns vorliegt, heißt es wörtlich, die „neuen Informationen über TdA“ hätten zu einem „erneuerten Fokus innerhalb von ICE“ geführt. Patrick Lechleitner, damals kommissarischer ICE-Direktor, beschreibt, wie „Mitglieder von TdA Kommando- und Kontrollzentren in Wohnkomplexen einrichten, die stark von venezolanischen Staatsangehörigen bewohnt werden“. Besonders Colorado wird als Schwerpunkt genannt, wo ICE gemeinsam mit Bundesstaatsanwälten und lokalen Behörden TdA-Strukturen identifizieren, zerschlagen und deren Mitglieder festnehmen will.
Donald Trump hat etwas gesagt, das man nicht mehr so einfach stehen lassen kann. Er sprach von Bodeneinsätzen. Nicht nur in Venezuela. Er sprach von Zielen. Von Menschen, die aus seiner Sicht für Drogen, Tote und Leid in den USA verantwortlich seien. Und er machte klar, dass er nicht über...
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