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Wer nicht trauert, wird hingerichtet

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Gelöschtes Mitglied 11254

Guest
Wenn der geliebte Führer stirbt, hat Nordkorea zu trauern. Das gilt auch für die Top-Militärs. Trotzdem ließen sich hohe Offizielle angeblich mit Alkohol oder der Geliebten erwischen - sie wurden laut südkoreanischen Medien exekutiert.

Pjöngjang - Die Bilder gingen um die Welt. Nach dem Tod des Diktators Kim Jong Il im Dezember 2011 überschlugen sich die Nordkoreaner in Trauerbekundungen für den "geliebten Führer". Tausende Menschen, in Tränen aufgelöst auf der Straße, Generäle mit versteinerten Mienen - das Staatsfernsehen dokumentierte den Schmerz des "trauernden Volkes". Ein südkoreanischer Insider behauptet nun: Zahlreiche Top-Militärs bezahlten ihre mangelnde Anteilnahme am Tod des Diktators mit dem Leben.

Wie die Zeitung "Chosun Ilbo" berichtet, wurde unter anderem der Vize-Minister für die Streitkräfte Anfang des Jahres vor ein Erschießungskommando gestellt. Sein angebliches Vergehen: Kim Chol habe während der staatlich verordneten Trauerphase Alkohol getrunken. Das Blatt beruft sich bei seiner Meldung auf Geheimdienstinformationen von Yoon Sang-hyun vom Komitee für außenpolitische Angelegenheiten, Handel und Wiedervereinigung in Seoul. Demnach habe der neue Diktator des Landes Kim Jong Un die Hinrichtung angeordnet.

Unklar sind noch die genauen Umstände der Hinrichtung. Der britische "Telegraph" berichtet, Kim Chol sei mit einer Granate beschossen worden. Zuvor habe Kim Jong Un gefordert, dass "keine Spur von Kim Chol übrig bleiben" dürfe.
Neben Kim Chol wurden angeblich noch zahlreiche weitere hohe Funktionäre der Streitkräfte hingerichtet. Insgesamt starben in diesem Jahr demnach 14 hohe Offizielle auf Geheiß des Regimes. Nach der Trauerphase seien reihenweise Funktionäre verschwunden, schreibt die Zeitung "Chosun Ilbo". Auch bei ihnen lautete der Vorwurf meist auf Alkoholgenuss. Anderen werden Verbindungen zu einem Sex-Skandal während der Staatstrauer angelastet.
Es ist davon auszugehen, dass Diktator Kim die angeblichen Vergehen als Vorwand genutzt hat, um sich möglicher Gegenspieler in den Reihen des mächtigen Militärs zu entledigen. "Kim Jong Un stärkt seine Machtbasis. Es scheint, als würden die Säuberungsaktionen noch eine Weile weitergehen", so Yoon Sang-hyun.
Seit er im September 2010 zur Nummer zwei hinter seinem Vater aufgestiegen ist, soll Kim Jong Un für die Tötung oder Absetzung von 31 Spitzenmilitärs und anderer Funktionäre verantwortlich sein.

Nordkorea: Top-Militärs wegen mangelhafter Trauer hingerichtet - SPIEGEL ONLINE
 
S

Sonny

Guest
Immer diese bösen bärtigen Moslems..

Ups..

Waren ja keine, also interessierts mich nich /*Opfermodus aus*

@Topic: Krasse Sache man.. Menschenleben scheinen wohl diesen Jong Pjon Ill's scheißegal zu sein.
 

Altrumas

Vino
Diese Story wundert mich um ehrlich zu sein bei Nordkorea überhaupt nicht. Man kann nur hoffen dass die dortige Bevölkerung endlich mal aufwacht und dieses Terrorregime zum Teufel jagt. Viel hat der Westen jedenfalls noch nicht dazu beigetragen. Immer schön die Augen verschließen.
 
E

Esseker

Guest
Schlimm wenn etwas als Kommunismus bezeichnet wird, was reinster Chauvinismus ist.
 

Altrumas

Vino
Richtig! Die Nordkoreanische Juche-Ideologie (die u.a. "Klassenversöhnung" also Volksgemeinschaft propagiert) kommt der in Deutschland von 1933-1945 herrschenden zeitgenössichen Variante des Nationalsozialismus sehr nahe. Selbst die deutschtümmelnde, staatskapitalistische DDR war "emanzipatorischer" als Nordkorea. Mit Communismus (Im Sinne Marxen´s und im Sinne Oscar Wilde´s) hatten und haben allerdings beide dieser Staaten nichts zu tun.
 

Karoliner

Schnattergans
Diese Story wundert mich um ehrlich zu sein bei Nordkorea überhaupt nicht. Man kann nur hoffen dass die dortige Bevölkerung endlich mal aufwacht und dieses Terrorregime zum Teufel jagt. Viel hat der Westen jedenfalls noch nicht dazu beigetragen. Immer schön die Augen verschließen.

Was soll denn der Westen tun?

- - - Aktualisiert - - -

Na toll noch ein svabo im forum als ob wir nicht genug hätten :evil4:

Deine Waschmaschine ist durch, Tennissocken, Weißwäsche 60 Grad
 
E

Esseker

Guest
Richtig! Die Nordkoreanische Juche-Ideologie (die u.a. "Klassenversöhnung" also Volksgemeinschaft propagiert) kommt der in Deutschland von 1933-1945 herrschenden zeitgenössichen Variante des Nationalsozialismus sehr nahe. Selbst die deutschtümmelnde, staatskapitalistische DDR war "emanzipatorischer" als Nordkorea. Mit Communismus (Im Sinne Marxen´s und im Sinne Oscar Wilde´s) hatten und haben allerdings beide dieser Staaten nichts zu tun.

Sowieso und ich erwähnte diese Sache, weil das einzige Ziel dieses Themas vom User war, die "Linken" schlecht aussehen zu lassen, obwohl das nicht mal ansatzweise linke sind.
 

John Wayne

Gesperrt
Altrumas ist zmaj...


und fangt jetzt net wieder mit der leier an, daß es niemals einen richtigen kommunismus gegeben hat...
 
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