WM-Wucher in den Schlagzeilen
Absurd hohe Ticketpreise sogar bis in die Millionen, an denen auch der Fußballweltverband (FIFA) mitverdient, und explodierende Kosten für den Weg zum Finalstadion mit zigfachem Aufschlag: „Die Weltmeisterschaft ist zu einem Verbrechen geworden“, lautet das kategorische Urteil des „Boston Globe“. „Der Fußballweltverband und nun auch der Staat behandeln die WM wie eine Lizenz zum Stehlen“, schrieb die Zeitung.
Die Zahlen klingen aus Sicht der Veranstalterländer gut. Zusammen mit dem Sekretariat der Welthandelsorganisation (WTO) hatte die FIFA eine Studie zum sozioökonomischen Nutzen der WM veröffentlicht. Nur für die USA, in denen 78 der insgesamt 104 Spiele über die Bühne gehen, wurde von einem Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt in der Höhe von 17,2 Milliarden US-Dollar (14,65 Mrd. Euro) ausgegangen. Über direkte und indirekte Steuern sollen 3,4 Mrd. US-Dollar (2,9 Mrd. Euro) in die Staatskassen gelangen.
Die Tourismusprognosen seien vielversprechend, wurde zudem betont. „Dieser Besucheransturm wird voraussichtlich wirtschaftliche Aktivitäten in Milliardenhöhe generieren, wovon die Branchen Gastgewerbe, Verkehr und Einzelhandel profitieren werden“, hieß es in dem Bericht. Hotels in den Gastgeberstädten würden sich auf Rekordauslastungen vorbereiten. Dass in solchen Phasen auch die Preise mitunter enorm steigen, ist bekannt.
sport.orf.at
Absurd hohe Ticketpreise sogar bis in die Millionen, an denen auch der Fußballweltverband (FIFA) mitverdient, und explodierende Kosten für den Weg zum Finalstadion mit zigfachem Aufschlag: „Die Weltmeisterschaft ist zu einem Verbrechen geworden“, lautet das kategorische Urteil des „Boston Globe“. „Der Fußballweltverband und nun auch der Staat behandeln die WM wie eine Lizenz zum Stehlen“, schrieb die Zeitung.
Die Zahlen klingen aus Sicht der Veranstalterländer gut. Zusammen mit dem Sekretariat der Welthandelsorganisation (WTO) hatte die FIFA eine Studie zum sozioökonomischen Nutzen der WM veröffentlicht. Nur für die USA, in denen 78 der insgesamt 104 Spiele über die Bühne gehen, wurde von einem Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt in der Höhe von 17,2 Milliarden US-Dollar (14,65 Mrd. Euro) ausgegangen. Über direkte und indirekte Steuern sollen 3,4 Mrd. US-Dollar (2,9 Mrd. Euro) in die Staatskassen gelangen.
Die Tourismusprognosen seien vielversprechend, wurde zudem betont. „Dieser Besucheransturm wird voraussichtlich wirtschaftliche Aktivitäten in Milliardenhöhe generieren, wovon die Branchen Gastgewerbe, Verkehr und Einzelhandel profitieren werden“, hieß es in dem Bericht. Hotels in den Gastgeberstädten würden sich auf Rekordauslastungen vorbereiten. Dass in solchen Phasen auch die Preise mitunter enorm steigen, ist bekannt.
Fußball: WM-Wucher in den Schlagzeilen
Absurd hohe Ticketpreise sogar bis in die Millionen, an denen auch der Fußballweltverband (FIFA) mitverdient, und explodierende Kosten für den Weg zum Finalstadion mit zigfachem Aufschlag: „Die Weltmeisterschaft ist zu einem Verbrechen geworden“, lautet das kategorische Urteil des „Boston...