Zwischen den Jahren 1925 und 1938 gab es etwa zwanzig kurdische Aufstände, die religiös, wirtschaftlich und politisch motiviert waren. Aufstände wie der
Koçgiri-Aufstand (1920),
Scheich-Said-Aufstand (1925), der
Ararat-Aufstand (1930) und der
Dersim-Aufstand (1938) wurden von der
türkischen Armee niedergeschlagen. Den Kämpfen folgten umfangreiche Türkisierungsmaßnahmen, so wurden türkische Nachnamen eingeführt und Ortsbezeichnungen durch türkische ersetzt. Daneben erfolgten auch Umsiedlungen mit Deportationen von Kurden und gleichzeitiger Neuansiedlung von Türken.[SUP]
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Die Kurden galten im Sprachgebrauch als
Bergtürken.[SUP]
[6][/SUP] Der offizielle Gebrauch der kurdischen Sprache war lange Zeit verboten und wurde erst unter
Recep Tayyip Erdoğan erlaubt.