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Nachrichten aus Österreich

"Gute Nacht Österreich"
Lena Schilling souverän, Harald Vilimsky sauer: Wie Politiker auf Kliens Schmähpreise reagieren
"Haben wir auch ein Affäre gehabt?", fragt ORF-Satiriker Schilling, "Wadelbeißer" Vilimsky empfiehlt Elmayer, Selbstkritik mit "Wirtschaftsflüchtling" Magnus Brunner und Angst bei Matthias Strolz

Jetzt beginnt sie, die Zeit der Rückblicke. Und dieses Zurückschauen auf das Jahr 2024 birgt doch so manches, an das man sich gar nicht so gerne erinnern mag. Verdrängung und Vergessen können auch Eigenschaften sein, die der psychischen Gesundheit guttun. Aber es hilft nichts. Manchmal muss man sich der Vergangenheit stellen. Peter Klien hilft dabei und packt in seinem letzten Gute Nacht Österreich dieses Jahres die Höhepunkte von 2024 an und den "Gute-Nacht-Topf" für besondere Leistungen aus.

Vilimsky: "Lassen Sie mich in Ruhe"
Völlig zurecht geht da der Titel "Wadelbeißer des Jahres" an FPÖ-Europapolitiker Harald Vilimsky. Immerhin ist er einer, der mit dem EU-Austritt droht und sich doch immer wieder ins EU-Parlament wählen lässt. Das muss man mal schaffen, ein echter Profi eben. Für die Preisübergabe macht sich Peter Klien auf nach Straßburg und dort im EU-Parlament auf die Suche nach Vilimsky. Ihn zu finden ist gar nicht so einfach.


Das Taser-Harry einer von @BlackJack :lol27:
 
Nach Morddrohung Waffenarsenal entdeckt
Der Anzeige einer Pflegerin ist es zu verdanken, dass Polizisten am Donnerstag ein veritables Waffenarsenal entdeckten. Die Frau berichtete der Polizei, dass der Pflegebedürftige, für den sie arbeitet, sie mit dem Tod bedroht habe und außerdem Schusswaffen unversperrt im Haus aufbewahre.

Das meldete die 38-Jährige bei der Polizeiinspektion Bad Goisern. Bei einer freiwilligen Nachschau im Haus des 54-Jährigen im Bezirk Gmunden fanden die Beamten tatsächlich eine Vielzahl an Schusswaffen.

26 Langwaffen, Maschinengewehr und Sprengstoff
Unter anderem wurden 26 Langwaffen, ein Maschinengewehr und fünf antike Kurzwaffen entdeckt. Außerdem hortete der Mann zwölf Stangen Gelatine-Donarit, mehrere Magazine, eine Granate, zwei Panzerpatronen und Tausende Schuss Munition.

 
Koalitionsgespräche
EU übermittelte Daten zu Budget
In den Koalitionsgesprächen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS sind über das Wochenende die angekündigten informellen Daten der EU zum Konsolidierungsbedarf im Finanzministerium angekommen. Das meldete die APA Sonntagabend. NEOS will unterdessen auch die Landeshauptleute in die Verhandlungen einbinden, berichtete der „Standard“.

Übermittelt wurde dabei aber nicht ein konkreter Bedarf, hieß es aus dem Finanzministerium auf APA-Anfrage, sondern lediglich die Berechnungsgrundlagen dafür. Derzeit errechneten die Budgetfachleute im Haus daraus auf Hochtouren die konkreten Daten. Ein Ergebnis werde Anfang der Woche vorliegen, vermutlich sogar schon am Montag.

 
Grundsteuer ja, Vermögenssteuer nein? Die „kleinen Häuslbauer“ waren Rechten und Liberalen nie wichtig
Die Vermögenssteuer ist das rote Tuch der vereinigten (radikalisierten) Konservativen und Neoliberalen. Das lauteste Argument, dass sie ins Feld führen, sind die armen Häuslbauer. Nun scheint man sich in der neuen Koalition auf eine Alternative zu einigen: Eine Grundsteuer. Also eine Steuer vor allem für Häuslbauer. Natascha Strobl kommentiert.
Die ÖVP, die Industriellenvereinigung, die Wirtschaftskammer, die Neos, die “Eigentümer” und andere rechte und liberale Gruppen sind sich seit Jahrzehnten in ihrer Propaganda einig: Vermögenssteuern? Das kann man nicht machen. Die würde ja vor allem die braven Häuslbauer treffen. Die armen Menschen, die mit ihrem eigenen Schweiß ein Eigenheim errichtet und sich in die obere Vermögenshälfte des Landes gekämpft haben. Das wäre so gemein, deshalb darf es Erbschafts- und Vermögenssteuern nicht geben.

 
BEST OF BÖSE | Top 3
1. Herbert Kickl
2. Stefan Pierer
3. Walter Rosenkranz
Ihr habt ALLE falsch geraten! Unter allen, die den bösesten drei am nächsten gekommen sind, haben wir Brigitte Huber-Reiter als Gewinnerin für unser Überraschungspaket ausgelost. Wir gratulieren & wünschen allen viel Spaß mit BoB 😈

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Nach Dialektkurs: Asylwerber in Oberösterreich verstehen jetzt alle rassistischen Beleidigungen
Oberösterreich schickt Asylwerber ab 2025 in Dialektkurse. Das soll ihnen bei der Integration helfen. Ein Pilotversuch verläuft vielversprechend, die ersten Teilnehmer können schon nach wenigen Einheiten die geläufigsten rassistischen Beleidigungen des Alltags verstehen.

WELS – Acht Uhr in der Volkshochschule Wels. Die Lehrerin begrüßt jeden der Asylwerber persönlich: „Grias di, grias di, grias di, grias di. I bin di Claudia, für eich gern Claudschi. I bin aus Vorderweißenbach im Mühviadl, des kennts eh sicha olle, goi?“

Zum Aufwärmen wiederholen alle 400 Mal die wichtigsten Wörter „grias di“, „goi“, „wos?“ und „Wös“, die in 99 Prozent aller Gespräche vorkommen. Dann schlagen alle Schüler ihre Bücher auf.

„Huaaah, heast, do hot ma nu de deitschn Gschlabbereri am Loffn, du üüüwa-pigmoandadscher Schlabbsüaß“, liest die Klasse gemeinsam aus dem Lehrbuch vor. „Hier wird Deitsch gredt, du Überpigmentierter“, übersetzt die Lehrerin. Hamil aus Syrien geht ein Licht auf: „Ahh, jetzt weiß ich, wie mich mein Nachbar jeden Morgen grüßt“, freut er sich.

 
Abschiebeprogramm für Syrer und Budgetloch: Das hässliche Gesicht der ÖVP
Mit ihren Aussagen beschädigen Verantwortliche der ÖVP das Ansehen der Partei. Von der im Grundsatzprogramm festgeschriebenen Solidarität und Nächstenliebe ist nichts zu sehen

Eines muss man ihnen schon lassen, den ÖVP-Leuten. Sie tun viel dazu, ihr Ansehen, nun, sagen wir es vorsichtig, zu untergraben. Da ist einmal der steirische (Ex-) Landeschef, der nach seiner Wahlschlappe seine Verantwortung flugs nach Wien abschiebt und sich als Bauernopfer beweint. Zum Rücktritt musste er von den Seinen dann wochenlang hingestreichelt werden.

Da ist der Ex-Finanzminister, der angesichts eines Budgetreparaturbedarfs von bis zu 24 Milliarden Euro nur nonchalant meint: "Wir haben zu viel ausgegeben." Ja, und auch Innenminister und Kanzler liefern eine Top-Performance. Während geflüchtete Syrer nach dem Sturz des Tyrannen europaweit Freudenfeste feiern, aber niemand weiß, wie es in Syrien weitergeht, kündigt der Innenminister mit Kanzlers Unterstützung bereits eilfertigst Listen für zwangsweise Rückführungen an. Von "Massendeportationen" rede er nicht und zeigt damit Gespür für Wortwahl im Jahr 2024.

 
"Autoland Steiermark" ist nicht mehr als ein blau-schwarzer Schmäh
Die Zulieferbranche in der Steiermark ist vom Umbruch in der Autoindustrie betroffen. Schlagwörter von FPÖ und ÖVP helfen da kaum

Die Steiermark bleibt Autoland, das verspricht der frisch gewählte Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ). In der von ihm angeführten blau-schwarzen Landesregierung wird niemand widersprechen. Natürlich nicht.

Die Flaute am Automarkt und der Umbruch in der Industrie treffen auch die Steiermark mit ihren vielen Zulieferern – darunter Leitbetriebe wie Magna. Dort türmen sich die Probleme wie bei anderen Unternehmen: hohe Kosten, schwache Konjunktur, ein Marktumfeld, das sich mit dem Umstieg vom Verbrenner auf E-Mobilität komplett verändert. Da richten Schlagwörter und Durchhalteparolen reichlich wenig aus.

Man muss nur nach Oberösterreich schauen. BMW hat im Dieselkompetenzzentrum Steyr viel Geld investiert und produziert dort jetzt auch E-Motoren. Man hantelt sich entlang der neuen Realität voran. Die Vorgaben sind auf EU-Ebene gemeinsam mit den EU-Ländern festgezurrt. Es geht um Flottenziele, saubere Mobilität im Rahmen des Green Deal. Die Autowelt ist mittlerweile darauf eingestellt.

 
@Ivo2 Zeichnet sich sein Comeback in der österreichischen Politik ab?

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Aus heutiger Sicht eher nicht. Es gibt schon einige in der ÖVP die ihn zurück wollen, nur hätte er keine Mehrheit und was er von illegalen Migrationsströmen quatscht, er war damals mitverantwortlich als Außenminister, dass sich die Flüchtlinge im Libanon auf den Weg nach Europa gemacht haben. Er hat die Mittel für das World Food Programm, trotz Mahnungen seitens der UNO, gekürzt.
Er war auch für den Großteil der Corona-Maßnahmen in Österreich verantwortlich, deswegen ist es vollkommen lächerlich wenn sich Coronaleugner wie frank seine Kürzlichkeit bejubeln.
 
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