- Registriert
- 13 Juli 2004
- Beiträge
- 143.287
Per Umfahrung ins Budgetloch
Wie bei uns ökologischer und ökonomischer Irrsinn Hand in Hand gehen
Angesichts der Masse unerfreulicher Meldungen in diesem Jahr ist es mir ein vorweihnachtliches Anliegen, meine letzte Kolumne für heuer mit einer erfreulichen Nachricht zu eröffnen, die in heimischen Medien (bis auf wenige Ausnahmen wie z. B. den STANDARD) nicht vorkam: Ende November lehnte die Bevölkerung der Schweiz bei einer Volksabstimmung den weiteren Ausbau von Autobahnen in ihrem Land ab.
Eine bemerkenswerte Entscheidung, für die sich vor allem jene interessieren sollten, die gerade in Österreich über eine neue Regierung verhandeln und dabei wegen des enormen Budgetlochs verzweifelt nach künftigen Einsparungsmöglichkeiten suchen. Hier zu sparen, würde nicht nur dem Budget guttun, es würde auch beim eskalierenden Problem der Bodenversiegelung Linderung bringen. Jetzt schon ist die Straßeninfrastruktur Österreichs mit 14 Meter Straße pro Einwohner deutlich stärker ausgebaut als jene der Schweiz mit nur 9,5 Meter Straße pro Kopf. Was Autobahnen und Schnellstraßen im Verhältnis zur Einwohnerzahl betrifft, ist unser Straßennetz um rund 50 Prozent größer als der EU-Schnitt und 55 Prozent größer als in Deutschland. Da ließen sich Einsparungen wohl verkraften.
www.derstandard.at
Wie bei uns ökologischer und ökonomischer Irrsinn Hand in Hand gehen
Angesichts der Masse unerfreulicher Meldungen in diesem Jahr ist es mir ein vorweihnachtliches Anliegen, meine letzte Kolumne für heuer mit einer erfreulichen Nachricht zu eröffnen, die in heimischen Medien (bis auf wenige Ausnahmen wie z. B. den STANDARD) nicht vorkam: Ende November lehnte die Bevölkerung der Schweiz bei einer Volksabstimmung den weiteren Ausbau von Autobahnen in ihrem Land ab.
Eine bemerkenswerte Entscheidung, für die sich vor allem jene interessieren sollten, die gerade in Österreich über eine neue Regierung verhandeln und dabei wegen des enormen Budgetlochs verzweifelt nach künftigen Einsparungsmöglichkeiten suchen. Hier zu sparen, würde nicht nur dem Budget guttun, es würde auch beim eskalierenden Problem der Bodenversiegelung Linderung bringen. Jetzt schon ist die Straßeninfrastruktur Österreichs mit 14 Meter Straße pro Einwohner deutlich stärker ausgebaut als jene der Schweiz mit nur 9,5 Meter Straße pro Kopf. Was Autobahnen und Schnellstraßen im Verhältnis zur Einwohnerzahl betrifft, ist unser Straßennetz um rund 50 Prozent größer als der EU-Schnitt und 55 Prozent größer als in Deutschland. Da ließen sich Einsparungen wohl verkraften.
Per Umfahrung ins Budgetloch
Wie bei uns ökologischer und ökonomischer Irrsinn Hand in Hand gehen
