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Nachrichten aus Österreich

Zu viele Militärköpfe?
Polemik in der "Krone" gegen Experten des Bundesheeres

Es ist ein eher skurriler Streit. Ein Kulturkolumnist der Krone hat seinem Frust über die militärischen Experten freien Lauf gelassen, die in Zeiten wie diesen vermehrt in den Medien auftreten. Der Kollege ist offenbar Pazifist, denn er ärgerte sich über einen Bundesheer-Offizier, der "ein praktizierender Skinhead" sei. "Fast täglich" setze uns, so der Kolumnist, "ein anderer Geschorener via TV in Kenntnis, dass wir das Heer bis auf die dritten Zähne aufrüsten" sollen.

Der Oberst Markus Reisner ist tatsächlich oben recht blank, aber auf dem Kopf und nicht im Kopf.

Und aus diesem Anlass soll einmal festgehalten werden, dass das österreichische Bundesheer über eine beachtliche Anzahl qualifizierter, hoher Offiziere verfügt, die eine ausgezeichnete Expertise mitbringen – sei es nun zum Ukrainekrieg oder zu der allgemeinen strategischen Lage in Europa. Leute aus dem Generalstab oder der Militärakademie, die nicht nur über beachtliche Informationen verfügen, sondern das auch noch allgemein verständlich darstellen können.

Es ist das gute Recht jedes Journalisten, "mit Sorge die grassierende Hochrüstungseuphorie und den Umgang mit der Neutralität" zu betrachten. Aber was heißt das vor dem Hintergrund von Putins Krieg?

 
Tageskrone24 exklusiv: DIESES Glas Wasser trank der Amokläufer (Satire)

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Österreich steht unter Schock: Der Amoklauf an einer Grazer Schule erschütterte das Land bis ins Mark. In den Tagen nach der Tat stellte sich nur eine Frage: Wie kann man aus der Tragödie möglichst viele Klicks herausholen? Tageskrone24 begibt sich auf Spurensuche.

Ein Haus im Süden von Graz. Wir läuten minutenlang an der Tür. Vielleicht will die Familie des Täters mit uns sprechen? Wer ist schließlich besser dafür geeignet, ein frisches Trauma aufzuarbeiten, als egozentrische Journalisten, die ihr Leben lang einem der 519 Journalistenpreise hinterherhecheln, um ihre innere Leere zu füllen?

Doch die Familie des Täters nimmt das kostenlose Therapieangebot nicht an, die Tür bleibt zu. Wieso, das können wir mangels sozialer Kompetenz nicht sagen. Unsere Kaltblütigkeit lässt uns nicht aufgeben – wir brauchen die Story wie einen Bissen Brot. Wir läuten noch einmal für drei Minuten Sturm und hämmern manisch gegen die Tür, wie es die Aufgabe der vierten Säule der Demokratie ist.

Endlich öffnet uns Profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer, sie hat bereits in der Früh ein Fenster eingeschlagen und ist ins Schlafzimmer geklettert, um die Unterhosen des Amokläufers für eine Profil-Reportage über die Schamhaare des Täters auszuwerten – die Story ist Anwärter auf den Pulitzer-Preis.

Volles Haus
Die Toilette ist seit einer halben Stunde von einem oe24-Reporter besetzt. „Ich würd jetzt aber nicht reingehen, er masturbiert gerade wieder. Und die Krone interviewt gerade die Katze des Täters“, so Thalhammer, während sie Kinderfotos des Amokläufers durchblättert und auf der Intensivstation anruft. „Ist die Patientin schon wach? Na, nicht? Bitte holt’s sie aus dem Tiefschlaf, ich stehe für ein Interview bereit, wenn sie sich dem Profil anvertrauen will, ja?“

 

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Keine halben Sachen mehr – die Regierung sollte privaten Waffenbesitz verbieten
Der Bundespräsident hat aufgefordert, über ein besseres Waffengesetz nachzudenken. Eine Nachdenkpause sollte es dafür nicht brauchen

Darüber kann keine Staatstrauer hinwegtäuschen: Es ist eine Schande für dieses Land, dass erst zehn Menschen sterben und mehr verletzt werden mussten, um wieder einmal die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Waffen im Privatleben halblaut werden zu lassen. Der Staat trauert drei Tage, die Familien der tödlich Getroffenen leiden ein Leben lang, und zwei Tage danach ertönen schon wieder die Warnungen vor einer ausufernden Einschränkung des Waffenbesitzes und vor reiner Symbolpolitik, die die Welt nicht besser mache.

Gerade eine solche Einschränkung hätte Graz mit großer Wahrscheinlichkeit vor diesem Verbrechen bewahrt, denn dass der 21-jährige Amokläufer ohne die Beihilfe der Behörden auf illegalen Wegen so mühelos zu seinen Waffen gekommen wäre, ist nicht völlig ausgeschlossen, aber unwahrscheinlich. Und wie anders als Beihilfe soll man in diesem Fall die behördlich ausgestellte Erlaubnis zu legalem Waffenbesitz nennen, wenn sogar den psychologischen Laien im Schießklub seines Vertrauens die Absonderlichkeit seines Verhaltens aufgefallen ist.

 
Elf Tote in Graz
Täter plante Ablauf „bis ins Detail“
Polizei und Staatsanwaltschaft in Graz haben am Donnerstag die aktuellen Ermittlungsergebnisse nach dem Amoklauf am Dienstag bekanntgegeben. Laut dem Leiter des Landeskriminalamts Steiermark, Michael Lohnegger, hatte der mutmaßliche Täter den Ablauf „bis ins Detail“ geplant. Er habe sich Gedanken gemacht, wann er sich welches Stockwerk „vornehmen“ werde. Es gibt auch Positives: Alle Verletzten sind seit Donnerstag auf Normalstationen.

Alle elf Verletzten konnten mittlerweile auf Normalstationen verlegt werden, teilten die Krankenhäuser Donnerstagnachmittag bei einer Pressekonferenz mit – mehr dazu in steiermark.ORF.at.

Lohnegger erklärte am Donnerstagvormittag den genauen Ermittlungsstand. Der 21-Jährige habe am Dienstag um 9.43 Uhr mit einem Rucksack, in dem sich seine Waffen und Munition befanden, den Haupteingang seiner ehemaligen Schule BORG Dreierschützengasse betreten, sei in eine Toilettenanlage im dritten Stock gegangen, habe sich dort professionell ausgestattet und seinen siebenminütigen Amoklauf begonnen.


 
Wer Täter glorifiziert und Opfer vorführt, macht sich mitschuldig am nächsten Gewaltakt – und kassiert dafür auch noch Steuergeld.
Das, was in österreichischen Medien dieser Tage zu oft passiert ist, war keine Berichterstattung, das ist staatlich geförderte Menschenverachtung.
Ethisch korrekter Journalismus bedeutet: Zurückhaltung, Respekt, Verantwortungsbewusstsein. Die Opfer werden respektiert und stehen im Mittelpunkt, nicht der Täter. Sensationsgier hat keinen Platz – stattdessen braucht es sachliche Information, Aufklärung und konkrete Hilfsangebote.

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Grazer Amoklauf: Wenn Pietätlosigkeit viral geht
Die Tragödie zeigt, dass es bessere Kontrollmechanismen für soziale Netzwerke braucht

Am Tag des unfassbaren Amoklaufs an der Grazer Schule hat die Polizei Steiermark in den sozialen Netzwerken mehrfach eindringlich gepostet: "Wir bitten darum, von der Verbreitung von Spekulationen und Bildmaterial zur Tat sowie zum Täter abzusehen. Derartige Veröffentlichungen können widerrechtlich sein und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen."

Die Betreiber des rechtsextremen Portals Auf 1, einer mit Werbegeldern von Herbert Kickls FPÖ gefütterten Plattform mit Hang zu Verschwörungstheorien, haben das pietätlos ignoriert. Sie waren mit manchen österreichischen Boulevardzeitungen die ersten, die Videos aus der Schule, in denen Schüsse zu hören und teilweise Leichensäcke zu sehen waren, veröffentlicht haben.

Tage nach der Tragödie sind diese Szenen auf Elon Musks Plattform X und auch auf Telegram noch immer abrufbar. Es gibt eine richtige und wichtige Debatte darüber, wie seriöse Medien mit derartigen Lagen umgehen sollen, aber es wird zu wenig darüber nachgedacht, wie verhindert werden könnte, dass dieser Müll über diese Dreckschleudern verbreitet wird.

 
Unseren Kindern geht es nicht so gut
Abgesehen von der Tragödie um den Amoklauf – es liegt noch vieles andere im Argen

Wir sollten uns mehr Sorgen um unsere Kinder und Jugendlichen machen. Im Moment diskutieren wir zu Recht einen österreichischen Zustand, in dem ein 21-Jähriger einfach so eine Schrotflinte kaufen und nach ein paar lächerlichen Überprüfungen eine Glock-Pistole erwerben kann. Wer sich vorstellt, was eine Schrotladung aus nächster Nähe, zum Beispiel in einem Klassenzimmer, mit einem Menschen anrichten kann, findet diese Regelung schlicht verrückt (sie ist es nur bedingt, sie ist Ausfluss einer bestimmten Folklore und des Drucks von diversen Interessenverbänden).

Aber unseren Kindern und Jugendlichen geht es auch so nicht gut. Wer einen oder mehrere junge Menschen zu Hause hat, konnte oft während der Corona-Zeit beträchtliche Stressfaktoren feststellen. Die Jugendlichen konnten nicht ausgehen, die Kinder fürchteten sich vor der Krankheit. Die Schulschließungen waren, das hat man im Nachhinein festgestellt, eher nicht notwendig und jedenfalls belastend.

Kriege und Krisen
Tatsächlich ergab vor einem Jahr eine deutsche Studie, dass 72 Prozent der Befragten sich wegen der aktuellen Kriege und wegen des Terrorismus Sorgen machten, 62 Prozent wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit und 57 Prozent wegen der Klimakrise. Auch Angstsymptome, Zeichen von Depressionen wurden genannt, viele gaben an, sich einsam zu fühlen. Vor der Pandemie waren es lediglich 14 Prozent.

 

"In den kommenden Tagen werden wir Maßnahmen beraten, wie wir künftig noch besser erkennen und verhindern können, dass potenziell gefährdende Persönlichkeiten in unsere Organisation aufgenommen werden.”

Glacial Guardians betont: Die E-Sport-Organisation verstehe sich als Anlaufstelle für junge Menschen, insbesondere auch für jene, die sich ausgegrenzt fühlen.
Ja, was denn nun? Wollt ihr ausgegrenzte Jugendliche nun ausgrenzen?
 


Ja, was denn nun? Wollt ihr ausgegrenzte Jugendliche nun ausgrenzen?

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Ich habe darauf geantwortet. Mal sehen wie viele "dislikes" ich erhalte, oder ob der Beitrag gelöscht wird.

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Wenn ich es genau betrachte, dann wurde ich beschuldigt Schuld an den Massenvergewaltigungen zu sein

 

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Notruf der Eltern endet im Drama: WEGA schießt auf Serben – Lebensgefahr
Ein Notruf besorgter Eltern endet in einer dramatischen Konfrontation. Als ihr Sohn mit einem Messer auf Polizisten losgeht, fallen Schüsse in Wien-Brigittenau.

Die Eltern eines 28-Jährigen alarmierten am Sonntagnachmittag gegen 13:30 Uhr die Einsatzkräfte, da sich ihr Sohn in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Die besorgten Angehörigen befürchteten, der junge Mann könnte sich in seiner Wohnung in Wien-Brigittenau selbst Schaden zufügen. Daraufhin rückten Beamte des zuständigen Stadtpolizeikommandos zum angegebenen Einsatzort aus.

Eskalation mit Messer
Nachdem die Berufsfeuerwehr Wien den Zugang zur Wohnung ermöglicht hatte, betraten Spezialisten der WEGA-Einheit die Räumlichkeiten. Unvermittelt stürmte der 28-Jährige mit einem Messer bewaffnet aus der Küche und richtete die Waffe gegen die Einsatzkräfte. Trotz mehrfacher Aufforderungen legte der Mann das Messer nicht ab.

 
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