Geleaktes Gespräch zeigt, wie Kennedy Jr. den Faschismus in Amerika beschreibt, und warum er ihn besser versteht, als ihm lieb ist
Es sind Sätze, (die Gesprächsaufnahmen sind weiter unten im Artikel), die sich anhören wie ein Geständnis in Echtzeit. Robert F. Kennedy Jr., einst gefeierter Umweltanwalt, heute Sprachrohr einer Bewegung, die längst von Rationalität abgedriftet ist, hat in wenigen Worten beschrieben, wie man einen gefährlichen Faschismus baut. Und er hat damit mehr über die politische Gegenwart verraten, als ihm vielleicht bewusst war.
„Die Art und Weise, wie man eine wirklich bösartige nationalistische Bewegung aufbaut, besteht darin, einen relativ kleinen Kern streitsüchtiger Idioten mit einer viel größeren Gruppe zu verbinden.“
Es ist ein Satz, der sich liest wie eine ungewollte Offenbarung. Denn Kennedy beschreibt darin exakt das, was sich vor seinen Augen vollzieht – in einer Gesellschaft, die sich an die Empörung gewöhnt hat wie an den Geschmack von abgestandenem Wasser. Ein kleiner, lautstarker Kern – die Schreihälse, die Hetzer, die Zerstörer –, verbunden mit einer Masse von Menschen, die weder hassen noch denken, sondern folgen.
„Und sobald diese menschlichen Dominosteine ins Trump-Lager fallen, ist das Spiel vorbei.“
Die Metapher ist brutal, fast klinisch. Menschen als Dominosteine, Fleisch, Bewegung, Kettenreaktion. Und doch ist genau das der Punkt: Eine Demokratie kippt nicht durch die Stärke der Radikalen, sondern durch die Trägheit der Mehrheit.
„Wir haben vielleicht nicht allzu viele ausgesprochene Nazis in Amerika, aber wir haben mehr als genug Feiglinge.“
kaizen-blog.org
Es sind Sätze, (die Gesprächsaufnahmen sind weiter unten im Artikel), die sich anhören wie ein Geständnis in Echtzeit. Robert F. Kennedy Jr., einst gefeierter Umweltanwalt, heute Sprachrohr einer Bewegung, die längst von Rationalität abgedriftet ist, hat in wenigen Worten beschrieben, wie man einen gefährlichen Faschismus baut. Und er hat damit mehr über die politische Gegenwart verraten, als ihm vielleicht bewusst war.
„Die Art und Weise, wie man eine wirklich bösartige nationalistische Bewegung aufbaut, besteht darin, einen relativ kleinen Kern streitsüchtiger Idioten mit einer viel größeren Gruppe zu verbinden.“
Es ist ein Satz, der sich liest wie eine ungewollte Offenbarung. Denn Kennedy beschreibt darin exakt das, was sich vor seinen Augen vollzieht – in einer Gesellschaft, die sich an die Empörung gewöhnt hat wie an den Geschmack von abgestandenem Wasser. Ein kleiner, lautstarker Kern – die Schreihälse, die Hetzer, die Zerstörer –, verbunden mit einer Masse von Menschen, die weder hassen noch denken, sondern folgen.
„Und sobald diese menschlichen Dominosteine ins Trump-Lager fallen, ist das Spiel vorbei.“
Die Metapher ist brutal, fast klinisch. Menschen als Dominosteine, Fleisch, Bewegung, Kettenreaktion. Und doch ist genau das der Punkt: Eine Demokratie kippt nicht durch die Stärke der Radikalen, sondern durch die Trägheit der Mehrheit.
„Wir haben vielleicht nicht allzu viele ausgesprochene Nazis in Amerika, aber wir haben mehr als genug Feiglinge.“
Geleaktes Gespräch zeigt, wie Kennedy Jr. den Faschismus in Amerika beschreibt, und warum er ihn besser versteht, als ihm lieb ist
Es sind Sätze, (die Gesprächsaufnahmen sind weiter unten im Artikel), die sich anhören wie ein Geständnis in Echtzeit. Robert F. Kennedy Jr., einst gefeierter Umweltanwalt, heute Sprachrohr einer Bewegung, die längst von Rationalität abgedriftet ist, hat in wenigen Worten beschrieben, wie man...
