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US-News

Zölle ohne Mandat – Der Tag, an dem das Gericht Trump stoppte und der Streit erst richtig begann!
Der Oberste Gerichtshof hat dem Präsidenten die Grenze gezeigt. Die Entscheidung fiel klar aus: Die Berufung auf das Notstandsgesetz reiche nicht aus, um weltweit Importzölle zu verhängen. Damit ist das zentrale Instrument seiner Handelspolitik in dieser Form vom Tisch. Milliarden an Abgaben wurden bereits eingezogen. Ob und wie dieses Geld zurückfließt, ließ die Mehrheit offen. In einem abweichenden Votum wurde bereits gewarnt, die Rückabwicklung könne ein einziges Durcheinander werden.

Für viele Betriebe kam der Richterspruch wie ein Befreiungsschlag. Sojabauern hoffen auf Entlastung bei Dünger, Saatgut, Pflanzenschutzmitteln und Maschinen, deren Preise schon vor den Zöllen gestiegen waren. Sie stecken seit Monaten in einer Kostenschere. Wer in Ohio oder Missouri erntet, weiß, wie eng es geworden ist. Der Verband der Sojabauern forderte verlässlichen Marktzugang und Planungssicherheit. Man brauche offene Absatzmärkte und dürfe landwirtschaftliche Vorleistungen nicht weiter verteuern. Die Botschaft an den Präsidenten war eindeutig: Keine neuen Abgaben auf Betriebsmittel durch die Hintertür anderer Gesetze.

Auch kleine Importeure atmen auf, bleiben aber vorsichtig. Eine Unternehmerin aus North Carolina, die britische Lebensmittel verkauft, sprach von einem Freudentanz – und zugleich von Nervosität. Sie habe im Herbst rund 30.000 Dollar an Zöllen gezahlt. Ware sei unterwegs, Container stünden vor dem Hafen. Nun stellt sich die Frage, wie schnell sich alles zurückdrehen lässt. Eine Koalition von mehr als 800 kleinen Firmen verlangt ein automatisches, zügiges Rückerstattungsverfahren. Ein juristischer Sieg ohne finanzielle Rückzahlung helfe niemandem, heißt es dort.

Ökonomen rechnen mit langwierigen Auseinandersetzungen. Zehntausende Unternehmen haben gezahlt. Große Ketten wie Costco haben Klagen eingereicht. Der Rückzahlungsprozess könne unkompliziert sein – wahrscheinlicher sei jedoch zusätzlicher Streit und Papierarbeit, eine Belastung vor allem für kleinere Firmen, die weder Zeit noch Geld für jahrelange Verfahren haben. Die Forderung an den Kongress lautet, seine verfassungsmäßige Zuständigkeit für Steuern und Zölle wieder klar wahrzunehmen.

Politisch ist das Urteil ein Einschnitt. Ein früherer US-Botschafter sprach von einem Sieg für die Verfassung und die Befugnisse des Parlaments. Das Notstandsgesetz erlaube nur begrenzte Eingriffe bei außergewöhnlichen Bedrohungen, nicht die dauerhafte Neuordnung des Welthandels. Der demokratische Minderheitsführer im Senat nannte die Entscheidung einen Gewinn für die Geldbeutel amerikanischer Familien und Betriebe. Ein Präsident könne den Kongress nicht übergehen und einseitig Abgaben verhängen.

Umfragen zeigen, wie angespannt die Stimmung ist. Sechs von zehn Amerikanern hielten die Zölle bereits im Januar für überzogen. Selbst viele Unabhängige sahen eine Überschreitung der Kompetenzen. Eine Mehrheit befürchtete steigende Verbraucherpreise. Für einen Präsidenten, der mit dem Versprechen niedrigerer Lebenshaltungskosten gewählt wurde, ist das ein Warnsignal.

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148 Tote im Pazifik – Die stille Eskalation im Schatten der Zölle
Das US-Militär hat im östlichen Pazifik erneut ein Boot angegriffen und drei Männer an Bord getötet. Seit Anfang September summiert sich die Zahl der Todesopfer auf 148. Die Regierung bezeichnet die Getroffenen als sogenannte Drogen-Terroristen, die in kleinen Schnellbooten unterwegs gewesen seien. Die Einsätze erfolgen fernab der amerikanischen Küste, oft in internationalen Gewässern, und werden als Teil einer verschärften Sicherheitsstrategie dargestellt. Kritiker fragen, auf welcher rechtlichen Grundlage diese Operationen erfolgen und welche Beweise jeweils vorliegen. Während Washington von Selbstverteidigung und Schutz der Grenzen spricht, wächst die Zahl der Toten Woche für Woche. Öffentliche Debatten über zivile Opfer oder unabhängige Untersuchungen bleiben bislang aus. Fest steht nur: Der maritime Drogenkrieg hat eine neue Stufe erreicht, und die Bilanz ist blutig.

 
Müller: Trump in „anderer Realität als alle anderen“ (Videobericht im Link)
ORF-Korrespondent Markus Müller hat die teilweise Aufhebung von Zöllen des US-Präsidenten Donald Trump und dessen verärgerte Reaktion darauf kommentiert. Erstmals erhebe sich in den Reihen der Republikaner Widerspruch gegen Trumps Zollpolitik.


 
Der nächste Erfolg – Richterliche Ohrfeige für das Weiße Haus – Bundesgericht spricht von „Terror“ gegen Migranten
Bundesrichterin Sunshine Sykes, United States District Court for the Central District of California, hat der Trump-Regierung in ungewöhnlich scharfen Worten Rechtsbruch und Einschüchterung vorgeworfen. In einer Entscheidung aus Riverside erklärte Richterin Sunshine Sykes, die Exekutive terrorisiere Migranten und missachte bewusst gerichtliche Anordnungen. Wer diesen Text liest, erkennt schnell: Hier geht es nicht um eine juristische Feinheit, sondern um einen offenen Konflikt zwischen Regierung und Justiz. Sykes wirft dem Heimatschutzministerium vor, ihr eigenes Urteil aus dem Dezember ignoriert zu haben. Damals hatte sie entschieden, dass die pauschale, verpflichtende Inhaftierung vieler Migranten gegen ein Bundesgesetz verstößt. Betroffene müssten zumindest informiert werden, dass sie möglicherweise Anspruch auf Kaution haben, und sie müssten innerhalb einer Stunde Zugang zu einem Telefon erhalten, um einen Anwalt zu kontaktieren. Recherchen aber deckten auf, dass das niemals stattfand. Stattdessen hatte die Regierung an ihrer Praxis festgehalten, Anhörungen systematisch Kontakte zu verweigern, Familienangehörige, Anwälte, Hilfsorganisationen und Unterstützerteams teils 6-10 Stunden warten lassen, um sie dann wieder fortzuschicken.

In ihrer neuen Entscheidung kassierte Sykes zudem ein Urteil eines Einwanderungsgerichts vom September, auf das sich die Regierung berufen hatte, um die strikte Haftpolitik fortzusetzen. Die Botschaft ist eindeutig: Untere Behörden können gerichtliche Anordnungen nicht durch interne Entscheidungen neutralisieren. Die Richterin ging noch weiter. Sie stellte einen Zusammenhang her zwischen der Migrationspolitik und den tödlichen Vorfällen in Minnesota, bei denen Renée Good und Alex Pretti ums Leben kamen. Die Gewalt, so Sykes, betreffe nicht nur Nichtstaatsbürger. Die Exekutive habe ihre Gewalt auch auf eigene Bürger ausgeweitet. Solche Formulierungen finden sich selten in bundesgerichtlichen Entscheidungen. Sie sind Ausdruck einer Eskalation.

Das Heimatschutzministerium konterte mit dem Hinweis, der Supreme Court habe in Fragen der verpflichtenden Haft wiederholt untere Gerichte korrigiert. ICE halte sich an gerichtliche Entscheidungen, bis diese vom höchsten Gericht aufgehoben würden. Die Regierung beruft sich damit auf ein anderes Verständnis der Rechtslage – und auf Zeit. Recherchen zeigen jedoch klar, dass sich die Lage an den Bundesgerichten tatsächlich zugespitzt hat. Seit Trumps Amtsantritt sind mehr als 20.000 Habeas-Corpus-Anträge eingereicht worden, mit denen Inhaftierte ihre Freilassung einklagen. Richter haben zahlreiche dieser Anträge bewilligt. Doch wiederholt stellten Gerichte fest, dass Anordnungen nicht umgesetzt wurden oder Anhörungen nicht stattfanden. In Minnesota erklärte Bundesrichter Patrick J. Schiltz am Mittwoch sogar einen Regierungsanwalt wegen Missachtung des Gerichts für schuldig, weil Identitätsdokumente eines freizulassenden Migranten nicht zurückgegeben worden waren. In New Jersey zum Beispiel verlangte Richter Michael Farbiarz von der Regierung eine Erklärung, wie sie sicherstelle, dass gerichtliche Anweisungen fristgerecht befolgt werden. In zwölf von rund 550 Fällen seien Fristen für Kautionsanhörungen nicht eingehalten worden. „Gerichtliche Anordnungen dürfen niemals missachtet werden“, schrieb er.

 
Nachdem Trumps Zölle vom Supreme Court als illegal erklärt wurden sind. Wird es interessant wenn die ganzen Hersteller/Großhändler die zu unrecht bezahlten Zölle samt Verzinsung zurückfordern.
 
Nachdem Trumps Zölle vom Supreme Court als illegal erklärt wurden sind. Wird es interessant wenn die ganzen Hersteller/Großhändler die zu unrecht bezahlten Zölle samt Verzinsung zurückfordern.
Urteil zu US-Zöllen
Rückforderungen in Milliardenhöhe möglich
Die Entscheidung des Obersten Gerichtshof in den USA vom Donnerstag gegen die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump sorgt international für Verunsicherung und Chaos. Viele Fachleute rechnen mit Rückforderungen in dreistelliger Milliardenhöhe, die auf die USA zukommen könnten. Trump kündigte indes am Samstag an, seine neuen geplanten allgemeinen Zölle von zehn auf 15 Prozent zu erhöhen.

Berechnungen der University of Pennsylvania zufolge geht es bei möglichen Erstattungen von Zöllen für den US-Staatshaushalt um etwa 175 Milliarden Dollar (knapp 150 Mrd. Euro), die den Importeuren gezahlt werden müssten. US-Einzelhändler wie Amazon und Walmart, aber auch Autobauer wie General Motors und Ford sowie andere Industrieunternehmen hätten seit dem vergangenen Jahr mehrere Milliarden an zusätzlichen Zöllen bezahlt, sobald ihre Waren in den USA ankamen, berichtete der „Spiegel“. Diese Milliarden würden jetzt wohl zurückverlangt.

Unternehmen, die die Zölle an ihre Kunden weitergegeben haben, hätten dem Bericht zufolge das Risiko, selbst geklagt zu werden, so der Bericht. Auch Hedgefonds könnten hier mitmischen. Wenn etwa Unternehmen keine Ressourcen hätten, um ihre Ansprüche geltend zu machen, können sie diese an Hedgefonds verkaufen. Diese würden dann die Arbeit vor dem Handelsgericht übernehmen, und das Unternehmen bekomme das Geld sofort – verbunden mit einem hohen Abschlag an den Hedgefonds.

 
Und das weltgrößte A....loch so
Trump will weltweiten Zollsatz auf 15 Prozent erhöhen
US-Präsident Donald Trump will den von ihm verkündeten weltweiten Zehn-Prozent-Zollsatz auf Importe in die USA auf 15 Prozent erhöhen. Das kündigte der Republikaner gestern auf der Plattform Truth Social an.

Die Ankündigung kommt nur einen Tag nach einer verheerenden Niederlage Trumps vor dem Obersten Gerichtshof der USA. Der Supreme Court hatte ihm untersagt, unter Berufung auf ein Notstandsgesetz Zölle gegen den Import von Waren aus vielen Ländern zu verhängen.

Trump: „Rechtlich geprüftes Niveau“
„Ich, als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, werde mit sofortiger Wirkung den weltweiten Zollsatz von zehn Prozent für Länder, von denen viele die USA jahrzehntelang ohne Vergeltungsmaßnahmen (bis ich kam!) ‚ausgenommen‘ haben, auf das voll zulässige und rechtlich geprüfte Niveau von 15 Prozent anheben“, schrieb Trump. Wie genau die Veränderung angepasst wird und wann sie greift, blieb unklar.

 
Übrigens, wenn es um Wahlbetrug geht. Es handelt sich zwar um einen Gesetzesverstoß, aber nicht um massenhaften Wahlbetrug im Sinne von gefälschten Stimmen oder manipulierten Ergebnissen. Ändert trotzdem nichts daran.
Wie sich herausstellte, gab es Wahlbetrug in Georgia – von Elon Musk.
Der staatliche Wahlausschuss stellte fest, dass Musks PAC vorausgefüllte Wahlanträge verschickt hatte


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Wenn ein Kriegsminister sein Amt mit einer Kanzel verwechselt, wird aus Regierung schnell Erweckungszelt der absonderlichsten Art.
„Jeden einzelnen Tag, besonders in dieser Stadt, gehören alle Macht, alle Ehre und alle Herrlichkeit unserem Herrn und Erlöser, Jesus Christus! Christus ist KÖNIG.“

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