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US-News

Dokumentation Teil 1: „Tut so, als würde ich kandidieren“: Trumps Wahlkampf gegen die eigene Amtsenthebung
Am Donnerstag reiste Donald Trump nach Texas und Oklahoma, in zwei der sichersten republikanischen Hochburgen des Landes, und bat dort um Stimmen bei Menschen, die ihm längst gehören. „Tut so, als würde ich kandidieren“, sagte er in Durant. „Wenn wir nicht gewinnen, setzen sie mich am Ende ab.“ Ein Präsident, der vor seinen treuesten Anhängern Hilfe gegen ein Amtsenthebungsverfahren erbittet, verrät damit mehr über seine Lage als jede Umfrage.

Für sich selbst muss er nichts mehr gewinnen, auf keinem Wahlzettel steht sein Name. Trotzdem tourt er, als hinge alles daran. „Es geht ungefähr um 35 Rennen, wenn ihr die Wahrheit wissen wollt“, räumte er ein, und fast im selben Atemzug: „Ich komme mir ein bisschen albern vor. Ich sage dauernd, geht wählen, dabei gewinnen sie sowieso haushoch.“ Die Gefahr und den sicheren Sieg zugleich zu behaupten, verlangt ein Publikum, das nicht die Realität erkennt.

Das Herzstück des Auftritts war ein Versprechen der Marke Donald Trump 5.000 Dollar für jeden erwachsenen Amerikaner, falls die Republikaner im November die Mehrheit halten. Dafür gab es den lautesten Applaus des Abends und die teuerste Zeile. Über 1,3 Billionen Dollar kämen diese Schecks das Land zu stehen. Woher das Geld? Aus „Investitionserträgen“, murmelte Trump, bevor er zum nächsten Bild sprang. „Die Republikaner können es, die Demokraten nicht.“

 
Trump: „Eine großartige republikanische Strategin, ein großartiger Mensch, eine Killerin. Wenn sie wütend auf dich ist, ist das eine sehr schlimme Situation. Laura Loomer. Danke. Sie ist großartig.“
(Laura Loomer, eine Frau, die offen Verschwörungstheorien über 9/11 verbreitet, George Soros mit antisemitischen Klischees überzieht und Kamala Harris rassistisch attackiert, ist zu einer der mächtigsten Frauen Amerikas aufgestiegen – nicht durch Wahlen, nicht durch Kompetenz, sondern durch die perfekte Fusion von Fanatismus, Erpressung und digitaler Gewalt. Sie geht im Weißen Haus und im Pentagon ein und aus)

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„Tut so, als stünde ich auf dem Wahlzettel, denn wenn wir nicht gewinnen, werden die Demokraten ein Amtsenthebungsverfahren gegen mich einleiten.“

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„Liebt ihr mich?“: Trump und Vance betteln um Stimmen, aus Angst vor der Niederlage
Ein Präsident, der das Volk aus dem Fernseher heraus fragt „Liebt ihr mich?“, hat die Würde des Amtes hinter sich gelassen und das Vorzimmer der Verzweiflung betreten. Genau diesen Spot lässt Donald Trump gerade schalten, bezahlt aus der Kasse des Heimatschutzministeriums, 20 Millionen Dollar, und gegen den Hatch Act, der Beamten parteipolitische Werbung mit Staatsmitteln verbietet. Seine Regierung nennt das verschämt „öffentliche Informationskampagnen“. Gemeint ist Propaganda, in einem Fall mit einem Lied unterlegt, das der Künstler nie freigegeben hat. Ein anderer Spot beschwört die „letzte Schlacht“. Wahlwerbung also, als Dienst am Bürger verkleidet und vom Bürger bezahlt, ob er will oder nicht. Korruption und Kitsch im selben Spot, das muss man erst einmal zustande bringen.

Der Rechtsbruch steht nicht am Rand dieser Geschichte, er bildet ihren Grund. Der Hatch Act trennt seit Jahrzehnten Amt und Wahlkampf, damit kein Präsident die Staatskasse zur eigenen Werbeagentur macht. Genau das geschieht hier, vor aller Augen, und die Rechnung zahlt das Heimatschutzministerium, das eigentlich das Land schützen soll und nicht den Mann an seiner Spitze. Das Geld ist erst zu einem Bruchteil ausgegeben, was wie eine Drohung klingt und nicht wie eine Entwarnung. Weitere Fassungen sind sicher, zumal der Präsident beim Entwerfen angeblich selbst mitmischt. Man stelle sich den mächtigsten Mann der Welt vor, wie er die Spots eigenhändig zurechtbiegt und prüft, ob die Bitte um Liebe auch rührend genug klingt.


Einfach krank im Hirn, wie jeses rechtsextreme A....loch
 
Gefängnisleiter legt Amt nieder
Nach der gescheiterten Hinrichtung der US-Bürgerin Christa Pike tritt der Leiter der zuständigen Strafvollzugsbehörde zurück. Frank Strada werde das Amt noch in diesem Monat niederlegen, gab der Gouverneur des US-Bundesstaats Tennessee, Bill Lee, am Samstag bekannt. Strada erklärte, sein Rückzug sei „im besten Interesse der Bevölkerung von Tennessee“.

Pike sollte am Mittwoch hingerichtet werden, überlebte allerdings zwei Giftspritzen. Die 50-Jährige war nach Angaben ihrer Anwälte zuletzt weiter bewusstlos und an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Warum Pike trotz zweier Dosen des Medikaments Pentobarbital überlebte, ist weiterhin unklar.

Der Rücktritt des Gefängnisleiters folgt auf Tage wachsender Kritik an der Qualifikation und Ausbildung des beteiligten Personals. US-Medien warfen Fragen sowohl zu Stradas Rolle als auch zu dem an der Hinrichtung beteiligten Arzt auf. Gouverneur Lee ordnete zudem eine unabhängige Untersuchung an.

 
Wenn ich mir das immer schneller um Selbsterhaltung, vor den Midterms, rudernde Trumpelstielzchen anschaue, inspiriert mich der Politclown zu einigen Liedtexten, frei nach dem Motto ,, Reimt nicht, dichtet aber trotzdem (ab).
,, Völlig losgelöst von der Realität, schwebt der Donny pöbelnd durch Zeit und Raum".
Bei den Vereinten Nationen hielt das Trumpeltier eine mehr als einstündige Rede, die in weiten Teilen aus zusammenhanglosen Sätzen bestand.
Zudem beschwerte er sich darüber, dass die Vereinten Nationen ihm angeblich Schwierigkeiten bereitet hätten. Der Teleprompter bei seiner Rede habe zunächst nicht funktioniert, zudem sei eine Rolltreppe plötzlich stehen geblieben, als er und seine Ehefrau Melania sie benutzt hätten.
Die Vereinten Nationen wiesen Trumps Darstellung zurück. Der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric, sagte, das Weiße Haus habe für die Rede Trumps eigene Ausrüstung mitgebracht: ,,Der Teleprompter wurde vom Weißen Haus bedient."
Zur Rolltreppe teilte er mit, ein Kameramann der US-Delegation habe die Ankunft Trumps und seiner Ehefrau dokumentieren wollen, vor ihnen die Rolltreppe betreten und sei rückwärts hochgefahren. Als er oben ankam, hätten Trump und die First Lady die Stufen betreten und just in dem Moment sei die Rolltreppe stehen geblieben. Eine Untersuchung zeigte nach Angaben des UN-Sprechers im Anschluss, dass ein eingebauter Sicherheitsmechanismus am oberen Ende der Rolltreppe ausgelöst worden war. Der Kameramann habe diese Sicherheitsfunktion womöglich versehentlich ausgelöst, hieß es.
Diese Posse ereignete sich schon im letzten Jahr, aber sie ist nur der Anfang einer unvergleichlichen Märchenstunde 2026, die jedem Flacherdler gefallen hätte.
Eine der gravierendsten Falschbehauptungen Trumps betraf den Klimawandel. So bezeichnete er den Klimawandel als ,,den größten Betrug, der jemals an der Welt begangen wurde". Zudem sprach er von einem ,,Schwindel mit der globalen Erwärmung".
Dabei ist es Fakt, dass sich die Erde in den vergangenen Jahrzehnten rasant erwärmt hat. So liegt die globale Durchschnittstemperatur im Vergleich zum Durchschnitt der vorindustriellen Jahre von 1850 bis 1900 um mehr als ein Grad Celsius höher. Im Jahr 2024 lag die globale Durchschnittstemperatur 1,55 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau.
Dann behauptete das Trumpelstielzchen er hätte mehr als sieben Kriege beendet und den Friedensnobelpreis verdient. Da ist die Tatsache, dass es einige der aufgezählten Kriege gar nicht gibt, eher unwesentlich.
Im Zusammenhang mit der Migrationspolitik in einigen europäischen Ländern sprach er von einer ,,globalistischen Migrationsagenda" und spielte damit auf die rechtsextreme Verschwörungsideologie vom Großen Bevölkerungsaustausch an.
Als Beispiel nannte er unter anderem London und behauptete, der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan von der sozialdemokratischen Labour-Partei würde die Scharia einführen wollen. Das ist falsch und natürlich gibt es dafür keine Beweise.
Der Rest seiner Rede waren unzusammenhängende Phrasen und ein irrer Lobgesang auf seine Ehefrau.
Quelle: Rede am 24.09.2026
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man laut los Lachen. Dabei bleibt das Trumpelstielzchen ein unkalkulierbares Risiko für die ganze Welt.

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US-Küstenwache sucht nach verschwundenem Flugzeug
Die US-Küstenwache sucht vor der Ostküste der Vereinigten Staaten nach einem verschwundenen Kleinflugzeug.

Gestern in der Früh (Ortszeit) sei der Kontakt zur Maschine abgebrochen, teilte die Küstenwache im Nordosten der USA unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde FAA mit. Suchtrupps fahndeten auf dem Wasser sowie aus der Luft nach dem Flugzeug, in dem sechs Menschen gewesen sein sollen.

In einem Statement des Flughafens Nantucket – einem der nächstgelegenen Airports an der Küste zur letzten bekannten Stelle der Maschine – hieß es, dass das Flugzeug vor dem Kontaktabbruch noch einen Notfall deklariert hatte. „Die genauen Umstände des Vorfalls bleiben jedoch unklar“, heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presseagentur vorliegt.

Flugzeug startete in Bermuda

 
Während Trump aus Angst vor der Niederlage um Stimmen bettelt, fragt eine Richterin, wer der Justiz das „Fickt euch“ riet
Am 29. September 2026, 9:30 Uhr, Saal 20, saß Brett Shumate als Anwalt des US-Justizministeriums vor dem gesamten Bundesberufungsgericht für den District of Columbia. 11 Richter, das volle Haus, Aktenzeichen 25-5452, der Fall heißt schlicht „In re: Donald J. Trump“. Verhandelt wurde eine einzige Frage: ob Bundesrichter James Boasberg weiter untersuchen darf, wer in Trumps Regierung eine gerichtliche Anordnung bewusst missachtet hat. Draußen warnte der Präsident im Wahlkampf vor der Niederlage und bat seine Anhänger, so abzustimmen, als stünde er selbst auf dem Zettel. Drinnen ging es um die Frage, ob man einem Gericht ungestraft den Mittelfinger zeigen darf.

Der Weg dorthin begann am 15. März 2025. Boasberg untersagte der Regierung vorläufig, venezolanische Migranten auf Grundlage des Alien Enemies Act nach El Salvador zu schaffen. Seine mündliche Anweisung verlangte nach Darstellung der Klägerseite auch, die Flugzeuge müssten umkehren und die Männer dürften nicht übergeben werden. Geflogen wurde trotzdem. Die Maschinen blieben in der Luft, als zähle die Stimme des Gerichts weniger als der Terminplan der Behörde. Danach wollte Boasberg klären, wer das entschieden hatte und ob man seinen Beschluss mit Absicht überging. Seither versucht die Regierung, diese Untersuchung abzuwürgen. Ein Dreiersenat gab ihr am 14. April 2026 mit 2 zu 1 zunächst recht. Am 22. Juni hob das gesamte Berufungsgericht das wieder auf und setzte die Verhandlung auf September. Ein halbes Jahr Streit allein um die Frage, ob ein Richter überhaupt weiterfragen darf.

 
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