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Antisemitismus:Erziehung zum Hass

Als Flüchtlinge getarnte Agenten planten in Schweden mutmaßlich Anschläge auf Juden
Medien enthüllten angebliche Mordpläne gegen den Vorsitzenden des jüdischen Zentralrats und zwei weitere Juden. Bericht aus Karlstad

Im Herbst 2015 wurden zehntausende Migranten und Migrantinnen am Grenzbahnhof Malmö im Süden Schwedens von Freiwilligen in Signalwesten willkommen geheißen, mit Suppe und Wasser versorgt. Die Menschen erzählten, dass sie Schutz suchen würden – vor Krieg, Zerstörung, persönlicher Verfolgung, wegen ihrer Ethnie oder ihrer sexuellen Ausrichtung.

Unter ihnen befanden sich laut Recherchen von Sveriges Radio auch Salma und ihr Ehemann Foad. Als sie in Schweden um Asyl ansuchten, konnte ihr Mann keinen Ausweis vorlegen, einzig sein Wort galt. Laut seiner Geschichte fürchtete er damals um sein Leben. Wegen eines Streits mit der Familie seiner Ehefrau würden diese Verwandten ihn umbringen wollen – und die afghanische Polizei würde ihnen nicht helfen, sondern sie im Gegenteil auch verfolgen. Sogar der Präsident habe die Mordpläne in Bezug auf Foad unterstützt.

 
Israel-Hass seit 1968: Die Freie Universität Berlin und der linke Antisemitismus
Schon seit den späten 60ern berichten Israelis an der FU Berlin von Angst und Bedrohung. Nach dem brutalen Angriff auf Lahav Shapira stellt sich die Frage: Wird das immer noch nicht ernst genommen?

Mit dem mutmaßlich antisemitischen Angriff eines Studenten der Freien Universität Berlin (FU) auf seinen jüdischen Kommilitonen, Lahav Shapira, rückt auch die Universität selbst in den Fokus der Kritik. Der Vorwurf: Die FU habe ein Antisemitismus-Problem und gewährleiste nicht die Sicherheit ihrer jüdischen Studierenden.

So sagt etwa Hanna Veiler, Vorsitzende der Jüdischen Studierendenorganisation: „Seit Monaten sehen wir antisemitische Vorfälle an der FU Berlin.“ Jüdische Studenten hätten Angst, an den Campus zu kommen, ihre jüdische Identität offen zu zeigen. Es gebe Einschüchterungsversuche, vor allem in den sozialen Netzwerken, wiederholt habe es tätliche Übergriffe gegeben. Antisemitismus zeige sich in Äußerungen, die das Existenzrecht des jüdischen Staates Israel ablehnten. „Die Universitätsleitung schaut einfach zu“, sagt Veiler.

 
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