
Regierung verurteilt Antisemitismus (Österreich)
Nach kolportierten Fällen von Diskriminierung israelischer Gäste hat die Regierungsspitze am Montag Antisemitismus scharf kritisiert. „Antisemitismus hat in unserem Land keinen Platz – nicht in Worten, nicht in Taten“, betonte Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP). Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) forderte von Politik, Kulturinstitutionen und Zivilgesellschaft klare Worte gegen „Israel-Hass“.
Im Tiroler Ort Ehrwald soll einer israelischen Familie wegen ihrer Herkunft die Aufnahme auf einem Campingplatz verweigert worden sein. In Wien erhob ein israelisch-amerikanischer Musiker den Vorwurf, ihm, einer Musikerin und einem weiteren Musiker sei in einer Pizzeria die Bedienung verweigert worden, nachdem sie sich bei Tisch auf Hebräisch unterhalten hätten. Der Betreiber des Campingplatzes wies die Vorwürfe zurück. Aus dem Lokal wurde der Vorfall gegenüber Medien dementiert.
Die Regierungsspitze reagierte mit scharfen Worten. Jüdisches Leben sei ein Teil Österreichs, schrieb Bundeskanzler Stocker auf der Plattform X. Wer Menschen wegen ihrer jüdischen Identität ablehne, stelle sich gegen das Fundament der österreichischen Gesellschaft.
orf.at
Nach kolportierten Fällen von Diskriminierung israelischer Gäste hat die Regierungsspitze am Montag Antisemitismus scharf kritisiert. „Antisemitismus hat in unserem Land keinen Platz – nicht in Worten, nicht in Taten“, betonte Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP). Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) forderte von Politik, Kulturinstitutionen und Zivilgesellschaft klare Worte gegen „Israel-Hass“.
Im Tiroler Ort Ehrwald soll einer israelischen Familie wegen ihrer Herkunft die Aufnahme auf einem Campingplatz verweigert worden sein. In Wien erhob ein israelisch-amerikanischer Musiker den Vorwurf, ihm, einer Musikerin und einem weiteren Musiker sei in einer Pizzeria die Bedienung verweigert worden, nachdem sie sich bei Tisch auf Hebräisch unterhalten hätten. Der Betreiber des Campingplatzes wies die Vorwürfe zurück. Aus dem Lokal wurde der Vorfall gegenüber Medien dementiert.
Die Regierungsspitze reagierte mit scharfen Worten. Jüdisches Leben sei ein Teil Österreichs, schrieb Bundeskanzler Stocker auf der Plattform X. Wer Menschen wegen ihrer jüdischen Identität ablehne, stelle sich gegen das Fundament der österreichischen Gesellschaft.

Kolportierte Vorfälle: Regierung verurteilt Antisemitismus
Nach kolportierten Fällen von Diskriminierung israelischer Gäste hat die Regierungsspitze am Montag Antisemitismus scharf kritisiert. „Antisemitismus hat in unserem Land keinen Platz – nicht in Worten, nicht in Taten“, betonte Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP). Die Israelitische...
