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Brüssler Verhandlungen zwischen Belgrad und Pristina über Kosovo

mosnik

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@berliner

Hast du dein letzten Post an mir löschen lassen? Wir wiederholen uns nicht ständig, ich hab dir was anderes gesagt, es ist egal was die Albaner wollen und nicht wollen, an euch , den Westmächten liegt das, den Albanern bleibt keine Wahl wenn ihr ihnen klar macht das ein Kompromiss her muss, so wie es der Westen halt in Bosnien gemacht hat.

schafft ihr das nicht trägt ihr die Schuld dran wenn der Kosovo Konflikt vereist bleibt und in Zukunft eskaliert , da ihr die Suppe gekocht habt, ihr führt eine moderne Okkupations Politik auf 12% serbischen Staatsterritorum, Kosovo wird auch noch 2035 Serbien sein laut UNO, und wenn sich die geopolitische Lage radikal ändert und Gott bewahre der Konflikt wieder vor Ausbruch steht, ist es so ziemlich scheiss egal ob eine Mehrheit der Albaner was nicht will, dann fragt sie auch keiner mehr. An euch ist es dies zu verhindern , Druck ausüben damit wir ein historischen Frieden erreichen, sprich EU und USA.

Ich bin mir nicht sicher ob du mich richtig verstehst da du dich ständig wiederholst mit dein *aber die Mehrheit der Albaner im Kosovo will nicht mehr mit Serbien*, das ist doch dann total irrelevant wenn es kurz davor steht, zum Beispiel 2035, und der Status nicht gelöst wird per Diplomatie. Wer hat die Krajina Serben noch gefragt als am 03. august 1995 kurz davor stand, ob die Mehrheit ums verrecken nicht in ein Kroatien leben will als sich die geopolitische Lage änderte ? Verstehst du?




Doch, im 2 WK haben viele Bosniaken unterm Ustasa Hut mitgemacht am Gebozid von Hunderttausenden Serben. Genozid verjährt nie. An uns liegt es das sich das nie wieder wiederholt
Es gab auch Serben unter den ustasa oder auch bosniaken bei den tschetniks obwohl die in ost Bosnien auch ein genozid veranstaltet haben ...es gab auch die bajramska dekleracija oder efendija Kurt und viele andere. Hochangesehene bosniaken die sich den ustasa terror entgegengesetzt haben ..wie auch Kroaten ...das hat keine Aussagekraft ...von den bosniaken gab es nie einen Plan serben zu vernichten ..anders bei den Serben angefangen von garasin bis moljevic ...
 

berliner

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solange ihr aus dem Westen alber die Okkupationshand übers Kosovo hält, wird das auch nichts, es liegt an euch, nicht an den Albanern.
Da muss ich dir doch nochmal widersprechen. Ohne die NATO wäre die Situation seit 2000 nicht so wie sie ist. Sie wäre zwar sicher nicht geblieben wie 99. Aber anders, da gebe ich dir Recht.

Aber das wird nicht immer so bleiben. Auf lange Sicht wird sich der Wille der Bevölkerungsmehrheit durchsetzen. Das zwingst du nicht ewig von aussen auf. Meine Prognose: Kosovo wird sch irgendwann mit Albanien vereinen. Weil die große Mehrheit das so will.

Dass dasselbe auch für die Völker in Bosnien und jede andere Ecke in Europa gilt hab ich ja schon mehrfach geschrieben.
 

Muchacho

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Am Ende liegen weder Dissention mit seiner Deutsch-Deutsch-Leier, noch Deki mit seiner "Weniger als Souveränität, mehr als Autonomie"-Gelaber seit Jahren falsch. Aktuell ist einfach alles offen.

Hallo Taylor, guten Abend. Dann schließe ich mich Berliner an und frage, was ist in deinen Augen eine endgültige Lösung?


Was kann ein gerechter Kompromiss sein außer „mehr als Autonomie , weniger als Unabhängigkeit“? Ich behaupte, ich könnte mein ganze hab und gut verwetten, Serbien wird Kosovo für nichts auf der Welt anerkennen, noch wird Serbien Kosovo eine volle UNO Mitgliedschaft erlauben, auch nicht dann wenn man mit den EU Beitritt erpresst werden sollte. Könnte mit euch sogar um höhere Geldbetrag Wette abschließen. Wie siehst du deine Lösung?
 

DZEKO

Besa Bese
@berliner

Hast du dein letzten Post an mir löschen lassen? Wir wiederholen uns nicht ständig, ich hab dir was anderes gesagt, es ist egal was die Albaner wollen und nicht wollen, an euch , den Westmächten liegt das, den Albanern bleibt keine Wahl wenn ihr ihnen klar macht das ein Kompromiss her muss, so wie es der Westen halt in Bosnien gemacht hat.

schafft ihr das nicht trägt ihr die Schuld dran wenn der Kosovo Konflikt vereist bleibt und in Zukunft eskaliert , da ihr die Suppe gekocht habt, ihr führt eine moderne Okkupations Politik auf 12% serbischen Staatsterritorum, Kosovo wird auch noch 2035 Serbien sein laut UNO, und wenn sich die geopolitische Lage radikal ändert und Gott bewahre der Konflikt wieder vor Ausbruch steht, ist es so ziemlich scheiss egal ob eine Mehrheit der Albaner was nicht will, dann fragt sie auch keiner mehr. An euch ist es dies zu verhindern , Druck ausüben damit wir ein historischen Frieden erreichen, sprich EU und USA.

Ich bin mir nicht sicher ob du mich richtig verstehst da du dich ständig wiederholst mit dein *aber die Mehrheit der Albaner im Kosovo will nicht mehr mit Serbien*, das ist doch dann total irrelevant wenn es kurz davor steht, zum Beispiel 2035, und der Status nicht gelöst wird per Diplomatie. Wer hat die Krajina Serben noch gefragt als am 03. august 1995 kurz davor stand, ob die Mehrheit ums verrecken nicht in ein Kroatien leben will als sich die geopolitische Lage änderte ? Verstehst du?




Doch, im 2 WK haben viele Bosniaken unterm Ustasa Hut mitgemacht am Gebozid von Hunderttausenden Serben. Genozid verjährt nie. An uns liegt es das sich das nie wieder wiederholt

Dadurch verschuldet das eure Cetnikhorden alles in Ostbosnien töteten. Zu allem dem habt ihr den einzigen Genozid nach WW2 in Europa zu verantworten. Da brauchst nicht mit Ustase kommen, nur blödes Geschwätz.
 

Tyler

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Hallo Taylor, guten Abend. Dann schließe ich mich Berliner an und frage, was ist in deinen Augen eine endgültige Lösung?


Was kann ein gerechter Kompromiss sein außer „mehr als Autonomie , weniger als Unabhängigkeit“? Ich behaupte, ich könnte mein ganze hab und gut verwetten, Serbien wird Kosovo für nichts auf der Welt anerkennen, noch wird Serbien Kosovo eine volle UNO Mitgliedschaft erlauben, auch nicht dann wenn man mit den EU Beitritt erpresst werden sollte. Könnte mit euch sogar um höhere Geldbetrag Wette abschließen. Wie siehst du deine Lösung?
Du hast dich verlesen. Ich sagte, dass eure beiden Prognosen plausibel sind.
Merkt man ja an der Gangart, die die EU jetzt mittels Lajcak (der übrigens sein Land von der Anerkennung des KS damals abbringen wollte) einschlägt:

Undefinierter Kompromiss, alle haben sich an bisherige Verträge zu halten - keine Rede von Anerkennung. (Von großalbanischen Ideen mal ganz zu schweigen)

In meinem Namen gibt es übrigens kein a, er lautet Tyler. Pozdrav
 

berliner

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Undefinierter Kompromiss, alle haben sich an bisherige Verträge zu halten - keine Rede von Anerkennung. (Von großalbanischen Ideen mal ganz zu schweigen)
Ein "undefinierter" Kompromiss? Das klingt nicht nach einer klaren Richtung, die man ja eigentlich bräuchte.

Ein bisschen Querlesen in der deutschen Presse vorhin bringt das: man ist der Meinung dass Grenell, der außenpolitische Vorschlaghammer Trumps, einen Erfolg rechtzeitig zur Wahl präsentieren sollte. Und darum Druck auf die Kosovo Führung gemacht hat. Zwar mit dem Erfolg, dass Kurti abgesägt wurde. Aber zu einer Einigung wird es ja wohl in den nächsten zwei Wochen nicht mehr kommen.

Die EU sei über die spontanen Aktionismus Grenells nicht erfreut. Aber gegen Trump kannste natürlich wenig machen. Jedenfalls wird in 2 Wochen gewählt. Und was dann kommt weiss noch keiner. Selbst wenn Trump gewinnt ist a die Frage, ob er nach der Wahl noch Interesse am Thema Kosovo hat, das Ziel Wiederwahl ist ja bereits erreicht. Und ehemalige enge Mitarbeiter sagen, dass er ausser dem Show-Effekt keine aussenpolitische Strategie verfolgt.
 

Dissention

-.-
Teammitglied
Problem deines Gedankengangs ist, dass du zwingend die volle Anerkennung Kosovos durch Serbien als Staat voraussetzt. So wird das Ergebnis zunächst aber nicht zwingend sein, weder die EU-Beaufragten stellen dies als Ziel dar noch lässt sich Serbien darauf ein, die ZSO an diese Bedingung zu binden.

Lajcak sagt, dass ZSO in den Endverhandlungen auf die Agenda kommt, aber mit keinem Wort, wie die aussehen werden.

Am Ende liegen weder Dissention mit seiner Deutsch-Deutsch-Leier, noch Deki mit seiner "Weniger als Souveränität, mehr als Autonomie"-Gelaber seit Jahren falsch. Aktuell ist einfach alles offen.
Nein, ist es nicht du Naivling :lol:
 

Tyler

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Nein, ist es nicht du Naivling :lol:

"Deutsch-Deutsch-Leier, Deki mit seiner "Weniger als Souveränität, mehr als Autonomie"-Gelaber" Irgendwo hast du noch das Dänische Modell angeführt.

Was daran ist bitte nicht offen? Abgesehen davon dass – oder gerade weil eure Prophezeiungen sehr auslegefähig sind, habe ich daran nichts auszusetzen ;-). Aber konkret weiß man nichts.

Lajcak macht nen guten Job und wird am Ende für einen echten Kompromiss sorgen – wie genau der aussieht, wird mir heute abend auch dein Kaffesatz nicht mehr verraten. Er sorgt für die Einhaltung der Verträge.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tyler

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Ein "undefinierter" Kompromiss? Das klingt nicht nach einer klaren Richtung, die man ja eigentlich bräuchte.

Ein bisschen Querlesen in der deutschen Presse vorhin bringt das: man ist der Meinung dass Grenell, der außenpolitische Vorschlaghammer Trumps, einen Erfolg rechtzeitig zur Wahl präsentieren sollte. Und darum Druck auf die Kosovo Führung gemacht hat. Zwar mit dem Erfolg, dass Kurti abgesägt wurde. Aber zu einer Einigung wird es ja wohl in den nächsten zwei Wochen nicht mehr kommen.

Die EU sei über die spontanen Aktionismus Grenells nicht erfreut. Aber gegen Trump kannste natürlich wenig machen. Jedenfalls wird in 2 Wochen gewählt. Und was dann kommt weiss noch keiner. Selbst wenn Trump gewinnt ist a die Frage, ob er nach der Wahl noch Interesse am Thema Kosovo hat, das Ziel Wiederwahl ist ja bereits erreicht. Und ehemalige enge Mitarbeiter sagen, dass er ausser dem Show-Effekt keine aussenpolitische Strategie verfolgt.
Die Trump/Grenell-Aktion hat okaye wirtschaftliche Übereinkünfte gebracht und man wird sehen, was das für seinen Wahlkampf bringt (wenig, juckt dort niemand) allerdings übernimmt den politischen Teil weiterhin die EU: Borell und Lajcak (Ideologie der beiden ist bekannt.)

Hauptakteur ist aktuell Lajcak und er äußert sich gezielt vage, was den Ausgang des Dialogs angeht, aber sehr vehement, wenn es um die Einhaltung von unterschriebenen Verträgen, wie den von Brüssel geht. Guter Mann mMn.

Von daher bleibt uns aktuell nichts anderes, als auf echte spannende Neuerungen zu warten.
 
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