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Coronavirus: Das Grauen kommt immer näher

Zweitens, und auch darüber müssen wir reden: Wir, als Gesellschaft, sind mit Menschen, die sich nicht impfen lassen wollten, nicht gut umgegangen .
"nicht gut umgegangen" steht für "viele haben sich wie der letzte Abschaum verhalten, insbesondere woke Scharfrichter beim ÖRR und Hochmoralmedien"
 
"nicht gut umgegangen" steht für "viele haben sich wie der letzte Abschaum verhalten, insbesondere woke Scharfrichter beim ÖRR und Hochmoralmedien"
Ich habe kein Problem mit ungeimpften Menschen gehabt, ungeimpfte Menschen haben Probleme mit geimpften Menschen gehabt und mit Neonazis zu demonstrieren, hat auch nichts mit Hochmoralmedien zu tun. Es hat was mit Anstand zu tun, mit solchen Gruppierungen nicht gemeinsam zu demonstrieren.
 
Großer Abschlussbericht vorgelegt.USA haben Corona „aufgearbeitet“ – was wir daraus lernen können
Die Vereinigten Staaten von Amerika haben die Corona-Pandemie aufgearbeitet – und zwar, wenn man das so sagen darf, auf ziemlich amerikanische Art. Ein Bericht beklagt, ohne wissenschaftliche Grundlage seien die Freiheitsrechte der Bürger eingeschränkt, die Wirtschaft stranguliert und der Schulbetrieb lahmgelegt worden.
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Der Corona-Bericht in 16 Punkten
Umso erstaunlicher ist es, dass der Ausschuss eine Reihe richtiger Feststellungen getroffen hat, die auch für uns bei der nächsten Pandemie relevant sein können. Wenn man den Pulverdampf des Gefechts und den Rauch der rhetorischen Nebelkerzen zur Seite bläst, das Hickhack um innenpolitische Schuldzuweisungen ausblendet und die beiden Berichte gemeinsam liest, stellt man sogar fest, dass sich die Streithähne in wesentlichen fachlichen Fragen einig geworden sind:

Reisebeschränkungen konnten die Ausbreitung der frühen Varianten von SARS-CoV-2 deutlich verzögern, wenn sie rechtzeitig angeordnet wurden. In den USA haben sie am Anfang der Pandemie zehntausende Erkrankungen verhindert.
Masken schützen vor Ansteckung, und zwar sowohl deren Träger als auch andere (wenn der Träger bereits infiziert ist). Allerdings ist dieser Schutz unvollständig und stark von der richtigen Anwendung sowie der Disziplin des Maskenträgers abhängig.

Die Ausbreitung des Pandemievirus in der Gesamtbevölkerung wurde durch eine allgemeine Maskenpflicht nicht messbar gebremst. Beispielsweise gab es keinen erkennbaren Unterschied zwischen Bundesstaaten mit und ohne Maskenpflicht. Dies lag unter anderem daran, dass die CDC und die Experten der Biden-Administration sich anfangs gegen Masken aussprachen oder sogar davor warnten und erst später ihre Empfehlungen geändert haben.
Mehrere Studien haben gezeigt, dass eine Maskenpflicht in bestimmten Situationen (z. B. Krankenhaus, Arbeitsplatz, Schule) die Infektionsrate signifikant senken kann. Allerdings ist der Schutz unvollständig und wurde nicht durch Fall-Kontroll-Studien untersucht. Die republikanischen Ausschussmitglieder stützten ihre Kritik an den Maskenmandaten insbesondere auf eine Cochrane-Analyse vom Januar 2023, die allerdings höchst umstritten ist (warum die Cochrane-Studie nicht gegen die Wirksamkeit von Masken spricht, habe ich hier erklärt).
Die Maskenpflicht in Kitas und Grundschulen hat mehr geschadet als genutzt. Die Masken-Empfehlung der CDC für Kinder (ab zwei Jahren) hat die psychosozialen Nachteile nicht ausreichend berücksichtigt.
Die ersten Lockdowns waren begründet und berechtigt. Allerdings hätte man spätestens nach einigen Wochen weniger einschneidende Maßnahmen treffen können, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen und vulnerable Gruppen gezielter zu schützen.
Die Zurverfügungstellung von Covid-Tests für die breite Bevölkerung war ein wirksames und sinnvolles Instrument für die Bekämpfung der Pandemie.
Die Impfungen gegen Covid haben Millionen Menschenleben gerettet. Die von Donald Trump initiierte Operation Warp Speed hat zu diesem Erfolg beigetragen.

Die Lockerung der Auflagen für Geimpfte („vaccine passports“) kam einem willkürlichen Lockdown für Ungeimpfte gleich. Dies war wissenschaftlich unbegründet – insbesondere, weil auch Geimpfte das Virus übertragen können.

 
COVID-19-Impfstoffe und menschliche Verhaltensänderungen? Ein Faktencheck
COVID-19-mRNA-Impfstoffe verändern nachhaltig das menschliche Verhalten und verursachen psychiatrische Störungen.

Falsch. Die Behauptung basiert auf selektiver Darstellung einer wissenschaftlichen Studie und verdreht deren Ergebnisse. Die Studie zeigt statistische Zusammenhänge zu psychiatrischen Nebenwirkungen, beweist aber keine Kausalität. Es ist wichtig zu betonen, dass statistische Korrelationen keine ursächlichen Zusammenhänge darstellen. Zudem wurden Rückgänge bei bestimmten Störungen wie Schizophrenie und bipolaren Störungen festgestellt.

 
Fünf Jahre nach Ausbruch noch viel zu lernen
Rund um den Jahreswechsel 2019/2020 erfährt die Welt von einer rätselhaften Atemwegserkrankung, die kurz darauf zur Covid-19-Pandemie mit ungeahnten Auswirkungen und Verwerfungen führt. Mehr als eineinhalb Jahre nach Ende des weltweiten Gesundheitsnotstand gebe es in Österreich in Sachen Pandemiemanagement noch viel zu lernen, sagen zwei Fachleute.

Schon im November 2019 muss es in China nach nachträglichen Analysen Fälle der mysteriösen Lungenerkrankung gegeben haben, die später den Namen Covid-19 erhält. Erste offiziell bestätigte Infektionen werden Anfang Dezember in der Metropole Wuhan erfasst. Die restliche Welt erfährt von der „viralen Lungenkrankheit unbekannter Ursache“, als die chinesischen Behörden am 31. Dezember die Weltgesundheitsorganisation (WHO) informieren.

 
WHO-Bilanz: Heuer deutlich weniger Tote durch CoV
Rund fünf Jahre nach dem Auftauchen des Coronavirus ist die Zahl der CoV-Toten nach Darstellung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zuletzt kontinuierlich zurückgegangen. Während im Juni 2021 noch jeder Vierte, der wegen CoV im Krankenhaus lag, gestorben sei, sei es derzeit rund jeder 25., so die WHO gestern.

Laut der UNO-Organisation sind bisher weltweit knapp 777 Millionen Fälle der Erkrankung gezählt worden. Sieben Millionen Menschen in insgesamt 234 Ländern seien gestorben. Höhepunkte der Pandemie seien die Jahre 2020 bis 2022 gewesen. Im Zeitraum von Mitte Oktober bis Mitte November 2024 hätten 77 Länder CoV-Fälle gemeldet.

Long Covid weiterhin großes Problem
Ein großes Problem sei weiterhin die einer Erkrankung mitunter folgende Long-Covid-Symptomatik. Laut einem aktuellen Überblick mündeten sechs Prozent der CoV-Fälle in Long Covid. Die Impfungen scheinen laut WHO die Wahrscheinlichkeit von Folgeschäden zu verringern.

 
Warum die Nachwirkungen der Corona-Pandemie noch lange nicht überwunden sind
Was sich bei uns vor fünf Jahren mit einer Meldung über eine Lungenkrankheit in China ankündigte, wurde zur schlimmsten Pandemie seit über 100 Jahren – mit vielen Spätfolgen

Es war genau zum Jahreswechsel 2019/2020, als uns in Europa erste Berichte über eine mysteriöse Lungenerkrankung erreichten, die in der zentralchinesischen Metropole Wuhan ausgebrochen sei und 27 Personen infiziert habe. Laut ersten Gerüchten handelte es sich um einen neuen Ausbruch von Sars, also des schweren akuten Atemwegssyndroms, das 2003 für eine kleine Epidemie gesorgt hatte. Offizielle chinesische Seiten dementierten.

Es war dann doch ein Sars-Virus, zwar nicht wieder Sars-CoV-1, sondern eine neue Version, Sars-CoV-2: pro Infektion weniger tödlich, aber sehr viel ansteckender, wie sich herausstellen sollte. Bald hatte man auch einen Namen für die Infektionserkrankung: Covid-19. An der sind in den fünf Jahren seit diesen ersten Meldungen laut Dashboard der Weltgesundheitsorganisation WHO global über sieben Millionen Menschen in 234 Ländern gestorben. Andere, realistischere Schätzungen gehen sogar eher von 15 Millionen und mehr Toten aus.

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