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Die AfD als Retterin des Abendlandes?

Eigentlich mag ich ihn noch immer nicht, aber Hut ab
Heino geht gegen Wahlwerbung der AfD vor
Sänger Heino geht juristisch gegen eine Wahlwerbung der deutschen Rechtsaußenpartei AfD vor. Beim Landgericht Neuruppin sei per Eilantrag eine einstweilige Verfügung beantragt worden, sagte Heinos Manager Helmut Werner.

Ein AfD-Kandidat soll in der Uckermark in Brandenburg vor der Landratswahl heute mit Heino Wahlwerbung gemacht haben und der Aufforderung von Heinos Rechtsanwalt, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, nicht nachgekommen sein. Der Sänger verlangt zudem 250.000 Euro Schmerzensgeld.

AfD-Kandidat Felix Teichner hatte in sozialen Netzwerken geschrieben: „Am Sonntag würde Heino Felix wählen.“ Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung über den Fall berichtet. „Das ist eine Unverschämtheit, und das geht zu weit“, ließ Heinos Manager von dem Sänger ausrichten.

Die einstweilige Verfügung soll verhindern, dass Teichner Heinos Namen im Rahmen von Wahlwerbung erneut verwendet. Teichner sagte der „Bild“-Zeitung, Heinos Rechtsanwalt sollte überlegen, ob er wirklich mit Kanonen auf Spatzen schießen wolle. Er stellte infrage, dass dem Sänger ein Schaden entstanden ist.

 
Jetzt gibt es auch schon so eine Liste in Deutschland? Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung
Liste verurteilter AfD-Mitglieder und Mandatsträger.
Stand: Februar 2026.
Nr. – Name – Ebene – Delikt(e) – Status / Strafe.
1 – Eberhard P. – Kandidat (BW) – Mord (Altfall) – Wählbarkeit entzogen (Kandidatur verboten).
2 – Sebastian Münzenmaier – MdB (Bund) – Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung – Rechtskräftig (Geldstrafe).
3 – Thomas Seitz – MdB (Bund) – Beleidigung / Volksverhetzung – Rechtskräftig (Entfernung aus Staatsdienst).
4 – Stephan Protschka – MdB (Bund) – Beleidigung (Markus Söder) – Rechtskräftig (Strafbefehl).
5 – Björn Höcke – MdL (Land TH) – Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (SA-Parole) – Rechtskräftig (seit 2025).
6 – Daniel Halemba – MdL (Land BY) – Geldwäsche / Nötigung – Verurteilt Feb. 2026 (160 Tagessätze).
7 – Torsten Czuppon – MdL (Land TH) – Verfolgung Unschuldiger (als Polizist) – Rechtskräftig (Geldstrafe).
8 – Richard Graupner – MdL (Land BY) – Verletzung von Dienstgeheimnissen – Rechtskräftig (Strafbefehl).
9 – Stefan Räpple – ehem. MdL (BW) – Widerstand gegen Beamte / Hausfriedensbruch – Rechtskräftig (Geldstrafen).
10 – Rainer Podeswa – ehem. MdL (BW) – Volksverhetzung – Rechtskräftig (Geldstrafe).
11 – Daniel Zabel – ehem. Vorstand (SN) – Gefährliche Körperverletzung (Misshandlung Häftling) – Rechtskräftig (16 Monate Bewährung).
12 – Marie-Thérèse Kaiser – Kreistag (NI) – Volksverhetzung (Beitrag über Afghanen) – Rechtskräftig (Geldstrafe).
13 – Dr. Kai Borrmann – BVV (Berlin) – Körperverletzung & Beleidigung (Biss-Attacke) – Rechtskräftig (Geldstrafe).
14 – Marcel Donsch – Kreistag (BB) – Gefährliche Körperverletzung & Freiheitsberaubung – Rechtskräftig (2 Jahre Bewährung).
15 – Iven Görbig – Kreistag (TH) – Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte – Rechtskräftig (7 Monate Bewährung).
16 – Sven Ebert – Kreistag (ST) – Gefährliche Körperverletzung (Reizgas/Tritt) – Rechtskräftig (Bewährung/Geldstrafe).
17 – Felix A. Cassel – BVV (NW) – Gefährliche Körperverletzung (Auto-Angriff) – Verurteilt (7 Monate Bewährung).
18 – Martin Kühne – ehem. Stadtrat (BW) – Sachbeschädigung (Hakenkreuze auf PKW) – Rechtskräftig (Mandatsverzicht).
19 – Dubravko Mandic – ehem. Stadtrat (BW) – Gefährliche Körperverletzung (Reizgas) – Rechtskräftig (7 Monate Bewährung).
20 – Matthias v. d. Sandt – Stadtrat (TH) – Beleidigung von Polizisten – Rechtskräftig (Geldstrafe).
21 – Michael Jäger – Stadtrat (BY) – Volksverhetzung (Holocaust-Vergleich) – Verurteilt (2023).
22 – Lokalpolitiker (Salzgitter) – Stadtrat (NI) – Erpressung / versuchte Nötigung – 17 Monate Bewährung.
23 – AfD-Vorsitzender (Salzgitter) – Salzgitter (NI) – Volksverhetzung (Asylbewerber-Post) – Rechtskräftig (4 Monate Bewährung).
24 – G. H. – Paderborn (NW) – Körperverletzung – Rechtskräftig (Geldstrafe).
25 – AfD-Stadtrat (Velbert) – Velbert (NW) – Tätlicher Angriff auf Polizisten (Anfahren) – Verurteilt.
26 – Tim Krause – Vorstand (BY/BB) – Steuerhinterziehung / Unterhaltspflicht – Vorbestraft (2023) / Prozess 2026.

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Deutsche Kulturbetriebe warnen vor "patriotischer Wende" der AfD
Nach einem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt will die AfD mit Kulturpolitik "neues nationales Selbstbewusstsein" stärken. Dagegen protestiert nicht nur das Bauhaus, dem die Partei einen "Irrweg der Moderne" vorwirft

Vor dem 6. September graut vielen Kulturschaffenden in Sachsen-Anhalt: An diesem Tag wird im ostdeutschen Bundesland ein neuer Landtag gewählt. Und erstmals liegt eine absolute Mandatsmehrheit – und somit eine Alleinregierung – der AfD in einem deutschen Bundesland im Bereich des Möglichen.

Das Szenario könnte dann Wirklichkeit werden, wenn kleinere Parteien an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, deren Stimmen "verfallen" und davon die größeren Parteien profitieren. "45 Prozent plus X", hat AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund als Losung ausgegeben. Er sagt auch: "Wir möchten dieses Land grundsätzlich vom Kopf auf die Füße stellen." Derzeit liegt die AfD in Umfragen bei knapp 40 Prozent.

Nicht modern denken
In der Kulturpolitik plant sie eine "patriotische Wende". Besonderer Dorn im Auge ist der AfD die Bauhaus-Architekturschule, die sie als "Irrweg der Moderne" geißelt. Sie sei immer bestrebt gewesen, "jedes Anzeichen von nationaler Verwurzelung zu vermeiden", klagt sie in ihrem Regierungsprogramm und stößt sich zudem an der Imagekampagne der aktuellen Regierung aus CDU, SPD und FDP; "#moderndenken", heißt diese – und damit soll nach einem Wahlsieg der AfD Schluss sein. Dann würde als Parole "#deutschdenken" gelten, um "neues nationales Selbstbewusstsein" zu stärken.

 
Die AfD holt sich von der FPÖ Tipps fürs Regieren
Bei einem Strategietreffen berät die AfD-Bundestagsfraktion, wie sie das Ende der Brandmauer einleiten könnte. Unterstützt wird sie dabei von der FPÖ

Endlich mitregieren – das ist für viele in der AfD seit Langem das erklärte Ziel. Geklappt hat es jedoch bislang nicht. Die AfD, die im Bundestag derzeit die zweitstärkste Fraktion hinter der Union bildet, war noch nie an einer Bundesregierung beteiligt. Auch in den 16 Landesparlamenten wollte noch keine andere Partei mit ihr eine Koalition bilden.

Die Schwesterpartei FP in Österreich ist da bekanntlich schon weiter. Sie hat im Bund bereits regiert, zuletzt mit der VP unter Ex-Kanzler Sebastian Kurz. Aktuell ist sie an fünf Landesregierungen beteiligt, in der Steiermark stellt sie mit Mario Kunasek auch den Landeshauptmann.

Von diesen Erfahrungen will man in Berlin profitieren. Daher hat die AfD-Bundestagsfraktion zu ihrem Strategietreffen am Donnerstag und Freitag einen ehemaligen blauen Staatssekretär aus Österreich in die deutsche Hauptstadt eingeladen.

 
Man stellt sich doch einfach die Frage, warum viele Menschen so eine unfähige Partei wählen - Dümmer geht es kaum noch ...

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„Das Ermächtigungsgesetz von Hitler wurde von allen Parteien unterschrieben. Nur eine Partei hat es nicht unterschrieben – und das waren die Sozialdemokraten. Und die gingen am nächsten Tag zuhauf in die Gefängnisse und Konzentrationslager. Und wenn ich dann sage, die Nationalsozialisten waren auch Sozialisten, dann fälsche ich dieses Geschichtsbild ganz bewusst, um vor einem Wahlkampf Stimmen zu fangen und Leute zu verunsichern. [...] Wenn ein Mensch hingeht und die Sozialisten, die in den Gefängnissen und KZs gesessen haben, mit den Nationalsozialisten vergleicht, dann tut er das wider besseres Wissen. Und das ist eine Brunnenvergifterei übelster Sorte.“
Quelle: Hans-Joachim Kulenkampff, Aussage in der NDR Talk Show vom 15.01.1988. Zitat nachträglich transkribiert aus einem YouTube-Video.

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Die Doku „Undercover unter rechtsextremen Frauen“ zeigt, wie die rechtsextreme Frauengruppe Lukreta und verwandte Gruppen Lifestyle und Frauenpolitik mit AfD-Nähe, europäischer Vernetzung und Kontakten bis in offen neonazistische Milieus verbinden. Im Rahmen einer Veranstaltung ist Martin Sellner mit einem Holocaustleugner als "VIP-Gast" aufgetreten.

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Die ARD-Doku „Heimat. Häkeln. Hetze. Undercover unter rechtsextremen Frauen“ nimmt die Frauengruppe Lukreta und ihr europäisches Umfeld in den Blick. Hinter Flechtfrisuren, Handarbeit und Outfit-Ästhetik steht eine Strategie, die Gewalt gegen Frauen rassistisch zuspitzt, Betroffene instrumentalisiert und den Kampfbegriff „Remigration“ normalisieren soll. Die Recherche führt dabei von Instagram-Inszenierungen über AfD-nahe Kongresse bis zu einem Treffen europäischer Rechtsextremer, bei dem NS-Begriffe fallen und ein Hitlergruß ohne erkennbare Konsequenz bleibt.

Zwischen Selbstverharmlosung und Deportationsfantasien
Lukreta präsentiert sich als „Frauengruppe“ und spricht von Sicherheit für Frauen. Auf deren Instagram-Account präsentieren sich junge Frauen auf Demonstrationen, bei Stickeraktionen, beim Karaoke, mit Frisuren und Hunden. Dazu fällt immer wieder der rechtsextreme Kampfbegriff „Remigration“, der für Massendeportationen steht.

Die politische Funktion dieser Ästhetik benennt die Rechtsextremismusforscherin Juliane Lang in der Doku klar: Lukreta sei eine „klassische Vorfeldorganisation“ im Umfeld der AfD. Junge Frauen gäben dem Rechtsextremismus ein weibliches Antlitz.

Rechtsextreme Frauen treten als zugängliche, moderne, freundliche Influencerinnen auf und transportieren zugleich ein Programm, das auf Ausgrenzung, rassistische Mobilisierung und vorgestrige autoritäre Geschlechterbilder zielt. Die Verpackung ist weichgezeichnet, der Inhalt bleibt völkisch.

AfD-Nähe bis ins EU-Parlament
Reinhild Boßdorf, Gründerin von Lukreta, ist die Tochter der AfD-Europaabgeordneten Irmhild Boßdorf und arbeitet als Assistentin des AfD-Europaabgeordneten Alexander Jungbluth – eine jener Verwandtenanstellungen innerhalb der AfD, von denen in den letzten Monaten viel die Rede war. Auch Mary Khan-Hohloch, ebenfalls AfD-Europaabgeordnete, taucht im Umfeld von Lukreta auf. Boßdorf, Jungbluth und Khan-Hohloch gehören zur Fraktion „Europe of Sovereign Nations“ (ESN), in sich rechtsextreme Parteien organisiert haben.

 

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Die neue Podcast-Folge 22 mit Thomas und Leonie: Warum es nicht interessiert, wenn die AfD reihenweise Wahlen verliert, über ein seltsames Medienverständnis auf den Medientagen in Leipzig und warum ein Rückgang der Kriminalität in den Medien kaum thematisiert wird: Link in den Kommentaren!

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Vielleicht hätte man die Polizeiberichte abwarte sollen

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Nach Amokfahrt in Leipzig: AfD fordert sofortige Abschiebung aller Deutschen

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Berlin, Leipzig (dpo) - Nach der Amokfahrt eines deutschstämmigen Mannes in Leipzig mahnt die AfD harte Konsequenzen an. In einer Pressekonferenz der Fraktionsspitze forderten Alice Weidel und Tino Chrupalla die sofortige Abschiebung aller Deutschen, um derartige Verbrechen künftig zu verhindern.

"Wieder ein schreckliches Verbrechen, wieder ein deutscher Täter", so Weidel mit eindringlicher Miene. "Leipzig, Mannheim, Halle, Hanau… Wann hört das endlich auf? Ich sage Ihnen, wann das aufhört: dann, wenn wir endlich alle kriminellen Deutschen Amokfahrer, Axtmänner, Frauenmörder und Vergewaltiger aus diesem Land abgeschoben haben, meine Damen und Herren!"

Die Bundesregierung stehe in der Pflicht, eine Ausweisung der deutschen Bevölkerung zu prüfen und entsprechend vorzubereiten.

"Man hat das Gefühl, unser Bundeskanzler tut überhaupt nichts gegen die ganzen Deutschen, die unser Land so unsicher machen", erklärt Tino Chrupalla. "Wir als AfD sind da mit gutem Beispiel vorangegangen: 50 Prozent der Fraktionsspitze hat sich bereits freiwillig selbst in die Schweiz abgeschoben. Aber das reicht nicht."

Insgesamt müssten nach Schätzung der AfD knapp 60 Millionen Menschen mit deutschen Wurzeln das Land verlassen – ein gigantisches Unterfangen, das parteiintern auch als "D-Migration" bezeichnet wird.

 

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