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Dokumentationsstelle der Heldentaten des Präsidenten der Herzen nach seiner Ingakuracion

AN ALLE, DIE AUSFLIPPEN WEGEN JAMES COMEY'S „86“-INSTAGRAM-POST,
EINE ERINNERUNG DARAN, DASS TRUMP KÜRZLICH GEFORDERT HAT,
DASS LIZ CHENEY VOR EIN ERSCHIEßUNGSKOMMANDO GESTELLT WIRD:
Der König der politischen Gewalt fordert, dass Liz Cheney im November 2024 vor ein Erschießungskommando gestellt wird:
„Stellen wir sie mit einem Gewehr hin, während 9 Läufe auf sie schießen. Mal sehen, wie sie sich dabei fühlt. Du weißt schon, wenn die Waffen auf ihr Gesicht gerichtet sind.“

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Ein Rassist im Rückspiegel des Pentagon: Anthony Tata kehrt zurück
Es ist ein Satz, der sich ins Gedächtnis einbrennt wie ein Brandmal: „Präsident Obama ist ein terroristischer Anführer. Er hat die Feinde dieses Landes gestärkt und unsere Krieger verraten.“ Es ist der 2018 abgesetzte Tweet von Anthony Tata, einem pensionierten Generalmajor der US-Armee, dessen politische Karriere ebenso steil wie verstörend verläuft. Tata, der unter Donald Trump bereits in dessen erster Amtszeit für einen hochrangigen Posten nominiert wurde, aber an seinen eigenen extremistischen Aussagen scheiterte, ist 2025 zurück. Und zwar nicht leise, nicht geläutert, sondern mit neuer Macht, nominiert für das Amt des „Unterstaatssekretär für Personal und Einsatzbereitschaft im Verteidigungsministerium“.
In dieser Funktion wäre er verantwortlich für rund 2,9 Millionen Menschen im Dienst des US-Verteidigungsministeriums: Soldaten, Reservisten, Nationalgardisten, zivile Mitarbeiter. Er wäre zuständig für Rekrutierung, Einsatzbereitschaft, Gesundheitssysteme, Ausbildung, psychologische Betreuung, Diversität. Ausgerechnet er. Ein Mann, der Diversität als „woke Fantasie“ verhöhnt, der den Islam als „barbarisch“ bezeichnet, der politische Gegner mit dem Erschießungskommando bedrohte.
Ein ideologischer Fanatiker mit militärischem Schliff
Anthony Tata wurde 1959 geboren, diente fast 30 Jahre in der US-Armee, unter anderem in Afghanistan und im Irak. Er verfasste nach seiner Pensionierung Militärthriller und trat als Kommentator bei Fox News auf. 2020 nominierte ihn Trump für den Posten des Unterstaatssekretärs für Verteidigungspolitik, doch der Senat verweigerte eine Anhörung. Grund: Eine lange Liste hetzerischer Äußerungen.

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Trump hat offenbar Aussetzer bei Austausch mit hochrangigen Regierungschefs
Donald Trump zeigte bei einem Gespräch mit hochrangigen Regierungschefs Wissenslücken. Er glaubt weiter an Putins Friedenswillen.

Washington – US-Donald Trump unterlief inmitten eines Gesprächs mit anderen Staatschefs ein peinlicher Lapsus: Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj musste ihn daran erinnern, dass Verhandlungen mit Russland bereits im Gange seien, nachdem Trump den EU-Staats- und Regierungschefs die Gesprächsbereitschaft des Kremls angekündigt hatte. Das berichtete Axios am 20. Mai 2025 unter Berufung auf anwesende Quellen.

Telefonat über Ukraine-Krieg mit Regierungschefs: Trump hat Aussetzer
Berichten zufolge fand der Austausch während eines Telefonats zwischen Trump, Selenskyj und den Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Finnlands und der Europäischen Kommission statt. Es folgte auf Trumps vorheriges Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dieser machte dabei vage Zusicherungen über Friedensbemühungen, lehnte aber einen Waffenstillstand in der Ukraine erneut ab.

 
Weiß Trump noch, was er da sagt? Eine absurde Wasser-Rede aus dem Weißen Haus
Washington, D.C., 19. Mai 2025 – Es war einer dieser Momente, in denen man sich fragt, ob der Präsident der Vereinigten Staaten überhaupt noch versteht, was er sagt – oder ob er längst im Strom seiner eigenen Weltbilder und Missverständnisse untergeht.
Bei einer abendlichen Ansprache in Washington, live übertragen vom rechten Sender RSBN, erklärte Donald Trump, er habe „so viel Wasser“ nach Kalifornien geschickt, dass „sie die Brände in Los Angeles gar nicht hätten haben müssen“. Doch das Wasser sei „nicht nach L.A. gelangt“, sondern habe stattdessen das Central Valley überflutet, „Ackerland zerstört“ und die Wasserversorgung der Farmer ruiniert, „die es bei 40 Grad brauchen werden“.
Die bizarr anmutende Aussage, vorgetragen in einem schwer verständlichen, fast lallenden Tonfall, lässt selbst konservative Kommentatoren ratlos zurück. Denn weder existiert ein präsidialer Wasserversorgungshebel, noch hat ein derartiges Hochwasserereignis in Kalifornien mit direktem Bezug auf Trump stattgefunden.
Kritik kam prompt: Die Aussage sei nicht nur sachlich falsch, sondern auch zynisch gegenüber den tatsächlich Betroffenen der anhaltenden Dürren und Brände. Auf Social Media sprachen Nutzer davon, dass der Präsident offenbar „nicht mehr unterscheidet zwischen Überschwemmung, Dürre und Wetterbericht“.

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Die Liste der Schande – wie Trump mit Sheriff Kennedy abrechnet
Dubuque County, Iowa – ein ländlicher Bezirk an der Grenze zu Wisconsin und Illinois, fast 100.000 Einwohner, ein Sheriff mit Rückgrat – und ein Präsident auf Rachefeldzug. Joe Kennedy, Demokrat und oberster Ordnungshüter des Bezirks, hätte es sich leicht machen können. Er hätte einfach unterschreiben können. Die sogenannte 287(g)-Vereinbarung, benannt nach einem Paragraphen im US-Einwanderungsgesetz, erlaubt es lokalen Polizeibehörden, wie Bundesbeamte aufzutreten – Migranten zu kontrollieren, festzunehmen, abzuschieben. So will es Donald Trump. Doch Kennedy sagte Nein.
Nicht aus Trotz. Nicht aus ideologischer Opposition. Sondern, wie er sagt, aus Verantwortung. „Wenn wir mit Bundesbehörden zusammenarbeiten, dann nehmen sie meistens mehr, als sie geben.“ Es gehe nicht um Politik. Es gehe um Geld. Um Personal. Um eine überlastete Haftanstalt mit 181 Betten. Und darum, dass seine Leute Polizisten bleiben – und nicht zu verlängerten Armen einer Regierung werden, die mit Listen arbeitet statt mit Lösungen.
Doch genau das droht nun: Eine Liste. Eine neue. Eine, auf der laut Trumps Anordnung vom April alle Bundesstaaten und Bezirke genannt werden sollen, die sich weigern, bei der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze mitzumachen. Eine „Sanctuary-Liste“. Eine Liste zur öffentlichen Bloßstellung.
Kennedy spricht offen über seine Sorgen: Dass sein Bezirk, seine Mitarbeitenden, er selbst – an den Pranger gestellt werden. Dass es nicht mehr um Zusammenarbeit geht, sondern um Gehorsam. Wer sich dem Präsidenten widersetzt, wird markiert. Öffentlich. Politisch. Persönlich. Dabei sagte er wörtlich, er sei „mehr als bereit, ICE-Agenten in unserem Gebiet zu unterstützen“ – nur eben nicht durch einen bindenden Vertrag, der seine Ressourcen verschlingt und seine Unabhängigkeit aushöhlt.
Die Realität: Iowa hat nur eine einzige Behörde, die bislang ein 287(g)-Abkommen unterschrieben hat – das Department of Public Safety. Kein anderer Bezirk ist gelistet. Während in Florida 255 solcher Vereinbarungen bestehen, sucht man sie im Mittleren Westen noch vergeblich. Dennoch wächst der Druck.
Im Hintergrund agiert Jonathan Thompson, Chef der National Sheriffs’ Association. In einem Schreiben an seine über 3.000 Mitglieder, darunter auch Kennedy, kündigte er an: Die Liste könnte schon vor dem 28. Mai veröffentlicht werden. Wer noch aufspringen will, müsse sich beeilen. Die Logik: Wer nicht spurt, wird zum Problem erklärt.

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Fragen Sie Frau Eva:
Leni Rastlos war erst skeptisch, aber so langsam steigt in ihr diebische Freude auf.
Das Konklave in Rom war noch nicht zusammen getreten, da schlug sich das Trumpelstielzchen schon selber als Papst vor. Eigentlich eine bodenlose Beleidigung von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken, allerdings so bescheuert, dass selbst der frommste Christ irgendwie Grinsen musste. Dann wurde sogar ein gebürtiger Amerikaner zum Papst gewählt, die Klerikalität der USA schien allerdings nicht nur erfreut zu sein. Ein Bischof nach dem anderen verspricht, für den neuen Papst Leo XIV. zu beten. So berichtet es das konservative Portal National Catholic Register. Auffallend ist, dass die meisten Erklärungen zur Wahl von Kardinal Robert Francis Prevost, dem ersten US-Amerikaner an der Spitze der katholischen Weltkirche, wenig inhaltliche Substanz wie etwa konkrete Erwartungen an die neue Ära enthalten. Entsprechend dünn fällt später auch die Stellungnahme des Vorsitzenden der US-Bischofskonferenz (USCCB), Erzbischof Timothy Broglio, aus. "In Gemeinschaft mit den Katholiken auf der ganzen Welt danken die Bischöfe der Vereinigten Staaten im Gebet für die Wahl seiner Heiligkeit Papst Leo XIV." Er sei "ein Sohn dieses Landes", der nun "allen Menschen guten Willens gehört". Im Vertrauen auf den Heiligen Geist bete man dafür, ,,dass der Heilige Vater als Nachfolger des heiligen Petrus in seinem Amt Gelassenheit findet und ein wachsamer und weiser Hirte ist, der uns in unserem Glauben bestärkt", so Broglio. Nach überwältigender Begeisterung über die historische Wahl seines Landsmannes zum Papst klingt das noch nicht.
Selbst der Nicht-Katholik Donald Trump, der sich mit einem KI-Bild in Papstgewändern und Einlassungen vor Reportern selbst ins Gespräch für die Nachfolge von Papst Franziskus gebracht hatte, ließ mehr Freude über die Wahl des Kardinals erkennen. Vielleicht, weil er nicht viel mehr über den neuen Papst wusste als dessen Geburt vor 69 Jahren in Chicago. ,,Welch große Ehre für unser Land", äußerte sich der US-Präsident Minuten, nachdem die Welt von der überraschenden Entscheidung erfahren hatte. ,,Ich freue mich darauf, Papst Leo XIV zu treffen. Es wird ein sehr bedeutungsvoller Moment sein!" Das Trumpelstielzchen freute sich so sehr auf Leo14, dass er wohl völlig vergessen hatte, ein Papst bekommt die Ziffer hinter dem Namen nicht automatisch zugewiesen, wie bei einem oft verwendeten Nutzernamen im Internet, es heißt immer noch Papst Leo der XIV.

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Die neue Korruptionsordnung – Wie Donald Trump das System der Selbstbereicherung perfektioniert
Donald Trump, der Präsident, der einst versprach, „den Sumpf trockenzulegen“, hat in Wahrheit ein neues Ökosystem geschaffen – eines, in dem Korruption nicht mehr vertuscht, sondern zur Methode erhoben wird.
Innerhalb weniger Wochen kündigte er an, eine Boeing 747 im Wert von 400 Millionen Dollar als Geschenk der katarischen Regierung zu akzeptieren – vorerst als Ersatz für Air Force One, später als Prunkstück seiner Präsidentenbibliothek. Zeitgleich verkauft er über eine Kryptowährung mit seinem Namen – $TRUMP – direkten Zugang zu seiner Person, befeuert von chinesischem Kapital. In Saudi-Arabien lässt seine Familie einen neuen Trump Tower errichten.
Es geht ihm nicht um Amerika. Es geht ums Geld.
All das Chaos, die Provokationen, die institutionellen Brüche – sie dienen nur einem Zweck: sich selbst zu bereichern. Was aussieht wie erratische Politik, ist in Wahrheit eine konzertierte Strategie des Zugreifens.
Trump unterscheidet sich nicht nur von seinen autoritären Vorbildern in Budapest, Moskau oder Ankara durch seine Schamlosigkeit – er ist das erste westliche Staatsoberhaupt der Moderne, das Korruption nicht verbirgt, sondern als Zeichen von Stärke verkauft. Wer ihn kritisiert, wird gejagt. Wer ihn kennt, profitiert. Und wer etwas weiß, schweigt – weil er selbst Teil ist des Systems, das ihn schützt.
Und das Volk? Es schaut zu.
Ein Volk, das zumeist schweigt, obwohl die Korruption vor seinen Augen stattfindet. Ein Volk, das sich an das Spektakel gewöhnt hat – an das Dröhnen der Lügen, das Flimmern der Skandale, das stete Zersägen der Rechtsordnung. Ein Volk, das längst aufgehört hat, Unrecht noch zu benennen, weil das Unrecht zur Kulisse wurde.

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Das Ende der Freiheit beginnt mit einem Missverständnis – Kristi Noem, Donald Trump und der Missbrauch von Habeas Corpus
Es ist einer dieser Sätze, bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt: „Habeas Corpus ist ein verfassungsmäßiges Recht, das es dem Präsidenten erlaubt, Menschen aus diesem Land zu entfernen.“ Gesagt hat das nicht irgendwer, sondern Kristi Noem, die amtierende Ministerin für Heimatschutz der Vereinigten Staaten – in einer Anhörung vor dem US-Senat am 20. Mai 2025. Der Satz ist nicht nur faktisch falsch. Er ist ein Symptom. Ein Symptom für den Zustand einer Regierung, die sich dem autoritären Machtinstrument bedient und dabei offen die Fundamente des Rechtsstaats angreift.
Habeas Corpus – das uralte Schutzrecht, das bereits im England des 17. Jahrhunderts gegen willkürliche Inhaftierung geschaffen wurde, ist nicht dafür da, Menschen „aus dem Land zu entfernen“. Es ist das genaue Gegenteil. Es garantiert jedem Menschen – auch Migranten – den Anspruch auf richterliche Überprüfung einer Inhaftierung. Es ist die juristische Trennlinie zwischen einem Rechtsstaat und einem Polizeistaat. Zwischen Freiheit – und Trump.
Und doch versucht Noem, gestützt von Präsident Trump und dessen Berater Stephen Miller, dieses Grundprinzip umzudeuten. Die Begründung: Amerika werde von einer „Invasion“ überrollt – vor allem durch venezolanische Migranten. Diese Formulierung ist keine Analyse. Es ist Rhetorik aus der Sprache der Autokraten. Wenn das Land „angegriffen“ wird, dann – so das Kalkül – darf man zurückschlagen. Und Rechte aussetzen.
Trump beruft sich auf die Suspension Clause der US-Verfassung, wonach Habeas Corpus nur in Fällen von „Rebellion oder Invasion“ ausgesetzt werden darf. Was einst für Kriegsrecht gedacht war, wird nun auf Menschen angewandt, die Schutz suchen. Das ist nicht nur zynisch. Es ist historisch einmalig. Noch nie hat ein demokratisch gewählter Präsident Habeas Corpus zur Massenabschiebung missbraucht.

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Man kann nicht mehr peinlicher als das Trumpltier sein
Bruce Springsteen gegen Donald Trump – ein musikalischer Schlagabtausch
Bruce Springsteen lässt nicht locker. Der Rockmusiker, seit Jahren einer der lautstärksten Kritiker des früheren und heutigen US-Präsidenten Donald Trump, hat seine politische Haltung erneut unmissverständlich bekräftigt. Am Mittwoch veröffentlichte er ein digitales EP-Album mit vier Live-Aufnahmen seines Konzerts in Manchester sowie zwei Ansagen an das Publikum – darin bezeichnet er Trumps Regierung als „korrupt, inkompetent und verräterisch“.
Schon die Songauswahl war eine klare Ansage: Springsteen eröffnete den Abend in Manchester, seinem dritten Auftritt in der Stadt, mit dem Titel „No Surrender“ – keine Kapitulation. Es war ein musikalisches Signal in einer zunehmend aufgeheizten politischen Auseinandersetzung, die nun auch mit satirischen Mitteln ausgetragen wird.
Nur Stunden nach der Veröffentlichung reagierte Donald Trump – ganz in seinem Stil. Auf seinem Social-Media-Kanal tauchte ein Video auf, in dem er beim Golfspielen gezeigt wird. Der Ball, den er abschlägt, trifft in der Animation Bruce Springsteen am Rücken, als dieser gerade versucht, auf die Bühne zu steigen. Der Seitenhieb war deutlich – und in keiner Weise subtil.
Springsteen, ein bekennender Trump-Gegner mit Wohnsitz in New Jersey – ebenso wie Trump selbst –, hatte mit seinen Aussagen in England den jüngsten Schlagabtausch eröffnet. Trump konterte daraufhin verbal und nannte den Musiker eine „ausgetrocknete Pflaume von einem Rocker“.

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Trump ist der amerikanische Razvedchik
Es beginnt mit einer List. Einer vermeintlich streng geheimen Depesche, versehen mit einem Decknamen wie „Frank“ oder „John“, dem Stempel „Kopie Nr. 1“ und dem Zusatz „Deklassifiziert“. Sie erscheint in einem Magazin, das sich Razvedchik nennt – ein offizielles, vom russischen Auslandsgeheimdienst SVR herausgegebenes Blatt, das seinen Namen nicht zufällig trägt: Razvedchik bedeutet „Spion“, „Aufklärer“, oder in diesem Fall besser gesagt: Desinformationsakteur im Tarnanzug. Was dort steht, klingt nach Spionagethriller, nach exklusivem Wissen, nach finsteren Operationen jenseits der Sichtbarkeit. Doch wer genauer hinsieht, erkennt: Es ist keine Aufklärung. Es ist Theater. Eine politische Kulisse, errichtet aus Phrasen, die nach Tiefe klingen, aber nichts als Propaganda sind.
In Russland wird so ein Feindbild geschaffen: Der Westen als Verschwörer, die CIA als Puppenspieler des Terrors, Selenskyj als Marionette, Frankreich als heimlicher Kriegstreiber. Es sind Geschichten ohne Beweise, ohne Quellen, aber mit dramatischem Tonfall – und mit einer klaren Botschaft: Russland wird angegriffen. Russland muss sich verteidigen. Der Spion dient hier nicht der Erkenntnis, sondern der Mobilisierung. Und das Erstaunliche ist: Es ist genau die Methode, mit der auch Donald Trump seit Jahren Politik macht.
Trump braucht keine staatliche Geheimdienstzeitung. Er hat Truth Social. Fox News. Talkradio. Und Millionen Follower, die glauben, was er sagt – nicht, weil es stimmt, sondern weil es sich anfühlt, als könnte es stimmen. Wie die fiktiven Agenten in Razvedchik behauptet Trump, dunkle Mächte hätten die Kontrolle übernommen: der „tiefe Staat“, das FBI, Demokraten, Migranten, Richter, Lehrer, Wahlhelfer. Wie in Russland gibt es auch in Trumps Welt keine neutralen Institutionen mehr, nur noch Freund oder Feind. Wer widerspricht, gehört zur Verschwörung.

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