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FPÖ (Un)Wahrheiten, Hetze und Märchen

Was soll Kickl jetzt bloß machen? Nur dagegen stimmen, auch über Themen die er selber haben wollte? So viel zur Ehrlichkeit von Herbert, er lebt vom kritisieren und Wahrheit verdrehen.

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Was für armselige, ekelhafte Hetzer
Drohung frei erfunden. FPÖ macht mit Fake-Mail Stimmung gegen Migranten

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FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner veröffentlichte die Fake-Nachricht.(Bild: FPÖ)

Die Freiheitlichen in Oberösterreich veröffentlichten einen Drohbrief mit vermeintlichem Islam-Hintergrund aus einem Landesspital, der die schlimmen Zustände drastisch aufzeigen soll und forderten auf dieser Basis Einschränkungen bei Gesundheitsleistungen für Migranten. Nur: Die Drohung war frei erfunden.

Der freiheitliche Landesobmann und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner bekam diese Woche viel Aufmerksamkeit: Bei einer Pressekonferenz zeigte er am Donnerstag Wege auf, wie die Finanzierung des Gesundheitssystems sichergestellt werden könnte – etwa mit einer eigenen Krankenkasse für Migranten aus dem nicht-europäischen Ausland, die für die Beiträge selbst aufkommen müssen. Geht es sich mit der Übernahme der Leistungen nicht aus, können eben nur Notfälle behandelt werden, so Haimbuchners Forderung.Im Brief heißt es:

In der E-Mail heißt es: „Lang lebe der Islam“
Ganz generell machen die Freiheitlichen auch die Einwanderungswelle seit 2015 dafür verantwortlich, dass es in den Ambulanzen in den oberösterreichischen Krankenhäusern drunter und drüber gehe – bis hin zu Handgreiflichkeiten gegenüber dem Pflegepersonal und den behandelnden Ärzten. Um die aktuelle Lage in den Spitälern darzustellen, veröffentlichte die FPÖ auch einen Drohbrief, der per E-Mail an mehrere Spitäler der Oberösterreichischen Gesundheitsholding gegangen ist.

„Ich werde alle umbringen“
Darin heißt es ganz konkret: „Meine Mutter starb (...) in diesem verdammten Krankenhaus. Sie haben versagt. Ihr habt versagt. Ich will kein Mitleid. Ich will keine leeren Worte. Ich will nur eins, dass jeder spürt, was ich fühle. Lang lebe der Islam“ Ein paar Zeilen weiter steht dann: „Ich schreibe diesen Text im Krankenhaus – genau dort, wo sie mich liegen ließen. Allein. Ich werde (...) mit einer Pistole ins Krankenhaus kommen und alle umbringen. Jeder soll fühlen, was ich gefühlt habe.“


Wieviel muss einem ins Hirn geschießen worden sein um solche Dünnpfiff zu verbreiten.
 

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Es muss Satire sein :lol27:

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Anfangsverdacht gegen Vorarlberger Landtagsvizepräsident wird geprüft
Der FPÖ-Politiker Hubert Kinz könnte mit Aussagen im Landtag möglicherweise gegen das Verbotsgesetz verstoßen haben

Bregenz – Die Staatsanwaltschaft Feldkirch prüft nach einer umstrittenen Aussage einen Anfangsverdacht gegen den Vorarlberger Landtagsvizepräsidenten Hubert Kinz (FPÖ) im Hinblick auf das Verbotsgesetz. Das berichtete am Dienstagnachmittag ORF Radio Vorarlberg. Kinz hatte in der jüngsten Landtagssitzung andere Gräueltaten mit der Shoah verglichen, aber auch betont, dass er diese nicht habe verharmlosen wollen. Die Opposition hatte seine Äußerungen scharf kritisiert.

Kinz reagierte im Landtag auf eine Forderung der Grünen zu einem Landesleitbild "Erinnerungskultur Vorarlberg". Der FPÖ-Politiker verneinte den Bedarf an einem solchen Leitbild und verwies auf die gesetzliche Lage, die er für ausreichend hielt. Zudem fragte er: "Meine Damen und Herren! Sind Übergriffe seinerzeit marokkanischer Besatzungssoldaten gegenüber Damen unseres Landes weniger schlimm? Wie halten Sie's mit den Hexenverbrennungen? Mit den Brandschatzungen in den Schweizer oder Appenzeller oder Graubündner Kriegen?" Es habe immer Gräueltaten gegeben, und es sei richtig, sich von denen zu distanzieren. "Dabei sollten wir es vermeiden, einzelne herauszupicken, sondern mit einer aktiven dynamisch entwickelnden Erinnerungskultur die Werte, für die wir uns entschieden haben, zu verteidigen", so Kinz.

 
FPÖ unter der Lupe
Rechtsextreme Gruppierungen sind in Österreich aktuell gewaltbereiter und die Anzahl rechtsextremer Straftaten steigt an.
Quellen: wien.orf.at & Kleine Zeitung, 22.12.2026

Auf einer Veranstaltung der rechtsextremen Gruppe „Identitäre Bewegung Österreich“ wurde beispielsweise der Holocaust als „geil“ bezeichnet. Für Kickl sind die Identitären ein „unterstützenswertes Projekt“.
Nach der Nationalratswahl 2024 feierten Mitglieder der Identitären sogar gemeinsam mit der FPÖ auf deren Wahlfeier.
Quellen: Der Standard, 09.06.2021, ORF.at, 29.08.2024, Profil, 30.09.2024

Die FPÖ unterstützt rechtsextreme Gruppen!

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Ich bin immer wieder erstaunt, über die guten Deutschkenntnisse von den Freunden Putins in Österreich :lol27:

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Nach Aschermittwoch: SPÖ, NEOS und Grüne kritisieren Kickl
Der Auftritt von FPÖ-Chef Herbert Kickl beim traditionellen Politischen Aschermittwoch in Ried im Innkreis sorgt bei den anderen Parteien für Kritik.

„Kickls Krawallkurs ist gepflastert mit aggressiven Rundumschlägen und Beschimpfungen, Inhalte und Lösungen null“, sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim heute in einer Aussendung. „Kickl hat mit seinem Auftritt wieder einmal gezeigt, dass es gut ist, dass die FPÖ nicht in der Regierung ist“, befand er.

Auch NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos übte scharfe Kritik an der Aschermittwoch-Rede von Kickl: „Wer glaubt, das politische Gegenüber mit persönlichen Angriffen herabwürdigen zu müssen, zeigt, dass ihm die Argumente fehlen.“

Grünen-Chefin Leonore Gewessler kritisierte die Russland-Nähe der FPÖ: „Das ist Pseudopatriotismus in Reinkultur.“ Kickl werfe sich regelmäßig „dem mörderischen Regime in Russland an den Hals“, so Gewessler.

Am Vortag hatten FPÖ, ÖVP und SPÖ zu ihren jeweiligen Veranstaltungen zum Politischen Aschermittwoch geladen. Großzügig wurde ausgeteilt – nicht nur der Heringsschmaus.

 
Es walzt im Herzen hier von Wien
Der Nazi mit der Nazi-in!
Ja - warum soll der Faschist-
nicht tanzen, wenn ihm danach ist.

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Cartoon by Michael Pammesberger

 

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Wie gut, dass Herbert Kickl nicht Kanzler ist
Der FPÖ-Chef hat in seiner Aschermittwochrede einmal mehr bewiesen, dass er für eine staatstragende Rolle völlig ungeeignet ist

Herbert Kickl hat am Aschermittwoch wieder eindrucksvoll bewiesen, warum es gut ist, ihn nicht als Kanzler zu haben. Und warum er eine Gefahr darstellt. Der FPÖ-Chef hat in seiner Rede in der Jahn-Turnhalle in Ried gezeigt, dass er alles andere als ein staatstragender Politiker ist. Diese Aufgabe könnte er nicht schultern. Mag sein, dass man mit dieser untergriffigen, teils dümmlichen Rhetorik eine Bierhalle unterhalten kann, aber so spricht keiner, dem man Verantwortung für die Geschicke einer Gesellschaft zumuten möchte.

Die Ausdrucksweise von Kickl ist menschenverachtend, so tituliert man auch die politischen Gegner nicht. Kickl spricht von Hirntoten in der Regierung, verortet Außenministerin Beate Meinl-Reisinger in einem Puff und will sie der Ukraine als Sachspende übermitteln. Natürlich geht es wieder um die Koalition der Totalversager, um alle anderen als Einheitspartei und die Systemmedien, allesamt "Marxisten in den Redaktionsstuben, die bis heute keine Krawatte binden können“.

Da ist nicht nur lächerlich, sondern offenbart eine Haltung gegenüber Andersdenkenden, vor der man sich in Acht nehmen muss. Da ist nichts Verbindendes, Konstruktives, Versöhnliches dabei. Kickl setzt auf totale Konfrontation, auf Eskalation bis hin zur offenen Feindschaft allen gegenüber, die nicht auf seiner Seite sind.

Gehetzt und gespalten
Selbstverständlich wird gehetzt und gespalten, wird Stimmung gegen Ausländer gemacht. Kickl fordert offen die "Remigration" und "zwar für all diejenigen, die schon da sind, aber die eigentlich nicht hierhergehören". Das sind Säuberungsfantasien, die an dunkle Zeiten erinnern.

 
Migranten sind an allem schuld
Komplexe Fragen werden von Rechten zu einem Bedrohungsszenario gemacht, das einfache Antworten plausibel wirken lässt. Eine solche Antwort bietet auch FPÖ-Landesparteiobmann Haimbuchner

Die FPÖ ist in Opposition, und es ist relativ still um sie; zumindest in den Medien. Also in den richtigen, journalistischen Medien und nicht im Partei-TV, dem "Volksradio" und auf anderen Kommunikationskanälen, die nichts mit Journalismus und viel mit Propaganda zu tun haben.

Herbert Kickl würde sagen, die "Systemmedien verschweigen alles!".

Aber so richtig stimmt das nicht. Abgesehen von der breit berichteten Aschermittwochsschreierei fiel vor wenigen Tagen der oberösterreichische FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner mit einer bemerkenswerten Forderung auf. Haimbuchner schlug eine eigene Gesundheitskasse für nichteuropäische Migranten vor. In diese "Migrantenkasse" sollen alle Nichtösterreicher, die weder aus der EU noch dem Westbalken oder Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz stammen, einzahlen.

Sollte Sie dieser Lösungsvorschlag für die Sanierung unseres Gesundheitssystems überraschen, schafft vielleicht dieses Zitat des Satirikers Blauer Elefant (ja, er nennt sich tatsächlich so) Abhilfe:

"Es existiert nichts, was man Zugewanderten nicht in die Schuhe schieben kann. Sie sind die Universalschuldigen der Moderne. Dank ihnen ersparen wir uns kräftezehrende Reflexionsprozesse zwecks seriöser Ursachenforschung für die anstehenden Herausforderungen unserer Zeit."

Weniger pointiert und mit weniger Humor lässt sich Haimbuchners Vorschlag wie folgt einordnen:

Projektionsfläche
Migration ist für die rechten und rechtsextremen politischen Kräfte weltweit, aber vor allem in der westlichen Hemisphäre, mehr als ein weiteres Thema unter vielen. Sie ist Projektionsfläche und Dauerbrenner. Kaum ein anderes Thema erlaubt es den rechtsextremen Bewegungen und Parteien, nahezu alle zentralen Punkte in ihren Programmen, nämlich Identität, Sicherheit und Sozialstaat, so pointiert zu bündeln und emotional aufzuladen.

 
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