Schön, ich reagiere auch sensibel. Und ich habe auch nicht geschrieben, dass es bei jedem Homosexuellen so ist.
Dann gehe ich davon aus, dass du aus irgendwelchen Erfahrungen sprichst und Homosexuelle kennen gelernt hast, die in ihrer Kindheit missbraucht wurden sind. Das mag durchaus aus sein und will ich nicht ausschließen. Dein letzter Satz allerdings, du könntest es dir beim besten Willen nicht vorstellen, sie seien mit dieser Neigung auf die Welt gekommen... das ist eben nur deine Meinung.
Es gibt Homosexuelle, die mal was mit Frauen hatten oder sogar mit welchen verheiratet waren und Kinder mit ihnen haben. Irgendwann in ihrem Leben - mal recht früh nach eins, zwei Erfahrungen mit Frauen, mal später nach Jahren von Ehe - stellen sie fest, dass Männer ihnen mehr geben. Gleiches für homosexuelle Frauen. Die Neigung zum gleichen Geschlecht mag schon immer da gewesen sein. Allerdings wurde sie nicht gelebt bzw. unterdrückt, aus welchen Gründen auch immer. Sei es wegen den gesellschaftlichen Konventionen oder weil sie es nicht wahrhaben wollten - vermutlich wegen dieser gesellschaftlichen Konventionen. Das Phänomen der verheirateten Homosexuellen mit Kindern, hat man vor allem bei den älteren Generationen. Also bei denen, die einer Zeit entspringen, in der das Thema noch Tabu war.
Ebenso gibt es aber auch jene, die sich ihrer Neigung zum selben Geschlecht immer bewusst waren. So wie einige Jungen sich in ihrer Pubertät immer mehr dessen bewusst werden, dass sie Mädchen ganz interessant finden - so gibt es auch eben jene, die andere Jungs immer toller finden.