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Iran News....

Rotes Kreuz schickte rund 170 Tonnen Hilfsgüter in Iran
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat eigenen Angaben zufolge mehr als 171 Tonnen Hilfsgüter in den Iran geschickt. Gestern seien die ersten fünf von insgesamt 14 entsandten IKRK-Lieferungen seit Kriegsbeginn angekommen, teilte die Hilfsorganisation heute mit.

Sie sollen ausreichen, um den Bedarf von rund 25.000 Menschen zu decken. Zu den Lieferungen gehören unter anderem Decken, Küchensets, Hygienepakete und Solarlampen. Die erste Lieferung von fünf Lastwagen wurde in Teheran an den Iranischen Roten Halbmond (IRCS) zur Weiterverteilung übergeben.

Hoffnung auf „etwas Erleichterung“
„Zu einem Zeitpunkt, an dem der humanitäre Bedarf im ganzen Land weiterhin hoch ist, hoffen wir, dass diese Lieferung den Gemeinschaften, die die verheerenden Auswirkungen des Konflikts ertragen, etwas Erleichterung bringen wird“, sagte Vincent Cassard, Leiter der IKRK-Delegation im Iran.

 
Ringen um neue Verhandlungen
Nach einer ersten, von beiden Seiten ohne Ergebnis abgebrochenen Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran ist Pakistan um die Austragung eines weiteren Treffens bemüht. Reuters-Angaben zufolge könnten die Verhandlungsteams der beiden Länder noch in dieser Woche nach Islamabad zurückkehren. In Washington sollen indes bereits am Dienstag Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon beginnen.

Die Nachrichtenagentur verwies dazu auf mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen. Ein genaues Datum für eine nächste Verhandlungsrunde stehe noch nicht fest. Die Delegationen hätten sich Freitag bis Sonntag offengehalten.

Islamabad wolle so bald wie möglich eine Fortsetzung der Friedensgespräche, berichtete die dpa mit Verweis auf pakistanische Regierungskreise. Auch China, Ägypten, Saudi-Arabien und die Türkei seien diesen Angaben zufolge mit beiden Kriegsparteien im Gespräch. Die Länder brachten laut dpa einen Vorschlag ein, noch in dieser Woche in Islamabad weiterzuverhandeln.

„Es laufen Bemühungen, um beide Parteien zurück an den Verhandlungstisch zu bringen. Natürlich wollen wir sie wieder in Islamabad haben, aber der Ort ist noch nicht klar“, zitierte AFP einen ebenfalls nicht namentlich genannten pakistanischen Regierungsvertreter. Diesen Angaben zufolge bemühe sich Pakistan auch um eine Verlängerung der von Trump am 8. April für zwei Wochen angekündigten Waffenruhe.

 
Straße von Hormus: Berichte über brüchige US-Blockade
Trotz einer vom US-Militär verkündeten Seeblockade haben heutigen Medienberichten zufolge mehrere von den USA sanktionierte Tanker die Straße von Hormus durchfahren, darunter der in chinesischem Besitz befindliche Tanker „Rich Starry“.

Das etwa 190 Meter lange Schiff fährt laut Lloyd’s List unter falscher Flagge, aktuell unter der Flagge Malawis. Dazu kommen laut BBC-Angaben die beiden Tanker „Murlikishan“ und „Elpis“ sowie das Frachtschiff „Christianna“, die auf ihrer Route offenbar auch iranische Häfen angesteuert haben sollen.

Wie das zuständige US-Regionalkommando (Centcom) laut Reuters mitteilte, sollte die gestern um 16.00 Uhr MESZ in Kraft getretene Blockade „unparteiisch gegen Schiffe aller Nationen durchgesetzt“ werden, die iranische Häfen im Golf und im Golf von Oman anliefen oder verließen. Der neutrale Transitverkehr durch die Straße von Hormus werde nicht behindert.

Bloomberg: Iran will eigene Schiffe stoppen
Indes mehrten sich heute Hinweise auf eine mögliche zweite Verhandlungsrunde. Wie Bloomberg in diesem Zusammenhang berichtete, erwäge Teheran, keine eigenen Handelsschiffe mehr die Straße von Hormus passieren zu lassen. So sollten mögliche Gespräche mit den USA über eine Beendigung des Krieges nicht gefährdet werden.

 
Keine Unterstützung im Iran: Trump kritisiert Meloni
Angesichts fehlender Unterstützung Italiens im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni fehlenden Mut vorgeworfen. „Ich dachte, sie hätte Mut, aber ich habe mich geirrt“, sagte er in einem gestern veröffentlichten Interview mit der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“. Er sei „schockiert über sie“ gewesen.

Meloni galt lange Zeit als eine der europäischen Politikerinnen, die einen guten Draht zu Trump hatten. Italien wie auch andere europäische NATO-Partner weigern sich, die USA im Krieg gegen den Iran zu unterstützen.

Trump hatte die NATO-Partner dafür scharf kritisiert, die westliche Militärallianz als „Papiertiger“ bezeichnet und gedroht, nach dem Ende des Krieges die Mitgliedschaft der USA in der NATO zu überdenken. Die NATO-Partner pochen darauf, dass der von den USA und Israel am 28. Februar begonnene Krieg keinen Bündnisfall darstelle, der ein Eintreten in den Konflikt erforderlich mache.

Papst warnt vor „Tyrannei der Mehrheit“
Unterdessen warnte Papst Leo XIV. zwei Tage nach den verbalen Attacken von Trump auf ihn vor autoritären Fehlentwicklungen. Demokratien blieben dann gesund, wenn sie in moralischen Werten verwurzelt seien, erklärte der Papst in einem Schreiben. Fehle dieses Fundament, laufe die Demokratie Gefahr, zu einer Tyrannei der Mehrheit oder zu einem Deckmantel für die Vorherrschaft wirtschaftlicher und technologischer Eliten zu werden.

 
Anzeichen für neue Verhandlungen
Nachdem die erste Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran ohne Erfolg geendet hatte, haben sich am Dienstag die Anzeichen für mögliche neue Gespräche verdichtet. Laut US-Präsident Donald Trump könnte „in den nächsten zwei Tagen“ Bewegung in die Sache kommen. Delegationen würden sich laut Insidern den Zeitraum Freitag bis Sonntag offen halten. In Washington gab es indes erste direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon seit 1993.

Nach Angaben der „New York Post“ sagte Trump in einem Telefonat mit einem Reporter der Zeitung in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, er solle „wirklich dort bleiben, denn in den nächsten zwei Tagen könnte etwas passieren“. Er begründete das mit dem Einsatz des pakistanischen Armeechefs Asim Munir für eine diplomatische Lösung zwischen dem Iran und den USA. Munir mache „einen großartigen Job“, sagte Trump demnach.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters könnten die Verhandlungsteams der USA und des Iran Ende dieser Woche für weitere Friedensgespräche nach Islamabad zurückkehren. Wie fünf mit den Vorgängen vertraute Personen am Dienstag sagten, stehe ein genaues Datum noch nicht fest. Einem ranghohen iranischen Insider zufolge halten sich die Delegationen den Zeitraum von Freitag bis Sonntag offen.

Guterres: Gespräche sehr wahrscheinlich
UNO-Generalsekretär Antonio Guterres zufolge ist eine Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Krieges sehr wahrscheinlich. Es gebe entsprechende Anzeichen, sagte er vor Journalisten. Pakistan stehe mit beiden Seiten in Kontakt, sagten zwei Insider. „Wir haben uns an den Iran gewandt und eine positive Antwort erhalten, dass sie für eine zweite Gesprächsrunde offen sind“, erklärte ein ranghoher Vertreter der pakistanischen Regierung.

Das Treffen am vergangenen Wochenende war die erste direkte Begegnung zwischen US- und iranischen Vertretern seit mehr als einem Jahrzehnt und das ranghöchste Treffen seit der Islamischen Revolution im Iran 1979. Die Delegationen wurden von US-Vizepräsident JD Vance und dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf geleitet.

 
Trump sagt, der Krieg sei fast vorbei – Auf See sieht das anders aus
Donald Trump spricht von einem Krieg, der sehr nah am Ende sei. Er sagt, würde er jetzt abbrechen, brauche der Iran zwanzig Jahre, um sich zu erholen. Es klingt nach Bilanz. Nach Abschluss. Nach dem letzten Satz eines Kapitels, das man zuklappen kann.

Draußen auf dem Wasser sieht das anders aus.

Unsere Recherchen zeigen klar, dass das US-Militär diese Blockade nicht nur vorbereitet hat, sondern bereits umsetzt. Das US-Militär wird eine Blockade im Golf von Oman einrichten.

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Schiffe, die iranische Häfen verlassen, werden nach der Passage der Straße von Hormus verfolgt, identifiziert und gezielt zur Umkehr gezwungen. Es geht nicht um punktuelle Kontrolle, sondern um das systematische Unterbrechen von Handelsströmen. Ein US-Beamter beschreibt, dass dafür nicht nur die üblichen Transpondersignale genutzt werden, sondern zusätzliche Methoden, um Herkunft und Route eindeutig festzustellen. Welche Mittel genau eingesetzt werden, bleibt offen. Ebenso die entscheidende Frage, was geschieht, wenn ein Schiff sich weigert umzudrehen. Genau dort beginnt die nächste Eskalationsstufe – denn eine Blockade endet nicht bei Beobachtung. Sie führt zwangsläufig zu direkter Konfrontation.

Seit Montag blockiert das US-Militär im Golf von Oman alle Schiffe, die iranische Häfen verlassen. Mehr als zwölf amerikanische Kriegsschiffe stehen in internationalen Gewässern. Sechs Handelsschiffe haben bereits per Funk die Anweisung erhalten, umzukehren – und sind umgekehrt. Das US-Zentralkommando sagt, kein einziges Schiff habe die Blockade bisher durchbrochen. Die Straße von Hormus, durch die vor dem Krieg täglich über 120 Schiffe fuhren und ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gashandels floss, ist kein offener Seeweg mehr. Sie ist ein Kontrollpunkt.

 

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Iran droht wegen Seeblockade mit Angriffen
Die iranische Militärführung hat angesichts der US-Seeblockade mit einer Wiederaufnahme von Angriffen gedroht. Sollte die Blockade die Sicherheit von iranischen Handelsschiffen und Öltankern bedrohen, werde sie einen Bruch der Waffenruhe einleiten, hieß es heute in einer Mitteilung des Militärs.

Die Seeblockade durch das US-Militär begann am Montag. Vorgesehen ist, Schiffe zu blockieren, die einen iranischen Hafen anlaufen oder von dort kommen. Das schließe iranische Häfen am Persischen Golf und am Golf von Oman ein, teilte das US-Militär mit. Die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ohne iranischen Start- oder Zielhafen bleibe davon unberührt.

Nach vorerst gescheiterten diplomatischen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad hatte US-Präsident Donald Trump am Sonntag die Seeblockade angekündigt. Trump will verhindern, dass Teheran Gebühren von Reedereien für die Passage durch die Meerenge erhebt, und zugleich die Öleinnahmen des Landes treffen.

 
Teheran beharrt auf Recht auf Urananreicherung
Der Iran beharrt darauf, dass er das „unanfechtbare“ Recht auf Urananreicherung habe. Das Recht auf eine zivile Nutzung der Atomenergie dürfe nicht „unter Druck oder durch Krieg entzogen werden“, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghai heute. „Wir bestehen darauf, dass der Iran die Anreicherung entsprechend seinem Bedarf fortsetzen können sollte.“

Zugleich betonte Baghai jedoch, „das Ausmaß und die Art der Anreicherung“ seien „verhandelbar“. Das iranische Atomprogramm ist der zentrale Streitpunkt im Ringen um ein Ende des Iran-Krieges.

US-Medienberichten zufolge fordern die USA eine 20-jährige Pause der iranischen Urananreicherung, während Teheran vorgeschlagen haben soll, seine nuklearen Aktivitäten für fünf Jahre auszusetzen.

Westliche Staaten werfen dem Iran seit vielen Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben, was Teheran bestreitet. Angereichertes Uran wird für Atomkraftwerke benötigt, ist bei einem hohen Grad der Anreicherung aber auch für Atombomben nutzbar.

 
Die Welt hält den Atem an – Und niemand weiß, wie lange noch
Der Waffenstillstand läuft am 22. April ab. Beide Seiten haben dem Vernehmen nach prinzipiell zugestimmt, ihn zu verlängern – um mindestens zwei Wochen, sagen regionale Unterhändler und Recherchen, die anonym bleiben. Drei Streitpunkte liegen noch auf dem Tisch: das Atomprogramm, die Straße von Hormus, Kriegsentschädigungen. Und während Diplomaten an diesen Fragen arbeiten, schafft das Militär auf See täglich neue Realitäten.

Das US-Zentralkommando hat die Blockade iranischer Häfen seit Montag in Kraft. Mehr als zwölf amerikanische Kriegsschiffe stehen im Golf von Oman. Sechs Handelsschiffe haben bereits die Anweisung erhalten, umzukehren – und sind umgekehrt. Iran reagierte mit einer Drohung. Ali Abdollahi, Kommandeur des iranischen Generalstabs, sagte, sollte die Blockade nicht aufgehoben werden, werde der Iran den gesamten Handel im Persischen Golf, im Arabischen Meer und im Roten Meer blockieren. Er nannte die amerikanische Blockade einen Vorläufer zur Verletzung des Waffenstillstands.

Währenddessen schreibt Trump auf seiner Social-Media-Plattform, China habe zugesagt, keine Waffen an den Iran zu liefern. Er sagt, er habe Xi Jinping einen Brief geschrieben – und Xi habe geantwortet, er tue das nicht. Chinas Außenministerium dementiert seit Tagen jede militärische Unterstützung für Teheran. Dass Trump den Deal öffentlich mit der Öffnung der Straße von Hormus verknüpft, zeigt, wie eng diese Fragen ineinandergreifen. Peking lobt seinerseits Pakistan für seine Vermittlerrolle und begrüßt eine zweite Verhandlungsrunde zwischen Washington und Teheran.

Pakistan arbeitet auf Hochtouren. Premierminister Shehbaz Sharif reist diese Woche nach Saudi-Arabien, Katar und in die Türkei – eine Diplomatiereise, die eine zweite Gesprächsrunde sichern soll, bevor der Waffenstillstand ausläuft. Saudi-Arabien überweist gleichzeitig drei Milliarden Dollar in die pakistanische Zentralbank, als Zeichen der Stabilität in einer Region, die wirtschaftlich unter dem Krieg ächzt. Finanzminister Muhammad Aurangzeb ist in Washington, bei den Treffen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds.

 

Selenskyj bot zugleich die Hilfe seines Landes in der Straße von Hormus an. „Die Straße von Hormus ist gesperrt und die wollen wir entsperren, durch die Sperrung des Schwarzen Meers haben wir schon Erfahrungen“, sagte Selenskyj und fügte hinzu: „Amerika hat uns noch nicht gefragt.“

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die Golfaraber hat die Ukraine bereits vor iranischen Drohnen und Raketen geschützt, das Ergebnis ist bekannt :salute:
 
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