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Iran News....

Teheran: Iranische Schiffe passierten US-Blockadelinie
Nach der Einigung zwischen den USA und dem Iran, die auch die Öffnung der Straße von Hormus umfasst, haben die ersten iranischen Schiffe nach Angaben staatlicher Medien das von der US-Seeblockade betroffene Gebiet im Golf von Oman durchquert.

Mindestens drei Öltanker und zwei Frachtschiffe hätten die Zone gestern Abend ohne Zwischenfälle passiert, berichtete unter anderem der iranische Sender Press TV unter Berufung auf gut informierte Kreise.

Auch der Dienst TankerTrackers, der Schiffsbewegungen beobachtet, berichtete auf der Plattform X, ein mit zwei Millionen Barrel iranischem Rohöl beladener Supertanker habe die Blockadelinie der US-Marine durchfahren.

Öffnung der Meerenge versprochen
Nach wochenlangen Verhandlungen hatten sich die USA und der Iran in der Nacht auf gestern auf ein Rahmenabkommen über ein Kriegsende verständigt, das am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden soll.

 
Digital unterschrieben, die Blockade bleibt – was Trump verschweigt, wiegt schwerer
In Evian gibt sich Trump siegesgewiss, doch das Abkommen mit dem Iran ist nur elektronisch unterzeichnet, der Text bleibt geheim, die Seeblockade in Kraft, und an der Straße von Hormus soll es nun keine Maut geben, nur Gebühren. Dank sagt er ausgerechnet Xi und Putin!
In Evian-les-Bains gab sich Trump standesgemäss siegesgewiss, als er die führenden Köpfe der Gruppe der Sieben traf. Bei der Begegnung mit Macron bot der Gastgeber an, europäische Kräfte zur Straße von Hormus zu schicken, damit die Energie wieder frei in die Märkte fließe, nachdem das vorläufige Abkommen mit dem Iran den Krieg beenden soll. Schon am Dienstag könne Frankreich Kampfflugzeuge über der Wasserstraße aufsteigen lassen, sagte Macron, binnen achtundvierzig Stunden auch Fregatten. In zwei bis drei Tagen könne der atomgetriebene Flugzeugträger folgen, der schon im Nahen Osten liege. Trump winkte ab, viel Hilfe brauche man wohl nicht, die Straße werde ohnehin offen sein, ein Schiff oder zwei aus einigen Ländern aber schadeten nicht, und Frankreich wäre dafür ein großartiges Land.

Wie es um die Unterschrift steht, machte erst der Vizepräsident klar. Schon am Sonntag, sagte JD Vance, sei das vorläufige Abkommen elektronisch unterzeichnet worden, die förmliche Zeremonie folge am Freitag in Genf, wo Trump auf dem Weg zum Gipfel zwischenlandete. Man habe digital unterschrieben, kein Geld sei geflossen, und das bleibe so, die Sache sei an Leistung gebunden. Berichten iranischer Medien, Vermögen werde mit der Unterschrift freigegeben, trat er entgegen, kein Cent gehe an den Iran, ehe dieser seine Pflichten erfülle, den Text werde man diese Woche veröffentlichen. Ob er selbst zur Unterzeichnung komme, ließ Trump offen, das hänge ab, vielleicht sei er dabei, vielleicht nicht, JD sei dafür vorgesehen. Vielversprechend nenne er das Abkommen, eine Gewähr sei es nicht, komme man nicht miteinander aus, stehe man wieder am Anfang.

 
... und jetzt noch ein echter Jesse Watters:
„Uns wird außerdem von hochrangigen US-Regierungsvertretern gesagt, dass es in diesem Abkommen einen Mechanismus gibt, sodass niemand die Straße jemals wieder schließen kann.“ 🤣

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Trumps Deal mit dem Iran wird mit jedem neuen Bericht über die Vereinbarung noch absurder! Real könnte die Diktatur Iran aus dem Krieg sogar massiv gestärkt hervorgehen, den die extrem rechten Regierungen von USA und Israel begonnen haben. Das passiert. wenn Rechts regiert
Der Iran könnte schnell rund 24 Milliarden US‑Dollar an bisher eingefrorenen Geldern bekommen. Viele Sanktionen sollen aufgehoben werden, auch gegen die Ölindustrie. Es dürfte keinerlei Vorgaben für Irans Rüstungsindustrie geben.

Im Inneren bekommt die Diktatur freie Hand, um weiter Oppositionelle ermorden zu können. Vizepräsident Vance will nicht einmal ausschließen, dass der Iran bald weitere 300 Milliarden Dollar erhält.

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W H A T ????
„Früher war mir ein Regimewechsel egal, aber ich schätze, jetzt habt ihr einen Regimewechsel im Iran“ … sagte Trump!!
Die Flöte hat seine komplette zweite Amtszeit damit verbracht, einen Regimewechsel im Iran zu versprechen - und am Ende nur seine eigene Aussage geändert, um Recht zu behalten.

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CNN: US-Geheimdienste sehen Hormus-Straße als Druckmittel
US-Geheimdienste gehen laut einem Bericht des Senders CNN davon aus, dass der Iran künftig jederzeit die wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus blockieren könnte. Das habe Teheran während des jüngsten Konflikts mit den USA und Israel bewiesen, berichtete CNN gestern unter Berufung auf mehrere mit den Einschätzungen vertraute Personen.

Laut CNN hätten amerikanische Geheimdienste ihre Bewertung der Fähigkeiten des Iran nach den Ereignissen der vergangenen Wochen angepasst. Die Führung in Teheran habe erkannt, dass sie mit einer Sperrung der Meerenge erheblichen Druck auf die Weltwirtschaft ausüben könne. Die Straße von Hormus gilt als einer der wichtigsten Transportwege für Öl und Gas weltweit.

CNN: Iran weiter mit starken militärischen Fähigkeiten
Laut CNN kamen die Geheimdienste zudem zu dem Schluss, dass der Iran weiterhin über erhebliche militärische Fähigkeiten verfüge, darunter Raketen, Drohnen und Schnellboote, die für eine Blockade eingesetzt werden könnten.

Die USA und der Iran wollen nach Angaben von US-Präsident Donald Trump am Freitag eine Vereinbarung unterzeichnen, die die vollständige Wiederöffnung der Meerenge ermöglichen soll. Trump sagte auf dem G-7-Gipfel im französischen Evian, die Route sei bereits teilweise wieder geöffnet. Schiffe könnten die Passage wieder nutzen.

 
Straße von Hormus
Heikle Minen, strittige Gebühren
Am Freitag soll im Zuge des Abkommens zwischen dem Iran und der USA die Straße von Hormus wieder geöffnet werden. Zunächst müsste man jedoch die vom Iran gelegten Seeminen räumen, wie US-Präsident Donald Trump erklärte. Europäische Verbündete sagten ihre Unterstützung zu, doch die Mission könnte heikel werden – wie auch die Öffnung selbst. Strittig ist vor allem die Frage der Gebühren.

Trump zufolge hätten bereits am Montag die ersten Schiffe begonnen, die Meerenge zu passieren, „viele voll beladen mit Öl“. Man suche zwar noch Minen, „aber im Grunde genommen fahren die Schiffe jetzt wieder raus“, sagte Trump auf dem G-7-Gipfel zu Beginn der Woche. Derzeit sei die Straße teilweise geöffnet. Am Freitag, wenn das Abkommen unterzeichnet wird, soll sie ganz geöffnet werden.

Iranische Medien berichteten unterdessen am Dienstag, drei Öltanker und zwei beladene Frachtschiffe hätten das Gebiet passiert, in dem die USA eine Seeblockade aufrecht gehalten hatten. Das US-Militär hatte am Montag noch mitgeteilt, dass die Blockade der iranischen Häfen noch bis Freitag in Kraft bleibe.

 
Erst die Bomben, dann das Öl
Noch vor der endgültigen Unterschrift darf der Iran nach dem Abkommen zur Beendigung des Krieges sein Öl und seinen Treibstoff sofort wieder verkaufen, als früher finanzieller Anreiz zum Ende der Kämpfe. Mit der Unterzeichnung in dieser Woche fallen die Sanktionen auf die Verkäufe, dazu auf das Bankwesen und den Transport, auch auf die Versicherung, die solche Geschäfte tragen. Schon am Dienstag verließ der Supertanker Diona mit Rohöl Chabahar, durchquerte die amerikanische Blockade und fuhr mit eingeschaltetem Sender aus dem Golf von Oman, die erste solche Fahrt seit Beginn der Blockade im April. Kurz darauf folgte ein zweiter, die Hero II. Was zuvor im Verborgenen geschmuggelt wurde, geschieht nun offen und mit Erlaubnis. Die Absichtserklärung, die Washington und Teheran am Sonntag elektronisch unterzeichneten und in dieser Woche abschließen wollen, sieht eine verlängerte Feuerpause auch im Libanon vor und hebt die Blockaden in der Straße von Hormus auf, dazu öffnet sie den Weg zu Gesprächen über das Atomprogramm. Der sofortige Nachlass gilt dem Öl, der dauerhafte hängt davon ab, ob der Iran tut, was Amerika verlangt, vor allem die Straße offen hält und sein angereichertes Uran vernichtet. An die eingefrorenen Milliarden kommt Teheran vorerst nicht, und Washington kann die Blockade wieder verhängen, solange seine Streitkräfte in der Region bleiben.

Vorgesehen ist ein Wiederaufbaufonds, über den die Regierung von dreihundert Milliarden Dollar sprach, zu dem die Vereinigten Staaten nach Trumps eigenem Wort aber nichts beitragen wollen. Umstritten ist auch der Zugang zu den rund hundert Milliarden eingefrorener Gelder, die größtenteils im Ausland liegen. Der Iran verlangt zwölf Milliarden sofort und vierundzwanzig weitere während der sechzigtägigen Verhandlung. In den Vereinigten Staaten und in Israel lehnen viele es ab, dem Iran Geld zu geben und die Blockade zu lockern, ehe er Wesentliches zugesteht. Trump, der Obama einst vorwarf, nach dem Abkommen von 2015 Bargeld in den Iran fliegen zu lassen, wählt nun das Öl als den verträglicheren Weg, demselben Land Geld zu verschaffen. Sanktionen lassen sich wieder verhängen, ausgezahltes Geld nicht zurückholen. Wer für das Aufhören bezahlt, gibt für immer her, was er nur einmal als Druckmittel besaß.
 
Deutsche Regierung bereitet offenbar schon Einsatz in Straße von Hormus vor – Grüne lehnen „Blankoscheck“ ab
Der Bundeskanzler signalisierte beim G-7-Gipfel die Bereitschaft Deutschlands, die Straße von Hormus militärisch zu sichern. Einem Bericht zufolge liegt ein Text für ein Bundestagsmandat bereits vor. Die Grünen bremsen aus.

Die Bundesregierung hat laut „Spiegel“ bereits einen Text für ein Bundestagsmandat für eine Beteiligung an einem internationalen Militäreinsatz zur Sicherung der Straße von Hormus vorbereitet. Nachdem das Auswärtige Amt und das Bundesverteidigungsministerium den Text ausgearbeitet hätten, könne das Kabinett ihn bereits nächste Woche beschließen, wenn die Regierungsspitze bis dahin eine entsprechende politische Entscheidung treffe, hieß es am Mittwoch in einer Vorabmeldung.

Die endgültige Entscheidung würde dann beim Bundestag liegen. Er müsste dem Einsatz mit einfacher Mehrheit zustimmen.

 
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