Iran als klarer Gewinner des Abkommens
Bei aller Erleichterung, dass der Krieg in Nahost mit dem mittlerweile unterzeichneten Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran nun zu Ende scheint, sehen Kritiker weiterhin viele offene Fragen. Vor allem sind sich praktisch alle Fachleute einig, wer der Gewinner der Vereinbarung ist: der Iran.
Der Sicherheitsexperte Brett McGurk, der unter den Präsidenten George W. Bush, Barack Obama und Joe Biden für die US-Regierung arbeitete, schreibt in einer Analyse auf CNN, dass die USA „einen Großteil ihres Verhandlungsspielraums im Gegenzug für die Öffnung der Straße von Hormus aufgegeben“ hätten.
US-Präsident Donald Trump scheine „zu dem Schluss gekommen zu sein, dass ein Abkommen – egal welches – besser als der Status quo sei“. Die Taktik des Iran, die Straße von Hormus praktisch als Geisel zu halten, scheine aufgegangen zu sein. Der Kern der Absichtserklärung bestehe „in der Praxis darin, dass der Iran jetzt viel erhält, darunter Dutzende Milliarden Dollar, im Gegenzug dafür, dass er keine Schiffe in der Straße von Hormus beschießt“.
Schnelles Geld für Teheran
Tatsächlich sieht das Abkommen ein Ende aller Sanktionen gegen den Iran vor. Damit soll die Freigabe von eingefrorenen Vermögen einhergehen und auch die Schaffung eines Wiederaufbau- und Entwicklungsfonds in Höhe von „mindestens 300 Milliarden Dollar“ (rund 260 Mrd. Euro), wird in dem Dokument in Aussicht gestellt. Wie dieser Fonds finanziert werden soll, ist unklar, die USA wollen sich daran finanziell nicht beteiligen, betonten US-Vertreter.
orf.at
Bei aller Erleichterung, dass der Krieg in Nahost mit dem mittlerweile unterzeichneten Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran nun zu Ende scheint, sehen Kritiker weiterhin viele offene Fragen. Vor allem sind sich praktisch alle Fachleute einig, wer der Gewinner der Vereinbarung ist: der Iran.
Der Sicherheitsexperte Brett McGurk, der unter den Präsidenten George W. Bush, Barack Obama und Joe Biden für die US-Regierung arbeitete, schreibt in einer Analyse auf CNN, dass die USA „einen Großteil ihres Verhandlungsspielraums im Gegenzug für die Öffnung der Straße von Hormus aufgegeben“ hätten.
US-Präsident Donald Trump scheine „zu dem Schluss gekommen zu sein, dass ein Abkommen – egal welches – besser als der Status quo sei“. Die Taktik des Iran, die Straße von Hormus praktisch als Geisel zu halten, scheine aufgegangen zu sein. Der Kern der Absichtserklärung bestehe „in der Praxis darin, dass der Iran jetzt viel erhält, darunter Dutzende Milliarden Dollar, im Gegenzug dafür, dass er keine Schiffe in der Straße von Hormus beschießt“.
Schnelles Geld für Teheran
Tatsächlich sieht das Abkommen ein Ende aller Sanktionen gegen den Iran vor. Damit soll die Freigabe von eingefrorenen Vermögen einhergehen und auch die Schaffung eines Wiederaufbau- und Entwicklungsfonds in Höhe von „mindestens 300 Milliarden Dollar“ (rund 260 Mrd. Euro), wird in dem Dokument in Aussicht gestellt. Wie dieser Fonds finanziert werden soll, ist unklar, die USA wollen sich daran finanziell nicht beteiligen, betonten US-Vertreter.
Experten einig: Iran als klarer Gewinner des Abkommens
Bei aller Erleichterung, dass der Krieg in Nahost mit dem mittlerweile unterzeichneten Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran nun zu Ende scheint, sehen Kritiker weiterhin viele offene Fragen. Vor allem sind sich praktisch alle Fachleute einig, wer der Gewinner der Vereinbarung ist: der Iran.