Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Iran News....

Trump droht Iran mit neuen Bombardements
Zwei Tage vor einer geplanten Unterzeichnung des Iran-Rahmenabkommens hat US-Präsident Donald Trump heute dem Land erneut gedroht.

„Wenn sie sich nicht benehmen, werden wir direkt wieder damit beginnen, Bomben mitten auf ihre Köpfe zu werfen“, sagte Trump am Rande des G-7-Gipfels am Genfersee. Trump hatte in den vergangenen Wochen ähnlich gedroht.

In der Schweiz soll noch vor dem Wochenende das bereits digital unterschriebene Abkommen bei einem direkten Treffen der Parteien in einer Zeremonie unterzeichnet werden. Es wird bisher nicht damit gerechnet, dass Trump dabei sein wird, er will seinen Vize JD Vance schicken.

 
Medien: Text von Rahmenabkommen veröffentlicht
Der saudische TV-Sender al-Arabija hat nach eigenen Angaben den Text des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran erhalten, das am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden soll.

Al-Arabija veröffentlichte die 14 Punkte des Dokuments gestern Abend. Auch der Finanzdienst Bloomberg veröffentlichte einen gleichlautenden Text. Von offiziellen Seiten liegt bisher keine Bestätigung vor.

„Kriegsende an allen Fronten“
Im Text festgehalten wird laut den Berichten etwa ein „sofortiges und dauerhaftes Ende des Krieges an allen Fronten, auch im Libanon“. Eine endgültige Vereinbarung soll innerhalb von 60 Tagen ausgehandelt werden.

Die USA sollen ihre Seeblockade gegen iranische Häfen im Persischen Golf aufheben und den Schiffsverkehr innerhalb von 30 Tagen auf die „volle Kapazität wiederherstellen“. Der Iran soll seinerseits „sofortige Schritte“ unternehmen, damit sich der Verkehr von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus in beide Richtungen innerhalb von 30 Tagen wieder normalisiert.

„Iran wird niemals Atomwaffen herstellen“
Die USA verpflichten sich dem Text zufolge zudem, „alle Arten von Sanktionen“, die derzeit gegen den Iran bestehen, aufzuheben, darunter auch solche aus Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA).

 
Primosch: USA geben Iran in „so gut wie allen Punkten“ nach (Videobericht im Link)
ORF-Korrespondentin Cornelia Primosch meldet sich aus Evian, wo der G-7-Gipfel stattfindet, und nennt hierbei Details über das Rahmenabkommen der USA mit dem Iran. Die US-Regierung dürfte ersten Informationen zufolge dem Iran in „so gut wie allen Punkten“ nachgegeben haben, so Primosch.

 
„COME INSPECT FOR NUKES ANYTIME.“
→ „KOMMT JEDERZEIT ZUR INSPEKTION NACH ATOMWAFFEN.“

„Unfroze Iranian assets ($1B)“
→ „Aufgetaute iranische Vermögenswerte (1 Mrd. $)“

„OBAMA NEGOTIATING WITH IRAN“
→ „OBAMA VERHANDELT MIT IRAN“

PLEASE OPEN THE STRAIT! SORRY FOR BOMBINGS.“
→ „BITTE ÖFFNET DIE MEERENGEN! ENTSCHULDIGUNG FÜR DIE BOMBARDIERUNGEN.“

„HORMUZ TOLL FEE“
→ „HORMUS-MAUTGEBÜHR“

„PAY TO PASS“
→ „ZAHLEN, UM DURCHZUKOMMEN“

„GLOBAL SHIPPING“
→ „GLOBALER SCHIFFSVERKEHR“

„$300B War Reparations“
→ „300 Mrd. $ Kriegsreparationen“

„TRUMP NEGOTIATING WITH IRAN“
→ „TRUMP VERHANDELT MIT IRAN

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Vereinbarung von USA und Iran unterzeichnet
Zum Abschluss des Gipfels der führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G-7) im französischen Evian hat US-Präsident Donald Trump die Absichtserklärung zum Kriegsende mit dem Iran überraschend unterzeichnet. Auch die iranische Seite segnete das Memorandum, das den weiteren Verhandlungsprozess für die kommenden 60 Tage strukturieren soll, ab. Allerdings sollen schwierige Fragen erst zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff genommen werden.

Ein US-Regierungsvertreter bestätigte in der Nacht auf Donnerstag die Unterzeichnung der grundsätzlichen Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs, der ausführliche Verhandlungen für ein endgültiges Friedensabkommen folgen sollen.

Das US-Portal Axios hatte zuvor berichtet, dass Trump während seines Diners mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron im Schloss Versailles eine Ausfertigung der Vereinbarung persönlich unterzeichnet habe.

Auch der iranische Präsident Massud Peseschkian habe seine Unterschrift unter das Dokument gesetzt, erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, laut der iranischen Nachrichtenagentur Irna. Es habe sich um eine elektronische Unterschrift gehandelt. Die Unterzeichnung war ursprünglich für Freitag geplant. Doch offenbar wollten beide Seiten die Öffnung der Straße von Hormus nicht weiter verzögern. „Ich wollte keine Wirtschaftskatastrophe erleben. Wäre das so weitergegangen, hätte das passieren können“, sagte Trump.

60 Tage gebührenfreie Durchfahrt
Der Inhalt des Memorandums war am Mittwoch bereits großteils bekannt geworden. Laut Abgaben aus dem Weißen Haus zielt es auf ein sofortiges und dauerhaftes Ende der militärischen Einsätze ab, auch im Libanon.

 
Donald Trump:
„OBAMA IST EIN DUMMER SOHN EINER HURE. ER HAT DEM IRAN 1,8 MILLIARDEN DOLLAR IN BAR PER FLUGZEUG GELIEFERT. WIE DUMM IST DAS?“

Barack Obama:
„ICH HABE DEM IRAN 1,8 MILLIARDEN DOLLAR IN BAR GEGEBEN, DIE URSPRÜNGLICH IHR GELD WAREN. DU HAST ZUGESTIMMT, IHNEN 300 MILLIARDEN DOLLAR ZU GEBEN, UND DAS LAND HAT BEREITS ETWA 100 MILLIARDEN DOLLAR IN DEINEM KRIEG NACH WAHL AUSGEGEBEN! WER IST JETZT DER DUMME SOHN EINER HURE?“

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Faszinierend, wie das weltgrößte A....loch über 1,8 Milliarden Dollar schimpft, während er gleichzeitig 300 Milliarden freigibt, das ist ungefähr so, als würde man sich über den Preis eines Kaffees aufregen, während man gerade ein Luxushotel kauft. MAGA eben
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
300 Milliarden Dollar für den Iran: Woher kommt das Geld?
Ein Investmentfonds soll den Wiederaufbau des Iran sicherstellen. Das steht im Memorandum, das am Freitag feierlich von Teheran und Washington unterzeichnet werden soll. US-Steuergeld sei da nicht drinnen, versichert US-Vizepräsident Vance.

Läuft alles nach Plan, wird der Rubel rollen: Seit dem Wochenende schon kursiert die hohe Summe von 300 Milliarden US-Dollar, auf die sich der Iran freuen kann, wenn das „Memorandum of Understanding“ zwischen Teheran und Washington am Freitag unterschrieben wird – und sich die Verhandler bei den darauffolgenden Verhandlungen ebenfalls einig werden können. Im Memorandum, das der „Presse“ vorliegt, soll das Geld dem Wiederaufbau dienen. In den USA sorgte die kolportierte Summe bei den Republikanern für derart viel Wirbel, dass am Dienstag Vizepräsident JD Vance ausrücken musste: „Kein einziger Cent amerikanischen Geldes wird in den Iran fließen, unter keinen Umständen.“

Sie sind nicht berechtigt, den Inhalt des Spoilers zu sehen Logge dich ein oder registriere dich jetzt.

 
Der Iran-Frieden aus Versailles, den nur die nächste Bombe sichert
In Versailles unterschrieb Trump das Abkommen mit dem Iran, im Schloss der historischen Verträge, beim Diner unter goldenen Türen zum zweihundertfünfzigsten Geburtstag Amerikas. Wer wann was unterzeichnete, blieb unklar, der Vertrag lässt sich jederzeit aufkündigen, und seine einzige Sicherheit ist die Drohung mit der nächsten Bombe.
Es ist unterschrieben, sagte Trump, als er Versailles verließ, er habe es soeben in Versailles unterschrieben. Im Schloss der französischen Könige setzte der Präsident am Mittwoch seinen Namen unter die Absichtserklärung mit dem Iran, ohne Kameras, wie das Weiße Haus einräumte. Schon am Sonntag aber war das Papier digital gezeichnet worden, und während der pakistanische Premier Shehbaz Sharif meldete, das Abkommen trete mit sofortiger Wirkung in Kraft und beide Seiten hätten es unterschrieben, ließ das iranische Außenministerium wissen, die für Freitag in der Schweiz geplante Zeremonie werde nun doch nicht stattfinden.

Wer wann unterschrieb, blieb den ganzen Tag in der Schwebe. Am Sonntag hätten Trump und Vizepräsident JD Vance, dazu Irans Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf das Papier gezeichnet, hieß es zu Wochenbeginn, am Mittwoch nun Trump und der iranische Präsident Masoud Pezeshkian, sagte ein amerikanischer Beamter, während Teheran zunächst schwieg. Ob Trumps Unterschrift in Versailles sich von der digitalen vom Sonntag unterschied, erklärte niemand, und ebenso wenig, ob mit ihr die sechzig Tage zu laufen begannen, die bis zu einem endgültigen Vertrag bleiben. Vermittelt hatten Pakistan und Katar, deren Zeremonie nun in der Luft hing.

 
Zurück
Oben