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Iran News....

Iranische Medien veröffentlichen Entwurf für Abkommen
Iranische Medien haben heute über einen Entwurf für ein Abkommen zwischen dem Iran und den USA zur Beendigung des Krieges berichtet. Die Nachrichtenagentur Mehr meldete, die Absichtserklärung sehe eine „dauerhafte und sofortige Einstellung der Kampfhandlungen an allen Fronten einschließlich des Libanon“ vor.

Dem Bericht zufolge seien zudem „60 Tage Verhandlungen zum Erzielen einer Einigung in Atomfragen und zur vollständigen Aufhebung der US-Sanktionen“ angesetzt. Unter Berufung auf iranische Verhandlungskreise berichtete Mehr ferner, dass der Entwurf die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder vorsehe.

US-Präsident Donald Trump hatte am Vortag für den Abend geplante Angriffe auf den Iran abgesagt und das mit deutlichen Fortschritten in den Verhandlungen begründet. Zugleich erklärte er, es sei eine „großartige Vereinbarung“ für ein Ende des Krieges erzielt worden, was Teheran jedoch bestritt.

 
Trumps heiß-kalte Routine am Persischen Golf
In der angekündigten Zwischenvereinbarung von USA und Iran wird keine einzige Frage, die zu diesem Krieg geführt haben, gelöst –wenn sie denn kommt

Mit "Nun geht der Krieg am Golf wieder so richtig los" stehen wir in der Früh auf – inklusive Zusatz "Die österreichische Regierung kann ihr Budget gleich wieder einpacken". Mit "Ein Deal ist fertig" und sinkenden Ölpreisen und steigenden Börsen gehen wir am Abend schlafen. Es kann auch umgekehrt sein, morgens das eine und abends das andere.

Das ist, seit US-Präsident Donald Trump am 8. April eine Waffenruhe mit dem Iran verkündet hat, fast schon Routine. Vom Abgrund wieder zurück und wieder heran. Trump stört sich nicht an den Widersprüchen: Im Gegenteil, er sieht die – immer relative, nie ganz klare – Bereitschaft des Iran, zu einer Einigung zu kommen, als Erfolg seiner Unberechenbarkeit.

Keine Abschreckung mehr
Aber die strategische Unklarheit der USA zwischen totaler Eskalation und Abkommen mit dem Iran hat ihre Abschreckung längst verloren. Das gilt jedoch auch in die andere Richtung. Das militarisierte Regime in Teheran mag im ewigen Kriegsmodus sein, die meisten Iraner und Iranerinnen sind es nicht. Anders als in den USA fehlen dem Staat die Mittel, ihr Leben zu sichern.

 
Trump hat 55‑mal behauptet, dass er den Iran besiegt hat.
Trump hat 35‑mal behauptet, dass der Iran zerstört ist.
Trump hat 38‑mal behauptet, dass ein Deal unmittelbar bevorsteht.
Trump hat 25‑mal behauptet, dass die Straße von Hormus offen ist.

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Pakistan: USA und Iran einig zu Friedensvereinbarung
Die USA und der Iran haben sich nach Angaben des pakistanischen Premierministers Shebaz Sharif auf die finale Fassung einer Friedensvereinbarung geeinigt. „Wir können bestätigen, dass ein endgültiger, einvernehmlich abgestimmter Text des Friedensabkommens vorliegt“, erklärte Sharif gestern auf X. Pakistan arbeite nun „eng mit beiden Seiten zusammen, um die nächsten Schritte abzuschließen“, fügte er hinzu.

US-Präsident Donald Trump hatte bereits am Vortag erneut Hoffnungen auf einen Durchbruch geweckt. Die Dokumente sollten in Kürze fertiggestellt und vielleicht schon an diesem Wochenende in Europa unterzeichnet werden. Ein solches Rahmenabkommen würde dann zunächst vertiefte Verhandlungen um ein mögliches Ende des Krieges nach sich ziehen.

 
Ein Abkommen, das beide ihren Sieg nennen
Zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran liegt der Entwurf einer Absichtserklärung vor, die die Kämpfe für sechzig Tage aussetzen, die Straße von Hormus öffnen und die Seeblockade aufheben soll. Den Inhalt nennt niemand genau, die eigentlichen Fragen zum Atomprogramm bleiben offen, und die Vereinigten Staaten haben nichts bestätigt!
Ein Entwurf des Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran liegt nun vor, und um seinen Inhalt ranken sich die Vermutungen. Was feststeht, ist wenig. Verhandelt wird über eine Absichtserklärung, und beide Seiten sind erpicht darauf, sie als ihren Sieg auszugeben. Trump und der Oberste Führer des Iran, Ayatollah Mojtaba Khamenei, haben sich Berichten zufolge auf eine vorläufige Übereinkunft verständigt, die Straße von Hormus wieder zu öffnen und später über das Atomprogramm zu sprechen.

Auffällig ist, wie viel geredet und wie wenig gesagt wird. Am Freitag beteuerte Trump, die kursierenden Angaben zu den Einzelheiten seien falsch. Was der Iran an die Medien durchgestochen habe, schrieb er in den sozialen Netzen, habe nichts mit dem zu tun, was schriftlich vereinbart worden sei. Was vereinbart wurde, sagte er nicht. In den iranischen Medien wiederum widersprachen sich die Darstellungen, ein Blatt der harten Linie meldete für den Iran günstigere Bedingungen, die staatliche Agentur beschrieb das Ganze nüchterner. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, ein Abkommen sei nie näher gewesen, fügte aber hinzu, die Medien sollten sich jeder Vermutung über seinen Inhalt enthalten.

Vieles bleibt also im Ungewissen, und beide Seiten haben ein Interesse daran. Was bekannt ist, stammt von zwei iranischen Vertretern und einem Vertreter aus der Region, die über die Bedingungen unterrichtet sind. Die Vereinigten Staaten haben nichts davon bestätigt. Demnach hätten sich beide Länder auf eine vorläufige Übereinkunft geeinigt, welche die Kämpfe beenden und die Straße von Hormus wieder öffnen solle, dazu die amerikanische Seeblockade aufheben, und welche den Weg zu weiteren Gesprächen über das Atomprogramm ebne. Das Abkommen gleiche früheren Fassungen aus den Wochen des Hin und Her am Verhandlungstisch, hieß es, nur am Wortlaut sei dies und das geändert worden.

Seit Ende Februar führen die Vereinigten Staaten und der Iran Krieg, und mit ihnen Israel. Im April wurde ein Waffenstillstand vereinbart, doch immer wieder flammten die Kämpfe auf. Israelische Vertreter äußerten Sorge über die Übereinkunft, sie fürchteten, der Iran werde in der nächsten Gesprächsrunde Zugeständnisse beim Atomprogramm vermeiden. Der Vertreter aus der Region zeigte sich zuversichtlich, dass das Abkommen zustande komme, warnte aber, etwas könne es in letzter Minute noch zum Scheitern bringen.

Die berichteten Bedingungen lesen sich so. Der Iran und die Vereinigten Staaten nähmen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm auf, höchstens sechzig Tage lang, und für diese Zeit ruhte der Krieg an allen Fronten, auch im Libanon. Was nach den sechzig Tagen geschähe, wenn kein umfassendes Abkommen zustande käme, bleibt offen. Der Iran öffnete die Straße von Hormus für die Durchfahrt der Schiffe, und die Vereinigten Staaten höben ihre Seeblockade gegen die iranischen Häfen am Persischen Golf auf. Während der sechzig Tage berieten der Iran und die Länder der Region über die künftige Verwaltung der Meerenge. Im vergangenen Monat wurde bekannt, dass Oman mit dem Iran darüber gesprochen hatte, von den durchfahrenden Schiffen Gebühren zu verlangen, und sich damit über die Warnungen der amerikanischen Regierung hinwegsetzte.

Käme das Abkommen zustande, sollte die Unterzeichnung in den nächsten Tagen in Genf stattfinden, wo Unterhändler beider Seiten schon im Februar zusammengekommen waren, ehe der Krieg begann. Vizepräsident JD Vance solle die amerikanische Abordnung führen, sagte der Vertreter aus der Region, und Trump hatte am Donnerstag angekündigt, er werde Vance zur Unterschrift schicken, falls alles stehe. Auf iranischer Seite werde Mohammad Bagher Ghalibaf erwartet, der oberste Unterhändler des Landes und Sprecher des Parlaments.

 
Begraben, nicht zerstört – Iran hat mehr Waffen als behauptet
Westliche Geheimdienste schätzen, dass der Iran während der Waffenruhe rund drei Viertel seines Raketenarsenals zurückgewonnen hat, teils mit russischen Raketen. Was Trump und sein Verteidigungsminister als Vernichtung feierten, war vielfach nur Schutt über verschlossenen Lagern. Wofür der Krieg geführt wurde, bleibt unerkennbar!
Seit zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten die Waffenruhe gilt, hat Teheran einen erheblichen Teil seines Raketenarsenals vermutlich wiederhergestellt. Westliche Geheimdienste, Experten und Journalisten schätzen, dass das Land inzwischen wieder über etwa drei Viertel seines Bestands aus der Zeit vor dem Krieg verfügt, und einen Teil davon, so heißt es, könnte das iranische Militär mit Raketen russischer Herstellung ersetzt haben, die im vergangenen Jahr gefertigt wurden.

Welches Land diese Einschätzung liefert, bleibt offen. Ein Teil der Bestände, so zeigen Recherchen, sind mit großer Sicherheit russische Raketen, die im Lauf des vergangenen Jahres vom Band liefen, wie viele es genau sind, ist unklar. Im März, auf dem Höhepunkt des amerikanisch-israelischen Feldzugs gegen die iranische Raketenmacht, hatten die Dienste den verbliebenen Bestand noch auf rund 60 Prozent des Vorkriegsniveaus geschätzt. Der entscheidende Punkt aber ist ein anderer. Viele iranische ballistische Raketen und ihre Abschussvorrichtungen wurden nicht zerstört, sondern zugemauert, begraben unter Trümmern, die den Zugang zu den unterirdischen Lagern versperrten. Teheran nutzte die Waffenruhe, die am 7. April in Kraft trat und bis heute gilt, allem Anschein nach, um diese Lager wieder zu öffnen und die Vorräte neu zu verteilen.

 
Inmitten von Annäherung: USA melden Angriffe
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben mehrere iranische Drohnenangriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus abgewehrt. „Die US-Streitkräfte haben sie alle in den letzten Stunden abgeschossen, während der Schiffsverkehr durch die Meerenge ungehindert weiterfließt“, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom heute mit.

Die Meerenge bleibe für den Schiffsverkehr geöffnet, hieß es. Das US-Militär machte keine weiteren Angaben – auch nicht zur Zahl abgeschossener Drohnen. Die Meldung folgte auf die jüngste Annäherung der USA und des Iran.

Pakistan: USA und Iran einig zu Friedensvereinbarung
Die USA und der Iran stehen nach übereinstimmender Darstellung beider Seiten sowie des Vermittlers Pakistans kurz vor einem Abkommen zur Beendigung des Kriegs. „Wir können bestätigen, dass ein endgültiger, von allen Seiten abgestimmter Text des Friedensabkommens erreicht wurde“, schrieb Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif gestern auf der Plattform X.

 
Bericht: VAE gaben bereits Milliarden für Iran frei
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben Insidern zufolge bereits Gelder in Höhe von mehr als drei Milliarden Dollar für den Iran freigegeben. Insgesamt hätten die VAE Zahlungen über zehn bis 20 Milliarden Dollar (rund 13 Mrd. Euro) zugesagt, sagten vier mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Im Gegenzug solle die Islamische Republik ihre Angriffe auf den Golfstaat einstellen. Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der Washington und Teheran über ein Ende des Krieges der USA und Israels gegen den Iran verhandeln.

 
Iran-Abkommen
Unklarheit über Zeitplan und Inhalte
Im Krieg zwischen den USA und dem Iran schürt der Vermittler Pakistan weiter Hoffnungen auf den baldigen Abschluss eines Abkommens. „Wir sind einem Friedensabkommen näher als je zuvor“, teilte Pakistans Premier Shebaz Sharif am Samstag mit. US-Präsident Donald Trump will die Vereinbarung gar schon am Sonntag unterzeichnen – damit widersprach er einmal mehr iranischen Angaben.

Der Iran sprach von einer Absichtserklärung, die aber nicht am Sonntag unterzeichnet werde, so das Außenministerium in Teheran. Eine Unterzeichnung in den kommenden Tagen könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, erklärte das Ministerium nach Berichten staatlicher Medien am Samstag.

Zuvor sprach Pakistans Premier Sharif von einer „Finalisierung voraussichtlich in den nächsten 24 Stunden“. Aus diesem Grund seien in Pakistan bereits die Vorbereitungen für die Unterzeichnung des „historischen Friedensabkommens“ angelaufen. Erfolgen soll diese auf elektronischem Weg, wie Sharif auf X weiter mitteilte.

 
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