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Nachrichten aus Österreich

Warum den Türkisen inklusive seiner Kürzlichkeit der Arsch auf Grundeis geht:

Ex-Justizministerien Berger: Warum die ÖVP jetzt die Korruptionsanwaltschaft angreift

Die Attacken des Bundeskanzlers auf die Arbeit der Korruptionsanwälte zeigen für Maria Berger, dass Kurz das Einmaleins des Rechtsstaates nicht verstanden hat. Wenn Blümel tatsächlich einen berechtigten Einwand gegen die Hausdurchsuchung hätte, würde er sie gerichtlich überprüfen lassen – doch das tut er nicht.

In Bergers Amtszeit als Justizministerin war die Korruptionsstaatsanwaltschaft von allen Berichtspflichten befreit. Einige Jahre konnte man selbst in brisanten Verfahren reibungslos, ohne mediale Kritik und ohne politische Angriffe ermitteln, wie der erste Korruptionsstaatsanwalt Österreichs und ehemalige Grünen-Abgeordnete, Walter Geyer, im Falter-Podcast schildert. Das ist aktuell nicht mehr der Fall: Die ÖVP nahm die WKStA mit Berichtspflichten bei den Ibiza-Ermittlungen an die Kandare. Und sie versucht, die wichtige Arbeit der AnwältInnen mit Anschuldigungen zu diffamieren, wie Berger im KONTRAST-Interview sagt.

 
Für Groupies seiner Kürzlichkeit

Rainer Nikowitz: Der Richter und sein Henker

In jener Art von modernem Rechtsstaat, die dem Kanzler offenbar vorschwebt, wird die Justiz sicher keinen Ärger mehr machen.

Gerichtsdiener: Meine Damen und Herren, die Verhandlung vor dem allerallerobersten Gerichtshof ist hiemit eröffnet. Ich darf Sie darauf hinweisen, dass Ruhe im Saal zu herrschen hat. Ausgenommen hievon sind natürlich spontane, heftige Beifallskundgebungen für den großen Vorsitzenden, den ehrenwerten Allgewaltigen Sebastian Kurz. Ich darf Sie bitten, sich zu erheben.
Kurz: Guten Morgen. Bitte nehmen Sie Platz. Oder warten S’ amal … Wenn i so drüber nachdenk – bleiben S’ doch stehen. Also, was hamma da heut … Ah ja. Der Staat – also ich – gegen die Frau Justitia. Praktischerweise ist ja das Beweisverfahren längst abgeschlossen, wir können also gleich zum Urteil …
Justitia: Äh … darf ich vielleicht etwas sagen?
Kurz: Und schon hamma eine Zusatzstrafe wegen Missachtung des Gerichts! Sie schreiben mir tausend Mal: „Ich soll nicht zurückreden!“


 
Für Freunde der Blaunen.
Sowas kommt von einem "Integrationslandesrat". Vermutlich wird ihm jemand "Charisma" unterstellen.

„Die neue Humanität hat ausschließlich für unsere eigenen Landsleute zu gelten!“
Wie Integrationslandesrat Gottfried Waldhäusl die fremdenfeindliche und rassistische DNA der FPÖ erneut unter Beweis stellt.

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Für die FPÖ-Groupies ein besonderes Schmankerl.


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Rechtsextreme vor Gericht: Vier Schuldsprüche

Am Wiener Landesgericht sind am Montag vier frühere Mitglieder der rechtsextremen „Europäischen Aktion“ (EA) wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung schuldig erkannt worden. Von der Vorbereitung zum Hochverrat wurden sie allerdings freigesprochen.

Bei der „Europäischen Aktion“ hatte es sich um ein länderübergreifendes rechtsextremes Netzwerk gehandelt, das Ziele vertrat, „die dem Parteiprogramm der NSDAP nachempfunden wurden“, wie Staatsanwältin Susanne Kerbl-Cortella eingangs des Verfahrens dargelegt hatte. Die Neonazi-Gruppierung habe „einen Umsturz auf ein außerparlamentarisches System“ geplant.

 
Die Bombe ist geplatzt. Glückwunsch an die FPÖ. Wer die gestrige Pressekonferenz gesehen bzw. gehört hat, mehr als ein Rohrkrepierer :mrgreen:

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Jetzt wird der Brief seiner Kürzlichkeit auch noch auseinandergenommen. Ihm bleibt auch wirklich nichts erspart.

Martin Kotynek, CR Der Standard, hat das Kurz-Brieferl einem Fakten-Check unterzogen ...
... der feuchte türkise "L'Etat c'est moi"-Traum eines Maturanten, der weder Prinz, noch aus dem Hause Bourbon ist ...

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Fehlerhafte Fakten, einfach köstlich
 

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Sein Brief an die WKStA zeigt, dass Kurz abhebt und kein Korrektiv mehr an sich heran lässt. Der Tenor des Briefes: Der Staat bin ich. Ich bin die Wahrheit. Ich kontrolliere die dritte Staatsgewalt. Das ist eine bedenkliche Entwicklung für einen erst 34 Jahre alten Politiker.

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Ein Regierungschef, der die Justiz angreift, greift die Demokratie an

 
Noch ein Kommentar zu seiner Kürlichkeit. Fehlerhafte Faken kennt man natürlich aus dem bescheidenen Vokabular des ehemaligen Präsidenten der USA

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