Zeigt auch, dass die FPÖ ein gewaltiges Problem hat. Der eine oder andere FPÖler findet nicht mal was dabei
ORF-Chefredakteur Schrom tritt zurück
Die jüngste Chataffäre zeitigt weitere Konsequenzen: Am Mittwoch hat ORF-TV-News-Chefredakteur Matthias Schrom seinen Rücktritt mit sofortiger Wirkung verkündet. Damit kommt er einer Redaktionsversammlung am Donnerstag zuvor. Der Rücktritt ist eine Folge von Chats mit dem damaligen Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) über Berichterstattung und Personalwünsche.
Schrom hatte bereits am Montag einen Urlaub angetreten, am Mittwoch wurde der Rücktritt offiziell. Schroms Stellvertreterin Eva Karabeg, interimistisch mit der Redaktionsleitung beauftragt, werde diese Aufgabe auch bis auf Weiteres übernehmen, hieß es aus dem ORF.
...
Was in den Chats steht
Die Chats, die nun zum Rücktritt führten, wurden in der Auswertung von sichergestellten Chats und Mails von Ex-ÖBAG-Chef Thomas Schmid durch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gefunden. Darunter waren auch Konversationen zwischen Schrom und Strache. Am 14. Februar 2019 kurz vor Mitternacht beschwerte sich Strache über die Berichterstattung der ZIB24 und äußerte Personalwünsche. „Das ist natürlich unmöglich“, schrieb Schrom zu Straches Kritik an der ZIB24. „Du weißt, ich bin ja nur für ORF2 zuständig. ORF1 (das noch viel linker ist) gehört ja Lisa Totzauer (und Wolfgang Geier).“ Totzauer war zu dieser Zeit Channel-Managerin von ORF1, Geier Chefredakteur.
orf.at
ORF-Chefredakteur Schrom tritt zurück
Die jüngste Chataffäre zeitigt weitere Konsequenzen: Am Mittwoch hat ORF-TV-News-Chefredakteur Matthias Schrom seinen Rücktritt mit sofortiger Wirkung verkündet. Damit kommt er einer Redaktionsversammlung am Donnerstag zuvor. Der Rücktritt ist eine Folge von Chats mit dem damaligen Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) über Berichterstattung und Personalwünsche.
Schrom hatte bereits am Montag einen Urlaub angetreten, am Mittwoch wurde der Rücktritt offiziell. Schroms Stellvertreterin Eva Karabeg, interimistisch mit der Redaktionsleitung beauftragt, werde diese Aufgabe auch bis auf Weiteres übernehmen, hieß es aus dem ORF.
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Was in den Chats steht
Die Chats, die nun zum Rücktritt führten, wurden in der Auswertung von sichergestellten Chats und Mails von Ex-ÖBAG-Chef Thomas Schmid durch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gefunden. Darunter waren auch Konversationen zwischen Schrom und Strache. Am 14. Februar 2019 kurz vor Mitternacht beschwerte sich Strache über die Berichterstattung der ZIB24 und äußerte Personalwünsche. „Das ist natürlich unmöglich“, schrieb Schrom zu Straches Kritik an der ZIB24. „Du weißt, ich bin ja nur für ORF2 zuständig. ORF1 (das noch viel linker ist) gehört ja Lisa Totzauer (und Wolfgang Geier).“ Totzauer war zu dieser Zeit Channel-Managerin von ORF1, Geier Chefredakteur.
Chataffäre: ORF-Chefredakteur Schrom tritt zurück
Die jüngste Chataffäre zeitigt weitere Konsequenzen: Am Mittwoch hat ORF-TV-News-Chefredakteur Matthias Schrom seinen Rücktritt mit sofortiger Wirkung verkündet. Damit kommt er einer Redaktionsversammlung am Donnerstag zuvor. Der Rücktritt ist eine Folge von Chats mit dem damaligen Vizekanzler...