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Nachrichten aus Österreich

Oskar Deutsch fordert: Mikl-Leitner muss die Verhandlungen mit der FPÖ stoppen
Schon die Verhandlungen mit der deutschnationalen FPÖ sind ein Rückschritt für Niederösterreich mit verheerenden Folgen für ganz Österreich, sagt der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde

Mit scharfen Worten fordert Oskar Deutsch, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, die auch für Niederösterreich zuständig ist, in seinem Gastkommentar den Abbruch der Koalitionsgespräche mit der FPÖ in Niederösterreich.
....
Unter den führenden Vertretern der FPÖ Niederösterreich finden sich Personen, die

stolz den Hitlergruß zeigen,
Burschenschaften angehören, in denen Nazi-Liederbücher gefunden wurden,
diese Liederbücher aktiv bewarben,
in Facebook-Gruppen mit Shoah-Leugnern sind,
Nationalsozialisten huldigen,
eine Registrierungspflicht für Jüdinnen und Juden einführen wollen,
Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen haben,
die Rassismus und Homophobie verbreiten,
die Menschenrechte infrage stellen und
Hilfe an Erdbeben-Opfer in der Türkei verweigern.

Das sind keine Einzelfälle, das ist System und braucht klare Abgrenzung durch staatstragende, den Menschenrechten verpflichtete Parteien. Heute sind es Verhandlungen, morgen ist es eine Koalition. Und übermorgen? Realpolitik darf nicht als Ausrede dienen.

Ich appelliere an Landeshauptfrau Mikl-Leitner, die Gespräche mit dem politischen Arm der deutschnationalen Burschenschaften sofort zu beenden und Gespräche mit den anderen im Landtag vertretenen Fraktionen aufzunehmen. Insbesondere ist die SPÖ aufgerufen, sich ihrer antifaschistischen Rolle bewusst zu werden und den Konsens zu suchen. Im konkreten Fall würde ein "Njet" aus parteitaktischen Überlegungen einen Schaden für ganz Österreich bedeuten. (Oskar Deutsch, 15.3.2023)


 
Hätten die Ösis nicht den Kurz verscheucht, würden wir heute nicht solche Umfragen sehen :lol:

FrAwlKfXoAAJTHC
Nun ja @Dissention, bei derartigen Umfragen muß man schon auch etwas vorsichtig sein. Da sind auch sehr viele Protestwähler dabei. Ich wohne relativ nah zu Österreich (LKr. Rosenheim/Bayern) und weiß wie man solche kurzfristigen Umfragen bewerten muß.

Vermutlich wird weder Frau Rendi-Wagner noch Peter Doskozil zu Wahl des Bundeskanzelers in Österreich antreten. Beide sind innerhalb der eigenen Partei zu sehr beschädigt. Und bis zum Herbst 2024 ist`s noch eine lange Zeit.

Mehr als 25% dürfte die FPÖ definitiv nicht reissen. Vor allem: Wer will denn wirklich mit einem Haßprediger wie Kickl in AT regieren? Selbst die FPÖ dürfte einsehen, daß man mit Kickl keinen Kanzler stellen kann.
 
Achtung Satire

Statt gratis Kindergärten: Mikl-Leitner und Landbauer einigen sich auf gratis Hitlerjugend

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Einen darf ich noch, würde eigentlich auch in den Gastarbeiter-Thread passen (Satire)

Nach Nehammers Zukunftsrede: Alkohol und Psychopharmaka ausverkauft

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Künstler gegen FPÖ-Regierungsbeteiligung
Seit einer Woche verhandeln ÖVP und FPÖ über ein mögliches Arbeitsübereinkommen. Empörung darüber kommt jetzt aus der niederösterreichischen Kulturszene. „Keine Zusammenarbeit mit der FPÖ“, fordern mehrere Kulturschaffende in einem Brief.

17 Künstlerinnen und Künstler haben den Brief direkt an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) adressiert: unter ihnen mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller wie Robert Menasse oder Peter Turrini, Kabarettist Josef Hader, Erfolgsregisseurin Anna-Maria Krassnigg, Komponist HK Gruber oder Schauspielgrößen wie Christa und Kurt Schwertsik. Sie alle bezeichnen eine ÖVP-Zusammenarbeit mit der, wie sie sagen, „nationalistischen und fremdenfeindlichen Niederösterreichischen FPÖ“ – als Abwendung von Niederösterreichs Weg des Miteinanders, den die Landeshauptfrau immer propagiert habe.

 
Drei weitere Bombendrohungen an Kärntner Schulen
Insgesamt gab es seit Dienstag vergangener Woche sieben Bombendrohungen an Kärntner Schulen

Die seit vergangener Woche anhaltende Serie von Bombendrohungen an Kärntner Schulen hat sich am Donnerstag fortgesetzt. An diesem Tag hat es gleich drei Drohungen an Kärntner Schulen gegeben, damit sind es insgesamt sieben seit Dienstag vergangener Woche. Die Drohungen wurden jeweils auf den WCs der Schulen hinterlassen, teilte die Polizei mit.

 
Die Worte von Oskar Deutsch haben anscheinend nicht gefruchtet
"VERHANDLUNGEN BEENDET"
ÖVP und FPÖ stehen in Niederösterreich kurz vor Einigung auf Arbeitsübereinkommen
Johanna Mikl-Leitner und Udo Landbauer teilten in der Nacht auf Freitag mit, es habe eine weitgehende Einigung gegeben. Am Vormittag sollen die Parteigremien zusammentreten und diese bewerten

ÖVP und FPÖ stehen offenbar kurz vor einer Einigung auf ein Arbeitseinkommen in Niederösterreich. Das ist einer Presseaussendung zu entnehmen, die um Punkt Mitternacht von der ÖVP Niederösterreich versendet wurde. Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) ließ sich in der Nacht auf Freitag von der Agentur APA zitieren: "Im Ringen um Lösungen haben wir uns auf Maßnahmen geeinigt, die Niederösterreich voranbringen werden." FPÖ-NÖ-Chef Udo Landbauer wurde noch deutlicher: "Die Verhandlungen mit der ÖVP sind beendet. Wir haben uns auf ein ambitioniertes Arbeitsprogramm im Sinne einer echten Veränderung und unserer Landsleute geeinigt", teilte er mit.


Mit scharfen Worten fordert Oskar Deutsch, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, die auch für Niederösterreich zuständig ist, in seinem Gastkommentar den Abbruch der Koalitionsgespräche mit der FPÖ in Niederösterreich.
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Unter den führenden Vertretern der FPÖ Niederösterreich finden sich Personen, die

stolz den Hitlergruß zeigen,
Burschenschaften angehören, in denen Nazi-Liederbücher gefunden wurden,
diese Liederbücher aktiv bewarben,
in Facebook-Gruppen mit Shoah-Leugnern sind,
Nationalsozialisten huldigen,
eine Registrierungspflicht für Jüdinnen und Juden einführen wollen,
Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen haben,
die Rassismus und Homophobie verbreiten,
die Menschenrechte infrage stellen und
Hilfe an Erdbeben-Opfer in der Türkei verweigern.

Das sind keine Einzelfälle, das ist System und braucht klare Abgrenzung durch staatstragende, den Menschenrechten verpflichtete Parteien. Heute sind es Verhandlungen, morgen ist es eine Koalition. Und übermorgen? Realpolitik darf nicht als Ausrede dienen.

 
They did it
FPÖ erhält in Niederösterreichs neuer Landesregierung weite Zuständigkeiten
Wirtschaft, Finanzen und Bildung dürften bei Johanna Mikl-Leitners ÖVP bleiben, Verkehr, Asyl, Arbeitsmarkt und Teile der Gesundheit an Udo Landbauers FPÖ gehen

In Niederösterreich steht Schwarz-Blau auf Schiene, Freitagnachmittag soll das Arbeitsübereinkommen zwischen ÖVP und FPÖ vorgestellt werden. Laut Hinweisen und Gerüchten wurden auch bereits die inhaltlichen Zuständigkeitsbereiche für ÖVP und FPÖ vereinbart.

Für die SPÖ, die in ihren Verhandlungen mit der ÖVP eine Abfuhr erhielt, dürfte in der laut Proporz besetzten, schon bisher von Doppelzuständigkeiten geprägten Landesregierung nicht viel übrig bleiben.

Fix erscheint, dass Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sich selbst um die Wirtschaftsagenden kümmern wird. Die ÖVP werde erwartungsgemäß außerdem die Ressorts Finanzen, Europa und Bildung behalten, schreibt die "Kronen Zeitung". Der Umweltschutz und der Sozialbereich hingegen könnten künftig zwischen Schwarz und Blau aufgeteilt werden.

 
„APOKALYPSE“-BUCH (Besonderer Aufreger war auch, dass er die Gastarbeiter als Fehler bezeichnet hat)
Offener Brief: „Kanzler Nehammer irrt gewaltig“
Die „Rede zur Zukunft der Nation“ von Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) hat für nachhaltige Reaktionen gesorgt. Nicht nur bei Opposition und Parteifreunden. Besonderer Aufreger war das Thema Klima.

Nehammer verteidigte Verbrennungsmotoren, kritisierte Klimakleber und warnte mit dem Titel eines Buches „Apokalypse Niemals“ des US-Publizisten und Atom-Lobbyisten Michael Shellenberger. „Das Buch ist stark fehlerhaft, wie viele seriöse Fachleute bereits direkt nach Erscheinen klargestellt haben“, sagt Agnes Zauner von Global 2000. Sie fordert Nehammer auf, sich von heimischen Wissenschaftlern beraten zu lassen, statt von „Atom-Lobbyisten“.

 
ÖVP-FPÖ-Pakt „ganz eigene Dimension“
In Niederösterreich gehen ÖVP und FPÖ für die kommenden fünf Jahre ein Bündnis ein. Das am Freitag präsentierte Arbeitsübereinkommen kam nicht überraschend, scheiterten doch schon zuvor die Verhandlungen mit der SPÖ. Inhaltlich sei man sich mit der FPÖ näher, hieß es. Nach Ansicht von Politologen Peter Filzmaier befindet sich die Zusammenarbeit aber in einer „ganz eigenen Dimension“.

Der Grund dafür liegt in der Vergangenheit. Schon im Vorwort des FPÖ-Wahlkampfprogramms hieß es: „Niederösterreich hat Besseres verdient als die ÖVP.“ In der heißen Phase des Wahlkampfes nannten die Freiheitlichen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) „Mutter der Impfpflicht“ und plakatierten sie als „Moslemmama“. Selbst nach der Wahl wollte die FPÖ mit dem „System Mikl-Leitner“ nichts zu tun haben. Eine Zusammenarbeit mit der ÖVP unter der Landeshauptfrau wurde ausgeschlossen.


Die Tagespresse (Satire):

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