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Nachrichten aus Österreich

Viele Wähler wollen "etwas anderes"
Warum werden plötzlich Kommunisten oder Ein-Mann-Parteien – und natürlich die FPÖ – attraktiv?

Warum schießt die KPÖ in Salzburg-Stadt auf 28 Prozent hoch? Warum bekam der Mann von der Bierpartei in der letzten Umfrage acht Prozent und wäre damit locker im Nationalrat? Warum würden laut stabilen Umfragen rund 30 Prozent einen Krakeeler wie Herbert Kickl direkt zum Kanzler wählen?

Weil die Leute was anderes wollen. Irgendwas anderes. Der Frust über die herkömmlichen Parteien, vor allem ÖVP und SPÖ, ist offenbar so groß, dass er sich in scheinbar unlogischen Protestwahlen äußert.

Ein Kommunist – das war jahrzehntelang in Österreich eine Garantie für größtmögliche Wählerabscheu. Aber wenn Kommunisten in Graz und Salzburg sich um das kümmern, was ÖVP und SPÖ anscheinend egal ist; und wenn die kommunistischen Kandidat(inn)en noch dazu kuschelig daherkommen, dann können sie das Bürgermeisteramt erringen. Von Dominik Wlaznys Programm weiß man ebenso wenig, wie man von dem eines, sagen wir, Frank Stronach wusste. Macht aber nichts, beide haben/hatten eine Zeitlang Erfolg, weil sie anders waren. Die FPÖ ist natürlich radikal anders – mit Betonung auf radikal. Macht aber nichts.

 
Ramadan-Lichter passen auch zu Wien
Nach dem Kampf gegen die angebliche Abschaffung des Nikolo-Festes und die Umbenennung der Christkindlmärkte haben die Rechtspopulisten mit der Ablehnung der Ramadan-Beleuchtung ein neues Thema gefunden

Wieder einmal haben uns die deutschen Nachbarn etwas voraus. In Frankfurt und Köln hängen heuer zum ersten Mal Ramadan-Lichter. Sobald uns die Nachricht erreichte, dass in deutschen Großstädten im muslimischen Fastenmonat ein paar leuchtende Sterne und Halbmonde sowie der Schriftzug "Happy Ramadan" aufgehängt werden sollen, richtetet Bundesministerin für Frauen und Integration Susanne Raab via X (vormals Twitter) aus: "Eine Ramadan-Festbeleuchtung in Wien kommt für mich nicht infrage. Alleine die Forderung ist aus meiner Sicht ein Zeichen von falsch verstandener Toleranz und ein völlig falsches Signal. Menschen, die zu uns kommen und bei uns leben, müssen sich an die Werte der Mehrheitsgesellschaft anpassen und nicht umgekehrt. Auch das ist Teil einer gelebten Leitkultur, wie bereits im Österreich-Plan von Karl Nehammer festgelegt."
...
Es wirkt fast bizarr, dass die Weihnachtsbeleuchtung im katholischen Advent zu "unseren Werten" zählen soll, während andere Lichter, zu einem anderen Zeitpunkt, explizit abgelehnt werden. Das passt weder zu einer vielfältigen Stadt wie Wien noch zu einem säkularen Staat, in dem Religion eigentlich Privatsache sein sollte. Dass es in Österreich nicht so ist und zum Beispiel in Schule auch "richtige" religiöse Symbole wie das Kreuz hängen, wissen wir alle. Die österreichische Rechtsordnung ist allerdings religiös neutral und identifiziert sich mit keiner bestimmten Kirche. Der Katholizismus ist selbstverständlich keine Staatsreligion, und die statistische Realität sah im Jahre 2021 so aus: 4,9 Millionen Menschen (also rund 55 Prozent der Bevölkerung) waren 2021 Mitglieder der römisch-katholischen Kirche, rund 340.300 Personen, 3,8 Prozent waren evangelisch. Zur orthodox-christlichen Kirchen bekannten sich 436.700 Personen, also rund 4,9 Prozent der Bevölkerung. 745.600 Personen (8,3 Prozent der Bevölkerung) fühlten sich dem Islam zugehörig.

 
Ramadan-Lichter passen auch zu Wien
Nach dem Kampf gegen die angebliche Abschaffung des Nikolo-Festes und die Umbenennung der Christkindlmärkte haben die Rechtspopulisten mit der Ablehnung der Ramadan-Beleuchtung ein neues Thema gefunden

Wieder einmal haben uns die deutschen Nachbarn etwas voraus. In Frankfurt und Köln hängen heuer zum ersten Mal Ramadan-Lichter. Sobald uns die Nachricht erreichte, dass in deutschen Großstädten im muslimischen Fastenmonat ein paar leuchtende Sterne und Halbmonde sowie der Schriftzug "Happy Ramadan" aufgehängt werden sollen, richtetet Bundesministerin für Frauen und Integration Susanne Raab via X (vormals Twitter) aus: "Eine Ramadan-Festbeleuchtung in Wien kommt für mich nicht infrage. Alleine die Forderung ist aus meiner Sicht ein Zeichen von falsch verstandener Toleranz und ein völlig falsches Signal. Menschen, die zu uns kommen und bei uns leben, müssen sich an die Werte der Mehrheitsgesellschaft anpassen und nicht umgekehrt. Auch das ist Teil einer gelebten Leitkultur, wie bereits im Österreich-Plan von Karl Nehammer festgelegt."
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Es wirkt fast bizarr, dass die Weihnachtsbeleuchtung im katholischen Advent zu "unseren Werten" zählen soll, während andere Lichter, zu einem anderen Zeitpunkt, explizit abgelehnt werden. Das passt weder zu einer vielfältigen Stadt wie Wien noch zu einem säkularen Staat, in dem Religion eigentlich Privatsache sein sollte. Dass es in Österreich nicht so ist und zum Beispiel in Schule auch "richtige" religiöse Symbole wie das Kreuz hängen, wissen wir alle. Die österreichische Rechtsordnung ist allerdings religiös neutral und identifiziert sich mit keiner bestimmten Kirche. Der Katholizismus ist selbstverständlich keine Staatsreligion, und die statistische Realität sah im Jahre 2021 so aus: 4,9 Millionen Menschen (also rund 55 Prozent der Bevölkerung) waren 2021 Mitglieder der römisch-katholischen Kirche, rund 340.300 Personen, 3,8 Prozent waren evangelisch. Zur orthodox-christlichen Kirchen bekannten sich 436.700 Personen, also rund 4,9 Prozent der Bevölkerung. 745.600 Personen (8,3 Prozent der Bevölkerung) fühlten sich dem Islam zugehörig.


Und wenn die 1683 gewonnen hätten würde heute niemand darüber diskutieren.
 
Die einzige Partei in Österreich, die gegen die Gender-Ideologie ist
Menschen, Freiheit, Grundrechte: MFG
Die FPÖ wahrscheinlich auch, aber sie konzentrieren sich nicht wirklich darauf, ihr Fokus liegt auf Rasse, Folk, sie kümmern sich nicht so sehr um Sexualität, sie würden einen leichten Witz über Transsexuelle oder so etwas machen und das ist alles, aber sie protestieren nicht dagegen, Die MFG organisiert Demonstrationen gegen Draq Queen-Geschichtenstunden und die Indoktrination von Kindern, sonst tut es niemand.
Ich denke, dass ich bei den nächsten Wahlen für sie stimmen werde

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Die einzige Partei in Österreich, die gegen die Gender-Ideologie ist
Menschen, Freiheit, Grundrechte: MFG
Die FPÖ wahrscheinlich auch, aber sie konzentrieren sich nicht wirklich darauf, ihr Fokus liegt auf Rasse, Folk, sie kümmern sich nicht so sehr um Sexualität, sie würden einen leichten Witz über Transsexuelle oder so etwas machen und das ist alles, aber sie protestieren nicht dagegen, Die MFG organisiert Demonstrationen gegen Draq Queen-Geschichtenstunden und die Indoktrination von Kindern, sonst tut es niemand.
Ich denke, dass ich bei den nächsten Wahlen für sie stimmen werde
MFG ist längst irrelevant. MFG tritt auch bei keiner Wahl mehr an. Du musst schon bei deiner Ausländerhasserpartei FPÖ bleiben.

Selbst wenn dieser Schwurblerhaufen aus unerfindlichen Gründen die erforderlichen Unterstützungserklärungen für eine Kandidatur zusammenkratzen können, schaffen die niemals den Einzug in ein Parlament. Aber du darfst gern deine Stimme verschenken. Die geht ohnehin niemandem ab.

Und da gibt es ja noch die Splitter-Organisation MFG-Niederösterreich. Wie es dort so zu geht zeigt folgendes Beispiel:
Der Machtkampf der Landesorganisation der MFG mit dem Bundesvorstand ist beendet: Die Bundesparteileitung schloss Landesobfrau Christine Lukaschek aus, der restliche Landesvorstand verließ die Partei großteils freiwillig. Entzündet hatte sich der Streit rund um die Frage, ob MFG bei der EU-Wahl antreten wird oder nicht. Mittlerweile geht es aber auch um den Verbleib von 1,3 Millionen Euro an Parteienförderung, die dem Bundesvorstand eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft einbrachte.

Glaub mir, eine Gender-Ideologie geht denen völlig am Arsch vorbei!
 
Zuletzt bearbeitet:
Passen dazu ein Witz:

Der kleine Franzi kommt von der Schule nach Hause und erzählt: Papa, wir haben heute ein neues Wort gelernt: "Transvestit". Was ist den das?
Darauf der Vater: Weiß nicht. Frag die Mama. Der kann dir das genau erklären.
 
FPÖ-Kundgebung sorgt für Aufregung
Nachwirkungen quer durch Parteien und Institutionen hat eine Attacke auf ein Puls4-Kamerateam bei einer Kundgebung der FPÖ am Donnerstag in Favoriten. Der Vorfall ist laut Wiener Polizei bei der Staatsanwaltschaft angezeigt worden.

Der Privatsender berichtete, dass mehrere Personen sein Team am Rande der Versammlung angegriffen hätten. Darunter sollen auch Mitglieder der FPÖ-Parteijugend und der rechtsextremen Identitären gewesen sein. Das von der FPÖ selbst eingeladene Kamerateam sei nach dem Versuch, Demo-Teilnehmer zu interviewen, umstellt und mit Handys gefilmt, in seiner Arbeit behindert, beschimpft, geschubst und mit Wasser übergossen worden.

FPÖ-Funktionäre, darunter der ehemalige Landtagsabgeordnete Leo Kohlbauer, hätten die Aufgebrachten schließlich beruhigt und darauf hingewiesen, dass Teilnehmer einer öffentlichen Veranstaltung sehr wohl gefilmt werden dürften. Die Wiener Polizei berichtete, dass man kurz nach der Auseinandersetzung hinzugekommen sei und man die Situation beruhigen habe können.

Ablehnung quer durch Parteien

 
Keine Geschenke an die medienfeindliche FPÖ
Was die Freiheitlichen von unabhängigen Medien halten, wurde diese Woche wieder einmal deutlich

"Hau ab, verpiss dich! Verschwind mit der Kamera!" Das waren die netteren Worte, mit denen Puls-24-Journalisten in Wien von Demonstranten beschimpft und schließlich weggedrängt wurden. Organisiert hatte die Kundgebung die FPÖ.

Parteifunktionäre stellten sich zwar schützend vor die Journalisten und machten klar, dass man das Team sogar eingeladen habe. Mit Verteidigung der Pressefreiheit hat das freilich rein gar nichts zu tun. Jene, die der Meinung sind, "lästige" Medien hätten kein Recht auf Berichterstattung, weil sie ohnehin nur Fake News verbreiteten, sind genau die Geister, die die FPÖ ruft.

Die Geister, die sie rufen
Unter Beweis gestellt wurde das diese Woche in Straßburg: Die FPÖ hatte Medien zwischen rechts-außen und rechtsextrem ins EU-Parlament geladen. Medien, in denen es von Verschwörungstheorien, Hassrede und Medienbashing nur so wimmelt. Parteichef Herbert Kickl rief indes dazu auf, Auf1 zu unterstützen. Deren Chefredakteur bezeichnete Europäer in einer Rede als "geistig und biologisch" einzigartig und rief dazu auf, "alle biologischen Kraftreserven zu mobilisieren", um die "Entscheidungsschlacht" zu gewinnen.

 
Ein Genosse zum Genieren? Was Alfred Gusenbauer zur roten Reizfigur macht
Trotz seiner zentralen Rolle in René Benkos Signa-Konzern will Ex-Kanzler Gusenbauer keine Mitverantwortung für die Pleite erkennen. In der SPÖ wird ihm einmal mehr Verrat an den eigenen Werten vorgeworfen. Zurecht?

Der angebliche Abkassierer outet sich als Verlierer. Ist dieser Tage von der größten Pleite der Republik die Rede, darf sich Alfred Gusenbauer persönlich angesprochen fühlen. Zumindest zwölf Millionen Euro, so viel lässt sich zusammenreimen, dürfte der einstige Kanzler der Signa-Holding des René Benko an Beraterhonoraren verrechnet haben. Doch was bleibt? Er habe den Großteil in Aktien des gestrauchelten Konzerns investiert, erzählt Gusenbauer: "Wert heute zero. Aber so ist das eben. Wirtschaft ist ein Risikogeschäft."

Gusenbauer – grauer Stoppelbart, schwarzes Sakko über rosafarbener (nicht roter!) Hose – untermalt diese Worte mit einem lässigen, fast verwegenen Lächeln. Weder Ärger, Sorge noch Reue – keine Regung deutet darauf hin, dass hier einer nicht mit sich und der Welt im Reinen ist. Bedächtig, aber präzise spult der in hunderten Interviews geschulte 64-Jährige Sätze ab, die sich unredigiert abdrucken ließen. Nicht einmal die Schuldfrage vermag es, den konstanten Brummton seiner Stimme aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Moralisches Urteil

 
Zum kleinen Deutschland isch eigt ned viel zusagen, iwie gleiche Politik Situation wie im großen Deustschland. aber würde heute noch ein Jörg Haider leben der Tacheles u Korrekt war noch leben würde es auch dort besser zugehen ganz kla
 
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