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Nachrichten aus Österreich

Eine "Generation Gefängnis" ist keine Lösung gegen Jugendkriminalität
Das Leid der Opfer lässt sich nicht ausgleichen, indem jugendliche Täter früher oder länger bestraft werden. Das Ziel einer modernen Justiz ist die Resozialisierung

Kommentar/Muzayen Al-Youssef

Ein 15-Jähriger begeht eine Verbrechensserie, die mit einem Messerstich endet. Eine Gruppe Jugendlicher missbraucht über Monate hinweg eine Zwölfjährige. Meidlinger Teenager erpressen einen Handyshopbesitzer und werfen dabei mit Molotowcocktails.

Es sind Schlagzeilen wie diese, die regelmäßig durch die Medien geistern. Die Jugend wird, zumindest dem Anschein nach, immer krimineller. Als Antwort darauf erwägt Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP), die Strafmündigkeit herunterzusetzen. Aktuell liegt sie bei 14 Jahren.

 
114 km/h im Ortsgebiet: Erstes Raserauto in Wien vorläufig beschlagnahmt
Am Hernalser Gürtel wurde ein Raser in der Nacht auf Montag geblitzt. Der 28-Jährige wurde angezeigt und musste auch seinen Führerschein abgeben

Wien – In der Nacht auf Montag gegen 22.30 Uhr wurde ein Extremraser im Bereich des Inneren Gürtels und also mitten im Wiener Ortsgebiet mit 114 km/h geblitzt. Das gab die Landespolizeidirektion Wien am Dienstag bekannt. Dem 28-jährigen Lenker wurde wegen der massiven Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit nicht nur der Führerschein vorläufig abgenommen. "Da eine Überschreitung von mehr als 60 km/h im Ortsgebiet festgestellt wurde, kam es zur vorläufigen Beschlagnahme des Pkws", berichtete die Polizei in einer Aussendung. Nach Informationen des STANDARD handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen VW Scirocco. Es ist der erste von der Wiener Polizei vorläufig beschlagnahmte Pkw.

 
Das ist jene Frau, die uns mitgeteilt hat, dass man im Monat locker mit Euro 150,- leben kann und auch mitverantwortlich für die schlechte Performance der Krankenkassen.
NICHTS MEHR DA
Hartinger-Klein soll "im großen Stil" Akten ihres Ministerbüros schreddern lassen haben
Noch vor Übergabe der Unterlagen an das Staatsarchiv soll die ehemalige Gesundheitsministerin der FPÖ laut dem STANDARD vorliegenden Unterlagen dafür gesorgt haben, dass diese vernichtet werden

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker konnte es im Vorjahr gar nicht schnell genug gehen: Ein neuer Untersuchungsausschuss solle "relativ bald im Herbst" beginnen, forderte er. Der rasche Start sei deshalb nötig, weil "sonst wird in der ÖVP wieder der große Schredder angeworfen", bevor man Akten bestellen könne.

Doch auch im Auftrag der Freiheitlichen dürfte die Schreddermaschine bereits bedient worden sein. Das geht aus Unterlagen hervor, die dem U-Ausschuss zum "rot-blauen Machtmissbrauch" übermittelt wurden und dem STANDARD vorliegen. Geschehen sein soll das nach dem Platzen der türkis-blauen Regierung im Jahr 2019 im damals FPÖ-geführten Gesundheitsministerium unter Beate Hartinger-Klein.

 
Unfallkrankenhaus in Wien wird zugesperrt. War noch eine Initiative Kürzlichkeit, Strache, Hartinger Klein.
„Hat auch Gips und Schienen“: AUVA überweist Lorenz-Böhler-Patienten an Obi

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Nach tagelanger Unsicherheit gibt es endlich eine Lösung für das Lorenz-Böhler-Spital: Die AUVA überweist alle Patient:innen an einen Baumarkt der Kette „Obi“. Dieser sei die beste Adresse für unfallbedingte Verletzungen, solange das Krankenhaus geschlossen bleibt.

„Hereinspaziert! Wobei, in Ihrem Fall eher hereingekrochen“, begrüßt Oberarzt und Trockenbauberater David Pichler feierlich den ersten Patienten im Obi Wien Nord in der Brünner Straße. Da das unweit entfernte Lorenz-Böhler Spital schließen muss, bringt die Rettung Schwerverletzte ab sofort durch die Lieferanteneinfahrt in die Obi-Filiale.

 

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Ja, da werden keine Gefangenen gemacht.
Erstes beschlagnahmtes Auto: Gewessler überreicht Raser zur Gratulation neues Lastenrad

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So sehen Sieger aus! Gestern musste erstmals ein Raser sein Auto abgeben. Verkehrsministerin Leonore Gewessler lässt es sich nicht nehmen, dem glücklichen Gewinner persönlich zu gratulieren. Er darf sich über ein neues Lastenrad freuen.

Es sind tragische Szenen, die sich gestern am Wiener Gürtel abspielen. Ein junger Mann steht zwischen Polizisten und weint verzweifelt um seine große Liebe. Noch ein letztes Mal küsst er sie auf die Haube, streichelt ihr über das Heck, dann wird das Auto für immer auf den Abschleppwagen gezogen. „Hier bitte, das Testament“, sagt ein Polizist und überreicht dem Mann einen Strafzettel über 2.000 Euro.

Auf einmal gehen Scheinwerfer an, aus den Boxen ertönt „We Are the Champions“ von Queen, Konfetti regnet auf den Gehsteig. Der junge Mann schaut verdutzt auf. Nebelmaschinen gehen an, Leonore Gewessler erscheint durch die Schwaden hindurch mit einem Bakfiets-Lastenrad.

 

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Danke Basti
Bei der türkis-blauen Gesundheitsreform wurden nicht nur Akten geschreddert
Von der Fusion der Krankenkassen blieben vernichtete Dokumente und verhinderte Kontrolle zurück. Das meinten ÖVP und FPÖ also mit "neu regieren"

Die Papierakten – weggeschreddert. Die elektronischen Akten – zwar da, im Staatsarchiv, aber "privat", weil die damalige Sozial- und Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) das so wollte. Sie will es immer noch so, daher – schmecks. Der Rechnungshof schaut durch die Finger.

Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Jene Institution, die der Gesetzgeber ermächtigt hat, die Finanzgebarung von Bund, Länder und großen Gemeinden zu überprüfen, kann dies beim wichtigsten Reformprojekt der türkis-blauen Bundesregierung nicht tun.

Das Gegenteil von sparsam
Zur Erinnerung: Gestartet wurde die Fusion 2018 mit der Begründung, eine Milliarde Euro einsparen zu wollen, die Patientinnen und Patienten zugutekommen sollte. Das gut verkäufliche Schlagwort der "Patientenmilliarde" war geboren. Allein – das Ergebnis war ein anderes. Die Fusion brachte 215 Millionen Euro an Mehrkosten, unter anderem wegen exorbitant hoher Beratungskosten.

 

TV-Skandal im ORF: Aussterbender Fisch wird live gebraten – Sender entschuldigt sich​


Kuriose Szenen im österreichischen TV: Ein Koch brät vor laufender Kamera einen Fisch im ORF. Nur blöd, dass das Tier streng geschützt ist. Und die Reaktion?

Wien – Da wird ja der Fisch in der Pfanne verrückt. Eine Kochshow im Vorabend-Programm vom österreichischen TV-Sender ORF steht auf einmal im Fokus – jedoch nicht im positiven Sinne. Grund hierfür ist ein kapitaler Fauxpas, der zur Folge hatte, dass ein vom Aussterben bedrohter Fisch vor laufender Kamera gebraten wurde. Wie konnte das passieren?

Fisch-Fauxpas im ORF: Koch brät vom Aussterben bedrohte Art​

Der ungewollte tierische Protagonist in dieser Story ist der Frauennerfling. Wegen Gewässerverschmutzung und wasserbaulichen Maßnahmen ist das zu den europäischen Karpfenfischen gehörende Tier längst vom Aussterben bedroht, berichtet unter anderem oe24.at. Das hatte der ORF wohl nicht auf dem Schirm – und machte mal wieder mit einer Panne von sich reden.


https://www.merkur.de/welt/orf-pann...-braten-heute-niederoesterreich-92875260.html

Diese verfressenen Österreich:mrgreen:
 
WIRTSHAUSPRÄMIE
Fake-Briefe: FPÖ Niederösterreich blitzt mit Klage gegen "Tagespresse" ab
Die Aktion sei "zulässige Satire" und als solche auch erkennbar, urteilt das Handelsgericht Wien in erster Instanz. FPÖ muss 10.500 Euro Verfahrenskosten zahlen

Die FPÖ Niederösterreich ist mit ihrer Klage gegen das Satireportal "Tagespresse" abgeblitzt. Das Handelsgericht Wien hat in erster Instanz zugunsten der "Tagespresse" entschieden. Wie berichtet, hatte die FPÖ Niederösterreich die "Tagespresse" geklagt, da diese im April 2023 sogenannte Wirtshausbriefe im Namen der FPÖ verschickt hatte, um die niederösterreichische Wirtshausprämie zu persiflieren.

"Gabalier-Fleischlaberl"
Die Briefe gingen an 500 niederösterreichische Gastronominnen und Gastronomen, sie waren versehen mit dem Logo der FPÖ Niederösterreich. Darin ist die Rede von einer neu geschaffenen "Abteilung zur Förderung der patriotischen Esskultur". Als Kriterium zur Beurteilung, ob der Betrieb für die Wirtshausprämie geeignet sei, wurde neben einer "Panierquote" u.a. eine "rot-weiß-rote Kinderkarte" angeregt, die etwa ein "Andreas-Hofer-Schnitzel" oder ein "Gabalier-Fleischlaberl" aufweisen könne.

 
Da klagen die Blaunen gegen Böhmermann, also diese Aussage kann man genau so sehen, als Androhung von Gewalt bzw. .. Wenn ein Mensch ein Problem ist und dieses Problem gelöst werden muss...
Empörung über FPÖ-Wahlplakat in Innsbruck
Im Innsbrucker Wahlkampf sorgt ein Plakat der FPÖ für Unmut. Darauf zu lesen: „Es gibt viele Probleme, die gelöst werden müssen. Eines davon heißt Georg Willi.“ Die Grünen sprachen von „bodenlosen blauen Wahlplakaten“. Die Freiheitlichen blieben bei ihrer Diktion: „Das ‚Problem Georg Willi‘ spürt jeder Innsbrucker täglich.“

„Da schreibt eine Partei in riesigen Buchstaben auf ein Plakat, dass deine Person ein Problem sei, das es zu lösen zu gelte. Das macht schon was mit einem und nicht nur mit mir, auch mit anderen und mit dem Klima in der Stadt“, äußerte sich Willi in einer Parteiaussendung über seinen Gefühlszustand.

Willi stört sich an der Diktion
Viele Bürger und Unterstützer hätten sich in den vergangenen Tagen bei ihm gemeldet oder ihn auf der Straße angesprochen: „Es geht ihnen einfach zu weit, Wahlkampf hin oder her. Mehrere Personen meinten, sie fänden das Plakat gruselig.“ Trotz des Plakats „geht es mir gut“, versicherte der Stadtchef sogleich seinen Anhängern und ging in den Wahlkampfmodus über, in dem er die FPÖ zum Hauptgegner auserkoren hatte: „Ich freue mich über jedes freundliche Wort, vor allem aber bin ich entschlossener denn je – die FPÖ darf nicht an die Macht kommen. Die Diktion dieser Partei passt nicht zu unserem weltoffenen, bunten Innsbruck.“

 
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